Mit der Präsentation des neuen Romans von PP-Gastautorin Andrea Berwing startet am 7. Dezember in Berlin der Salon des Blogs Philosophia Perennis. In exklusiver Runde wird einmal im Vierteljahr ein Autor, Politiker, Musiker, Künstler als Ehrengast erwartet. 

Bei der zweijährigen Geburtstagfeier von „Philosophia Perennis“ wurde auch der Wunsch laut, doch so etwas regelmäßiger zu veranstalten und nicht erst bis zum 3. Geburtstag zu warten. Noch im Laufe des Abends wurde die Idee des PP-Salons geboren.

Diskussionen, Lesungen oder musikalische Veranstaltungen

Wikipedia erklärt allen, die mit dem Begriff „Salon“ nichts mehr anfangen können: „Ein literarischer Salon war ein zumeist privater gesellschaftlicher Treffpunkt für Diskussionen, Lesungen oder musikalische Veranstaltungen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Neben literarischen und sonstigen künstlerischen Salons gab es auch politische und wissenschaftliche Salons.

Träger waren unter anderem einzelne Mäzene oder auch Vereine. Vor allem wohlhabende und gebildete Frauen, oft adeliger Herkunft, betätigten sich als Gastgeberinnen und wurden in dieser Eigenschaft Salonnière genannt.“

Die Mäzene fehlen uns noch, auch die adelige Frau, aber wir haben ja David Berger… Und so starten wir am 7. Dezember mit der ersten Ausgabe des PP-Salons in Berlin Schöneberg. Die Zahl der Teilnehmer müssen wir dabei aus Platzgründen leider beschränken. Es ist dabei regelmäßig folgendes Programm vorgesehen:

19.30 Empfang

20.00 Offizieller Beginn mit Begrüßung durch Dr. David Berger

20.10 Der Ehrengast des Abends stellt vor… (Lesung, Musik, öffentliches Streitgespräch, Kunst, Vortrag …)

21.00 Apéro (Getränke und Fingerfood)

23.00 Ende der Veranstaltung

Das Konzept sieht ausreichend Zeit vor, sowohl den Ehrengast als auch die wichtigsten Mitarbeiter von Philosophia Perennis in einer entspannten Atmosphäre näher kennen zu lernen, sich untereinander zu verknüpfen usw.

Andrea Berwing als erster Ehrengast

Der erste Ehrengast wird die Autorin Andrea Berwing (Foto links mit Dr. David Berger) sein, die aus ihrem soeben erschienenen Roman „Jetzt spinnen wir um die Wette, Henriette!“ lesen wird.

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Anmeldungen bitte über das Kontaktformular unserer Internetseite unter dem Stichwort PP-Salon

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht immer alle Anmeldungen berücksichtigen können, da die Zahl der Teilnehmer auf 30 Personen begrenzt ist.

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27 Kommentare

  1. Super Idee. Habe auch schon mal gedacht, dass so ein Salon fehlt. Lebe leider in dieser Hinsicht in einer „Diaspora“ hier in NRW. Ich werde mich mal anmelden und würde auch aus Düsseldorf anreisen. Wenn es diesmal nicht klappt, vielleicht kann man/ frau ja auf eine Warteliste gesetzt werden? Oder Tickets werden vielleicht verlost?

  2. Schade, die Idee von damals ist gut, nur wo sind die Naturwiisenschaftler und Ingenieure? Können die nicht gut genug reden?

    Ist mir alles zu theoretisch und zu geisteswissenschaftlich, für Philosophen schön, für jemanden wie mich eher noch eine Runde von Leuten, die sich kaum von Fakten beeinflussen lassen. Ohne Ingenieure und Naturwissenschaftler die eminent wichtig sind für ein Ressourcenarmes Land wie Deutschland, die man teilnehmen lässt, hat das für mich wenig Sinn. Aber viel Spaß beim Reden.

  3. Kompliment!

    Dieses Sachbuch! beschreibt damit auch die damalige städtische, bürgerliche Gesellschaft, die Wissensvermittlung und Geselligkeit zu vereinen wusste.

    https://www.lovelybooks.de/autor/Richard-Hamblyn/Die-Erfindung-der-Wolken-143213220-w/

    „Öffentliche Vorträge dieser Art waren keine Seltenheit am Ende der Aufklärung; sogenannte „Theater des Wissens“ wurden zu festen Institutionen, von Intellektuellen, Künstlern und vom einfachen Publikum gleichermaßen besucht.“

  4. Ist wahrscheinlich romantisch, verklärend, naiv… aber die die Zeit der literarischen Zirkel, der Boheme, des Swing, das Lage de Or… erscheint mir als hedonistischer Babyboomer, der nun wirklich eine sehr schöne Epoche glücklich erwischt hat, noch ein Tick interessanter. Woanders sind die Wiesen halt immer grüner!

    Appropos:Die Am meisten Fortuna-Generation-Beseelte Generation dürfte wohl die Wirtschaftstwunder-Generation sein. 60-70 Jahre im stetig wachsenden Wohlstand, Sicherheit, Optimismus… Wann hat es das jemals gegeben, wann wird es das jemals wieder geben? Dekadenz entsteht ganz aus sich heraus aus gelangweilter Zufriedenheit! Wenn nichts mehr „erarbeitet“ werden muss, hat auch nichts einen Preis und schon gar keinen Wert! Allein deshalb kann selbst ein IDEALER Kommunismus nicht funktionieren: Dinge ohne Preis verlieren komplett an Wert. Ein Leben ohne Bedeutung aber ist ein leeres Leben. Deshalb die künstlichen Feindbild-Erfindungen der SWJ! Oder um meine Oma tu zitieren „Wenns der Kuh zu gut geht, geht sie aufs Eis!“ Sie MUSS es aber auch, weil ohne diese Erfahrung ihr „Leben“ nur eine endloss lange Linie kurz über den Nullpunkt ist, ohne jeglichen Amplitudenausschlag! „Nichts ist schwerer zu ertragen, als ein lange Reihe von schönen Tagen“ JW Goethe!

    • PS: es gibt diese nette Folge Twilight mit dem Spiler, der in den Casino-Himmel kommt. Egal was er macht, er gewinnt und gewinnt und gewinnt…. Irgendwann geht er zu Petrus und moniert, ich bin wohl für den Himmel nicht gemacht, schick mich bitte in Hölle! Worauf Petrus antworte, Aber mein Herr, genau dort befinden Sie sich!

      • Ihr habt anscheinend wirklich nichts Besseres zu tun, als in allem und jedem Frauenfeindlichkeit zu wittern. Wie Bluthunde seid ihr unterwegs. Gesund ist das jedenfalls nicht mehr.

        Tauscht das Bild doch gegen eins von da Vinci aus, wenn’s eurer Psychose gut tut.

        Alter Falter, was nur los mit euch?

      • Mit „Ihr“ meinte ich natürlich nicht die cleveren Gegenkommentatoren Eugen und Patrizia!!!

      • Was willst du denn schon wieder ?
        In der Kunst ist es üblich Botschaften in Bildern auszudrücken, davon lebt die Kunst.
        Was kann die Welt dafür, dass du so dumm bist ?
        Geh einfach weg und nerv mich nicht andauernd, bist ja lästig wie ’ne Fliege.

    • Liebe Mona Lisa,
      stellen Sie sich das Bild einfach 200 Jahre früher vor (wobei es im 16. Jahrhundert literarische Salons in dieser Form nicht gab, aber das nur am Rande), dann wären überhaupt keine Frauen zu sehen gewesen. Diese sechs Frauen, die Sie fleißig nachgezählt haben, sind also nicht „so wenige“, sondern „so viele“, es bedeutet, Frauen konnten an so etwas teilnehmen, wollten es aber häufig nicht.
      In der ländlichen Gemeinde, in der ich lebe, waren letztes Jahr Bürgermeisterwahlen mit entsprechenden Bürgerveranstaltungen der Kandidaten. Die Besucher waren fast alle männlich, abgesehen von durchschnittlich drei oder vier Frauen. Hat sich also in mancherlei Hinsicht nicht wirklich viel geändert…

      Zum Artikel: Das ist eine gute Idee, leider liegt Berlin nicht gerade bei mir in der Nähe. Ihnen allen trotzdem viel Spaß und Erfolg!

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