Oliver Flesch nimmt Stellung zu den neuesten Nachrichten, die zum Mord an Lübcke heute bekannt wurden. Das Problem bei der derzeitigen Nachrichtenlage: Die Begriffe „rechtsradikal“ und „rechtsextrem“ wurden in den letzten Jahren -im Zusammenhang mit dem Kampf gegen rechts- so oft missbraucht, dass sie komplett unscharf geworden sind.

Zuletzt von der FAS, die liberale Blogger wie Flesch oder Khan am vergangenen Wochenende unter dem Titel „rechtsextreme Blogger“ vorstellte. Und damit ein perfektes Beispiel für Verharmlosung von Rechtsextremismus bot.

Wir sind die, die an vorderster Front gegen die Neonazis, die auf unseren Zug aufspringen wollen, kämpfen!

Flesch zitiert PP-Frau Patrizia von Berlin: „Ich finde Angriff ist die beste Verteidigung. Ich kann solche Spacken nicht ausstehen. Warum gehen wir auf dieses Nazipack nicht los?
Die sind nicht das was wir unter unserer Zukunft verstehen oder?
Und wer hier wurde denn noch nicht von denen bedroht?
Wir diskutieren hier, als ob wir die Seite mit denen teilen. Das ist aber nur das verlogene Bild des Mainstream.
Warum dokumentieren wir nicht offensiv, wo wir von denen angegriffen, bedroht, beschimpft wurden?“