Philosophia perennis gilt bekanntlich nicht als islamfreundlicher Blog. Das wollen wird dann heute mal ändern…

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„Datteltäter“ treiben ihr Unwesen in der islamischen Community

Eine Gruppe junger Muslime hat vor einiger Zeit das Projekt „Datteltäter -Das Satire-Kalifat“ gegründet. Manch einer aus unseren Reihen wirft ihnen vor, sie wollten lediglich unter dem Deckmantel der Satire missionieren. Tatsächlich aber geht das Team ein hohes persönliches Risiko ein, denn im Zusammenhang mit dem Koran oder den Hadithen verstehen bekanntlich viele radikale Muslime keinen Spaß, so dass es auch immer mal wieder zu Bedrohnungen aus der eigenen Community kommt.

Schaut man sich die Videos unvoreingenommen an, wird rasch klar: Sie pointieren lediglich die Schwächen der eigenen Religion oder machen sich über ebenso zeitraubende wie  nutzlose Diskussionen lustig. In dem hier verlinkten Video geht es z.B. um die korrekte Berechnung des Beginns des Ramadans.

Manche Eigentore sind auch dabei!

Für uns Christen sind die Inhalte, mit denen diese jungen Leute sich auseinandersetzen, allerdings auch immer wieder Bestätigung dafür, dass Mohammed mehr als nur eine schlechte Kindheit gehabt haben muss, um erklären zu können, wie er solch diffuse und sich oft gegenseitig widersprechende Richtlinien geben konnte, die andere dann absichtlich oder auch weil es auf der jeweiligen Textgrundlage nicht anders ging, noch mehr Verwirrung stiftend zu radikalen Theorien weiterentwickelten. Wie auch immer…

Schön wäre es, wenn sich auch unter den Katholiken oder Protestanten junge Menschen fänden, die auf diesem Niveau satirisch selbstkritisch Botschaften unter das youtube-Volk usw. brächten und ganz nebenbei die Kernbotschaften freilegten, die unseren Glauben ausmachen und in den vergangenen Jahrzehnten mehr und mehr verschüttet wurden unter abstrakten bis albernen fachtheologischen Streits, die öffentlich ausgetragen mehr schadeten als nutzten.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.