(Michael van Laack) 270.000 Gläubige haben im vergangenen Jahr die Evangelische Kirche verlassen. Das ist allerdings kein Problem, meint der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Heinrich Bedford-Strohm. Denn Ende 2019 habe seine Kirche ein Bündnis für ein eigenes Rettungsschiff initiiert. Das wirke sich nun positiv aus. Massenweise würden nun Menschen bei Luthers Erben (wieder)eintreten. Die Dankbarkeit für das Engagement sei riesengroß.

Damit setze die Evangelische Kirche selbstverständlich auch ein klares Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Viele, die sich im „Kampf gegen Rechts“ engagieren, goutieren nach Ansicht des Bischof das kirchliche Engagement und würden sich in Zukunft auch der Evangelisierung Deutschland widmen.

Wir retten Euch, falls Ihr nicht vorher ertrinkt!

Der Islam ist barmherzig, Christus ist barmherzig. Und vor allem die Kirche in Deutschland ist barmherzig! Eigentlich hat die EKD kaum Geld, legt sich seit über einem Jahrzehnt einen harten Sparkurs auf. Kirchen und Jugendzentren werden geschlossen, Planstellen gestrichen. Aber wenn es um eine so gute Sache geht…

Und zwar darum, den bösen Flüchtlingsfeinden zu zeigen, dass der Import junger muslimischer Männer eine Aufgabe ist, an der sich alle zu beteiligen haben. Deshalb kam die Evangelische Kirche im September 2019 auf die großartige Idee, die quer durch Afrika geflüchteten Jungmänner in Schlauchboote klettern zu lassen, mit denen sie untergehen könnten, um ihnen – auch wenn bis Weihnachten seinerzeit wie heute noch ein Stück Weg ist – das bekannte „Seht, der Retter ist da!“ vorzusingen und sie in einen sicheren Hafen zu bringen.

Die „sicheren Häfen“ füllen nun wieder die Kirchenbänke

Wo es sichere Häfen gibt? Nun… In Deutschland haben sich bereits mehrere hundert Kommunen (auch in den bayerischen Hochalpen und im tiefsten Schwarzwald) zu solchen „Häfen“ erklärt.

Nach Ansicht von Bedford-Strohm seien unfassbar viele Menschen dankbar dafür, dass die EKD nun bald zusammen mit anderen NGOs Zigtausenden Menschen die Möglichkeit geben wird, entweder zu ertrinken, weil sie die in sämtlichen Sprachen im Internet beworbenen Rettungsschiffe nicht erreichen können. Oder aber den Jackpot abzuziehen, ein Schiff zu erreichen und in die Wunsch“heimat“ Deutschland gebracht zu werden, wo sie uns elenden Bio-Deutsche kulturell und genetisch bereichern und so nebenbei auch den Rassismus abtrainieren können.

„Jedes einzelne Leben, das gerettet wird, ist diese Anstrengung wert.“

Dass die Gläubigen auf andere Annehmlichkeiten (wie z.B. regelmäßige Gottesdienste oder Zuschüsse zu Tageausflügen diverser kirchlicher Vereine) verzichten müssten, sei klar. Man können ja nun mal nicht alles finanzieren. Aber die Gläubigen seien sehr dankbar für das Engagement. Noch nie habe der Bischof so viele positive Nachrichten bekommen. Von wem, sagt er freilich nicht. Fans der Linkspartei, Grünen, der ANTIFA und ihrer Jugendorganisation „Fridays for Future“ dürften da wohl die Mehrheit der Jubel-Adressen gestellt haben. Und sollte die alle tatsächlich in die EKD eingetreten sein oder in Bälde eintreten, dürfte sich damit kaum der Schwund bei den Durchschnitts-Christen und schon gar nicht dem Exodus der Konservativen kompensieren lassen. Erhöhen dürfte sich dann wohl nur die Geschwindigkeit, mit der die EKD vollends zur Staatskirche verkommt wie einst die „Deutschen Christen“ des Hitler-besoffenen Reichsbischofs Ludwig Müller.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.