(Michael van Laack) Corona, das gerechte Virus – Todesstrafe für die Umweltsünder: Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein so menschenverachtendes Video gesehen zu haben, das man dreisterweise als Satire bezeichnet.

Alte werden dahingerafft, die jungen überleben fast „mühelos“. Abgesehen davon, dass diese Behauptung schon aus medizinischer Sicht nach den neuesten Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts falsch ist, denn bei den Todesfällen in China und Italien sind alle Generationen betroffen, kennt die Perversion im Denken und Sprechen bei Luisa Neubauers Medien-Protektoren keine Grenzen mehr.

Es sei gerecht, heißt es schon zu Beginn des Videos, dass die Alten sterben. Denn die Generation 65+ hätte schließlich den Planeten in den letzten 50 Jahren an die Wand gefahren.

Übergewichtige Amerikaner müssen auch bald sterben

Denn schließlich leben dort die meisten Herz-/Kreislauf-Erkrankten. Und Wachstum um jeden Preis war ausschließlich das Denken amerikanischer Zeitgenossen. Deutschlands jährliches Streben nach dem Titel „Export-Weltmeister“ hingegen soll nur den Wohlstand sichern und ist vermutlich klimaneutral.

Jubel über die Gefährdung von Arbeitsplätzen und verbranntem Geld an den Börsen

Für die linksgrünversifften Milieus bei „Betreutes Denken“-TV war immer schon der Kapitalismus der größte Feind. Dank Corona geraten nun Arbeitsplätze in Gefahr, die Börse bricht ein und die Umweltverschmutzung geht zurück.

– So mitleidlos können freilich nur jene texten, deren Einkommen von GEZ-Zwangsgebühren finanziert wird, deren Arbeitsplätze also nie gefährdet sind und die vermutlich auch ihr Vermögen in Gold und Immobilien investiert haben.

Schrumpfung der Weltbevölkerung dank Corona

Lasst sie doch alle sterben in China, in Afrika und die oben genannten „Richtigen“ in Europa und den USA. Denn wir sind doch viel zu viele Menschen auf dieser Welt. Je weniger Menschen atmen, um so sauberer die Luft, so die Botschaft dieses Videos.

Corona ist ein schöner und sinnvoller Reflex der Natur!

Denn “weniger Menschen“ bedeute weniger Hunger, das wiederum weniger Kriege und somit weniger Fluchtursachen. Schluss mit dem Egoismus, heißt es am Ende des Videos. Corona sei deshalb da, weil „wir“ (wer damit nicht gemeint sein soll, ist auch klar) es nicht besser verdient haben.

Fazit

Widerwärtiger gebührenfinanzierter Ökofaschismus, für einen Jugend-Channel produziert. Ziel: Den Spalt in den Generationen und unter den bürgerlichen Schichten zu vertiefen.

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie ihn für sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelKunze spricht vom Teufel und wünscht zum Teufel …
Nächster ArtikelCorona: Bundesregierung wusste bereits 2013 um Versäumnisse im Falle einer Pandemie – und tat nichts
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.