(Michael van Laack) Es gibt Tage, da denke ich mir, man sollte alle Drogen freigeben. Auf Kassen-Rezept, versteht sich! Denn auf ein paar hundert Millionen mehr Neuverschuldung kommt es in Corona-Zeiten auch nicht an. Nur für einen begrenzten Zeitraum selbstverständlich. Zwei oder drei Jahre sollten genügen, damit gelingt, was Corona nicht geschafft hat: Die linksgrünversiffte Wählerschaft zu dezimieren!

Das hätte noch weitere Vorteile. Die arabischen Clans würden einen nicht unbedeutenden Teil ihrer Einnahmen verlieren, weil der Staat ja all das Zeugs kostenlos verteilen ließe.

Auch der Waffenhandel würde Einbußen erleiden. Denn nachdem sich die ersten, sagen wir hundert, Zugedröhnten gegenseitig abgeknallt hätten, würden die Händler sich lieber Märkte im Ausland suchen, statt das wachsende Risikos einzugehen, selbst Opfer einer in Liquid Ecstasy getränkten verirrten Kugel zu werden.

Soweit die Theorie, die mit der Praxis ebenso wenig zu tun hat, wie Cem Özdemirs hanebüchener Tweet:

War Özdemir BTM-positiv, als er den Tweet absetzte?

Dealer fragen nicht nach dem Personalausweis? Wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre ich doch nicht immer selbst ins kleine Wäldchen hinter dem Dorfbahnhof gegangen, sondern hätte meine seinerzeit noch minderjährige Tochter losgeschickt.

Und im Darknet habe ich immer einen Farbscan von meinem Perso gefertigt, wenn ich mal wieder ein paar hundert bunte Pillen für meine Freunde und mich brauchte. Wäre das gar nicht notwendig gewesen? Aber die haben doch nach dem Ausweis gefragt! Ob das später noch Folgen für mich haben kann? Menno Cem, warum kommst Du denn jetzt erst mit solchen Infos um die Ecke und nicht schon vor 15 Jahren oder so, als wir beide zusammen mit den Minderjährigen von der „Grünen Jugend“ am FKK-Strand… Ach, lassen wird das. Ist „Schnee“ von gestern!

Jugendschutz gestärkt, wenn 18+ konsumieren darf?

Echt, mein Bester! Du hast doch sicher nicht nur was geraucht, bevor Du den Tweet abgesetzt hast, oder? Wenn Volljährige Cannabis kaufen können, werden sie dann z.B. zu ihrer 15jährigen Freundin sagen:

„Schatz, hier ist Dein Multivitamin-Saft. Trink ganz artig aus, während ich mir mein Tütchen bastle! Und Du weißt ja: Mir ist Jugendschutz wichtig. Nur weil ich Dich jeden Tag poppe, musst Du nicht denken, dass ich Dich auch nur einmal dran ziehen lasse!“

Wird diese Altersgruppe nicht eher legal günstig kaufen und dann an Minderjährige im Umfeld teuer weiterverticken?

Sei ehrlich, Cem! Dieser Song gefällt Dir sicher total gut.

Sorry, Herr Ex-Bundesvorsitzender: Für wie dumm hältst Du die Bürger? Und die Polizei für noch dümmer, oder? Die würde nach Deiner Ansicht entlastet und könnte Nazis jagen, statt sich in die Stadtparks zu bemühen oder aus dem Netz Daten abzugreifen? Lass bitte in Zukunft den schwarz gebrannten Absynth aus Tschechien weg, bevor Du Dich an den Rechner setzt.

Warum sollten Dealer ihre realen oder virtuellen Marktplätze verlassen? Cannabis ist nicht deren Haupteinahme-Quelle. Das sind Designer-Drogen für die Party- und Eventszene, deren Mitglieder sich Mut einwerfen oder -ziehen, bevor sie für ausgelassene Feiern bereit sind wie die in Stuttgart. Du weißt doch, dass die meisten größeren Berliner Dealer schon gar kein Gras mehr im Angebot haben, weil die Gewinnspannen bei Crystal Meth, Kokain, Speed usw. viel höher sind!

Die kriminellen Netzwerke der Drogen-Mafia

Hast Du Dich eigentlich schon mal mit Beamten unterhalten, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als kriminelle Netzwerke aufzudecken? Das sind allesamt Experten. Die arbeiten verdeckt unter Einsatz ihres Lebens in diversen Strukturen oder als IT-Cracks in eigens dafür geschaffenen Arbeitsgruppen. Von denen läuft keiner Streife durch die Viertel, die Du und Deine grünen Freunde als Wunder gelungener Integration ausweisen. Die meisten Beamten in Uniform haben Familie. Von denen legt sich niemand auch nur mit  einem Türsteher aus einer libanesischen oder albanischen Großfamilie an, geschweige denn mit einem Händler auf der mittleren Ebene der Clans und Kartelle.

Für Dich noch einmal zusammengefasst, lieber Cem: Das war der dümmste Tweet, den ich bisher von Dir gelesen habe. Möchtest Du Sawsan Chebli Konkurrenz machen? Lass uns also bitte dieses Ding unter der Rubrik „Schön, dass wir mal darüber gesprochen haben“ verbuchen. Sei endlich wieder das, was Du früher immer sein wolltest: Der Jugend ein Vorbild! Hör bitte auf, Begehrlichkeiten zu wecken, die sich nicht erfüllen lassen. Das rächt sich immer irgendwann. Mal früher, mal später – sei es in der Politik oder im Privatleben.

Bitte nicht böse auf mich sein, Cem!

Rege Dich bitte nicht auf, dass ich Dich im Artikel duze. Ich weiß, dass Du Dich schnell aufregst, wenn es zu persönlich wird. Aber als ehemaliger Internatserzieher habe ich gelernt, wie wichtig es ist, eine Atmosphäre der Vertrautheit aufzubauen, um die gewünschte Botschaft beim Empfänger entstehen lassen zu können.

Also: Rauch lieber noch was, nachdem Du meinen Artikel gelesen hast und verbuche das einfach unter „Tumbes Geschwätz eines AfD-Nazis“. Aber schreibe nicht auf FB oder Twitter „Halt bitte die Fresse! Danke!“ Darunter würde ich Monate leiden und könnte nicht garantieren, dass ich unter diesem seelischen Druck nicht auch wieder zu dem Stoff greifen würde, den ich in Studentenzeiten gern mal genommen habe, obwohl ich mich jedes Mal danach stundenlang total Sch… gefühlt habe!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.