(Michael van Laack) Am 25.Mai starb der 45-jährige Afro-Amerikaner George Floyd bei einem Polizei-Einsatz. Seitdem sehen wir nunmehr in der siebenten Nacht in Folge – zunächst nur in Minnesota, später auch in anderen Bundesstaaten – Gewalt auf den Straßen, gegen die man die Gewalt auf dem G20-Gipfel in Hamburg als Kavaliersdelikt bezeichnen könnte. Selbst am hellen Tag scheuen sich manche schon nicht mehr vor Plünderungen. Das zeigt, wie sicher sie sich glauben dürfen.

Ohne jede Frage war der Einsatz der körperlichen Gewalt gegen Floyd unverhältnismäßig. Ebenso ist es müßig, darüber zu diskutieren, dass in vielen Bundesstaaten der USA die Polizisten schlecht ausgebildet sind und es zweifellos auch Rassisten unter ihnen gibt.

Ebenso unstrittig allerdings: Viele Polizisten sind täglich einem hohen Druck ausgesetzt und konfrontiert mit einer Gewaltbereitschaft, die wir in Deutschland noch selten sehen. Jederzeit müssen sie im Gegensatz zu unserer Polizei mit dem Einsatz von Handfeuerwaffen gegen sich rechnen.

Für deutsche Medien ein Aufstand gegen Rassismus

Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. So auch hier. Allabendlich berichten Tagesschau und heute-Journal von den Aufständen der guten Schwarzen, die in den USA des bösen Donald Trumps von „seiner Polizei“ regelmäßig gemeuchelt werden und nun einmal mehr „verständlichen Zorn“ über das Land gießen.

Nur selten lesen wir leise Zweifel, zumeist in Irritationen verpackt, so die Aussage des USA-Korrespondenten der ARD, Philipp Burgard:

„Wir haben den Protest eher als gemischt erlebt. Und manche Demonstranten waren erstaunlich gut organisiert, sie haben etwa mit Funkgeräten kommuniziert. Es waren auch ausgebildete Ersthelfer vor Ort, die Demonstranten versorgt haben, wenn sie Tränengas in die Augen bekommen hatten.“

Afroamerikanische Community unterwandert

Und das fällt ihr leicht. Noch immer sind die Schwarzen in vielen Regionen der USA abgehängt. Was über acht Generationen etabliert wurde, lässt nicht in knapp zwei Generationen bereinigen.

Ähnlich wie in Deutschland reagieren die betroffenen Communitys und die Medien sehr unterschiedlich auf die Tötung eines Menschen durch Polizisten. Vor allem, wenn – wie im hier vorliegenden Fall – unverhältnismäßiger Einsatz von Gewalt zum Tod geführt hat. Das die beteiligten Polizisten in einem solchen Fall zur Rechenschaft gezogen werden müssen, steht außer Frage. Was im Fall Floyd auch schon geschah.

Wird ein Schwarzer getötet, ist das sofort Rassismus. Ein Angriff auf die Gemeinschaft der Afro-Amerikaner, heißt es. Auch Weiße wurden bereits Opfer solch vollkommen unangemessener Gewalt. Darüber findet sich aber bestenfalls ein Artikel in einer Zeitung des Distrikts, ein paar Leute gehen auf die Straße, stellen Kerzen und Blumen an den „Tatort“.

ANTIFA – Verboten und dennoch hochaktiv

Wenn deutsche Medien über die ANTIFA berichten, haben sie oft ein Leuchten in den Augen. Die Sonder-Schutztruppe im Kampf gegen Rechts hat wieder zugeschlagen. Auch linke Parteien in Deutschland schützen und stützen die ANTIFA.

Ähnlich sieht es in den von zwei Parteien dominierten USA aus. Dort stützen zahlreiche demokratische Senatoren und vor allem Gouverneure den linken Mob. Mal öffentlich, mal im Verborgenen.

In Minneapolis (Minnesota), wo die gewalttätigen Proteste begannen, wurde 1987 eine Gruppe mit dem Namen „Baldies“ gegründet, die den Kampf gegen Nazis auf ihre Fahnen schrieb. Das Verbot der ANTIFA hat in den USA nicht viel bewirkt. Die Symbole dürfen nicht mehr gezeigt werden, manche Vereine wurden aufgelöst. Das war es auch schon. Viele Gouverneure der „Demokraten“ haltend schützend ihre Hand über die Strukturen, spielen Gewalttaten regelmäßig herunter. Wie in Deutschland auch.

Trump: ANTIFA ist eine Terror-Organisation

Das ist dann aber doch des Guten zu viel für ARD und ZDF, weshalb sie lieber jenen Experten Gehör schenken, die vermuten, dass die weißen Männer, die gemeinsam mit den Schwarzen plündernd und brandschatzend durch die Straßen ziehen, allesamt Nazis seien, mit denen sich die Afro-Amerikaner bereitwillig gegen die rassistische Polizei verbünden würden.

Die Führer der Demokraten im Repräsentantenhaus und im Senat, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, stellten sich vor die Kameras und erklärten, wenn der Präsident mit Gewalt auf den berechtigten Volkszorn reagiere, reiße er, „in einer Zeit, in der die Nation nach Einigung ruft“ und diese auf den Straßen fordert, „das Land in Stücke.“

„Demokraten“ erhoffen sich durch Tote Wahlsieg

Viele Sheriffs und Gouverneure, die den „Demokraten“ angehören, lassen die Linksfaschisten und ihre schwarzen Werkzeuge gewähren, tun wenig bis nichts gegen Brandschatzung und Plünderung der „richtigen“ Straßenzüge und Geschäfte.

Selbst vor dem Weißen Haus kam es vor eineinhalb Tagen zu einer Situation, in der die Security des Präsidenten eine Eskalation befürchtete und Trump deshalb kurzfristig in einen Bunker verbracht wurde – wie zuletzt den Vize-Präsidenten am 11. September 2001.

Trump erwägt Militäreinsatz

„Wenn sich eine Stadt oder ein Staat weigert, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben oder Eigentum ihrer Bewohner zu verteidigen, werde ich das Militär der Vereinigten Staaten einsetzen und das Problem schnell für sie lösen.“ – so Trump

Vorausgegangen war unter anderem eine Äußerung des „demokratischen“ Gouverneurs von Washington, Jay Inslee, der verbal die rote Fahne hisste: Der Präsident kauere „zu Füßen der Autoritären in der ganzen Welt. Jetzt nutzt er die höchste Macht der Präsidentschaft in einem verzweifelten Versuch, seine Furcht und Geistlosigkeit zu verstecken. Ich bete, dass kein Soldat und kein Zivilist bei diesem fahrlässigen Anfall verletzt oder getötet werden.“

Das ist zudem ein indirekter Aufruf, dem Präsidenten den Gehorsam und die Gefolgschaft zu verweigern.

Auch die UNO steht auf Seiten der ANTIFA

„Die Behörden müssen Zurückhaltung zeigen in der Art und Weise, wie sie mit den Demonstranten umgehen“, sagte Der Sprecher des UNO-Chefs vor wenigen Stunden. Und: „In den USA, wie in jedem anderen Land der Erde auch, ist Vielfalt ein Geschenk und keine Bedrohung, aber der Erfolg von vielfältigen Gesellschaften erfordert in jedem Land eine massive Investition in sozialen Zusammenhalt“.

Dass es sich hier nicht um berechtigte Bürgerproteste gegen Polizeigewalt handelt, sondern linke Gewalt, die auch Schwarz ist, sich quer durch die Städte der Nation frisst… denn auch bei der UNO ist der islamophobe Abtreibungsgegner und China-Feind Trump nicht besonders gelitten.

GOD BLESS AMERICA AND GOD BLESS PRESIDENT TRUMP!

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie ihn für sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger Artikel„Die Maske als Maulkorb“: Tausende demonstrierten an Pfingsten für die Meinungsfreiheit
Nächster ArtikelKatholiken gegen Gleichschaltung: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.