(Michael van Laack) Nein, so was macht man nicht! Man bedrängt niemanden. Frauen und Kinder schon mal gar nicht. Und ein dreijähriges Kind körperlich anzugehen, zeigt mehr als nur Minderwertigkeits-Komplexe. So etwas muß fraglos konsequent bestraft werden. Interessant (wenn auch typisch) allerdings, dass diese Marginalie von der Wochenzeitung „Die Zeit“ aufgebauscht wurde.

Der Staatsschutz ermittelt, denn hier wurde „rassistisch beleidigt“. Wenn mich ein Araber auf offener Straße „Dreckschrist“ nennt (was passiert ist) und mir noch dazu den Tod wünscht (was auch so passiert ist), ermittelt niemand. Schon gar nicht der Staatsschutz. Nachdem mir die Person namentlich bekannt wurde, wollte ich bei der Polizei Anzeige erstatten. „Ohne glaubwürdigen Zeugen müssen wir erst gar nicht anfangen, was zu schreiben. Und für so eine Kleinigkeit wird selbst bei zehn Zeugen kein Staatsanwalt seine Zeit verschwenden. Verbuchen Sie das einfach unter ‚Was stört mich das dumme Geschwätz von Vollidioten!'“

Unser aller Sawsan Chebli, die ich nicht öffentlich Sprechpuppe nenne, obwohl das juristisch möglich wäre, hat sich auf Twitter über die rassistischen Schubser wie immer maßlos empört:

Was nicht wundert. Denn in Zeiten, in denen „Black Lives Matter“-Rassisten plündernd durch die USA ziehen, ist es wichtig, das Thema auch in Deutschland am Kochen zu halten. Für die höchstbesoldete Integrationsbeauftragte der Republik ist es daher (religiöse?) Pflicht und Ehre zugleich, sich über diese Tat zu empören und sie als weiteres Mosaiksteinchen in das Schreckensbild vom durch und durch rassistischen Deutschland einzufügen. Als Muslima wird man ja nun auch wirklich täglich unterdrückt. Nein, ich meine selbstverständlich hier nicht: Von den eigenen Männern!

Gewiß erinnern sich die geneigten Leser noch an einen Bericht im Tagesspiegel, der wahrlich nicht Rechts verschrien ist. Die Redaktion hatte dazu aufgerufen. über Mobbing an Berliner Schulen zu berichten und erhielt verstörende Rückmeldungen:

So schrieb ein aufrechter weil bestens bunt-integrierter Familienvater – der unter anderen Umständen zweifellos zu Sawsans „Kulturverein für Vorzeige-Germanen“ gehören würde:

Na ja, das waren ja auch nur Kinder. Die dürfen das. Selbstverständlich nur die muslimischen. „Türkische Pita“ oder „Ziegenfresser“ von deutschen Grundschülern gegen die Sprößlinge der Bereicherer abendländischer Kultur wären selbstverstädnlich rassistische Beleidigungen gewesen.

Doch lesen wir weiter, denn ganz so glimpflich ging das nicht ab:

Tja, in diesem Fall hat natürlich nicht der Staatsschutz ermittelt und mal das familiäre Umfeld ausgeleuchtet. Denn die Kids werden ja nicht von allein auf die Idee gekommen sein, dass man mit Nicht-Muslimen tun und lassen kann, was man möchte.

„Zeig mich ruhig an, ich bin noch nicht 14“. Vielleicht sollten die alten weißen Männer daraus lernen und nicht selbst dreijährige Kinder schubsen und ihre Mütter beleidigen, sondern das ihren U14-Kindern oder Enkeln überlassen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob dann nicht vielleicht doch der Staatsschutz ermitteln würde. Denn Nazi-Sprößlinge haben zweifellos Nazi-Eltern! Die wären vielleicht doch einen Strich in der Kriminalstatistik „Straftaten Rechts“ wert…

Was unsere Spre… hochgeschätzte Frau Staatsekretärin für Bürgerschaftliches Engagement betrifft: Kein Wort habe ich zu solchen Vorgängen (oder auch Angriffen von jungen Muslimen auf deutsche Frauen) jemals von ihr gelesen oder gehört. Und ich „stalke“ sie seit vielen Jahren im Netz.

Mit ihrer Zugehörigkeit zur Koran-Religion hat das doch bestimmt nix zu tun, oder? Denn als politische Beamtin ist sie bekanntlich zu Objektivität, Gleichbehandlung und Neutralität verpflichtet. Ah, Sorry – Auf Twitter schreibt sie ja „privat“. Und dort darf man bekanntlich  subjektiv, ungleichbehandelnd und parteiisch auftreten. Wenn man kein AfD-Mitglied ist, versteht sich!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.