(Michael van Laack) Was macht eigentlich in diesen Tagen das psychisch auffällige ehemalige Zopfmädchen, an dem man in den Räumlichkeiten der „Aktion Lebensborn“ seinerzeit vermutlich seine arische Freude gehabt hätte? Sie fehlt mir! Nicht nur sie, aber selbstverständlich ganz besonders sie und ihre klimaneutralen Freunde, die mir in der Vergangenheit regelmäßig und treu nicht wenige Themen schenkten, aus denen sich ansprechende Artikel basteln ließen!

Trostlose Freitage

Mittlerweile bin auch ich zu jener weit verbreiteten Einsicht gelangt, die manche Artikel von mir zum Corona-Komplex auf PP und an anderen Orten bisher vermissen ließen, wofür ich mich hier ausdrücklich und in aller Form entschuldigen möchte: Restriktionen sind absoluter Mist!

Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass die vielen Hassprediger in den Moscheen aktuell keine Zuhörerschaft mehr haben, denen sie Anregungen geben könnten, wie sich die Ungläubigen in Deutschland möglichst rasch unter dem Dach des Hauses des Islams versammeln ließen. Der Rattenschwanz ist ja viel länger! Denn auch die Terror-Kommandos z.B. aus Syrien, Afghanistan, Belgien und Frankreich treffen auf geschlossene Grenzen; die Messermänner bleiben lieber zu Hause, weil sie keine Lust haben, für jedes neue Opfer Wegstrecken über 30m zurückzulegen, zudem aktuell eh mehr Streifenwagen als potentielle Opfer unterwegs sind; die unbegleiteten Jugendlichen scheinen jegliches Interessen am „bio“-deutschen weiblichen Geschlecht verloren zu haben, weil die großen Pornoseiten im Netz deutlich mehr kostenlose Programme anbieten. Heute muss Corona weg!

Schule schwänzen ist seit Wochen angeordnet

Als wäre das alles nicht schon tragisch genug, fällt noch ein weiterer Themenbereich weg, den ich in den vergangenen Monaten genüsslich und in epischer Breite in Artikeln  betrachtet habe: Es gibt keine FFF-Jünger mehr. Also zumindest keine, deren zwar chronisches aber eben nicht legitimes Schulschwänzen man kommentieren könnte. Keine lustigen Bildchen von Luisa Neubauer vor einem spritfressenden Hummer; keine Demo-Heerscharen, die gleichzeitig auf ihr Smartphone starren, während Anton Hofreiter zwar nicht zum Friseurgang aber doch immerhin zum Energiesparen ermuntert. Auch die „Omas gegen Rechts“ mit ihren Klimaleugner-Transparenten und selbstgestrickten Che-Guevara-Pullis fehlen mir. Und all das wegen dieses blöden Virus, das – folgt man all den Experten auf Twitter und youtube – harmloser ist als ein Zug an meiner Davidoff Magnum-Zigarette! Heute muss Corona weg!

ANTIFA und Exstinction Rebellion – Wo seid ihr?

Ja, ich weiß: Im Netz lästert Ihr – wie auch die Grüne Jugend und der BDKJ – weiter fröhlich vor Euch hin. Aber das ist doch kein Ersatz für verprügelte Polizisten, abgefackelte Autos, verwüstetes AfD-Geschäftsstellen, Schein-Suizide, besetzte Braunkohle-Gebiete, Kirchenstreik oder irgendeine andere zivilgesellschaftliche Aktion, über die ich so gern berichte. Was nützt Ihr mir als Ankündigungsweltmeister auf Facebook oder ausschließlich als Brainstormer in den geheimen WhatsApp-Gruppen, in die ich mich in den vergangenen Jahren mühsam eingeschlichen habe? Nada! Nichts! Heute muss Corona weg!

Henning Schlottmann (User:H-stt) / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

Greta Thunberg, die Prophetin. Heilige der Neuzeit!

Alle haben zu Dir aufgeschaut in den letzten Monaten. Wohin Du auch gereist bist, was auch immer Deinen ökologisch reinen Lippen entschlüpfte! Alles haben wir aufgesogen und interpretiert. Wäre es nicht strafbar, wie gern hätten wir Dich gestalkt, um hautnah bei Dir sein, Deinen starken und regelmässigen Pulsschlag fühlen und tief in die CO₂-geschädigten Augen Deines wutverzerrten Gesichts schauen zu können.

Eine unbeschreibliche Leere

Und nun? Ein paar armselige Tweets. Nichts, woran sich ein Buntfaschist aufrichten oder worüber sich ein Rechtspopulist ereifern könnte. Wochenlang langweilige Durchhalteparolen. Unsinnige Aufforderungen, Freitags im Homeoffice das Lernen zu bestreiken und Plakate vor die Kameras zu halten. Das dürfte nicht wenige Deiner Fans – da sie ja nun viel Zeit zum einsamen Nachdenken haben – mit Trostlosigkeit, ja gar Verzweiflung erfüllen: „Wir sind nichts ohne den Schuluntericht, den wir bestreiken können. Wir sind nichts ohne die Straße, nichts ohne die Stimme unserer Führerin auf großen Videoleinwänden. Wir sind pubertierende Kinder. Hilflos wie dressierte Äffchen.“ Hat sich das Gefühlschaos Deiner Anhänger bereits auf Dich übertragen, Greta? Erklärt dies vielleicht Deinen vorgestrigen nährwertlosen Tweet? Heute muss Corona weg!

Corona muss weg! Subito!

So kann und darf es nicht weitergehen. Wie soll ich denn meine Feindbilder pflegen? Denn auch die Kirchen sind geschlossen. Kein Priester oder Bischof ruft von der Kanzel zu mehr Asylanten und weniger Rechten auf. Die AfD stimmt in fast allen Parlamenten permanent mit den Altparteien, der Flügel hat Corona-Kreide gefressen, die Kanzlerin nimmt das Wort „alternativlos“ nicht mehr in den Mund und zeigt sich als treusorgende Mutter der Nation. Hergottzeiten!!! Was sollen wir armen Blogger denn machen? Wir können ja nicht immer nur Satiren texten oder Verschwörungstheorien zu Evangelien aufblasen, damit da wenigstens irgendetwas steht!

Ab morgen will ich Normalität sehen!

Übermorgen ist Freitag. Da will ich wieder die ersten FFF-Demos sehen und das ökoschwangere Gelaber von Luisa hören. Ich will marodierende Migrantenhorden an der Grenze zu Griechenland von Wasserwerfern zurückgeworfen kommentieren können. Nazis, die vor Moscheen Schweineköpfe ablegen. Muslime, die nach dem Freitagsgebet eine Synagoge stürmen. ich will Beschimpfungen der AfD im Bundestag hören. – Eigentlich ganz egal, was. Meinetwegen auch nur ein Wirtshausstreit im Münchener Hofbräuhaus oder irgendwelche depperten Trauerredner anlässlich des 131. Geburtstags des Führers. So wie jetzt darf es jedenfalls nicht weitergehen. Sonst werde ich noch ernstahft krank! Heute muss Corona weg!

Der Beschluss muss heute kommen!

Deshalb erwarte ich an diesem Mittwoch von der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten nicht einfach nur einen schrittweisen Exit, sondern eine sofortige Endlösung. Lasst euch was einfallen! Sagt einfach: „Die Verschwörungstheoretiker hatten doch recht! Wir haben versucht, uns die ewige Macht für die Kanzlerin über Deutschland und Europa zu sichern, Johnson zu vergiften und Trump zu stürzen. Aber da die EZB das Geld nicht so schnell wie gewünscht drucken konnte und wir auch noch nicht genug Haftmaterial für unserer politischen Gegner haben, weil die Lieferengpässe der Chinesen bei Munition und Elektroschlagstöcken 2020 nicht mehr behoben werden können, verschieben wir das neulich beschlossene Bilderberger-Szenario auf unbestimmte Zeit! Aber die nächste Seuche kommt bestimmt. Versprochen!“

Also: Macht mich glücklich! Heute muss Corona weg! Vielleicht wähle ich Euch dann ja auch wieder… Irgendwann!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.