Nach hinten losgegangen? JouWatch bedankt sich bei der ARD

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Propaganda will gelernt sein. Auch wer hetzt, kann nicht davon ausgehen, dass das den Opfern immer schadet. Wer jouwatch bisher noch nicht kannte, wird vielleicht nach der Sendung gestern Abend im Internet nachsehen, was es damit auf sich hat. Und nicht wenige werden von da an regelmäßig vorbeischauen.

Im Zuge der Berichterstattung über das Massaker von Christchurch greift ein in seiner Glaubwürdigkeit schwer angeschlagener Medien-Mainstream nach dem letzten Strohhalm, der ihm vermeintlich geblieben ist, und versucht, möglichst viele seiner Kritiker in den Dunstkreis des Attentäters zu verschieben.  Jouwatch scheint dazu zu gehören.

Die Programmvorschau der ARD für den gestrigen Donnerstag nannte die Themen für das linke Politmagazin „Panorama“, das gestern Abend, am 28.03.2019 um 21.45 Uhr ausgestrahlt wurde. In diesem Zusammenhang gab es die vergangenen Tage einen Mailwechsel zwischen uns und Robert Bongen vom NDR. Es ging ihm hauptsächlich, keineswegs aber ausschließlich, um Fragen zu unserem Status als gemeinnützigem Verein. Interessiert hat sich Bongen u.a. auch dafür, ob wir weiterhin Videos von Martin Sellner und der IBÖ verlinken würden.

Programmvorschau ARD 28.03.2019 – Foto: Screenshot

Der 28-jährige Killer von Christchurch hatte offenbar im Januar 2018, also etwa 14 Monate vor seiner Horrortat, einen größeren Betrag an die Identitäre Bewegung Österreichs (IBÖ) gespendet. Die Rede ist von 1.500 Euro. Dafür hat er selbstverständlich eine Dankesmail von der IBÖ erhalten. Wer kann vorhersagen, was jemand, den er nicht kennt, in 14 Monaten tun wird? Darüber hinausgehende Kontakte zwischen dem Australier und der IBÖ scheint es nicht gegeben zu haben.

Die Spende stellte sich dieser Tage als Danaergeschenk heraus. Unter den Geschenken ist das Danaergeschenk in etwa das, was der Pyrrhussieg unter den Siegen ist. Der österreichische Kanzler Kurz prüft nun, ob es möglich ist, die IBÖ aufzulösen. Auch Vizekanzler Strache von der FPÖ suchte sein Heil inzwischen in einer halbherzigen Distanzierung von der IBÖ.

Martin Sellner ist Galionsfigur der IBÖ, ein überaus kluger 30-Jähriger, dessen Youtube-Videos wir bei jouwatch immer wieder verlinkt haben. Wegen der Spende des Christchurch-Attentäters Brenton T. hatte es bei ihm in Wien eine Hausdurchsuchung gegeben. Sellner berichtet hier davon.

Daß die Identitäre Bewegung und somit auch Martin Sellner im Medien-Mainstream fortwährend als „rechtsextrem“ diffamiert werden, ist für uns kein Grund, seinen Gedanken keinen Raum zur Verbreitung zu geben, da wir uns erstens nicht die politkorrekte Definition von „rechtsextrem“ zu eigen machen, und zweitens, weil es der Mainstream selbst gewesen ist, der durch die inflationäre Verwendung der Begriffe „rechtsextrem“, „nazi“, „völkisch“, „nationalistisch“ usw. für die Sinnentleerung dieser Begriffe gesorgt hat. Sie allesamt fungieren heute nur noch als Pauschaldiffamierung von Dissidenten zur gleichgeschalteten veröffentlichten Meinung. Daß unser Land zu einer veritablen rotlinken Meinungsdiktatur verkommen ist, steht völlig außerfrage. Wie es dazu kommen konnte, läßt sich historisch einwandfrei nachweisen („Marsch durch die Institutionen“, wegen Brandts Radikalenerlaß auch „an den Institutionen vorbei“ direkt in die Parteien und Redaktionen hinein, Parteipolitische Präferenzen in deutschen Redaktionen). Daß diejenigen, die hierzulande als „rechtsextrem“ bezeichnet werden, historisch richtigerweise als „braunlinksextrem“ bezeichnet werden müssten, ist ein dritter Grund, warum der Begriff „rechtsextrem“ nicht zur Bezeichnung eines politischen Standpunktes taugt.

Als braunlinks müsste man bspw. die NPD bezeichnen. Diesen Monat war eine Delegation der NPD bei der Hisbollah im Libanon zu Gast, um „ihre Unterstützung für die wichtige Rolle der Hisbollah im Kampf gegen Terrorismus und die israelische Aggression“ auszudrücken, wie die taz berichtete. Mit „rechts“ oder „rechtsextrem“ hat die NPD nichts zu tun. Das sind Braunlinksextreme mit einer ganz engen Verwandtschaft zum Ungeist der Rotlinksextremen. Was wir bei jouwatch noch nie getan haben und auch niemals tun werden, das ist, der NPD das Wort zu reden. Wir sind absolut keine Anhänger von Linken jedweder Farbe, ganz egal, ob sie grün, rot oder braun sind. Wie gut Braunlinke und Rotlinke zusammenpassen, dokumentiert u.a. auch dieser Besuch der NPD-Delegation bei der libanesischen Hisbollah. Man erinnere sich an die rotlinke Berichterstattung im deutschen Medien-Mainstream anläßlich des Gazakrieges 2014. Die Kommentare, die dazu auch in der ARD verbreitet wurden, hätten so auch ohne weiteres von einem NPD-Propagandisten stammen können. In ihrem Haß auf Israel trennt Rote und Braune kaum irgendetwas. Den Fetisch „soziale Gerechtigkeit“ haben sie übrigens ebenfalls gemeinsam. Die Braunen hätten gern die ultimative „nationalsoziale Gerechtigkeit“, die Roten eine „internationalsoziale“. Mehr unterscheidet sie in dem Punkt nicht. Kollektivisten sind die einen so sehr wie die anderen und in beiden Fällen wird „soziale Gerechtigkeit“ als Euphemismus für „Sozialismus“ verwendet. Es gibt keine „soziale Gerechtigkeit“, keine „Geschlechtergerechtigkeit“ und keine „Rassengerechtigkeit“. Es gibt Gerechtigkeit oder es gibt eben keine.

Die Gemeinnützigkeit von jouwatch

Jouwatch ist ein „Verein für Medienkritik und Gegenöffentlichkeit“. Das ist genau das, was wir tun: Wir kritisieren Medien und schaffen eine Gegenöffentlichkeit, d.h. wir verbreiten die gesellschaftlich vorhandenen Positionen, die im Mainstream nicht oder kaum vertreten sind, und die, wenn sie Thema sind, nicht für sich stehengelassen – , sondern allenfalls in abwertend kommentierter Form behandelt werden. Medienkritik und Gegenöffentlichkeit wurden vom zuständigen Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Die Gemeinnützigkeit ergibt sich also daraus, daß wir dem Volk die Stimme geben, die ihm in der Demokratie zusteht und daß wir es über Sachverhalte aufklären, die von den MMS unterschlagen werden. So gesehen ergibt sich unsere Gemeinnützigkeit aus dem volkspädagogisch-attitütenhaften Versagen des Medien-Mainstreams. Der sollte das Volk eigentlich informieren, anstatt es erziehen zu wollen. An einem bestimmten Tonfall hängt die Gemeinnützigkeit nicht.

Die Gemeinnützigkeit dürfte immer dann gegeben sein, wenn die Gemeinschaft einen Nutzen durch die Tätigkeit eines Vereins wie dem unseren hat. Der Nutzen, den die Gemeinschaft durch jouwatch hat, ist derjenige der Volksbildung. Wir unterrichten das Volk über die Lücken, die Insinuationen und Verdrehungen in der Berichterstattung des politkorrekten Medien-Mainstreams (MMS). Davon hat das Volk etwas. Nach der jouwatch-Lektüre ist der Leser „volksgebildet“. Das könnte evtl. anders sein, wenn es der MMS selbst hinbekäme, objektiv zu berichten und dabei möglichst nichts auszulassen. Das kann er allerdings nicht, weil sich die bundesdeutsche, linksliberale Ideologie der Realität nicht stellen kann, ohne sich selbst ad absurdum zu führen. In Deutschland herrschen in Politik und Medien schon lange keine Demokraten mehr, sondern missionarische Hypermoralisten. Das haben inzwischen außer jouwatch auch schon Andere bemerkt und thematisiert.

Ohne jouwatch wäre bspw. der schleichende Genozid an den Weißen Südafrikas medial ziemlich unabgedeckt. Ohne jouwatch würde auch die feministische Gehirnwäsche am Volk weit weniger intensiv zur Kenntnis genommen werden, obwohl die tatsächlich das Kardinalübel unserer Zeit ist, ursächlich für eine ganze Reihe von Mißständen, die wegen der mangelnden Beleuchtung des Themas in den MMS allgemein lediglich als unerklärliche Symptome rezipiert werden. Feminismus wird meistens glorifiziert, was ein ganz wesentlicher Pfeiler der leider allzu gut etablierten Gesinnungs- und Meinungsdiktatur ist. Daß als zivilreligiöses Dogma etabliert wurde, Frauen seien durch die Bank benachteiligt, hat mit der Realität nicht das geringste zu tun. Deswegen betreibt jouwatchtatsächlich Volksbildung. Bezeichnenderweise wird uns in der Sache auch so gut wie nie widersprochen. Alle Feindschaft uns gegenüber erstreckt sich auf Etikettierungen. Da geht es uns nicht anders als jedem, der sich der politkorrekten Gehirnwäsche per „Haltungsjournalismus“ verweigert und es vorzieht, mit seinem ungewaschenen Hirn selber zu denken. So gesehen haben wir jede steuerliche Entlastung der Welt redlich verdient. Schließlich verdienen wir, im Gegensatz zu den ganz großen Märchenonkels bei den Öffentlich-Rechtlichen, so gut wie gar nichts, sondern nähren uns mühsam von Spenden und Werbeeinnahmen. Die wahren Idealisten sitzen bei uns in der Redaktion, nicht bei den Öffentlich-Rechtlichen.

Sind die Öffentlich-Rechtlichen gemeinnützig?

Das ist eingedenk meiner obigen Ausführungen eine gute Frage. Vermutlich sind sie eher eigen- als gemeinnützig. Von verdrehten und unterschlagenen Nachrichten hat nämlich niemand etwas, außer denen, die Nachrichten verdrehen und unterschlagen, weil sie das in ihrer Parteienabhängigkeit so machen müssen, um sich ihre hochdotierten Jobs zu erhalten. Intendantenjobs werden bekanntlich nach Parteienproporz ausgewürfelt. Und Parteien sind wiederum diejenigen, die sich unseren Staat samt aller öffentlich-rechtlichen Nachrichten schon seit Jahrzehnten zur Beute gemacht haben (Hans Herbert von Arnim). Ein Claus Kleber bekommt beim ZDF mehr als 600.000 Euro im Jahr als Gehalt. Das ist ungefähr das Doppelte von dem, was die Bundeskanzlerin bekommt. Von „Verdienst“ mag man in beiden Fällen nicht reden. Und da die „Großkopferten“ bei den Öffentlich-Rechtlichen über Zwangsgebühren finanziert werden, ist es eigentlich ziemlich unverschämt von einem Robert Bongen, unsere Steuerprivilegien in Frage zu stellen, nur weil wir z.B. Martin Sellner und die IB nicht mit denselben roten Ideologenaugen sehen wie er und seinesgleichen. Daß die Öffentlich-Rechtlichen inzwischen ein „Framing-Manual“ brauchen, um erkennen zu können, wie sie dem Zwangszahler ihre eigene Daseinsberechtigung so verkaufen können, daß er möglichst nicht merkt, wie wenig sie das selbst noch erklären können, rundet das Bild lediglich noch ab.

Deswegen fragen wir hier einfach mal zurück: Sollte man den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk nicht besser abschaffen, anstatt über Zwangsgebühren dafür zu sorgen, dass ihn mutmaßlich auch Pädophile, Islamterroristen, Braunlinksextreme und Steuerhinterzieher mit ihren GEZ-Gebühren finanzieren? Oder kann der NDR ausschließen, dass sich unter den Gebührenzahlern auch solche „Subjekte“ befinden? Darüber hätte der Herr Bongen ruhig einmal nachdenken dürfen, bevor er uns naseweise Mails schickt, in denen er inquisitorische Fragen stellt.

Mit den Öffentlich-Rechtlichen hat das Folgende zwar nicht direkt etwas zu tun, aber es illustriert doch trefflich den Zeitgeist, dem hierzulande der Mainstream und seine Gläubigen hinterhecheln. Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock beklagte sich: „Wir erleben gerade in Europa einen massiven Angriff auf die Zivilgesellschaft und auf Nicht-Regierungsorganisationen„. So weit das antidemokratische Politküken. Da gibt es nichts zu beklagen. Und die Öffentlich-Rechtlichen wären heutzutage die Letzten, die das auch so sagen würden. Der Angriff auf die Zivilgesellschaft erfolgt nämlich gerade aus solchen NGOs, weil die nämlich die „Drecksarbeiten“ erledigen – z.B. die Inszenierung von Seenot – die Regierungsorganisationen mangels demokratischer Legitimation nicht erledigen dürfen. NGOs sind heutzutage Einrichtungen, die eigens dazu da sind, den demokratisch eruierten Volkswillen zu untergraben, indem ihr Tun als „zivilgesellschaftliches Engagement“ verbrämt wird. Die Zivilgesellschaft umfaßt weit mehr als die verbohrten Ideologen, die sich zu NGOs zusammenschließen – und von demokratisch gewählten Politikern subventioniert und unterstützt werden, obwohl die dafür streng genommen gar kein Mandat haben.

Niemand hat je eine Nichtregierung gewählt, sondern immer nur eine Regierung. Daß das kein Thema für den Mainstream ist, sondern daß der sich am Geschwätz vom „zivilgesellschaftlichen Engagement“ auch noch beteiligt, beweist schon fast, daß er mit den antidemokratischen „Zivilgesellschaftlern“ in einem Boot sitzt. Richtig wäre – und das können sich sowohl Annalena Baerbock als auch die Öffentlich-Rechtlichen hinter die Ohren schreiben – , den mächtig gewordenen, von Ideologen befehligten NGOs komplett die Luft rauszulassen, wenn die Demokratie nicht endgültig gar zur Farce verkommen soll. Niemand wählt NGOs.

ARD-Panorama

Verantwortlich für die Moderation von „Panorama“ ist bereits seit 2001 Anja Reschke. Peinlich genug ist, daß sie, wie auch ihr Kollege Georg Restle, wenige Wochen bevor der Relotius-Skandal den SPIEGEL erschütterte, klar Stellung für einen Haltungsjournalismus bezogen hat. Drei Wochen später hätten sie beide vermutlich die Klappe gehalten. Restle moderiert übrigens ein ganz ähnlich wie „Panorama“ strukturiertes Politmagazin namens „Monitor“. Es ist nicht zuletzt dieser Haltungsjournalismus, der dafür ursächlich ist, daß jouwatch die rotgrünbraune Gesamtlinke auf dem Kieker hat und auf eine Weise gemeinnützig ist, die streng genommen allein durch Steuerprivilegien gar nicht genug gewürdigt werden kann.  Normalerweise müsste die Redaktion jeden Monat das Bundesverdienstkreuz erhalten. Es ist ja nicht einzusehen, warum in der Redaktion keiner eines sein Eigen nennt – und ausgerechnet die schlimmste aller Volksverderberinnen, Alice Schwarzer, gleich zwei verliehen bekommen hat. Jouwatch steht dezidiert gegen jene Gesinnungs- und Meinungsdiktatur, die in den letzten Jahrzehnten schleichend per „Haltungsjournalismus“ etabliert worden ist. Das ist ganz klar eine rotlinke Gesinnungs- und Meinungsdiktatur, die mitnichten das gesamte Spektrum politischer Ansichten in der Bundesrepublik abbildet. Insofern haben wir natürlich selbst eine Haltung.

Diese Haltung teilen wir übrigens, soweit sie die Sendung „Panorama“ betrifft, ausgerechnet mit dem verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl. Der lehnte 1999 ein Interview mit „Panorama“ mit folgenden Worten ab: „Ich habe überhaupt nicht die Absicht mit Ihnen ’n Interview zu machen / Sie sind doch von „Panorama“  / Wissen’s doch, was das heißt. Sie haben doch mit Journalismus nix zu tun.“ Aus denselben Gründen haben wir Herrn Bongen auf seine neugierigen Fragen nur recht einsilbig geantwortet. Wir denken nämlich gar nicht daran, ihm seine Recherchen zu erleichtern. Was unsere Gemeinnützigkeit angeht, soll er beim Finanzamt nachfragen, haben wir ihm empfohlen. Das darf ihm keine Auskünfte dazu geben – und wir wollen nicht. Den Unterschied kann er ja dann thematisieren. Wahrscheinlich wäre das hochinteressant.

Das Politmagazin „Panorama“ gibt es schon seit 1961. Bereits im Herbst 1962 empörten sich Mitarbeiter der Bundesregierung über Berichte von „Panorama“Ihren Worten zufolge dienten die Panorama-Reportagen dazu, „Maßnahmen der Bundesregierung zu torpedieren“. Schwerer Vorwurf an die Redaktion, damals von der Regierung: Einseitigkeit, Entgleisungen und Ähnlichkeit mit den „Methoden der Nationalsozialisten und Kommunisten vor 1933“.

Im Jahre 2002 geriet übrigens ein absolutes Feindbild der Rotlinken ins Visier der Panorama- Redaktion. Die Herrschaften behaupteten in einer Sendung, der damalige Hamburger Innensenator und Zweite Bürgermeister Ronald Schill (Medienspitzname: „Richter Gnadenlos“) habe Kokain konsumiert. „Belegt“ wurde diese Behauptung lediglich durch die Aussage eines anonymisierten Zeugen, der sich kurz darauf als psychisch krank herausstellte. Gesendet hatte das Magazin lediglich ein stummes Bewegtbild des Zeugen. Seine Aussage war von einem NDR-Mitarbeiter nachgesprochen worden. Zusätzlich zu einer eidesstattlichen Erklärung, daß er nie gekokst habe, präsentierte Schill eine Haarprobe, die ihn entlastete. Vor Gericht erwirkte er, daß sowohl der Panorama-Beitrag nicht mehr gesendet werden durfte, als auch, daß die Behauptung, er habe gekokst, nicht mehr wiederholt werden durfte. Daß Schill vier Jahre später dennoch beim Koksen ertappt wurde, ist eine andere Geschichte und rehabilitiert die Panorama-Redaktion in keiner Weise.

Nicht die inhaltliche, sondern die methodisch-systematische Nähe zu totalitären Regimen wie dem der Nazis werden heute als Kritik wieder laut, allerdings von Kritikern der Regierung samt ihrer öffentlich-rechtlichen Hofberichterstattung. „Panorama“ 2019 ist eher regierungsergeben als regierungskritisch. Der Ungeist Angela Merkels schwebt heutzutage bekanntlich über fast allen medialen Wassern der Deutschen Demokratischen Bundesrepublik (DDBR).

Anständig ist immer die Danksagung

Abschließend möchte ich mich ausdrücklich noch bei Robert Bongen, dem NDR und Frau Reschke für die „Panorama“-Folge von heute abend 21.45 Uhr in der ARD bedanken. Wer jouwatch bisher noch nicht kannte, wird vielleicht nach der Sendung im Internet nachsehen, was es damit auf sich hat. Zwar haben wir im Moment schon etwa 1,5 Mio. Leser im Monat, aber wenn wir demnächst dank der Promotion durch „Panorama“ zwei Millionen haben, dann ist uns das natürlich nur recht. Mehr als 500.000 werden wir wahrscheinlich nicht dazubekommen. Wer schaut sich schon noch „Panorama“ an? Aber trotzdem: Vergelt´s Gott!

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