(Michael van Laack) Süsser die Kassen nie summen. Das dachte sich wohl auch der Berliner Hassprediger Ahmad Armih (nicht zu verwechseln mit Amri) und beantragte für sich und seine Lebensgefährtin bei der Investitionsbank Berlin (IBB) Soforthilfe. Schließlich muss man ja auch zu Corona-Zeiten Geld sammeln für die Gotteskrieger.

Honig lässt die Kasse klingeln

Armih (der sich auch Abul Baraa nennt) ist ein deutschlandweit aktiver Salafisten-Prediger, der in manchen Moscheen (so auch bis 2018 in der Torfstrasse in Berlin – einem seinerzeit geschlossenen IS-Treffpunkt), die willigen Vollstrecker auf den Kampf der Armeen des Lichts gegen die dunklen Kreuzritter ermunterte.

Nun hat er, wie die BZ gestern Nachmittag berichtete, augenscheinlich das Ausborgen von ein paar Gläsern Honig an Bekannte als Handel interpretiert.

Nachdem man ihm auf die Schliche gekommen war, wurde ein Teil des Geldes in einer seiner Wohnungen sichergestellt. Für den Rest seien bereits Haushaltsgeräte gekauft worden.

Die Staatsanwaltschaft rätselt noch über sein Motiv

Die Staatsanwaltschaft wollte nicht ausschließen, dass Armih auch Glaubensbrüder unterstützen wollte. Ob die Geldgeschenke ebenfalls zum Erwerb einer Kaffeemaschoine oder eines Kühlschrank genutzt werden sollten, wollte die Staatsanwalt weder ausschließen noch bestätigen.

Mit Kaffeemaschinen lassen sich allerdings nur durch höchste Schlagpräzision die ungläubigen Deutschen einzeln töten, wozu der Widerling mehfach aufgerufen hat.

Wie auch immer: Ein weiteres Beispiel für die Skrupellosigkeit jener, die ihre Religion als „barmherzige“ bezeichnen. Zwar müsse man – so Armih – alle mit „Feindschaft und Hass bekämpfen“, die sich Allah und seinen Evangelisten in den Weg stellten, aber ihr Geld dürfe man selbstverständlich annehmen, um die eigenen Ziele zu erreichen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.