Weshalb zitiert die Packungsbeilage eines Pankreaspulver-Präparats eine Sure des Korans? Danach erkundigt sich die AfD-Bundestagsfraktion in einer kleinen Anfrage. Außerdem will die AfD wissen, weshalb nicht auch Hinweise für andere Religionsgemeinschaften in Beipackzetteln genannt werden. Das diese Anfrage bei allen Beteiligten die übliche Empörung auslöst, war zu erwarten. Immer wieder aber ist es „schön“ anzusehen, wie die Befragten sich winden und nach politisch-korrekten Wordings suchen. Ein Gastbeitrag von Michael van Laack

Nein, niemand kann wollen, dass es einem Menschen gesundheitlich schlechter geht oder er gar stirbt, weil er ein Medikament ablehnt. Wie auch keiner wollen kann, dass jemand stirbt, weil er eine Bluttransfusion verweigert, was einige Mitglieder religiöser Gemeinschaften und Sekten bekanntlich praktizieren. – Darum aber geht es hier nicht. Denn die Moscheegemeinden könnten im Vorfeld Aufklärung betreiben, ihren Gläubigen gar Listen an die Hand geben mit Wirkstoffen und Namen von Medikamenten.

 

Was wir hier sehen, ist ein weiteres Mosaiksteinchen für das Unterwerfungsbild, dass die einstmals unter dem Oberbegriff „Christliches Abendland“ zusammengefassten Gesellschaften erschaffen.

Einige Pharmakonzerne arbeiten übrigens bereits mit Hochdruck zu vielen Präparaten an Wirkstoff-Alternativen, die mögliche Bedenken muslimischer Patienten schon im Vorfeld ausräumen oder kaufen Lizenzen für Präparate aus dem arabischen Raum, deren Zulassung von der entsprechenden Lobby mit Hochdruck durch die Instanzen getrieben wird.

Ein Mosaiksteinchen, sage ich, von denen wir zahlreiche sehen in unserem Alltagsleben. Und wie mir scheint – haben wir uns an manche davon schon gewöhnt oder sind einfach des Diskutierens und der Anfeidungen müde geworden.

Einige Beispiele aus einer immer länger werdenden Liste

Ob es nun um das Schweinefleisch-Thema geht, wo kaum jemand mehr wahrnimmt, dass fast flächendeckend Kitas und Schulmensen, teilweise auch solche an Universitäten, vom schweinefleischfreien Essen zum vollständigen Halal-Niveau aufgestiegen sind. Eskortiert von den Gesundheitsministerien des Landes, die jede Speise, welche Muslimen nicht erlaubt ist, als ungesund deklarieren und sich auch vehement für ein allgemeines Halal-Sigel einsetzen.

Bei den Fragen nach Schwimm- und Sportunterricht, nach Gebetsräumen in Schulen oder Krankenhäusern steigt die Advokanz, die Bereitschaft im vorauseilenden Gehorsam Regelungen zu finden, die Muslimen gerecht werden.

Ebenfalls in Kitas (vornehmlich selbstverständlich in kirchlich geführten), werden Puzzle-Spiele und Malbücher auf für muslimische Kinder anstößige Motive (z.B. Kirchen, Heiligenbilder usw.) untersucht und entsprechend ausgeschieden.  In solchen Eirichtungen wird auch in Gruppen mit marginalem Muslim-Anteil das „islamische Weihnachtsfest“ (das Zuckerfest) begangen.

An die Frage der Kinderehe wagt man sich nur in einem Tempo heran, dass vermuten lässt, die Bundesregierung hoffe, wenn man nur langsam genug mache, könne die Islamisierung des Landes abgeschlossen sein, bevor man entscheiden müsse.

Dort, wo Gastronomien in der Nähe einer Moschee (im Schatten, dass ein Minarett wirft, darf kein Alkohol verkauft werden) soclhe Getränke ausschenken, wird immer häufiger eine Folge- oder Neukonzession verweigert.

Gemeinden und Kirche arbeiten bei Fronleichnams-Prozessionen neue Wegstrecken aus, die möglichst nicht durch Straßen führen, in denen eine Moschee steht oder deren Bewohner mehrheitlich muslimisch sind.

Islamkritische Gemeindemitgleider werden immer häufiger aus Pfarrgemeinderäten hinauskomplimentiert oder man gibt zu ihnen negative Wahlempfehlungen ab. Das gilt natürlich besonders für solche, die sich als AfD-Mitglied outen. Weil… das ist schlimmer als Kinderschänder.

Unterwerfung, kein respektvolles Miteinander

Das Hauptargument der Befürworter solcher Entscheidungen und Aktionen lautet: Uns muss es doch um ein gutes Miteinander gehen, um gegenseitigen Respekt und Toleranz! Richtig, darum sollte es gehen. Aber von „Gegenseitigkeit“ wollen die Muslime nichts wissen. Sie wären zu keinen Kompromissen bereit, würden christliche Feste niemals mitfeiern und dazu die Nachbarn beglückwünschen; sie würden vor konservativen Christen am Freitag nicht darauf verzichten, vor ihren Augen Fleisch zu essen oder es ihnen gar bei einer Veranstaltung als alternativlose Speise zu reichen; sie würden in ihren wenigen Kitas nicht auf Bilderbücher mit Geschichten aus dem Koran verzichten.

– Ihr Argument, so man dies von ihnen fordern würde, wäre eines, dem dann niemand mehr zu widersprechen wagen würde: „Diese Forderung ist islamfeindlich“.

Das zweite Zauberwort neben „Asyl“

Kaum ausgesprochen, stehen die politische Klasse und alle anderen Anständigen (die ich deshalb nicht „Gutmenschen“ nenne, weil sie selbst ja redundant erklären, mit diesem Begriff nicht explizit positiv konnotiert werden zu wollen) selbstverständlich stramm. Nein, islamfeindlich wollen wir nicht sein! Das ist ja Rechts, das ist ja faschistisch! Und schon läuft alles wie gewünscht. Auch bei Medikamenten!

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