(Michael van Laack) An manchen Tagen muss ich mich überwinden, in den Tweets jener Profile zu stöbern, die ich unter der Rubrik „Kein Mut zur Wahrheit“ gelistet habe. So auch heute! Eigentlich wollte ich nach der Lektüre des ersten Tweeta von Dunja Hayali – der bestintegrierten Lichtgestalt des ZDF-Moderatoren-Teams – schon genervt wegklicken. Doch dann dachte ich mir: Wisch einfach mal tiefer ins Profil, ob sich da nicht noch mehr Erbärmliches findet… Und es hat sich gelohnt!

Nach der zumindest Fake-Show-verdächtigen Morgenmagazin-Sendung am 13. März letzten Jahres war es mir etwas länger als 15 Monate gelungen, die Existenz dieser Dame zu verdrängen. Mit Beginn der von ANTIFA USA eskortierten Gewaltorgien der „Black Lives Matter“-Bewegung konnte ich Frau Hayalis Twitter-Elaborate jedoch nicht mehr ignorieren, zumal sie redundant Tweets meiner „Freundin“ Sawsan Chebli retweetet und kommentiert.

Hayalis Strategie: Pauschalisierung statt Differenzierung

Inhaltlich geht Frau Hayali bekanntlich nie diskurswillig auf Kritik oder abweichende Meinungen ein. Wie viele andere Damen und Herren aus dem „Triple R-Milieu“ (Raute, Relotius, Rosenberg) sieht sie sich allerdings hin und wieder veranlasst, ihr Verhalten zu begründen. Herzlich willkommen sind ihr dabei Postings oder Tweets in unangemessenem Ton.

Denn stellt man solche in den Vordergrund, ist es ein Leichtes, auch alle sachlichen Beiträge zu verwerfen, die sich mit den im jeweils öffentlich gemachten „unterirdischen“ Kommentar angeschnittenen Themen befassen. Entsprechend lassen sie sich pauschal zusammengefasst kategorisieren als von Rechtsradikalen abgesonderte Statements, die weder einer Erwägung noch Erwiderung wert sind. Und schon muss man sich mit „rechten“ Themen und Argumenten nicht mehr befassen.

Bekanntlich steht dieses bildungsferne Geschmeiß in vielerlei Hinsicht weit unter jener Tochter irakischer Christen, die ausschließlich durch eigene Kraft dort angekommen ist, wohin zu gelangen sie vom ersten Atemzug an prädestiniert war: In der intellektuellen middle middle class und der monetären lower upper class. Und da Geld bekanntlich nicht nur schön, sondern auch klug macht…

Fake-News: Legitimes Tool im „Kampf gegen Rechts“?

So auch in diesem Tweet. Eine der Wahrheit und Neutralität verpflichtete Moderatorin und Journalistin hätte zumindest anerkannt, dass vieles inhaltlich korrekt ist. Das psychologische Profil des Täters von Hanau weist klar auf eine Schizophrenie hin. Seine Vermengung rechtradikalen Gedankenguts mit Verschwörungstheorien und daraus abgeleiteten eigenen wirren Ideen in Verbindung mit in der Familie aufgesogenen politischen Ansichten darf nicht ausgeblendet bleiben. – Gleiches gilt für die wahrheitswidrige Behauptung zahlreicher Journalisten, Tim Kellner habe Sawsan Chebli rassistisch oder sonst wie beleidigt. Das hat er nicht, sonst wäre er entsprechend verurteilt worden.

Zudem: Was an dem Ratschlag falsch sein sollte, Deutschland zu verlassen, wenn das Leben hier nicht mehr gefällt, kann ich nicht erkennen. Unter anderem dieser öffentlich gemachten Überzeugung wegen wurde Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet!

Misst Frau Hayali auch hier mit zweierlei Maß? Dürfen aus ihrer Sicht nur die „Anständigen“ und „Aufrechten“ solche Empfehlungen ungescholten (ja gar gehypt) aussprechen? Und darf dementsprechend auch nur einer ganz speziellen Zielgruppe ungestraft empfohlen werden, unsere Republik zu verlassen, weil Empfehlungen an andere Gruppen als rassistisch, islamophob oder sonst wie rechtsradikal motiviert gelten?

Hayalis Steckenpferd: Diskriminierung von Menschen mit Rechtschreibschwäche

Frau Hayali, wie dürfen wir Ihren Kommentar zum Tweet verstehen? Einen Benimm-Kurs wollen Sie der Absenderin spendieren? Dann lernen Sie aber bitte vorher selbst erst einmal Anstand! Über Orthographie-Fehler, deren Ursache man nicht kennt, macht man sich nicht lustig. Nicht jeder ist so fehlerfrei wie Sie, gnädige Frau. Weniger Anspruch wäre (nicht nur) hier eindeutig mehr!

Und: Wie dürfen wir Ihre Bitte um Vorschläge verstehen, wohin man die Kommentatorin schicken soll? Ihre Bemerkung, Sie seien da offen für neue Ideen, beunruhigt mich ein wenig. Denn es könnten alte Ideen sein. Ideen, die von mancher Regierung in wenig demokratischen Ländern wie z.B. dem Irak, der Türkei oder China oft nicht nur gedacht, sondern auch in die Tat umgesetzt wurden.

Wenn Sie wirklich Vorbild sein wollen in „unserer Demokratie“, dann löschen Sie dieses Armutszeugnis, Frau Hayali! Ihre Einleitung stellt Verächtlichmachung auf jenem Niveau dar, dass bekämpfen zu wollen Sie vorgeben. 

Bevor nun unsere Leser denken, wir machten hier aus einer Mücke einen Elefanten oder spielten einen Ausrutscher hoch: Rechtschreib- und Grammatikschwächen offenzulegen ist ein Steckenpferd dieser von der Arroganz ihrer Medienmacht berauschten Moderatorin.

Vor dem baldigen Schluss dieses kurzen Artikels möchte ich deshalb noch Frau Hayali bitten, sich an einen Ratschlag zu halten, den sie zuletzt Innenminister Seehofer gegeben hat: „Erst überlegen und dann kommunizieren ist meist klüger, besser, stressfreier.“

Stimmt voll und ganz. Hätten Sie vor Ihrem Posting etwas mehr überlegt, hätte ich mir den „Stress“ ersparen können, diesen Artikel zu verfassen.

Jederzeit zum Diskurs bereit!

Falls Sie wider Erwarten Interesse haben sollten an einem Diskurs über Themen wie Rassismus, Corona-Leugnung, Kampf gegen Rechts, Islamophobie oder anderen Zeitfragen: Ich kann fast fehlerfrei in ganzen Sätzen schreiben und reden. Bei Interesse dürfen Sie sich also gern an mich wenden.

Ich kann nachempfinden, wie sehr Sie sich langweilen. Nirgendwo erblicken Sie „Nazis“ auf Augenhöhe! Immer nach unten schauen zu müssen… Tja, da verhärtet sich selbstverständlich auch die Nackenmuskulatur. So dass der Kopf – nachdem man ihn quälend langsam nach überreichlicher Beschäftigung mit bildungsfernen und aus anderen Gründen niveauarmen Kreaturen wieder erhoben hat, um sein lupenrein demokratisches Antlitz im Spiegel zu bewundern – zum Ausgleich für längere Zeit in einer Position mit weit nach oben gerichteter Nasenspitze verharrt! Beides schmerzt, wenn auch verschiedener Ursachen wegen. Deshalb in jeder Hinsicht gute Besserung, gnädige Frau!

P.S.: Erinnern Sie sich auch bitte an eines Ihrer Prinzipien: „Love Is My Religion“. Vielleicht sollten Sie in Zukunft vor jedem neuen Tweet das Bild betrachten, dass ich für den Titel gewählt habe. Das könnte Sie vor manch unbedachtem Wort bewahren!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.