(Michael van Laack) Was für die Nationalsozialisten die Reparationszahlungen und die Arbeitslosigkeit war, ist jenen, die ich erstmals 2012 Buntfaschisten nannte, der Klimawandel. Wie einst den Granden der NSDAP, so ist auch den heutigen Faschisten im linken Spektrum der Politik – den Grünen – klar geworden: Über die Jugend müssen wir die Eltern erreichen, wenn wir nicht einfach nur ein paar Wahlerfolge erzielen wollen, sondern eine breite Basis, die uns alleinige Macht verschafft und sichert.

Ein präzise vorbereiteter Coup: Ob der fürsorglich daherkommende Robert Habeck oder die energiegeladen zukunftsorientierte Annalena Baerbock, ob die scheinbar antifaschistische Claudia Roth oder der türkische Deutschenversteher Cem Özdemir – ihrer aller Aktion dient nur einem Ziel: der Machtergreifung unter dem Vorwand, die Welt besser machen und retten zu wollen. Zur Erreichung dieses Zieles bedienen sie sich nützlicher (vermutlich allerdings auch gut bezahlter) Idealisten und Idioten, wie z.B.  Greta Thunberg oder der Youtuber Rezo und seine ihn nun zeitgleich mit auffällig ähnlichen Wordings eskortierenden 70 Kollegen.

Strategiewechsel

Es dürfte ungefähr zehn Jahre her sein, als in Deutschland und anderen Staaten die radikalen Ökosozialisten zu der Einsicht gelangten, dass es nicht ausreichte, als Erklärbär in die Bürger hineinzusprechen, oder – so man in Regierungsmitverantwortung als kleinerer Koalitionspartner war, – mit Verboten zu agieren, die doch nur dem Wohl aller dienen sollten.

Verzweifelt suchte man nach Schlüsselthemen, mit denen man eine so große Gruppe von Wählern in Angst und Schrecken versetzen oder massive Unzufriedenheit über Ungleichbehandlung auslösen könnte. Doch nichts zog im befriedigenden Maß: weder das Thema Atomkraft, noch Abtreibung, Frauenrechte, ökologische Lebensmittel, nicht einmal Gender.

Auch die TV- und Printmedien in den großen Ländern des Westens – obwohl wie die Universitäten seit den 68ern step by step von Sozialdemokraten, Grünen und anderen Sozialisten majoritär besetzt – waren wenig nützlich. Denn es fehlte das große Thema. Immer nur gegen zu viel mittelalterliche Moral und christliche Werte hetzen, redundant für noch mehr Homosexuellen- und totales Abtreibungsrecht kämpfen, ökologische Landwirtschaft einfordern… Alles ganz nett und sicher auch stets für 7 bis 9 Prozent gut, aber weit entfernt vom Ziel der Machtübernahme.

Flüchtlingskrise – Ein Segen für die Buntfaschisten

So schien es jedenfalls. Denn nun konnte man aktiv dazu beitragen, die Gesellschaft rasch umzugestalten. Ein oder zwei Jahre den Zustand aus 2015 wenn nicht vollständig so doch weitgehend aufrecht erhalten und schon hätte man eine neue Gesellschaft bauen können. Die Konservativen schienen ausgeschaltet dank Merkels bereits um 2010 einsetzende Verschiebung der Unionsparteien in die linke Mitte, was die Sozialdemokratie zwar schwächte, aber der Union nicht ausreichend half.

Die Grünen waren nun in Lauerstellung. Was ihnen allerdings fehlt, war ein wirkliches Feindbild. Weder die liberalen noch die linken Parteien taugten dazu, denn vieles von diesen steckte ja auch in den Grünen. Die CDU taugte allerdings auch nicht mehr, denn sie war letztendlich eine Partei geworden, in der sich jeder außer den Konservativen mit etwas gutem Willen wiederfinden konnte.

Der Unionsruck nach Links macht die AfD notwendig

Hatte man bis dahin alle tatsächlichen oder so genannten rechten Parteien klein halten, zumindest schnell wieder einhegen können, stabilisierte sich wider Erwarten die AfD, weil die Unionsparteien für den konservativen Teil der Wählerschaft wegfielen.

Dies brachte die bis dahin dem politischen Treiben nur noch hilflos zuschauenden Grünen ins Spiel. Das Feindbild, dass die Kanzlerin ihnen gestohlen hatte, war wieder da. Man konnte den Bürgern klar vor Augen halten, was der Unterschied ist zwischen ökosozialistischer und konservativer Politik. Man wuchs an der AfD auf Kosten der SPD, die nun von beiden Seiten gefressen wurde, von der Kanzlerpartei und den Buntfaschisten.

Das Schnuppern an der Macht

Und so wurden 2017 die Grünen (und das wären sie auch ohne den Unwillen der SPD zur erneuten Koalitionsbildung geworden) zur 1. Wahl als Koalitionspartner. Wäre da nicht Spielverderber Lindner gewesen, der liberal bleiben und nicht Links werden wollte. So schien es, als wäre nun auf Jahre doch wieder alles vorbei für die Grünen. Man hatte kein Thema und keinen Koalitionspartner, die linksgrünversifften Medien konnten zwar unterstützen, aber zaubern dann nun auch nicht!

Doch dann kam er – der langersehnte heiße Sommer 2018 und all die vielen schönen Naturkatastrophen weltweit. Nun war DAS Thema da: der Klimawandel. Dieses Thema galt es aufzublasen. Alle anderen Themen sollte es beiseite drücken. Jetzt konnten endlich auch die Medien wieder effektiv eskortieren!

Die konzertierte Aktion. Rettet die Welt

Seit Oktober 2018 sehen wir nun ein Trommelfeuer nahezu aller Leitmedien in Deutschland und mehreren anderen europäischen Staaten.

Eine ganze Generation wird instrumentalisiert. Man macht sie zu Helden, zu Rettern der Welt, wie man einst Soldaten zu Helden erklärte, damit sie gern ihr Leben für Volk und Vaterland gaben. So soll nun die junge Generation brechen mit der Generation ihrer Eltern, soll sie für schuldig erklären am ganzen Unheil der Klimakatastrophe. Soll ihnen ins Gewissen reden, damit auch für sie nur noch #voteclimate infrage kommt. Soll das Bewusstsein schaffen, wie einst unter Adolf Hitler könne auch heute nur an Deutschland Europa wachsen und die Welt genesen.

Medien wollen zweite Macht werden

Die Medien spielen dieses grausame Spiel mit. Denn die meisten ihrer Vertreter präferieren einen Staat frei von christlichen Werten, frei von allem moralisch Einengenden; einen Staat, in dem sie eine machtstabilisierende Rolle spielen, einem „Du bist nicht, Dein Volk ist alles“-Staat; einen Staat, der definiert, das Abtreibung gut und Islamkritik böse ist, Frauen die besseren Männer und Kinder Eigentum des Staates sind; einen Staat, in dem Absonderer abweichender Meinungen unerbittlich verfolgt werden, aus dem Diskurs und vom Berufsleben, ja aus der „Volksgemeinschaft“ ausgeschlossen werden.

Das Endziel ist ein Faschismus, der sich nicht mehr so nennt und deshalb umso effektiver sein wird. Ein Buntfaschismus, von dem einst die Geschichtsbücher schreiben könnten: Der Türöffner zur Machtergreifung war das Thema Klimawandel!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.