(Michael van Laack) Eigentlich wollten Merkel und Macron nach zwei Gipfeltagen die Sache in trockenen Tüchern haben. Heute nun geht es in Tag 4 mit 750 Milliarden-Hilfspaket wg. Corona, davon 500 Milliarden nicht rückzahlbar. Selbstverständlich unter der Bedingung, dass die mit Geldsegen beglückten Länder „Rechtstaatlichkeit“ und „Pressefreiheit“ garantieren. Soll heißen: Nur noch „Rechte“ sollen hart verurteilt, Linke gehätschelt und Migranten mit Nachsicht behandelt werden. Gleichschaltung der Medien darf es nur im Sinn von Merkels Demokratie geben.

Aber die anderen wollten nicht wie Merkel. Der Widerstand der „Sparsamen“ (Österreich, Dänemark, Schweden, Niederlande und Finnland) war größer als erwartet. Zumal nicht damit gerechnet werden darf, dass jene Beträge, die zurückgezahlt werden müssten, jemals zurückgezahlt werden.

Also 750 Milliarden in den Sand gesetzt. – Und die osteuropäischen Länder zeigten kein Interesse daran, sich von Frau Merkel, die seit der Flüchtlingswelle permanent europäisches Recht bricht, über rechtsstaatliche Prinzipien belehren zu lassen.

„Sparsamkeit“ – Feindbild Nr. 1

Die (selbstverständlich demokratisch) gleichgeschalteten deutschen Medien schauen verächtlich auf alle, die nicht wollen wie die Kanzlerin und ihr „partner in crime„ – Emmanuel Macron. Entsprechend werden sie von ARD, ZDF und anderen auftragsgemäß als zögerliche oder „mutlose“ Elemente herabgewürdigt.

Die EZB bleibt bei ihrer Null-Zins-Politik, die Renten-Niveaus sollen ab 2021 für mindestens fünf Jahre nicht angehoben werden (Ausnahme: Beamtenpensionen), Im vergangenen Jahr wurden Greta Thunberg zuliebe 750 Milliarden bis eine Billion Euro für den grünen Schutzschild genehmigt, Deutschlands Verschuldung 2020 nimmt wegen Corona in der Geschichte der Republik bisher unvorstellbare Höhen jenseits der 200 Milliarden an.

Und nun kommen diese „Sparsamen“ und wollen nicht zulassen, dass auch ihre Bürger höher verschuldet werden. Aus der EU soll keine Haftungs- und Schuldenunion werden. Das empört Angela Merkel. Sie will sich in diesen Tagen noch ein Denkmal setzen. Angela Merkel die Bewältigerin aller europäischen Krisen! Klar nicht mit ihrem Geld, sondern vor allem dem der deutschen Steuerzahler, aber die staatstreuen deutschen Medien nicht. Denn sie bekommen ja 2021 auch ein Stück vom neuen Schuldenkuchen in bar ausgezahlt.

„Rechtsstaatlichkeit“ – Feindbild Nr. 2

In Polen, Ungarn und anderen EU-Staaten lässt die Regierung sich nicht den politischen Kurs von großen Medienhäusern oder NWOs diktieren. Für Merkel und viele andere sozialistisch geprägte Staatenlenker ein Unding. Entsetzen herrsch selbstverständlich auch darüber, dass in diesen Ländern Muslime nicht die Chance bekommen Stadtteile zu beherrschen oder öffentlich Plätze zu zerstören.

Auch der Rassismus soll dort stärker bekämpft und alle nicht linksfaschistischen Elemente aus Polizei und Militär entfernt werden. Nur Länder, in denen ungestraft „All Cops Are Bastards“ skandiert und Polizisten auf Müllhalden gewünscht werden dürfen, weisen klare demokratische Strukturen auf und sollen Corona-Hilfen erhalten.

Wozu brauchen wir noch Parlamente?

Mal ganz abgesehen vom EU-Parlament, dass ja schon seit vielen Jahren als zahnloser Tiger und williger Vollstrecker der demokratisch nicht legitimierten EU-Kommission bekannt ist: Wozu brauchen wir noch den Bundestag, die französische Nationalversammlung oder andere Parlamente, wenn 27 Regierungschefs zusammenkommen, zwei davon mit ihrer Wirtschaftsmacht die anderen zu erpressen suchen und sich dann vielleicht am heutigen vierten (Schein)-Verhandlungstag darauf „einigen“, dass die Bürger der zahlungskräftigen Länder eine weitere Pro-Kopf-Verschuldung für den Kampf gegen was und für was auch immer (für die Demokratie gewiss nicht) aufgebürdet bekommen.

Jeder einzelne deutsche Bürger wird vermutlich heute Abend ca. 200 Euro mehr Schulden haben und an seine Kinder vererben, da Deutschland Zahlungs- und Haftungsanteil nun mal der größte ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die schwachen Südeuropäer irgendwann einmal einen Cent werden zurückzahlen können, liegt nahe Null.

Nur arme Bürger sind willige Bürger!

Denn arme Menschen sind abhängige Menschen. Freiheit hat gewiss nicht nur mit Geld zu tun, aber Handlungs- und Bewegungsfreiheit sehr wohl. Das haben jene, die Europa in den letzten Jahren irrwitzig verschulden, um die ansonsten schon vor zehn Jahren gescheiterte Währung „Euro“ zu erhalten, schon lange.

Ziel der Merkelianer europaweit ist es, immer mehr Abhängigkeiten aller Staaten untereinander zu schaffen und unter der Dominanz Deutschlands (und vielleicht Frankreichs, aber die wird man wohl auch noch abzuschütteln versuchen), ein 1000jähriges Europa-Reich zu schaffen. Wer kann sie noch stoppen?

Die Parlamente nicht. Die nicken ab, weil die Mehrheit der Mandatsträger bereits in zahlreichen Abhängigkeiten verstrickt sind. Wenn, dann nur noch durch die Verweigerung mehrere Staatsmänner, die zu weiteren EU-Austritten führt. GB ist mit guten Beispiel vorangegangen und diesem Wahnsinn gerade noch rechtzeitig entkommen. Nord- und Ost-Europa mag man wie Gandalf seinen Gefährten an der Brücke von Khazad-dûm zurufen: „Flieht, Ihr Narren!“.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.