(NIchael van Laack) Alles nur eine Frage des Blickwinkels? Ein Instant-Kommentar zur Wahl in Spanien.

Nun sitzt auch im Land der Stierkämpfe und Paella eine dieser „bösen“ rechtspopulistischen Parteien im Parlament. 10,3 % erhielt VOX nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis.

Für deutsche Medien ist jetzt selbstverständlich die Stunde gekommen, das Ereignis kleinzureden, vor dessen Eintreten man schließlich schon mehrere Wochen zuvor in den Auslandsredaktionen gewarnt hatte. Denn die Europawahl steht vor der Tür.

Hat das rechte Lager verloren?

Das „rechte Lager“ habe – Allah und den anderen Göttern sei es gedankt – insgesamt verloren, frohlocken die Anhänger des Sozialismus in deutschen Redaktionsstuben und packen dann gleich mal alle konservativen und liberalkonservativen Parteien mit in den Sack des Europa-Staatsfeindes Nr. 1, den Nationalismus, der ja letztendlich verantwortlich sei für deren schlechtes Wahlergebnis.

Klingt vertraut, denn auch in Deutschland sind ja letztendlich die Rechtspopulisten für die Abschmelzung der Union verantwortlich, nicht deren eigene kaum mehr greifende politische Agenda.

Angst der deutschen Medien vor einer zukunftsträchtigen Regierung in Spanien

Dass das linke Lager insgesamt auch kaum Zugewinne verzeichnete, weil der Koalitionspartner der Partei des Ministerpräsidenten harsche Verluste eingefahren hat… darüber informiert man nur in Nebensätzen. Jetzt gehe es selbstverständlich erst einmal darum, die Spaltung Spaniens zu verhindern.

Wenn dieses oder ein ähnliches Wording in deutschen Medienhäusern Verwendung findet, meint man damit stets, alles muss nun getan werden, damit Links an der Regierung bleiben und nicht ein weiterer „Merkelfreund“ von der politischen Bühne abzutreten hat.  – Auf die Entwicklung der nächsten Wochen in Spanien und anderswo in Europa dürfen wir also sehr gespannt sein!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.