„Sie müssen nur die Maske aus der Tasche ziehen, weil dann die Viren quasi von alleine flieh’n“

Ihr haltet diese Botschaft für einfältig bis irreführend? Nun, ich auch! Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hingegen ist begeistert, weshalb er sich auf Facebook umgehend bei Mike Krüger bedankte.

Zuvor hatte er sich vermutlich dieses Video angeschaut. Vielleicht hat ihm auch ein Berater gesagt: „Das musst Du jetzt toll finden, Jens! Ich schreibe dem Krüger mal in Deinem Namen was Nettes. Mach Du derweil Party. Es soll ja bald wieder schneien, wie man hört!“.

„Und zusätzlich zur Maske gibts jetzt noch eine App. Wer die runterlädt ist clever, wer nicht, der ist ein Depp!“

Tja, Leute – Jetzt wisst Ihr Bescheid! Entscheidet Euch, ob Ihr zu den Cleveren oder den Deppen gehören wollt. – Hilfreicher Hinweis: Die Aufrechten und Anständigen gehören zu den Cleveren!

Mike Krügers Nippel bebten vor Freude

Der ehemalige Spaßbarde war vom Zuspruch des obersten Bewahrers vor der Wirkung des Virus so begeistert, dass er zeitnah mit einem Musiker der Band „Truck Stop“ eine neue Version einspielte. Die klingt zwar besser, der Text ist aber unverändert geblieben. Also tumb im Quadrat. Das ganze nennt sich nun „Corona Nippel Studio Version“.

Heute nun zeigte sich Krüger gegenüber BILD überdimensioniert begeistert. Ist ja auch schön, wenn man im hohen Alter noch mal gebraucht wird und nicht in einer Alteneinrichtung eingesperrt vor sich hinvegetieren muss wegen all der Restriktionen.

Habt Mut zur musikalischen Wahrheit!

Also dann: Hört Euch das am besten in einer Dauerschleife an. Das macht Euch einsichtig und all Euer Groll auf die Kanzlerin ist vergessen. 30 Minuten sollten reichen!

„Denn wir halten fest zusammen, sind stark und unbeirrt, damit’s dann irgendwann wie früher wird“

Na ja, wie früher muss es ja nicht werden. Also zumindest nicht so, wie nur ein bisschen früher. Lasst uns lieber auferstehen aus Ruinen und dann der Zukunft zuwenden. Einer Zukunft ohne Maske, ohne Merkel und wenn möglich auch ohne Jens Spahn. Das wird man sich ja wohl noch wünschen dürfen!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.