(Michael van Laack) Manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte. Der WDR wollte ursprünglich Heidi Kabel würdigen, das ausgewählte Zitat entpuppte sich dann aber als Eigentor. Da das Bild recht schnell viral ging, wagte man nicht mehr, es vom Tisch zu nehmen.

Gerüchten zufolge sollen aber im WDR bald Köpfe rollen, da dieses Posting geeignet sei, dem hohen Ansehen der letzten Verteidigerin der freien Welt und zukünftigen Besiegerin des Corona-Virus zu schaden. Andere wiederum rechtfertigen das Posting mit dem AfD-nahen Spruch: „Man wird ja wohl noch die Wahrheit posten dürfen!“

Angebliche Reaktionen im politischen Berlin!

Aus gut informierten Kreisen wird berichtet, man habe die Kanzlerin von dem Vorgang unterrichtet. Diese habe sich das Bild angeschaut und erklärt, sie verstünde die Aufregung nicht. Claudia Roth sei nicht Bundeskanzlerin und würde das auch nie. Deshalb müsse man den Kampf für die Frauenrechte, vor allem die nicht-weißen bildungsfernen jungen Frauen, verstärken.

Steffen Seibert habe daraufhin die Idee ins Spiel gebracht, man solle in einer Presse-Erklärung klarstellen, Heidi Kabel habe prophetisch an Sawsan Chebli gedacht. Das könne man gefahrlos machen, denn Frau Kabel sei tot und Sawsan könne sie deshalb nicht mehr verklagen.

Altmaier hingegen plädierte dafür, dass zu tun, was man ansonsten auch täte in solchen Fällen: Nichts!

Der Koalitionspartner beschwieg den Vorgang. Vermutlich auch, weil er den Blick eben nicht auf Chebli gelenkt sehen und zuvor auch noch die Frage zweifelsfrei geklärt wissen wollte, ob Heiko Maas wirklich ein ganzer Mann ist. Nicht, dass man sich ein weiteres Eigentor schieße.

Alice Weidel wird mit den Worten zitiert, Messer-Männers Liebling würde die Anspielung ohnehin nicht verstehen, worauf ihr Meuthen ins Ohr geflüstert haben soll: „Du offensichtlich auch nicht!“

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.