Unter der in ihrer Undifferenzertheit falsche Eindrücke erweckenden Überschrift „Juden stellen sich gegen die AfD“ schreiben die „Stuttgarter Nachrichten“:

„Jüdische Mitglieder der AfD wollen eine eigene Gruppierung gründen. Nun warnen die großen jüdischen Organisationen: Die AfD sei weder eine Partei für Juden noch für Demokraten überhaupt.“

Ausgangspunkt für den Zeitungsartikel ist eine Stellungnahme des sog. „Zentralrats der Juden“, der keineswegs für „DIE Juden“ in Deutschland spricht, und einiger unbedeutender kleiner Vereine. Unter dem Titel „Stellungnahme eines Humanisten“ hat Maximilian Rothermel, der ehemalige Vorsitzender des Integrationsbeirats in Augsburg, der im vergangenen Frühjahr aufgrund seiner Islamkritik Schlagzeilen machte, folgenden brillanten Text verfasst:

Maximilian Rothermel

Mein Großvater und sein Bruder, konnten sich 1938 noch retten und verließen ihre Heimat, Deutschland. Ihre Eltern haben sie niemals wiedergesehen, denn diese wurden 1940 von den Nationalsozialisten verschleppt und 1942 ermordet. Kein Grab, keine Erinnerung, außer einem Stolperstein in Hamburg und die Namen in Yad Vashem.

Ich, 1967 geboren, seit 1972 in Deutschland, seit 1978 deutscher Staatsbürger, habe nun im Jahre 2018 Angst. Warum?

Ditib und Grüne warfen mit Ismalophobie und Israelpropaganda vor

Heute erlebe ich zum ersten Mal in meinen Leben „Hass auf Juden“, auch gegen mich gerichtet. Dieser Hass schlug mir zum ersten Mal entgegen, als ich als Vorsitzender des Integrationsbeirats in Augsburg, im Jahre 2017, über den Islam sprechen wollte. Intern und extern.

Vertreter der DITIB verbündeten sich mit GRÜNEN und warfen mir „Islamophobie“ und „Israelpropaganda“ vor. Flankiert wurden diese Agitatoren durch die Stadtführung (CSU).

Als ich mich dann auch noch weigerte, bei einer „Demonstration“ gegen eine in Deutschland demokratisch gewählte Bundespartei aktiv zu werden, die hier in Augsburg ihren Bundesparteitag abgehalten hat, bildete sich eine gewaltbereite Front gegen meine migrantischen Unterstützer und mich.

Wenn türkische Agnostiker als Rassisten beschimpft werden

Wir, orthodoxe Serben, aramäische Christen, türkische Agnostiker, iranische Dissidenten, afghanische Atheisten, orientalische Juden, christliche Afrikaner, aschkenasische Europäer, sephardische Einwanderer… wir wurden als „islamophobe Rassisten“ bezeichnet.

Politiker machten einen großen Bogen um uns. Wir wurden unbequem. Nur die antifaschistischen und antirassistischen Mitglieder des linken Flügels der AfD und die Mitglieder der großen Mitte der AfD, boten uns ehrlich, authentisch und wahrhaft ein politisches und gesellschaftliches Zuhause an.

Dort lernten wir sehr viele Migranten und „bunte Menschen“ kennen, die das Klischee des „typischen AfD-Mitgliedes“ nicht erfüllen: Jazzmusiker, Künstler, Lehrer, Tänzer, Theaterleute, Journalisten, Hausfrauen, Schauspieler, Intellektuelle, Ex-CDUler, Ex-CSUler, Ex-Grüne, Ex-SPDler, Ex-FDPler, Ex-Linke… aber keine Ex-NPDler und keine Ex-Republikaner… Christen, Juden, Ex-Muslime, liberale Reform-Muslime, Agnostiker, Atheisten, Hindus, Sikhs, Buddhisten, „Weiße“, „Schwarze“, Migranten, Hauptschüler, Abiturienten, Akademiker, Wissenschaftler, herzliche, humorvolle, nachdenkliche, empathische, mitfühlende Menschen.

Die AfD als große Chance: Patrioten, Demokraten, Kosmopoliten, Humanisten…

Patrioten, Demokraten, Kosmopoliten, Humanisten… geeint um einer jungen Partei ein Profil zu geben und um gemeinsam gegen den ehemaligen Verbündeten der NSDAP zu kämpfen, in Notwehr, gegen die Rechtsnachfolger von Mohammed Amin al-Husseini und seinen Gefolgsleuten.

Um gemeinsam gegen den Faschismus zu kämpfen, in Notwehr und im rechtfertigenden Notstand, gegen einen fast übermächtigen Feind und seinen Helfershelfern. Faschismus ist Faschismus, egal ob linksextrem, rechtsextrem oder islamisch.

Ja, es gibt leider „Nazis“ und „Judenhasser“ bei der AfD, wie in ausnahmslos allen anderen Bundesparteien auch, nur gibt es bei der AfD höchstwahrscheinlich weitaus weniger „Nazis und Judenhasser“, als in den anderen Parteien. Das gleiche trifft auf „Rassisten“ zu.

Menschen wie Serge Menga, Feroz Khan, Imad Karim u.v.a.m. werden nicht von AfD-Leuten angegriffen und bedroht, sondern sie werden von Grünen, Linken und Moslems bedroht.

Die gleiche Erfahrung musste ich in Augsburg machen.

Auf offener Straße bespuckt und geohrfeigt

Der Stadtrat Markus Bayerbach wird z.B. auf offener Straße beleidigt, bedroht, bespuckt und geohrfeigt. Von Linken, Grünen, Moslems und von echten Nazis.

Die wunderbare Frau Ingrid Maier-Kilian wird sogar an ihrem privaten Wohnsitz belästigt.

Das alles ist die direkte Folge des massenmedialen „AfD-Bashings“. Das ist entwürdigend und traurig. Einem „gemischten“ Ehepaar in Norddeutschland, er AfD, sie SPD, wurden die Scheiben des Autos zertrümmert und ein Stein durch das geschlossene Fenster des Kinderzimmers geworfen. Das sind belegbare Fakten. Auch das, eine direkte Folge des AfD-Bashings.

Die großen deutschsprachigen jüdischen Verbände beteiligen sich am Bashing

Nun beteiligen sich nahezu alle großen Verbände der deutschsprachigen Juden aktiv an genau diesem Bashing. Das ist beschämend, traurig, entwürdigend und antidemokratisch. Ich bin erschüttert, traurig, zornig, sprachlos und beschämt. Denn die deutschen Juden wissen natürlich, dass kein „jüdischer Verband“, keine Gruppe von jüdischen Lobbyisten, für die Gesamtheit der deutschen Juden sprechen kann.

Denn glücklicherweise zählt im Judentum das Individuum und seine Freiheit mehr, als das Kollektiv, insbesondere im humanistischen Judentum.

Die deutschen Juden in der AfD, werden die AfD mitgestalten und bereichern. Egal was diese „Verbände“ sagen oder schreiben.

Doch bei der nichtjüdischen Bevölkerung, und diese ist die Zielgruppe der obigen Botschaft der „Polit- und Verbandsjuden“, wirkt diese Botschaft so, wie sie angedacht ist: Als ein weiterer und verzweifelter Versuch, um mit unlauteren und antidemokratischen Mitteln, die gesamte Wählerschaft einer Partei zu verunglimpfen.

Nun werden noch mehr Juden die AfD erst recht wählen

Und somit verkehrt sich das Ziel dieser Botschaft und erwirkt das Gegenteil: Mehr Wähler für die AfD… Auch Juden und jüdischstämmige Menschen.

Die Verzweiflung der etablierten Altparteien ist nun fühlbar, wie ein starker Geruch. Das deutsche Volk steht nun auf. Juden, Christen, Ex-Muslime, Atheisten, Agnostiker, Hindus, Buddhisten, Demokraten, Humanisten, Kosmopoliten, Homosexuelle, Heterosexuelle… ja, und auch Jazzmusiker, Hand in Hand gegen jeden Faschismus, Hand in Hand, in der AfD und mit der AfD

Angst müssen jetzt bald zum Glück nur die echten Faschisten haben. Egal welcher Partei sie angehören…

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