(Michael van Laack) Es gibt Tage, an denen ich mich frage, ob es überhaupt Sinn macht, redundant Themen wie dieses aufs Tapet zu bringen. Denn gelesen werden unsere Artikel in der Regel nur von denen, die der gleichen Ansicht sind. Jene, die sich über die Verwendung von Begriffen wie, Neger, Zigeuner oder Rasse empören, lesen eher selten, was wir schreiben. Anhänger der Altparteien ebenso. Falls sie es dennoch tun, dann nur, um sich in ihrer Meinung über uns zu bestätigen. Sobald ihnen die Gefahr droht, sich mit Inhalten argumentativ auseinandersetzen zu müssen, stellen sie die Lektüre ein und erklären „Wir wissen eh, was noch kommt!“

Berger, van Laack und die anderen Konsorten… Alles, alte, weiße rassistische Nazi-Männer. Basta! Was mich dann aber immer wieder motiviert, sind Reaktionen von Menschen, die ich bis dato überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Menschen, die nicht unseren „Blasen“ zuzurechnen sind. Sie gehören der CDU, CSU. FDP und teilweise sogar der SPD an, melden sich aber privat positiv zu Artikeln zurück. Nicht öffentlich freilich, damit würden sie oftmals Beruf, Ehrenamt und anderes gefährden.

In der Hoffnung, dass sich also auch dieser Artikel lohnen wird im Sinne „Wo zwei oder drei…“, schreibe ich hier noch einmal manches auf, was sich verstreut aus meiner Feder an anderen Orten findet.

Was haben Fukushima, die Grenzöffnung und George Floyd gemeinsam?

Auf den ersten Blick selbstverständlich nichts. Das eine ein kollabiertes Atomkraftwerk im fernen Japan, der andere ein bei einem Polizeieinsatz getöteter Krimineller im mindestens genauso fernen Minneapolis. Das dritte ein Urereignis, dass in Ungarn seinen Ursprung hat.  In der Schnittmenge findet sich allerdings der Name „Angela Merkel“. Der Name unserer Bundeskanzlerin, der ich als Bürger dieser Republik qua ihres Amtes Respekt schulde, wie ich als Katholik auch dem Bischof von Rom (Papst Franziskus) Respekt schulde.

Frau Merkel gegenüber fällt mir der Erweis des gebotenen Respekts allerdings noch um ein Vielfaches schwerer als bei dem Marxisten im Papstgewand. Während dieser aus seiner befreiungstheologischen Haltung keinen Hehl macht und aus seinen Worten klar abzulesen ist, wo er  steht, präsentiert sich Angela Merkel (dank der sie stützenden Medien gelingt dies auch immer noch sehr erfolgreich), als demokratische Kanzlerin aller Bürger, was sie nicht ist und wohl auch nicht sein will.

Demokratie ist Merkels Maske

Die Stasi-Akten der Frau Bundeskanzlerin sind teilweise gesperrt, teilweise „bedauerlicherweise“ vernichtet. Geschreddert wie die Handys der EU-Kommissionspräsidentin und des Bundesumweltministers. Dass aber „unsere“ von den Staatsmedien viel beschworene Demokratie unter Merkel nicht identisch ist mit jener Adenauers, Erhards, Kiesingers, Brandts, Schmidts, Kohl und sogar Schröders, liegt auf der Hand.

Seit dem Ende des 1000jährigen Reiches gab es in Deutschland (nicht einmal zur Zeit der Radikalen-Erlasse) so offene Aufrufe der Regierung zur Diskreditierung und zumindest virtuellen Verfolgung nicht regierungstreuer Elemente wie in dieser Zeit; nie zuvor wurde in Ergebnisse demokratischer Wahlen eingegriffen, sei es auf der Ebene einer MP-Wahl oder auch nur eines Stadtrats oder Kultur-Referenten.

Regierung und Medien fördern Hass

Seit Juden das Betreten bestimmter Geschäfte und Restaurants verboten wurde, hat es keine Regierungen oder Verwaltungen, keine Institutionen des Bundes, Landes oder der Kommunen mehr gegeben, die teilweise durch zustimmendes Schweigen, teilweise auch durch Setzen eigener Akte, solcherlei gutgeheißen hätte.

Seit dem „Völkischen Beobachter“ gab es keine Staatsmedien mehr in der Republik, die durchgängig über Straftaten gegen eine bestimmte Gruppe der Bevölkerung entweder gar nicht berichteten oder verharmlosend bzw. gar mit dem Unterton: „Das haben die sich selbst zuzuschreiben.“ Ebenfalls nie zuvor seit dem Nationalsozialismus wurden Straftaten gegen bestimmte Gruppen so massiv aufgeblasen und in der Berichterstattung verwendet, um politische Mitbewerber auszuschalten.

Politiker beteiligen sich an Demonstrationen, in denen dazu aufgerufen wird, bestimmten Menschen keine Räumlichkeiten zu vermieten oder Tischreservierungen vorzunehmen, sie unterstützen durch ihre Anwesenheit Veranstaltungen, die genehmigte Demos verhindern oder stören. Kommunalpolitiker setzen Wirte unter Druck, die an die AfD vermieten, beschweigen gar Angriffe auf das Eigentum dieser Wirte und beteiligen sich ohne Rechtsfolgen an virtuellen Shitstorms

Diskreditierung von Merkel persönlich durch die Institutionen getrieben

Der Feind stehe Rechts, sagt sie. Nur von ihm gehe eine wirkliche Bedrohung für das Land aus. In Wahrheit aber wollen die Kanzlerin und alle seit 1990 durch die Institutionen marschierten Sozialisten das Konservative an sich abschalten. In Staat und Kirche, in den Medien, in der Literatur.

Deshalb werden bestimmte Verlage nicht mehr gelistet im Handel, Buchtitel nicht mehr beworben. Deshalb spricht die Kanzlerin lügenhaft von Hetzjagden gegen Asylanten, deshalb will sie Wahlen rückgängig machen und fördert das Sprechen über politisch und moralisch Andersdenkende als Nazi, Rassist oder „Alter weißer Mann“. Es geht Merkel und ihren Genossen nicht um die paar Hansel, die tatsächlich Hitler und den Konzentrationslagern nachtrauern. Ihnen geht es ums Ganze!

Das Dogma „Rechts neben uns darf es keine demokratische Partei geben.“

Dieses Wort des viel zu früh verstorbenen ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß missbraucht die Kanzlerin seit vielen Jahren. Strauß konnte selbstverständlich nicht ahnen, wie weit sich die Union nach links entwickeln würde unter der Führung der Tochter eines in die DDR ausgewanderten kommunistischen Pastors.

Für Merkel und ihre Entourage aber bleibt es ein Dogma. „Ganz gleich, wie weit wir nach links rücken. Alles Rechts neben uns ist faschistisch.“ Dass diese Sichtweise und die mit dieser verbundene Agitation von SPD, Grünen und Linkspartei unterstützt wird, versteht sich von selbst.

ARD und ZDF – Die faschistische Propaganda von Merkels Gnaden

Fällt die GEZ-Gebühr, bricht der öffentlich-rechtliche Rundfunk zusammen. In den vergangenen Jahren wurde dies den Medien-Granden immer bewusster, die Verbindung des einst neutral berichtenden Rundfunks und TV entwickelte step by step zum Machtmedium des Staates. „Wes Brot ich eß…“

Diese Medienhäuser nun lehren uns die demokratie-gerechte Sprache. Während man z.B. nicht mehr von Rasse sprechen darf, wohl aber von rassistisch; während man dunkelhäutige (schwarze) Menschen nicht mehr Neger (negroid=schwarz) nennen soll und auch den Begriff Zigeuner nicht mehr verwenden, weil all dies diskreditierendes Sprechen sei… Während wie all die fordern, ermuntern Regierung und Medien, jeden Nazi zu nennen, der konservatives Gedankengut vertritt. Nazis und Rassisten seien alle Islamophoben, Abtreibungsgegner, Kritiker der Migrations-. Klima, Finanz- und Corona-Politik der Regierung. Entsprechend wird auch vom Besuch zu Demos unter diesen Themen abgeraten. Die seien alle von rechts (was „Rechts“ ist, bleibt undefiniert) unterwandert. Wer also gegen Regierungshandeln protestiere, stünde automatisch in der Gefahr sich „mit Nazis gemein zu machen.“ – Botschaften wie diese werden Tag um Tag in die Wohnzimmer der Republik und auf andere Endgeräte transportiert.

„Alter weißer Mann“ – Linker Rassismus gehört zu „unserer“ Demokratie

Wer sich gegen die sozialistische Kanzlerin und ihre scheindemokratische Regierung stellt, wer Straftaten von Asylanten kritisiert, wer No-Go-Areas als das bezeichnet was sie sind, wer George Floyd einen Kriminellen und BMT als von ANTIFA unterwandert bezeichnet, der ist ein „alter weißer Mann.“ Der hat nicht das Recht gehört zu werden. Dessen Meinung ist zu unterdrücken. Mit diesen hat man keine Gemeinschaft zu pflegen. Sonst ist man Rassist, Nazi, also Merkel-Kritiker.

Systematische Lügen über die aktuelle Situation in den USA, selektive Zitation des US-Präsidenten, sein Aufbau zum deutschen Hassobjekt. All dies stützt Frau Dr. Angela Merkel. Sie stützt es, weil sie nicht selbst oder durch ihren Regierungssprecher korrigierend eingreift.

Merkel macht sich mit Rassisten gemein

Ihr gefällt die Diskreditierung eines Teiles der deutschen Bevölkerung. Sie liebt den nicht nur mit Bezug auf Hautfarbe, Geschlecht und Alter rassistischen Begriff. Denn sie ist selbst eine Rassistin. Eine andere zwar als jene, die sie bekämpfen zu wollen vorgibt, aber keinen Deut besser als irgendein passives Mitglied des Ku Klux Klan.

Die Bundesregierung hat selbstverständlich durch die Dienste ein klares Lagebild über die Situation in den USA. Ross und Reiter werden in diesen Analysen klar benannt. Wider besseres Wissen also unterstützt die Regierung die Lügen der Medien, weil es hilfreich ist für die politische Religion, die seit knapp einem Jahrzehnt Baustein um Baustein installiert wird. Jede Diktatur präsentiert ihrem Volk immer mehr Feinde: Feinde im Äußeren, deren Handeln nicht dem entspräche, was die einzig richtige Ideologie (sie nennen es „unsere Demokratie“) erreichen will. Und Feinde im Inneren. Jene Gruppen, die der Ergreifung der Macht und der totalitären Kontrolle noch im Weg stehen.

Unsere Moral und Ethik soll ausgelöscht werden

Sie bekämpfen uns nicht um des Flügels willen. Sondern weil sie fürchten, der Buntfaschismus könne auf Dauer nicht mehrheitsfähig bleiben. Sie bekämpfen uns, weil sie unser Menschenbild verachten. Das von der Familie, vom Vaterland, von Gott. Unsere moralischen und ethischen Vorstellungen, unseren Kampf für wirkliche soziale Gerechtigkeit, unsere Traditionen; unseren Stolz auf manche längst vergangenen Ereignisse, also den Stolz auf die Wurzeln.

Kurz: Angela Merkel – die mächtigste Feindin bundesrepublikanischer Demokratie – will uns zerstört sehen, weil wir aktuell die größte Gefahr für die Gleichschaltungsbestrebungen darstellen. Und sie könnte Erfolg damit haben…

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.