(Michael van Laack) Der Augsburger Medienpreis ist einer der vielen regionalen Selbstbeweihräucherungs-Preise in der deutschen Medienlandschaft. Solche Events dienen im Allgemeinen nur der Vergewisserung, die richtige Haltung angenommen zu haben und dementsprechend den Anständigen und Aufrechten zuzurechnen zu sein. In diesem Jahr wurde auch der berüchtigte „Nazi“jäger-Blog „Volksverpetzer“ ausgezeichnet.

Der Mainstream versichert sich wechselseitig, wie begeistert die Medien-Konsumenten von dem einen oder anderen Format seien. Last but not least bestätigen solche Preise den Empfängern oft auch ihre Systemkonformität.

Wie dem Blog „Volksverpetzer“, der in diesem Jahr in der Kategorie „Mut“ ausgezeichnet wurde. Wir wissen: In jenem Deutschland, in dem wir alle gut und gerne leben, gilt als mutig, wer gemeinsam mit möglichst vielen auf sehr wenige schlägt, sie diskreditiert und diffamiert. Die ca. 20köpfige Volksverpetzer-Redaktion um den rhetorisch in der Tat brillanten Thomas Laschyk steht politisch mehrheitlich irgendwo zwischen der ANTIFA-Jugendorganisation „Fridays For Future“, den erwachsenen ANTIFAschisten rund um Bündnis90/Die Grünen, der Linkspartei und deren Stasi 2.0 Elite-Verband „Kommunistische Plattform“.

„Lebe stets so, dass die AfD etwas dagegen hat.“

Entsprechend diesem selbstgewählten Motto kämpft der Blog seit 2015 „selbstlos“ und vollkommen objektiv gegen alles, was nach „Rechts“ riecht. Man jagt Fake-News, sticht Dokumente durch, diskreditiert einzelne Mandatsträger im Stil des „Völkischen Beobachters“ und verfasst Artikel teilweise in einem Stil, der selbst dem BILD-Chefredakteur zu reißerisch wäre.

Unter dem Deckmantel des „Kampfs gegen Rechts“ tut man allerdings zunehmend das, was alle Linksradikalen tun, die eine Veränderung des Systems fordern. Redundant werden konservative Werte ins Lächerliche gezogen. Berichterstattung entwickelt sich zunehmend manipulativ, die Migrationspolitik der EU im Allgemeinen und Deutschlands werden ausschließlich aus Sicht der von demokratie- und christenfeindlichen Sozialisten dominierten NGOs bewertet. Die gleiche extreme Linkslastigkeit sehen wir auf den Feldern Klimapolitik, Rechtsstaatlichkeit, Feminismus usw.

Ein paar Beispiele gefällig?

Zunächst einmal: Noch immer wird die Behauptung verbreitet, der „Volksverpetzer“ finanziere sich im Wesentlichen von Spenden. So behauptet das auch der Text zum Blog auf Wikipedia.

Tatsächlich aber betreibt der Blog einen Fan-Shop. Mit uns befreundete reichweitenstarke Youtuber haben uns versichert, dass die Gewinne aus diesen Shops oft das Spendenaufkommen übertreffen. Beim „Volksverpetzer“ handelt es sich also um einen monetarisierten Blog, der insofern gewerbetreibend ist, als dass er mehrwertsteuerpflichtige Produkte mit Gewinn verkauft, sprich: (Klein-)Gewerbe treibt!

Zudem riechen einige Artikel des Blogs sehr stark nach Auftragsarbeit. Selbstverständlich wage ich nicht zu unterstellen, dass der „Volksverpetzer“ für die Platzierung von Artikeln bezahlt wird. Denn ich weiß, dass z.B. im Fall eines Abmahnverfahrens schon bei einem fiktiv angesetzten Streitwert von 15.000 Euro die Telefon- und Kommunikationskosten-Pauschale der jeweiligen Anwaltskanzlei € 975,– beträgt. Und ich bin meinem Geld nicht böse.

Nachtigall, ick hör’ dir trapsen!

Was ich unter Berücksichtigung der juristischen roten Linie sehr wohl schreiben darf: Artikel wie dieser haben a) nichts mit den Blog-Zielen „Kampf gegen Rechts“ bzw. Aufdeckung und „Richtigstellung“ von Fake-News zu tun und sind b) nicht objektiv verfasst, sondern inhaltlich sowie in der Diktion fast deckungsgleich mit dem Aussagen führender Köpfe jener NGO’s, auf die im Schlussteil des Artikels verlinkt wird.

Das gewollte Sterben: Die europäische Mordmaschine Mittelmeer

Das klingt alles zu sehr nach Luisa Neubauer & Co., nach Dunja Hayali, Sawsan Chebli oder dem übelsten Hetzer der SPD – Ralf Stegner – als dass es sich hier um einen journalistisch objektiven und aus eigenem Antrieb verfassten Beitrag handeln dürfte. Nur eine Vermutung. Gell, Herr Laschyk! Denn ich würde es nie wagen, Sie und die Ihre Entourage übel zu beleumden. Ihre mutige Truppe gehört zu den ehrlichsten Häuten, die über Deutschlands ausschließlich durch „Nazis“ blutgetränkte Erde wandeln und würden deshalb niemals…

Aber auch die Verbreitung diskreditierender bis ehrabschneidender Kommentare Dritter gehört zum Standard-Repertoire der Profi-Petzer, dieser wackeren Kämpfer für „unsere Demokratie“. Selbstverständlich ausschließlich gegen konservative Unions-Politiker, AfDler oder andere Linksvolk-Verräter gerichtet.

Es versteht sich von selbst (denn es ist heilge Pflicht aller Antirassisten), dass sich auch der „Volksverpetzer“ an der Aktion „Buntes Vergessen“ beteiligt. Diesem edlen Journalistenkreis geht es tagaus tagein darum, Straftaten von Asylbewerbern, Migranten oder „Black Lives Matter“-Linksfaschisten mindestens zu relativieren, am besten rasch dem kollektiven zivilgesellschaftlichen Vergessen anheimfallen zu lassen. So z.B. den in Stuttgart ganze Ladenzeilen verwüstenden und auch in Frankfurt Beamte verletzenden vielfarbigen Abschaum des Multikulti-Kults.

Warum wir über Frankfurt reden, aber den möglichen Nazi-Angriff in Erfurt ignorieren

Ein „möglicher Nazi-Angriff“ soll für das 1:1 gegen zwei tatsächliche Krawallnächte mit zahlreichen Verletzten und hohen Sachschäden sorgen. Ganz im Stil der taz und der Grünen Jugend.

Der „Volksverpetzer“ hat den Mut-Preis wirklich verdient!

Denn es gehört schon viel Mut dazu, tagtäglich die Wahrheit mäßig zu entstellen. Es gehört viel Mut dazu, mit den MSM im Rücken und der Gewissheit, dass „Correctiv“, die dpa oder auch Frau Kahane persönlich es niemals wagen werden, einen Artikel des „Volksverpetzers“ als Fake-News zu entlarven. Unfassbarer Mut, mit überlegener medialer Infrastruktur und sehr solventen Protektoren gegen all die bösen „Nazis“ und elenden Rassisten in Gestalt alter weißer Mandatsträger oder rechtsintellektueller Blogger zu „kämpfen“.

Und doch scheint Ihr uns sehr zu fürchten, Ihr Aufrechten und Anständigen! Fürchtet Ihr vielleicht, das Wortgefecht oder gar den Diskurs mit liberalkonservativen Bloggern nicht einmal moralisch gewinnen zu können? Anders kann ich Ihre Kindergarten-Aktion nicht interpretieren, Herr Laschyk: „Wenn wir die Augen zumachen, sieht der böse Herr van Laack uns nicht mehr!“ Meine Güte, solche Gestalten werden für „Mut“ gelobt…

Aber wie ich schon zu Beginn sagte: Der Mainstream versichert sich wechselseitig der Begeisterung und Dankbarkeit des Publikums! Denn eines ist sicher, ihr lieben Volksverpetzer: Ihr seid schon lange kein Teil der Gegenöffentlichkeit mehr oder ein alternatives Medium. Ihr seid jetzt das, was ihr immer ein wolltet… Ein kleines Rädchen im Uhrwerk der Macht!

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelVersagen der Kirche: Bei Jesus gibt es keine Türsteher und keinen Mindestabstand
Nächster ArtikelCausa Kalbitz: AfD-Fraktion in Brandenburg vergiftet die gesamte Partei
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.