Islamophobie, wohin man schaut!

0
Muslimische Frauen in Berlin

(Michael van Laack) Klingt wie Satire, aber wenn man tiefer gräbt…

In Deutschland hätte ein Gesetz zum Kopftuchverbot in Grundschulen SELBSTVERSTÄNDLICH keine Chance, den Bundestag zu passieren. Denn Deutschland ist diskriminierungsfrei: Jawohl; Diskriminierungsfrei! Denn die Hatz auf Rechte hat ja nix mit Diskriminierung und Diffamierung zu tun, sondern ist ein notwendiger Akt zur Reinerhaltung des Demokratenblutes… Wie auch immer!

Den Bundestag dürfte ein vergleichbares Gesetz niemals passieren, denn das würde bedeuten, Mädchen aus Kinderehen zu diskriminieren und die Ehemänner der so entblößten ebenfalls bloßstellen.

Ganz abgesehen davon, dass das Kopftuch als Symbol im Gegensatz zum Kreuz keine Grausamkeit ausstrahlt und eben Kinder nicht traumatisiert, weshalb das Verbot von Kreuzen in Schulen einiger Bundesländer selbstverständlich niemanden nicht diskriminiert, sondern das Kindeswohl schützt.

Es geht um mehr, als Kopftücher

Überhaupt: Wir Nichtmuslime sollten uns mal Gedanken darüber machen, was wir in Muslimen so alles auslösen mit unseren Aversionen gegen sie. Wir nennen sie ja nicht nur frauenfeindlich, sondern auch antisemitisch und antidemokratisch. Das muss aufhören!

Mit solchen aus der Geschichte nicht im geringsten beweisbaren Behauptungen – denn alles, was da vielleicht mal war, hatte ja nichts mit dem Islam zu tun, sondern dies waren ja immer nur Aktionen einzelner einmalig irrender weiser Regenten – stärken wir nur die Rechten.

Zudem: Wir sind Demokraten und als solche ist Fairness unser zweiter Vorname. Deshalb wollen wir den Rechten nicht ihre Alleistellungsmerkmale wegnehmen.

Kopftuchverbot in Braunau geboren?

By the Way: Uns Anständige wundert es selbstverständlich nicht, dass Österreich ein solches Gesetz erlassen hat. Schließlich wurde da mal in Braunau jemand geboren… Eben, auch so ein Rechter! Tja, wir gehen mit dieser Altlast offen und demokratisch um, aber unser Nachbarland?

Wenn wir nach der EU-Wahl die große Bestrafungsaktion gegen Polen und Ungarn durchziehen, könnten wir doch Österreich gleich mitabfertigen. Ein Abwasch halt!

Wir erinnern uns: Unser Nachbarland ist durch die Sperrung der Balkanroute hauptsächlich verantwortlich für den Fachkräfte-Mangel in Deutschland. Aber Italien, was machen wir mit denen? Mal überlegen…

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie sein Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelWann werden endlich auch Deutsche gegen Hass und Hetze geschützt?
Nächster ArtikelDeutsche Bundesregierung finanziert afghanisches Schulbuch mit, das zum Christenhass aufruft
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.