„Egal, ob rechts, links oder sonstwie motiviert, Gewalt gegen Medienvertreter ist durch nichts zu rechtfertigen.“ meinte Polizeipräsidentin Slowik wenige Stunden nach einem Angriff von 15 bis 20 Vermummten auf das „Heute Show“-Team des ZDF, bei dem mehrere Mitglieder der um Abdelkarim Zemhoute versammelten Crew verletzt wurden. Zwei davon schwer.

Nur den anwesenden Sicherheitsleuten ist es zu verdanken, dass es nicht noch schlimmer kam und einige der Täter dingfest gemacht werden konnten. Den Verletzten und dem ganzen Team auf diesem Weg alles Gute. Gewalt ist und bleibt die letzte Zuflucht der Inkompetenten!

Die üblichen Sprechblasen als Reaktion

Interessant ist einmal mehr das Wording der schriftlichen und mündlichen Stellungnahmen, die rasch eintrudelten. Wären die Schläger eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen gewesen, hätte die Berliner Polizeipräsidentin sicherlich deutlichere Worte gefunden, als die oben zitierten, z.B. solche: „Einmal mehr zeigt sich das enorme Gewaltpotential, dass von Rechtsradikalen ausgeht. Ich kann natürlich nur für die Berliner Polizei sprechen, aber wir werden in Zukunft noch konsequenter gegen Rechts vorgehen, als wir es bisher getan haben.

Von Bundesarchiv, Bild 183-S72707 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5369449

Als einer der ersten

verurteilte Himmler den Angriff…

Nein, nicht dieser!

Der fand ja fast jeden Angriff toll!

 

 

 

Von Florian.Kumb – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80898848

 

 

Dieser: Norbert Himmler, Programmdirektor des ZDF.

Er sagte, was man von ihm erwarten durfte: „Die Pressefreiheit ist – gerade in diesen Tagen – ein hohes Gut. Unsere Sorge gilt nun jedoch zuallererst den Teammitgliedern und ihrer Gesundheit.“

 

Auch unser Bundes-Heiko meldete sich sofort zu Wort. Vermutlich fühlt er sich für Berlin mit seinem hohen Anteil an Buntbürgern irgendwie zuständig als Außenminister.

Als Maas das schrieb, dachte er vermutlich: „Gut, dass ich nicht schon an der Seite dieser Clowns gestanden habe, als sie verhauen wurden.“

Die starke Frau an der Seite unseres „Vielleicht-doch-noch-nicht-ganz-so-bald“-Kanzlers Robert Habeck wird da schon deutlicher:

Katrin Göring-Eckardt hat verstanden! „Betreutes-Denken-TV“ ist die vierte Säule neben Legislative, Judikative und Exekutive. Wenn es die vielen Angela und Greta hypenden Medienschaffenden nicht mehr gäbe… Gar nicht auszudenken, wie sich das auf „unsere“ Demokratie auswirken würde. Die Wahrheit wäre dann ja praktisch mundtot. Denn es gäbe all die vielen aufrechten Fakten-Finder nicht mehr, die selbige täglich für uns suchen und redundant auf dem Bildschirm und im Netz präsentieren.

Hinweis auf Straftäter aus dem linken Milieu getilgt

WELT, FAZ, Süddeutsche – sie alle hatten in ihren ersten Aussendungen am gestrigen Abend auf die Smartphones der Republik von Straftätern aus dem linken Milieu gesprochen. Binnen 45 Minuten verschwanden diese Hinweise jedoch und es wurde überall das Wording der Polizei übernommen, man wisse noch nichts und ermittle in alle Richtungen.

Als dann heute Morgen durchsickerte, der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen, wagte sich BILD hervor und schrieb: Nach unseren Informationen handelt es sich um Straftäter aus dem linken Spektrum. – Irgendwann zwischen 15.00 und 16.00 Uhr wurde dieser Satz aus dem Artikel getilgt.

Das Motiv ist doch sch…egal, oder?

Nein, ist es nicht. Zweifellos haben Staatsanwaltschaft und die Dienste bereits längst die Motivlage ermittelt. Die Beschuldigten hatten bereits Vorführung beim Haftrichter und nun haben die Ermittler noch Zeit bis 23.59 Uhr, um – falls bisher Haftgründe nicht vorgelegen haben sollten – weitere Beweise zu erheben.

Wäre der Tathintergrund ein rechter, hätten die Dienste schon heute Morgen an alle großen Medienhäuser durchgestochen, damit diese ihre Kampagnen über den Tag verteilt hätten fahren können.

Wären die Täter Aluhüte, oder an Coronoia-Phobie Erkrankte, hätte es zumindest einige Hinweise in diese Richtung gegeben, denn auf diverse Kritiker an den Covid-19-Restriktionen bzw. dem Vorgehen des RKI ist man in der Medien- und Politiker-Landschaft ebenfalls nicht sonderlich gut zu sprechen, zumal man diese ohnehin pauschal Rechts verortet, obwohl sich schon längst eine Querfront gebildet hat.

Bleiben eigentlich nur noch die Linken übrig

Sir Arthur Conan Doyle lässt seinen Sherlock Holmes einmal sprechen: „When you have excluded the impossible, whatever remains, however improbable, must be the truth.“

Unmöglich ist, dass es Rechte waren aufgrund des aktuellen Verhaltens der Behörden und Medien. Nahezu kein Motiv sehe ich auch bei den Aluhüten. Zudem heißt es, es habe sich nicht um einen zufälligen, sondern geplanten Angriff gehandelt.

Alles riecht nach Links, alles stinkt nach ANTIFA. Wären die im Bild festgehaltenen Täter nur nicht so untypisch gekleidet…

Obwohl… ich kleide mich ja auch nicht typisch „Rechts“. Springerstiefel besitze ich keine und die wenigen Thor Steinar-Klamotten haben nur klitzekleine Embleme…

Meine Theorie: Das wirkte alles nur deshalb geplant, weil die Mädels und Jungs der sozialistischen Sonderkampfgruppe allesamt kurzsichtig, farbenblind und Analphabeten waren. Sozusagen Durchschnitts-ANTIFAschisten.

Sie wollten in Wirklichkeit ein Team von „Russia Today“ verhauen, dass zeitgleich in Berlin mit Alexander Dugin einen Film über dessen Vision von Germania 2.0 als neuer Reichshauptstadt drehte. Doch dann warf sich – von den Angreifern nicht vorauszusehen, weil der russische Volksheld sein eigener Leibwächter ist – Abdelkarims Security dazwischen und fror die Lage ein.

Tja… So muss es nicht gewesen sein. Doch wie sagte schon Sherlock Holmes: Wenn Du das Unmögliche ausgeschlossen hast (Rechts, Aluhüte, gezielter Angriff Linker auf die mehr als nur linksliberalen AfD-Basher der „Heute-Show“), dann ist das, was übrigbleibt, die Lösung!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.