(Michael van Laack) Kaum war gestern die Nachricht in der Welt, dass Twitter den größten Teil der Accounts der Identitären Bewegung gelöscht hat, brach bei vielen Jubel aus und Häme ergoss sich über Martin Sellner & Co. – Nicht nur, aber doch am lautesten im linken Spektrum, z.B. beim „Volksverpetzer“, der als „ehrenamtliches Correctiv“ bezeichnet wird und doch nichts anderes ist, als ein pseudo-intellektuelles Vorzeigeprojekt der linksradikalen ANTIFA.

Auf Martin Sellner & Co. waren und sind auch wir aus verschiedensten Gründen nicht gut zu sprechen. Seine Umvolkungsstheorie ist nur die Spitze des Eisbergs. Unter der Wasseroberfläche findet sich manche politische und philosophische Theorie, an der die Nationalsozialisten ihre helle Freude gehabt hätten. Die Bekämpfung der Identitären Bewegung in Deutschland aber hat einen anderen Hauptgrund: Der Angriff auf die Migrationspolitik unserer Regierung, auf das große Multikulti-Projekt. Nicht zuletzt deshalb erklärte BfV-Präsident Thomas Haldenwang bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes, bei der IB handle es sich um „geistige Brandstifter, die die Gleichheit der Menschen in Frage stellten, sie schüren gezielt Feindbilder.“.

Der Feind steht Links

Ein „Superspreader von Hass und Gewalt“ sei die Bewegung, führte Haldenwang weiter aus. Verräterisch der Text von ZDF heute zur Löschungsnachricht. Die Identitäre Bewegung sei „eine rechtsextreme Organisation, die mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen seit Jahren vor allem in Deutschland und Österreich Stimmung gegen Migranten und Linke macht.“

Öffentlichkeitwirksamkeit heißt hier: Stets gewaltfreie (das unterschlägt der Haus- und Hofsender von „Antifa Zeckenbiss“ gern) öffentliche Aktionen gegen Merkels Migrationspolitik und die Benennung der Folgen dieser Politik für unsere Gesellschaft. Vor allem aber die Agitation gegen Linke – also so ziemlich gegen alle von ANTIFA über Linkspartei, Grüne und SPD bis hin zu zentralen Akteuren der Unionsparteien –  beunruhigt die Regierung und die staatlich gelenkten Medien Tag um Tag mehr. Gewalt von Links hingegen (ganz gleich ob physisch und psychisch) ist nur Ausdruck für den Protest gegen soziale Ungerechtigkeiten oder Party, vor allem aber ein wertvoller Beitrag im „Kampf gegen Rechts“.

Es geht um alles, denn es geht um die Freiheit

Zunächst einmal würde ich uns allen – vor allem aber den Multiplikatoren und Bloggern in der liberalkonservativen Szene – empfehlen, den Fall der IB nicht zu bejubeln. Denn uns kann es rascher treffen, als wir uns vorstellen wollen. Klar, aus unserem Selbstverständnis gehören wir zu den guten Liberalen, den guten Konservativen, den guten „Rechten“. Ganz wunderbar! Blöderweise aber differenziert das System Merkel nicht zwischen tatsächlichen Rechtsradikalen und uns. Es differenziert zwischen den guten Deutschen (der bunten Zivilgesellschaft) und jenen, die nicht bunt sein wollen. Früher sagte man: „Schwarz oder Weiß“. Heute „Bunt oder Weiß“, denn weiß sind bekanntlich nur noch alte Männer.

Vielen von uns wird schon seit Jahren das virtuelle Überleben schwer gemacht. Immer wieder kommt es zu 30-Tage-Sperrungen auf Facebook, Löschung von Twitter-Inhalten oder Strikes der youtube-Accounts. Und das nicht, weil wir radikale Positionen vertreten, sondern weil wir Erfolge erzielen, weil wir Reichweiten generieren, die manche Altpartei sich auf ihren Seiten wünschen würde. Weil wir Widerstand leisten, weil Menschen politische Entscheidungen durch unsere Denkanstösse zu hinterfragen beginnen.

Martin Sellner hätte jeden Tag aus „Mein Kampf“ vorlesen oder als Dauerschleife „Sieg Heil“ laufen lassen können: Würde er damit nur 50 oder 100 Leute erreichen, wäre das vollkommen egal. Doch er hatte zuletzt 40.000 Follower auf Twitter und eben nicht auf Skinhead-Niveau tumb rechtsradikales Gedankengut in die virtuelle Welt geprollt.

Wir sind die nächsten!

Aktuell konzentriert der Staat sich scheinbar noch auf die tatsächlich Rechtsextremen und/oder die bedeutendsten Influencer. Aber schon jetzt wird sichtbar, dass es Regierung und Medien um weit mehr geht als darum, die „Rückkehr von Weimar“ zu verhindern oder potentielle Gewalttäter aus dem Verkehr zu ziehen.

Sprachlich wird schon jetzt jeder als Nazi oder Faschist bezeichnet, der bei Themen wie Migration, Klimawandel, Europolitik oder Gender nicht auf der Seite des täglich sozialistischere Wesenszüge annehmenden Mainstreams steht.  Auch in der Kirche – über viele Jahrhunderte immer wieder Festung gegen totalitäre Systeme – gilt mittlerweile als Rechter oder gar Christenfeind, wer antimuslimische Positionen vertritt oder das Verhalten der Institutionen in der Corona-Krise kritisiert!

Neger, Neger, Neger!

Den Tod eines Kriminellen in den USA nutzen die deutsche Regierung und ihre linksradikalen Verbündeten schamlos aus. Jetzt haben sie endlich das sprachpolizeiliche Tool, um unter dem Vorwand, Radikale zu bekämpfen, Opposition im Netz abzuschalten. Dabei geht es nicht nur um Begriffe wie „Mohr“ oder „Neger“. Es geht um Inhalte. Kritik an „Black Lives Matter“ ist mittlerweile Grund genug, um in den Fokus der virtuellen Gestapo-Klons – genannt „Correctiv“ oder „Giordano-Bruno-Stiftung – und ihrer „ehrenamtlichen“ Helfer wie dem „Volksverpetzer“ zu geraten. Auch die Fake-News-Kontrolleure der dpa gehören zu den einseitig investigativen Demokratie- und Meinungsfreiheits-Zersetzern. Was sie den großen Plattformen als Fake-News melden, das sind Fake-News! Basta! Eigenprüfung durch FB oder Twitter? Fehlanzeige!

Correctiv und dpa (um nur zwei Beispiele zu nennen) sind Legislative und Judikative in einem. Sie entscheiden, was „Fakt“  ist und was nicht. Wenn Linke hetzten oder logen, hatten die neuen Reichskultur- und Reichsschrifttums-Kammern der Republik noch nie Grund, Plattformen Meldung zu machen. Es geht nicht um Wahrheit, sondern Ideologie.

Bis zum letzten Atemzug

Gegen dieses verlogene Gesocks in Politik und Medien, dass von Freiheit spricht, die es zu verteidigen gälte, aber nichts anderes meint als die Freiheit der eigenen Meinung und die der Staatsmedien, nach Lust und Laune Gruppen oder Einzelpersonen herabzuwürdigen, müssen wir die Republik und uns in den nächsten Monaten und Jahren – wir wissen nicht, wieviel Zeit uns noch bleibt – mit allem verteidigen, was wir haben.

Wir werden uns nicht beugen vor dem verlogenen, niederträchtigen und demokratiefeindlichen Pack, dass uns Nazis und Faschisten nennt, weil wir den Islam als eine seit 1.400 Jahren mit Gewalt zahlreiche Gemeinwesen beherrschende Ideologie nennen. Wir werden kein freundliches Gesicht dazu machen, dass vor allem in Großstädten systematisch kriminelle arabische Strukturen aufgebaut werden. Wir lassen uns von jenen, die die Ermordung von menschlichem Leben im Bauch der Mutter für ein Frauenrecht halten, keine moralischen Zeigefinger vorhalten.

Ihr brecht uns nicht!

Wir lassen uns von diesem linksfaschistischen Sumpf nicht erklären, kein Demokrat sei, wer nicht an mindestens 51 Geschlechter, Greta Thunberg und George Floyd glaubt. Wir lassen uns nicht Fundamentalisten nennen von als Demokraten getarnten Kommunisten, die die Familie als lebendigen Widerstandskern gegen politische Religionen ausgeschaltet sehen möchte. Wir lassen uns von den Staatsspeichel leckenden und in ihrem Habitus an nationalsozialistische Kampfblätter erinnernden Medien nicht einreden, niemand sei ein Demokrat, der sich nicht für die Idee eines grenzenlosen zentral gesteuerten Europas begeistern könne. Auch machen wir uns ein eigens Bild über Trump, Johnson, Putin usw. Wir brauchen niemanden, der uns erklärt, wer Staats- oder Volksfeind ist.

Kurz: Wir bleiben Demokraten, wir bleiben Freiheitsliebende, wir bleiben wir! Löscht unsere Blogs, unsere Accounts, was immer Ihr wollt. Wir werden neue Wege finden, Eure Lügen und Euren Verrat am wahren Humanismus, echten Liberalismus und dem Christentum offenzulegen. Wir beugen uns niemals! Ihr müsst uns lebenslänglich einsperren oder foltern oder töten, wenn ihr uns zum Verstummen bringen wollt. Wann werdet ihr dazu Bereit sein?

Ceterum censeo berolinem esse delendam. –   Nicht die Stadt, sondern die Blase, aus der heraus seit fast zwei Jahrzehnten systematisch und in kleinen Schritten jene Bundesrepublik geschliffen wird, die unsere Eltern und Großeltern über den Trümmern des 3. Reiches errichtet haben.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.