(Michael van Laack) Nacht um Nacht brennen Autos und Häuser, finden Hetzjagden auf „Rassisten“ statt. Sheriffs, die der demokratischen Partei angehören oder nahestehen, weisen ihre Polizeieinheiten an, die Dinge laufen zu lassen, so lange nicht das Hab und Gut der eigenen Klientel bedroht wird. Der Gouverneur von Washington fordert indirekt die Armee auf, Trump die Gefolgschaft zu verweigern, falls er diese gegen den von Linksradikalen aufgewiegelten schwarzen Mob einsetze. Und was tun ARD und ZDF? Sie zeigen Verständnis für die afro-amerikanischen „Freiheits-Aktivisten“.

Es werden nur solche Experten vor die Kameras gezerrt, die Trump-Bashing betreiben, die davon schwadronieren, er spalte die Nation. Berichte aus den USA werden so ausgewählt, als seien alle Amerikaner entsetzt über den Präsidenten und könnten gut verstehen, dass der Tod des bei einem Polizei-Einsatz zu Tode Gekommenen Nacht um Nacht zur Verwüstung von Straßenzügen führt, zu Hunderten verletzter Bürger und Polizisten.

Linke und schwarze Gewalt ist gut und notwendig!

Trump muss gestürzt werden. Jener, der die Lieblinge deutscher Medien – Obama und die von ihm favorisierte Clinton – gedemütigt hat. Der es wagte, Präsident der USA zu werden, obwohl die Mehrheit der deutschen Journalisten sein Scheitern vorausgesagt hatte. Seine Wähler waren selbstverständlich zu 150% alte weiße rassistische Männer.

In der Folge überstand der Präsident alles, wovon sich unsere Staatsfunk-Journallie erhoffte (und somit jeder Deutsche, der sich Demokrat nennt, zu erhoffen hatte), ihn zu Fall zu bringen. Vorwürfe gegen sein und seiner Familie finanzielles Gebaren, Sexismus-„Skandale“ und gar das lausig vorbereitete und deshalb von Beginn an zum Scheitern verurteilte Impeachment, das Absetzungsverfahren.

Danach folgten Monate der Verzweiflung für die „Demokraten“, die der Partei hörige Mediengesellschaft CNN, ebenso für die New York Times. Und somit auch Verzweiflung für die deutschen Leitmedien, die fürchteten, Trump könne noch weitere vier Jahre Präsident bleiben und Dinge sagen, die man in Merkel-Land nicht einmal denken sollte.

Corona – Klammheimliche Freude über US-Tote

Zunächst folgten peinliche Pannen bei den Vorwahlen der „Demokraten“ und am Ende mit Joe Biden ein Präsidentschaftskandidat, der blass und farblos wirkte, sich auch im weiteren Verlauf nicht profilieren konnte. Die Umfragen waren verheerend, noch schlechter als bei Bidens vorherigen Kandidaturen. Trumps Wiederwahl schien nur noch eine Frage des „Wie deutlich wird die Niederlage für die „Demokraten?“ zu sein.

Und dann kam Corona… Ein zögernder Präsident… und eine böse Kommunikationspanne (Desinfektionsmittel). Im Gegensatz zu unserer Regierung war die Trump-Administration unsicher, ob die Volkswirtschaft einen Lockdown überstehen konnte. Biden hielt sich zunächst zurück. Mit der Zahl der Todesfälle jedoch wurde er mutiger und machte den Präsidenten verantwortlich für die sehr hohe Opferzahl.

Begeistert übernahm das deutsche Fernsehen die „demokratische“ Kampagne. Viel zu spät und zögerlich reagiert habe die Administration und somit der Präsident. Während die schäbigen Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen vor einigen Jahren empört auf „die Nazis“ reagierten, die Merkel geworfen hatten, das Blut der von Asylbewerbern Ermordeten klebe an ihren Händen, wiesen sie, – flankiert von linksgrünen Politikern – Trump die alleinige Verantwortung zu. Zehntausende Menschenleben gingen auf sein privates Konto, hieß es. Sie alle könnten noch leben, wenn der Präsident nicht so spät und unangemessen reagiert hätte.

Interessanterweise sind das dieselben Journalisten, die Südkorea dafür lobten, einen anderen Weg als Deutschland gegangen zu sein; die auf Schweden verwiesen, wo das alles fast ohne Restriktionen gut geworden wäre; die China gegen Vorwürfe aus Australien und GB verteidigten, die dortige Regierung sei verantwortlich für die Pandemie.

George Floyds Tod kam wie bestellt!

Den Strategen der „Demokraten“ (vergleichbar mit einer Mischung aus SPD, Grünen und Linkspartei bei uns, obendrauf ein wirtschaftsliberales Profil) war bereits wenige Stunden nach den ersten Protesten klar: Das hier hat Potential! Deshalb wurden rasch Gewerkschaften mobilisiert (schwarze wie weiße). Diese wiederum sammelten alle Gruppen auf, die zur Antifa gehören, wenn sie auch die Zeichen dieser Organisation in den USA nicht mehr offen zeigen dürfen.

So wurde aus einem lokalen Protest gegen Polizeigewalt ein regionaler, letztlich ein semi-nationaler. Beigemischt wurden dann allerdings andere Aspekte. Soziale Fragen, Armutsgefahr usw. – von Linken in die Gruppen gestreut, so dass sich der Protest plötzlich nicht mehr nur gegen die Polizei, sondern die Regierung richtete. Dies kanalisierte man weiter, bis der Fokus eingeengt war auf Donald Trump, dass Hassobjekt aller politisch links Gesinnten weltweit.

Die gleichgeschalteten deutschen Medien griffen diese Stimmung begeistert auf. Nach dem Muster, das bei innerdeutschen Themen bestens funktioniert, framen sie alle Berichte rund um die Ereignisse in den Oberbegriff „Rassismus“. Die da demonstrieren, seien antirassistische Aktivisten. Und was bitte sei so schlimm an der ANTIFA? Die könne man ja auch gar nicht als Terrorgruppe einstufen, denn wie es bekanntlich „den Islam“ nicht gäbe, so gäbe es auch „die ANTIFA“ nicht. Selbstverständlich aber gäbe es „die Rassisten“ und jeder wisse, wer das sei: In den USA die Polizei und Trumps Republikaner, in Deutschland auch die Polizei und die AfD. Zudem rieche in der Bundesrepublik der Tod jedes Asylanten, der bei einem Polizei-Einsatz zu Tode käme, nach Ausländerfeindlichkeit oder gar lupenreinem Rassismus.

Ein Lob auf das US-amerikanische Wutbürgertum

Die Plünderungen, die Zerstörung von Privateigentum, die Straftaten im Umfeld der Proteste…. Na ja, ein paar Bilder müssen schon gezeigt werden. Aber stets versehen mit dem Kommentar: „Der verständliche Volkszorn der armen unterdrückten Schwarzen führt leider hin und wieder auch zu solchen Ereignissen…“ Gefolgt von der besorgten Kommentatoren-Frage an den Experten: „Hat der Präsident die Macht, diese ‚Demos‘ durch Militär beenden zu lassen? Darf er das wirklich?“ Die beruhigende Antwort: „Nach Ansicht unserer Hausjuristen im ZDF ist das höchstumstritten.“ Das Lächeln kehrt zurück auf die Lippen des Moderators. „Wir bleiben für Sie dran, meine Damen und Herren!“.

Vielleicht sollten die Damen und Herren Zuschauer von „Betreutes Denken-TV“ – aber auch die Mitarbeiter – mal in die Geschichtsbücher schauen. Das würde ihnen bei der Bewertung der Vorgänge zweifellos helfen. Wie bei Muslimen, die hier in Deutschland jegliche „Bedrohung“ eines ihrer Familienmitglieder mit Menschenaufläufen und Angriffen auf die Polizei beantworten, haben auch die afro-amerikanischen „Familien“-Clans ein ganz anderes Solidaritäts- und Gemeinschafts-Verständnis als z.B. wir biologisch fast schon abgebauten Deutschen.

Exkurs: Blutige Spur afro-amerikanischer Empörung

Rassenunruhen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der USA. Um das nicht ausufern zu lassen, fange ich mal in meinem Geburtsjahr 1965 an:

Watts (Kalifornien)

Weiße Polizisten kontrollieren am 11. August 1965 die Fahrzeugpapiere eines Afro-Amerikaners. Für anwesende Familienmitglieder ein absolutes rassistisches NoGo! Sie dreschen auf die Polizisten ein, eine interessierte Menschenmenge läuft zusammen und bildet das Klatschpublikum. Der Kontrollierte und seine Familie werden verhaftet. Die Wut bei den Afro-Amerikanern steigt.

Obwohl man seinerzeit die Leute noch nicht mit WhatsApp zusammenrufen konnte, schwillt die Menge binnen weniger Stunden an. Die Proteste weiten sich aus. Die Unruhen dauern fast eine Woche, fordern 34 Menschenleben, fast 1400 „Wutbürger“ und Polizisten werden verletzt. Der materielle Schaden beträgt 40 Millionen Dollar, was heute ca. 200 Millionen entsprechen dürfte.

Newark (New Jersey)

Zwei weiße Polizisten wollen am 12. Juli 1967 einen schwarzen LKW-Fahrer kontrollieren. Der beschimpft die Polizisten als Rassisten, greift sie an, wird festgenommen und leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Interessierte Kreise verbreiten zeitnah die Nachricht von seinem Tod. Noch bevor dies öffentlich richtiggestellt werden kann (Twitter gab es damals bekanntlich noch nicht) kommt es zu Protesten, bei denen 26 Menschen sterben.

Detroit (Michigan)

Wenige Tage später, am 23. Juli 1967: Die Polizei hebt eine illegale Bar aus. An sich ein ganz normaler Vorgang. Wie Usus in den Staaten (bitte nicht mit deutschem Recht vergleichen) wollen die Beamten alle Gäste festnehmen. Darunter auch zwei schwarze Vietnam-Veteranen. Die und ihre Freunde lassen sich das nicht gefallen. Es kommt zu einer Massenschlägerei. Die Sache spricht sich rund, es versammeln sich vor dem Lokal tausende Menschen. Der Protest dauert fünf Tage. In dieser Zeit wird neben der Polizei auch die Nationalgarde eingesetzt. 43 Menschen sterben, über 1000 werden verletzt.

Liberty City (Florida)

1979 stirbt bei einem Polizeieinsatz ein schwarzer Motorrad-Fahrer. Er hatte zuvor eine rote Ampel überfahren. Als es gelingt, ihn zu stoppen, greift er die Beamten an. Im Verlauf der Auseinandersetzung erleidet der Afro-Amerikaner u.a. den Abriss einer wichtigen Ader, woran er noch am Ort des Geschehens verstirbt. Den vier Beamten wirft man vor, ihn zu Tode geprügelt zu haben. Der Nachweis dafür kann aber vor Gericht nicht erbracht werden. Am 8. Mai 1980 kommt es zum Freispruch. Um den Tod „ihres Bruders“ zu rächen, verwüsten Tausende „gerechtfertigte Wutbürger“ zahlreiche Straßenzüge. Die Nationalgarde wird eingesetzt, 18 Menschen sterben, der Versicherungsschaden geht in die dreistellige Millionenhöhe.

Los Angeles (Kalifornien)

Der Afro-Amerikaner Rodney King wird von Polizisten am Boden liegend und augenscheinlich wehrlos schwer verletzt. Eine mehrheitlich von Weißen besetzte Jury spricht die Polizisten frei, obwohl der Vorgang auf Video dokumentiert ist. Dies führt am 29. April 1992 zu Unruhen, bei denen 58 Menschen sterben und fast 2.500 verletzt werden.

Ferguson (Missouri)

Der 18-jährige Afro-Amerikaner Michael Brown wird am 8. August 2014 von einem weißen Polizisten erschossen, nachdem er diesen mehrfach und massiv körperlich attackiert hatte und die Attacke fortsetzen wollte. Als die zuständige Polizeibehörde erklärt, gegen den Polizisten nicht ermitteln zu wollen, kommt es zu mehrwöchigen Ausschreitungen, zahlreichen Verletzten und Toten.

Die größte Empörung löste im Nachgang bei der „alte weiße Männer“ hassenden internationalen Journalie allerdings die Tatsache aus, dass ihnen teilweise der Zugang zu den von der Nationalgarde gesicherten Bereichen verwehrt worden war und sie so den berechtigten Zorn der stets friedliebenden POC in den USA nicht ausführlich ins Bild setzen konnten. Deshalb wurde – auch in deutschen Medien – sofort spekuliert, man hätte vermeiden wollen, dass Bilder um die Welt gingen, die die amerikanische Polizei als das zeige, was sie sei: Ein gewalttätiger rassistischer Haufen, der gesetzestreue und friedliche Afro-Amerikaner routiniert brutal niederknüppelt.

Systematische mediale Verzerrung der Wirklichkeit

Das Weltbild der Mitarbeiter von ARD und ZDF ist simpel: Schwarz=Gut, Weiß=Böse / Schwarz=Friedfertig, Weiß=Rassistisch.

Ähnliches sehen wir beim Thema Islam in unserem Land, auch rund um Asylanten, FFF-Jugend, ANTIFA – Kritiker dieser Gruppen gelten mindestens als „Rechte“, im Fall der Asylanten sofort als „Rassisten“.

Schlägt ein Asylant einen Polizisten, gibt es zumeist nur eine dünne Meldung; oft mit dem Tenor, der Polizei fehle es an Deeskalationswillen. Umgekehrt wird auch bei uns das Fass „Polizeigewalt“ aufgemacht. – Tötet ein psychisch Gestörter in einer Shisha-Bar zahlreiche Menschen, wird das Thema Rassismus aufgepumpt und das baldige Ende „unserer“ Demokratie in Aussicht gestellt, wenn es nicht umgehend zu einem flächendeckenden „Aufstand der Anständigen“ käme. Tötet ein islamischer Terrorist auf einem Weihnachtsmarkt Menschen, ermutigt die Journallie die Bürger, sich zwei Tage später auf das noch nicht ganz getrocknete Blut der Opfer zu stellen und dort Glühwein und Spießbraten zu konsumieren, um rasch zur Normalität zurückzukehren.

Trump ist der Feind „unserer Demokratie“

Hauptsächlich hassen unsere Medien Trump wegen seiner Haltung zu Abtreibung und Euthanasie, zur gleichgeschlechtlichen Ehe, zum Islam, zum Kommunismus und Sozialismus, zum Klimawandel. Deshalb muss er weg. Die Leitmedien hassen die politische „Rasse der Liberalen und Konservativen“ wie einst die Nazis die „Rasse der Juden“.

Fast ausschließlich deshalb entstellen sie in diesen Tagen die Wahrheit und verzeichnen den amerikanischen Präsidenten zu einem rassistischen Un(ter)menschen, während sie den entfesselten Horden in vielen Städten der Nation klammheimlich Beifall spenden und darauf hoffen, dass es mehr Tote geben wird, deren Blut sie virtuell in ihren an Zynismus kaum zu überbietenden Leitartikeln und TV-Kommentaren an Trumps Hände kleben können.

Denn die Freiheit, die sie meinen, ist nicht die Freiheit für alle Menschen. Nur für ihresgleichen. Eine Gesellschaft, beherrscht von Nichtchristen. Eine sozialistische Gesellschaft, die ihre Herrschaft festigen zu können glaubt, indem sie Minderheiten wie dem Islam oder Nicht-Weißen Hoheitsrechte gewährt. Selbstverständlich nur temporär, bis der liberale und konservative Feind ihrer pseudo-offenen Gesellschaft besiegt ist. Dass diese Minderheiten sich den einmal erlangten Einfluss nicht wegnehmen lassen werden… so weit reicht die Vorstellungskraft der politischen Klasse und der Haltungs-Journalisten der Gegenwart nicht. Sie sind in ihrem „Unser Wille geschehe zu aller Zeit und an jedem Ort“-Denken so sehr gefangen, dass sie die Nattern an ihren Brüsten für Kuschel-Hamster halten, die man ins Tierheim bringen kann, sobald man ihrer überdrüssig wird.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.