(Michael van Laack) Während Bundeskanzlerin Angela Merkel sich noch dafür feiern lässt, dass der Geist Europas über sie gekommen ist und den Weg in die Schuldenunion gewiesen hat, schrecken die Zahlen einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung auf. 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche wachsen im Land, in dem jeder gut und gerne lebt, in Armut auf. Als arm gilt ein Haushalt, der maximal 60% des Durchschnitts der lohnsteuerpflichtigen Haushalte netto zur Verfügung hat. Oft aber ist es wesentlich weniger.

Die Zahlen sollten zumindest aufschrecken lassen. Doch jene, die etwas ändern könnten, haben jegliches Interesse an der Nation Deutschland verloren. Auf ihrem Weg zum Zentralstaat Europa zählt nicht der Mensch, nur das Endziel. Koste es, was es wolle. Kollateralschäden sind eingepreist. Zweifellos wird es heute wieder zahlreiche Betroffenheitsadressen geben. Vom Kanzleramt über das Familien-Ministerium, die Parteivorstände sämtlicher Altparteien bis zum altersweisen 35jährigen Sozial-Experten in ARD und ZDF. Man wird fordern und versprechen, vor allem aber hoffen, dass das Thema möglichst schnell wieder nach unten rückt in den News.

Politiker, die ans Kindeswohl denken, sind suspekt

Mit Blick auf das hehre Ziel – die Errichtung einer totalitären, auf Schulden aufgebauten, von Deutschland (und vielleicht Frankreich) dominierten Europäischen Union – ist klar: Wer an das Wohl der eigenen Bevölkerung denkt oder das Interesse des eigenen Staates über die „Europas“ (also Deutschlands) stellt, gefährdet den Polter(Geist)der EU, stellt sich seiner 1000jährigen Blütezeit in den Weg. In diesem Sinn äußerte sich nicht nur Isabel Schayani vor einigen Tagen im Auftrag der Bundesregierung bei „Betreutes Denken“-TV, obwohl ihre Botschaft an Klarheit wirklich nichts vermissen lässt.

Ist Corona verantwortlich für Kinderarmut?

Die Bertelsmann-Studie nennt den Zustand verharmlosend eine „unbearbeitete Großbaustelle“. Das klingt weniger schlimm, denn wer regt sich heute noch wirklich darüber auf, wenn ein Autobahnabschnitt zwar gesperrt wird, aber erst einmal ein paar Monate nichts geschieht. Schlimmstenfalls ein paar faschistische Dieselfahrer. Bertelsmann wäre nicht Bertelsmann, wenn es die Verantwortung für unschöne Ergebnisse von der Bundesregierung nicht ein klein wenig wegdelegieren könnte. Die obligatorische Fluchttür ist diesmal bechriftet mit: Ohne Corona weniger Kinderarmut.

Schließlich arbeiteten die Eltern von Kindern aus armen Haushalten hauptsächlich in Teilzeit oder Minijobs. Die seien ja nun mal weggefallen in der Corona-Krise und man habe leider vergessen, ALG II oder andere Sozialleistungen für ein paar Monate entsprechend anzupassen. Eigentlich hatte man dazu ja auch gar nicht genug Geld. Denn der heldenhafte Finanzminister Scholz musste sich zunächst mal um die Rettung der Aktionäre und ungeprüfte Soforthilfen für zigtausende Kleinunternehmer aus arabischen Großfamilien kümmern. Und zudem die Steuern spürbar verringern für alle ab der oberen Mittelschicht aufwärts. Da hat man dann halt keine Zeit mehr für anderes Gedöns.

Multi-Kulti-Hotspots besonders stark betroffen

Die Segnungen des reformierten Scheidungsrechts (Scheidungsgrund: Er riecht nach Knoblauch, wenn er welchen gegessen hat!); die feministische Attitüde der starken Frauen, die nur einen Erzeuger, nicht aber einen Vater brauchen; die vielen Männer, bei denen der Spaß aufhört, wenn der Bauch dick wird… All das wirkt sich mehr und mehr aus. Fast die Hälfte der von Armut betroffenen Kinder stamme aus Alleinerziehenden-Haushalten.

Die Stadtstaaten Berlin (wen wundert das) und Bremen trifft es besonders hart. Ebenso die Ruhrgebiets-Städte Gelsenkirchen, Herne, Duisburg, Mönchengladbach und Dortmund. Bemerkenswerterweise spricht die Studie nicht von einem auffällig hohen Anteil an Migrantenkindern. Das wäre zweifellos geschehen, wenn die Zahlen Entsprechendes hergäben. So dürfen wir also davon ausgehen, dass Familien aus dem arabischen Raum nicht ganz so häufig betroffen sind. Mag auch daran liegen, dass Familie in diesem Kulturkreis noch als Keimzelle verstanden wird und kleinste Einheit der Solidargemeinschaft. Jeder unterstützt jeden. Den Bio-Deutschen wurde das Kinder gebären bekanntlich erfolgreich abtrainiert. Wer dennoch Mama und Papa spielen möchte, hat sein Kind möglichst täglich von 7.30 bis 17.00 Uhr in Kita oder Ganztagsschule zu deponieren. Jede(r) hat dem Arbeitsmarkt uneingeschränkt zur Verfügung zu stehen.

Asylbewerber brauchen Internetzugang – Kinder nicht!

Während man in den deutschen Asylbewerber-Heimen und auch bei der späteren Unterbringung in kleineren Wohneinheiten regierungsseitig größten Wert darauflegt, dass den Traumatisierten das Tor zum www stets geöffnet bleibt, verfügen fast 30% der Kinder aus armen Haushalten weder über einen PC noch ein Smartphone. Das benachteiligt sie selbstverständlich massiv, nicht nur mit Blick auf Bildung. Kommunikation läuft nun mal – ob uns das passt oder nicht – heute hauptsächlich virtuell ab.

Die Studie ist sehr umfangreich. Herausgreifen konnte ich hier nur einige Aspekt. Als Fazit kann allerdings auch aus dem Wenigen geschlossen werden: Unsere Regierung interessiert sich nicht mehr für das Wohl und Wehe der Bürger. Alles, was mit Blick nach innen der linksgrünen Multi-Kulti-Ideologie widerspricht, wird unterdrückt. Immer mehr Menschen verarmen, während Angela Merkel das Land seit der Bankenkrise vor über zehn Jahren systematisch weiter verschuldet. Wie ich glaube, in der Absicht, einen Kollaps des europäischen Systems zu erzeugen, damit eines Tages ein totalitärer Heiland in Brüssel verkünden kann: Der Kontinent ist vereint. Die schöne neue Welt ist Wirklichkeit geworden!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.