(Michael van Laack) Die USA kommen nicht zur Ruhe. Das dürfte die Bundesregierung sowie den Staatsfunk glücklich machen. Der „Kampf gegen den Rassismus in Deutschland“ kann öffentlich an einem neuen Beispiel „unverhältnismäßiger Polizeigewalt“ in den USA weitergeführt werden!

Was ist in Atlanta geschehen? Der 27-jährige Rayshard Brooks war in seinem Fahrzeug vor einem Schnellrestaurant eingeschlafen. Sein PKW stand so ungünstig, dass er die Einfahrt zu dem Fast-Food-Laden blockierte. Die beiden herbeigerufenen Polizeibeamten weckten und kontrollierten ihn, nahmen einen Alkoholtest vor. Dessen Ergebnis führte zur Verhaftung des Afro-Amerikaners.

Rassistischer Akt: Ein betrunkener Randalierer sollte festgenommen werden

Brooks sah jedoch nicht ein, dass er wegen einer solchen Lapalie mit auf die Wache kommen sollte. Er schlug auf die Beamten ein. Nachdem einer von beiden erfolgreich auf den Boden befördert worden war, stürzte der Schwarze sich auf den zweiten, rang ihn zu Boden und entwendete ihm dabei offenbar einen Teaser. Anschließend flüchtete er.

Wie zu erwarten, setzten die Polizisten ihr rassistisches Handeln fort und verfolgten den friedlichen US-Bürger. Das Verhalten der Polizisten empörte den jungen Mann so sehr, dass er aus einigen Metern Entfernung den Teaser auf sie richtete.

Ein Polizist entlassen, Polizeichefin zurückgetreten

Die Beamten sahen lediglich einen in ihre Richtung zeigenden waffenähnlichen Gegenstand und hörten die Empörungsrufe des Alkoholisierten. Dies werteten sie unberechtigterweise als Gefahr für ihr eigenes, nicht sonderlich wertvolles – weil weißes – Leben. Ein Beamter schoß auf Brooks, der seinen Verletzungen noch am Tatort erlag.

Unter dem Eindruck der Ereignisse von Minneapolis und aus Furcht, auch in Atlanta könnten nun ANTIFA-gestützte kriminelle BLM-Horden die Straßen der Stadt verwüsten, erfolgte die erwähnte Entlassung und der Rücktritt. Die Ermittlungsbehörden haben den Fall zwar noch nicht vollständig untersucht, doch die erste Auswertung des vorliegenden Videomaterials ergab, dass die Polizisten in der Streßsituation keinen Fehler gemacht hatten.

Schnellrestaurant mit Tankstelle in Brand gesetzt – Erste Plünderungen

Das alles aber darf aufrechte Anti-Rassisten und die täglich um ihr Leben fürchten müssenden Abermillionen vorbildlicher Afro-Amerikaner nicht irritieren. Der Kampf gegen den Rassisten Trump muss mit unerbittlicher Härte auf Amerikas Straßen fortgesetzt werden.

Deshalb fand sich sogleich eine Aktivistenschar, die das Restaurant, vor dem der schwarze Gewalttäter eingeschlafen war, in Flammen aufgehen ließ. Auch eine benachbarte Tankstelle fiel dem Zorn der Wutbürger (die offiziell selbstverständlich nicht einmal wissen, wie man „kriminell“ schreibt) zum Opfer. Selbstverständlich wurde nach diesen kräftezehrenden Aktionen in mehreren SB-Märkten kostenlos eingekauft als Anzahlung auf das zu erwartende Schmerzensgeld für die tief verletzte afro-amerikanische Seele.

Mein Zwischenfazit!

Ich an Stelle des Beamten hätte auch geschossen, wenn ich zuvor bereits körperlich von einer Person angegangen worden wäre, die einen waffenähnlichen Gegenstand auf mich richtet. Und wie vermutlich auch der Polizist vor Ort hätte ich in dieser unübersichtlichen Lage und unter Streß stehend nicht bemerkt, dass mir mein Teaser im Kampf entrissen worden war.

Allerdings steht zu fürchten, dass die linken „Demokraten“ in den USA wie auch unsere Bundesregierung das vollkommen anders sehen werden. ARD und ZDF haben jedenfalls heute morgen die Stimmung vorsorglich wieder angeheizt. Auch in der Bildersprache!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.