(Michael van Laack) Die Forderung ist nicht neu. Ein fleischloser Tag pro Woche – der „Veggie-Day“ – sollte verpflichtend gemacht werden, wenn es nach den Buntfaschisten und der damaligen Wortführerin des Projekts – Claudia Roth – gegangen wäre. Vor allem das Schweinefleisch war den stets kinderfreundlichen Grünen ein Dorn im Auge. Schon allein, um Konfilkte mit muslimischen Eltern zu vermeiden, sollte in KITAS und Schulen dieses Produkt ersatzlos vom Speiseplan gestrichen werden.

Jetzt kommt das Thema wieder aufs Tapet und es wird Zeit, die ganz große Keule herauszuholen. Merkel & Co. haben die Bevölkerung bekanntllich bereits darauf eingestimmt, dass die alte preussische Opferbereitschaft zu einer bunten Tugend zu mutieren habe im Zuge des finanziellen Chaos, dass uns im Nachgang zu den Corona-Restriktionen erwarten wird.

Kurzarbeiter und Arbeitslose brauchen kein Fleisch

Denn es heißt ja schon im Alten Testament – eine Schrift, die die Grünen ansonsten so meiden, wie der Teufel das Weihwasser: „Wer nicht arbeitet, muss auch nichts essen.“ Oder stand das in der Mao-Bibel? Egal! Deshalb spielt es für diese Gruppe überhaupt keine Rolle, wie teuer das Fleisch wird. Es handelt sich also um eine, Steuer, die die niedrigen Einkommen überhaupt nicht betrifft. Denn Pommes mit Mayo ohne Currywurst reichen vollkommen aus, um die Arbeitskraft von 1-Euro-Löhnern zu erhalten.

Zielgruppe der Grünen: Der Durchschnittsverdiener

Ein wacholdergeräuchertes veganes Rinderfiletsteak kostet neunmal mehr, als ein normales Schweineschnitzel? So geht das nicht, dachte sich daher die Fraktion der Bevormundungsbeauftragten in Bund und Land. Eine Fleischsteuer muss her. Im Angebot ist aktuell alles von 30 bis 200% auf den Verkaufspreis nach Mehrwertsteuer.

Das Steuerplus soll selbstverständlich ausschließlich dem guten Zweck dienen, also nicht der dann rasch zusammenbrechenden Fleischindustrie zugute kommen. Deren Mitarbeiter sollten sich ohnehin schon mal mit dem Gedanken anfreunden, dass ihre Kohlrouladen demnächst nur aus gerollten Kohlblättern an Tomatenketchup mit nix drin bestehen werden. Denn so üppig ist ALG II bekanntlich nicht, dass es auch noch für Salzkartoffeln als Beilage reichen wird. Wer für die Tiermörder-Industrie arbeitet, hat es  in der Denke dieser Damen und Herren auch nicht besser verdient.

Gerald Grosz am 28.05.20: "Die Schnitzelsteuerforderung der grünen Dinkelmuftis" - https://www.youtube.com/watch?v=EgfrfiShAoA

Steuern sollen in den „Green Deal For Us“ fließen

Es soll also in erneuerbare Energien investiert werden, damit die erheblichen Anteile, die mehr als 70% der grünen MdEP, MdB und MdL an Unternehmen in diesem Sektor besitzen, endlich mal Rendite abwerfen. Schließlich muß sichergestellt werden, dass die Öko-Bolschewisten sich auch nach der Steuereinführung noch ein gutes Stück blattvergoldetes Charolais-Rind auf den Teller legen lassen können im Düsseldorfer „Schiffchen“, Münchener „Tantris“ oder in anderen exquisiten Restaurants, wo man halt speist, wenn man sich für systemrelevant hält.

Zum anderen soll das Geld in Kampagnen fließen, die für veganes Leben werben. Denn es war zweifellos nicht ganz billig, z.B. die Autoren des Ernährungsreports 2020 zu den gewünschten Ergebnissen kommen zu lassen. – Ein wenig Geld dann auch noch in den Tierschutz und den Kampf gegen Rechts investiert und schon ist die Nummer ein machtsichernder Selbstläufer.

Wird die CDU ab 2021 auch nur Körner vertilgen?

Demnächst ist ja wieder mal Bundestagswahl. Alles riecht aktuell noch nach einer schwarz-grünen Koalition. Aber die werden sich Habeck und die Seinen gut bezahlen lassen. Wie sieht das eigentlich bei Laschet aus. Ist das ein Veganer? Noch nicht? Wird schon!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.