(Michael vn Laack) Kaum hatte gestern das Thüringer Verfassungsgericht das Paritätsgesetz kassiert, dass von den drei im Landtag vertretenen sozialistischen Parteien beschlossen worden war, ging es schon los. – Wie konnte ein deutsches Gericht es wagen, im Sinn der AfD zu entscheiden! Häufig gehörte und gelesene Meinung: Die Verteidigung des Grundgesetzes oder diverser Landesverfasssungen sei weniger wichtig als der „Kampf gegen Rechts.“ Und: Was von Links kommt, kann nicht verfassungsfeindlich sein, denn es ist bunt!

Folglich müsse man jede Klage der AfD abschmettern, am besten erst gar nicht zulassen. Dann könne es auch zu keinem Fehlurteil kommen. Schließlich hätten die Altparteien zusammen mit den Medien schon vor Jahren beschlossen, dass die AfD eine zutiefst nationalsozialistische und verfassungsfeindliche Partei sei. Das gestrige Urteil zur „Frauenquote“ auf Landtagswahl-Listen habe den selbstverständlich vollkommen falschen Eindruck erweckt, die AfD sei eine Verteidigerin der Verfassung. In Wirklichkeit habe die Partei gegen das Paritätsgesetz nur aus einer frauenfeindlichen Grundhaltung heraus geklagt. Dass die Richter am Verfassungsgericht so urteilten, dürfe aber auch aus einem anderen Grund nicht verwundern. Mehrheitlich Männer! Es sei an der Zeit, dass mehrheitlich Frauen in Deutschlands obersten Gerichten säßen. Am Besten nur Linke, Grüne, Sozialdemokraten und handverlesene Merkelianer.

Urteil gefährdet Merkels und AKKs „Frauen-Quote“

Als erste meldete sich die Linkspartei in Gestalt jener Genossin zu Wort, die neulich einem gewählten Ministerpräsidenten einen Blumenstrauß vor die Füße geworfen und so Angela Merkel – dem alten STASI-Gesten-Code folgend – signalisiert hatte, dessen Wahl müsse rückgängig gemacht werden.

Tenor des gestrigen Statements: Falsche Entcheidung, die Richter gehören ausgewechselt. Wir ignorieren das Urteil!

SPD, Grüne und Linkspartei sind allerdings zuversichtlich, dass sie noch in diesem Jahr gemeinsam mit der merkelhörigen CDU im Bundestag für die Bundestagswahl 2021 ein Paritätsgesetz beschließen können. Man müsse das ja nicht Parität nennen. Hauptsache MINDESTENS 50 % derer, die für den Bundestag kandidieren dürften, seien Frauen. Wenn die Bundeskanzlerin und die Verteidigungsministerin sich für Quote und Parität stark machten – so die Kalkulation – würde das Bundesverfassungsgericht nicht wagen, sich offen gegen die letzte Verteidigerin eines freien Deutschlands und anderem Dingsbums zu stellen.

Es ist Demokratenpflicht, stets gegen die AfD zu urteilen!

Aber nicht nur Parteien – auch Juristen – zeigten, dass ihre Auffassung vom Rechtsstaat eher dem entspricht, was sich die DDR-Volkskammer darunter vorstellte. Verfassungsbrüche müsse man im „Kampf gegen Rechts“ zulassen, meint z.B. die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes. Ihrer Auffassung nach seien Klagen der AfD ohne Rücksicht auf Grundgesetz und Verfassung abzuschmettern:

Was ist eigentlich mit den „Diversen“?

Jahrelang haben die drei linksfaschistischen Parteien im Bundestag dafür gekämpft, dass „Divers“ als Geschlecht oder was auch immer anerkannt und entsprechend auch in den Personalausweis, Führerschein usw. eingetragen wird.

Und nun hintertreiben all die sozialistischen Feministinnen inkl. der Kanzlerin mit dem richtigen Geschlecht und ihrer Quotenzofe die wahre Parität. Niemand fordert, dass die Wahllisten abechselnd mit m, w und d zu besetzen seien. Warum eigentlich nicht? „Es gibt nicht ausreichend politisch interessierte und befähigte Diverse, höre ich. Aha, und warum bitte seid ihr Euch so sicher, dass es genug befähigte Frauen gibt, um 50 % zusammenzukratzen? Die Frauen, die unser Land in diesen Tagen kaputtregieren mit ihrer erbärmlichen Egozentriertheit, ein Deutschland nach ihren persönlichen Vorstellungen zu schaffen, reichen nach meiner Überzeugung vollauf aus. Wir bräuchten eher mal ein Gesetz, dass nach dann 16 Jahren Merkel dafür sorgt, dass paritätisch mindestens für 16 Jahre keine Frau mehr Kanzler werden darf. Verteidigungsminister möglichst auch nicht!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.