(Michael van Laack) Stuttgart? War da was? Über eine Woche ist es nun schon wieder her, dass die deutsche ANTIFA demonstriert hat, wozu sie in der Lage ist, wenn sie nur will. Und fast ebenso lang her ist die unselige Pressekonferenz des Stuttgarter Oberbürgermeisters und der Polizeiführung, in der bestritten wurde, dass Hunderte mit Handys aufgenommene Filmchen aus der Gewaltnacht die wahre Motivation der Täter zeigten.

Eher zufällig seien in 90% der Fälle auf den Filmen Migranten und Linksradikale zu sehen und zu hören. Die vereinzelten „Allahu Akhbar“-Rufe und Aufforderungen zum Sturz des Systems bildeten nicht die wahre Motivation der „jungen Leute“ ab. Die Masse der Stuttgarts Innenstadt verwüstenden Gestalten seien unzufriedene Mitglieder der Party- und Eventszene gewesen.

Verständnis für Unzufriedenheit mit Corona-Restriktionen

Während Politik und Medien Demos gegen die Corona-Restriktionen und den oft demonstrierten Unwillen, Mindestabstände einzuhalten, grundsätzlich als Zeichen für den Aufruf zum Ungehorsam rechter Kräfte (gemeint ist vor allem die AfD) gegen den Staat werten, gab es hier viel Verständnis für die „Jugendlichen“. Der Kampf gegen den Virus habe ihnen über viele Wochen die Möglichkeit genommen, sich in den großen Clubs der Stadt zu besaufen, Drogen zu verkaufen und zu konsumieren. So sei die Grenze der psychischen Belastbarkeit der „Heranwachsenden“ erreicht worden. Was es nun brauche sei viel Verständnis und vor allem mehr Planstellen für Sozialarbeiter mit „Black Lives Matter“-Shirts und „Che Guevara“-Stickern.

Drogenkontrollen in Coronazeiten: Ist das Polizeigewalt?

Während in zahlreichen deutschen Großstädten zigtausende Linke und von ihnen indoktrinierte Menschen einen getöteten Kriminellen aus den fernen Vereinigten Staaten von Amerika Schulter an Schulter gedrängt anbeteten und gesegnet mit dem Wohlwollen der Bundesregierung ein Schuldbekenntnis für alle Deutschen ablegten, jammerten dieselben Medien und Jourmalisten über Corona-Hotspots, die in der Fleischindustrie entstanden. Auch von Gottesdiensten in Kirchen gehe ein hohes Risiko aus.

Anti-Rassismus, die Ersatzreligion für „Kampf gegen Klimawandel“

Dass aus dem Green Deal nichts mehr wird nach der immensen Verschuldung Deutschlands und der EU infolge der Corona-Politik, ist allen Beteiligten klar. Daher wird dringend ein längere Zeit tragendes Ersatzthema benötigt, mit dem sich auch die Grünen identifizieren können. Was man definitiv nicht braucht, ist Kritik an diesem Ersatzthema oder Ereignisse, die die Rassismus-Politik der Bundesregierung infragestellen könnten.

Das ist neben dem „Kampf gegen Rechts“, der durch nichts ins Stocken kommen darf, die eigentliche Ursache für die Bewertung der Vorgänge in Stuttgart. Was nicht sein kann, das nicht sein darf. Was den Strategen augenscheinlich entgangen ist: Dadurch, dass öffentlich auf allen Kanälen die Tätergruppen in Stuttgart in Schutz genommen wurden, fühlen sich kriminelle Clans, aggressive Migranten und Linksradikale bestärkt. Jederzeit können sie wieder zuschlagen. Beim nächsten Mal vielleicht in Hamburg, Köln oder Berlin. Und sie dürfen auf den erneuten reflexhaften Schutz durch Medien und Politik vertrauen.

Wehrhafte Demokratie duldet die Altparteienfront unserer Republik nicht, wenn es um die eigenen Pfründe geht!

An diesem Beispiel der Seattle Police lässt sich gut demonstrieren, dass es in demokratischen Staaten auch anders geht. Man muss mit Kriminellen und der ANTIFA in der einzigen Sprache reden, die sie verstehen. Abschreckung! Auftreten mit starken Kräften und Einsatz von Kampfmitteln.

Die Polizei: Exekutive ist Gefangene des Systems Merkel

In der deutschen Öffentlichkeit werden allerdings andere Fragen gestellt: Hätte man in dieser angespannten Situation eine Drogenkontrolle machen dürfen? Hat die Polizei die falschen festgenommen? Denn mehr als die Hälfte der in Gewahrsam Genommenen ist ja noch nicht ganz so lange hier. War es wirklich notwendig, mit starken Polizeikräften vorzugehen und so z.B. Angriffe auf Polizeiwachen zu provozieren? Wurden die Event-Teilnehmer durch das Verhalten der Polizisten in die Innenstadt getrieben? Waren die Plünderungen also alternativlos?

Die Schwächung der Polizei zeigt sich eben nicht nur im Antidiskriminierungsgesetz in Berlin. Unsere Polizisten dürfen nur noch eins: Sich provozieren, bespucken und verhöhnen lassen!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.