Unter der in ihrer Undifferenzertheit falsche Eindrücke erweckenden Überschrift „Juden stellen sich gegen die AfD“ schreiben die „Stuttgarter Nachrichten“:

„Jüdische Mitglieder der AfD wollen eine eigene Gruppierung gründen. Nun warnen die großen jüdischen Organisationen: Die AfD sei weder eine Partei für Juden noch für Demokraten überhaupt.“

Ausgangspunkt für den Zeitungsartikel ist eine Stellungnahme des sog. „Zentralrats der Juden“, der keineswegs für „DIE Juden“ in Deutschland spricht, und einiger unbedeutender kleiner Vereine. Unter dem Titel „Stellungnahme eines Humanisten“ hat Maximilian Rothermel, der ehemalige Vorsitzender des Integrationsbeirats in Augsburg, der im vergangenen Frühjahr aufgrund seiner Islamkritik Schlagzeilen machte, folgenden brillanten Text verfasst:

Maximilian Rothermel

Mein Großvater und sein Bruder, konnten sich 1938 noch retten und verließen ihre Heimat, Deutschland. Ihre Eltern haben sie niemals wiedergesehen, denn diese wurden 1940 von den Nationalsozialisten verschleppt und 1942 ermordet. Kein Grab, keine Erinnerung, außer einem Stolperstein in Hamburg und die Namen in Yad Vashem.

Ich, 1967 geboren, seit 1972 in Deutschland, seit 1978 deutscher Staatsbürger, habe nun im Jahre 2018 Angst. Warum?

Ditib und Grüne warfen mit Ismalophobie und Israelpropaganda vor

Heute erlebe ich zum ersten Mal in meinen Leben „Hass auf Juden“, auch gegen mich gerichtet. Dieser Hass schlug mir zum ersten Mal entgegen, als ich als Vorsitzender des Integrationsbeirats in Augsburg, im Jahre 2017, über den Islam sprechen wollte. Intern und extern.

Vertreter der DITIB verbündeten sich mit GRÜNEN und warfen mir „Islamophobie“ und „Israelpropaganda“ vor. Flankiert wurden diese Agitatoren durch die Stadtführung (CSU).

Als ich mich dann auch noch weigerte, bei einer „Demonstration“ gegen eine in Deutschland demokratisch gewählte Bundespartei aktiv zu werden, die hier in Augsburg ihren Bundesparteitag abgehalten hat, bildete sich eine gewaltbereite Front gegen meine migrantischen Unterstützer und mich.

Wenn türkische Agnostiker als Rassisten beschimpft werden

Wir, orthodoxe Serben, aramäische Christen, türkische Agnostiker, iranische Dissidenten, afghanische Atheisten, orientalische Juden, christliche Afrikaner, aschkenasische Europäer, sephardische Einwanderer… wir wurden als „islamophobe Rassisten“ bezeichnet.

Politiker machten einen großen Bogen um uns. Wir wurden unbequem. Nur die antifaschistischen und antirassistischen Mitglieder des linken Flügels der AfD und die Mitglieder der großen Mitte der AfD, boten uns ehrlich, authentisch und wahrhaft ein politisches und gesellschaftliches Zuhause an.

Dort lernten wir sehr viele Migranten und „bunte Menschen“ kennen, die das Klischee des „typischen AfD-Mitgliedes“ nicht erfüllen: Jazzmusiker, Künstler, Lehrer, Tänzer, Theaterleute, Journalisten, Hausfrauen, Schauspieler, Intellektuelle, Ex-CDUler, Ex-CSUler, Ex-Grüne, Ex-SPDler, Ex-FDPler, Ex-Linke… aber keine Ex-NPDler und keine Ex-Republikaner… Christen, Juden, Ex-Muslime, liberale Reform-Muslime, Agnostiker, Atheisten, Hindus, Sikhs, Buddhisten, „Weiße“, „Schwarze“, Migranten, Hauptschüler, Abiturienten, Akademiker, Wissenschaftler, herzliche, humorvolle, nachdenkliche, empathische, mitfühlende Menschen.

Die AfD als große Chance: Patrioten, Demokraten, Kosmopoliten, Humanisten…

Patrioten, Demokraten, Kosmopoliten, Humanisten… geeint um einer jungen Partei ein Profil zu geben und um gemeinsam gegen den ehemaligen Verbündeten der NSDAP zu kämpfen, in Notwehr, gegen die Rechtsnachfolger von Mohammed Amin al-Husseini und seinen Gefolgsleuten.

Um gemeinsam gegen den Faschismus zu kämpfen, in Notwehr und im rechtfertigenden Notstand, gegen einen fast übermächtigen Feind und seinen Helfershelfern. Faschismus ist Faschismus, egal ob linksextrem, rechtsextrem oder islamisch.

Ja, es gibt leider „Nazis“ und „Judenhasser“ bei der AfD, wie in ausnahmslos allen anderen Bundesparteien auch, nur gibt es bei der AfD höchstwahrscheinlich weitaus weniger „Nazis und Judenhasser“, als in den anderen Parteien. Das gleiche trifft auf „Rassisten“ zu.

Menschen wie Serge Menga, Feroz Khan, Imad Karim u.v.a.m. werden nicht von AfD-Leuten angegriffen und bedroht, sondern sie werden von Grünen, Linken und Moslems bedroht.

Die gleiche Erfahrung musste ich in Augsburg machen.

Auf offener Straße bespuckt und geohrfeigt

Der Stadtrat Markus Bayerbach wird z.B. auf offener Straße beleidigt, bedroht, bespuckt und geohrfeigt. Von Linken, Grünen, Moslems und von echten Nazis.

Die wunderbare Frau Ingrid Maier-Kilian wird sogar an ihrem privaten Wohnsitz belästigt.

Das alles ist die direkte Folge des massenmedialen „AfD-Bashings“. Das ist entwürdigend und traurig. Einem „gemischten“ Ehepaar in Norddeutschland, er AfD, sie SPD, wurden die Scheiben des Autos zertrümmert und ein Stein durch das geschlossene Fenster des Kinderzimmers geworfen. Das sind belegbare Fakten. Auch das, eine direkte Folge des AfD-Bashings.

Die großen deutschsprachigen jüdischen Verbände beteiligen sich am Bashing

Nun beteiligen sich nahezu alle großen Verbände der deutschsprachigen Juden aktiv an genau diesem Bashing. Das ist beschämend, traurig, entwürdigend und antidemokratisch. Ich bin erschüttert, traurig, zornig, sprachlos und beschämt. Denn die deutschen Juden wissen natürlich, dass kein „jüdischer Verband“, keine Gruppe von jüdischen Lobbyisten, für die Gesamtheit der deutschen Juden sprechen kann.

Denn glücklicherweise zählt im Judentum das Individuum und seine Freiheit mehr, als das Kollektiv, insbesondere im humanistischen Judentum.

Die deutschen Juden in der AfD, werden die AfD mitgestalten und bereichern. Egal was diese „Verbände“ sagen oder schreiben.

Doch bei der nichtjüdischen Bevölkerung, und diese ist die Zielgruppe der obigen Botschaft der „Polit- und Verbandsjuden“, wirkt diese Botschaft so, wie sie angedacht ist: Als ein weiterer und verzweifelter Versuch, um mit unlauteren und antidemokratischen Mitteln, die gesamte Wählerschaft einer Partei zu verunglimpfen.

Nun werden noch mehr Juden die AfD erst recht wählen

Und somit verkehrt sich das Ziel dieser Botschaft und erwirkt das Gegenteil: Mehr Wähler für die AfD… Auch Juden und jüdischstämmige Menschen.

Die Verzweiflung der etablierten Altparteien ist nun fühlbar, wie ein starker Geruch. Das deutsche Volk steht nun auf. Juden, Christen, Ex-Muslime, Atheisten, Agnostiker, Hindus, Buddhisten, Demokraten, Humanisten, Kosmopoliten, Homosexuelle, Heterosexuelle… ja, und auch Jazzmusiker, Hand in Hand gegen jeden Faschismus, Hand in Hand, in der AfD und mit der AfD

Angst müssen jetzt bald zum Glück nur die echten Faschisten haben. Egal welcher Partei sie angehören…

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39 Kommentare

  1. Es gbt keine Nationalsozialisten in einer Partei und auch nicht sonstwo, denn die Partei ist gesetzlich verboten.Also gibt es auch keine Nationalisten in der AfD. Rassisten gibt es ueberall, auch bei den Juden. Wer hat noch nicht gehoert den Vater ueber seine Tochter sagen . sie hat ,dem Herrn sei gedankt , familienbewusst einen Juden geheiratet und nicht einen Christen. Man sollte sowas nicht rassistisch nennen sondern eine Freiheit des Menschen.

    • Die NSDAP ist verboten. Auch jede Nachfolgepartei ist damit verboten.
      Was nicht verboten ist (und was man auch schwerlich verbieten könnte) ist „Nazi sein“. Das wird allerdings von Jahr zu Jahr lächerlicher, weil es ein reiner Anachronismus ist.
      Wir leben nicht mehr in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Diese Epoche ist vorbei.
      Natürlich kann man heute auch noch Anhänger von Julius Caesar oder Napoleon Bonaparte sein. Steht Jedem frei – aber diese Zeit kommt nicht wieder.

  2. Ich kann die Position des ZDJ verstehen. Die Ablehnung ist leicht erklärbar: Auch wenn Frau Merkel völlig fahrlässig einen Haufen islamischer Antisemiten ins Land gelassen hat, sind sie und ihre Partei doch so etwas wie eine stabile Lebensversicherung für die heute in Deutschland lebenden Juden. Zumindest so lange, wie die Sicherheitsbehörden es noch quantitativ schaffen, die zunehmenden Auswüchse der islamischen Ideologie zumindest einzudämmen. Dass dies auf Dauer definitiv nicht funktionieren kann, wenn die von Frau Merkel gebilligte Entwicklung so weitergeht, steht heute noch auf einem anderen Blatt. Eine Lebensversicherung, die heute halbwegs zuverlässig ist, setzt man aber nicht so einfach aufs Spiel. Also opponiert man gegen das Konkurrenzunternehmen, von dem man nicht weiß, ob es überhaupt jemals die nötige Stärke erreichen wird und wenn ja, was man dann von ihm zu erwarten hat. Ein brillanter Kopf wie Rafi Eitan hat längst begriffen, dass in der AfD eine Chance liegt. Andere ziehen morgen nach, was dabei helfen wird, den (meiner Ansicht nach kleinen) rechtsradikal-antisemitischen Narrensaum der AfD abzuschneiden: Die echten Antisemiten innerhalb der AfD werden übermorgen austreten. Sie werden dann wohl zur Linkspartei oder den GRÜNEN gehen müssen. Oder zur SPD. Dort werden sie sich mit Begriffen wie »Israelkritik« oder »Antizionismus« tarnen müssen. Völlig egal: Hauptsache, sie sind weg!

    • Ich denke eher übermorgen sind mehr Faschisten in der AFD als diese die AFD verlassen. Die AFD hat ihre Stärke gerade durch diese erreicht siehe Höcke, Poggenburg, von Storch etc. Sie können doch nicht glauben, dass diese ihren erreichten Einfluss in der AFD aufgeben. Gerade in der AFD haben den Einfluss auf die Politik, die diese mit einer NPD nie hatten.

  3. Toller Artikel!
    Gott sei Dank lassen sich die Juden aufgrund leidvoller Erfahrungen nicht so leicht ins Boxhorn jagen, nicht mal von ihrem eigenen Zentralrat.
    Den Zentalrat, als Zusammenschluss von geehrten Aktivisten kann man auch verstehen: Realitätssinn ist weniger gefragt als Außenwirkung. Man kann eben mit dem bewährten Feindbild „häßlicher Deutscher“ gut Punkten, besonders wenn man sich mit dem „armen, unterdrückten Moslem“ verbrüdert. – Viel Spaß dabei.

  4. Danke! 🙂 Jetzt wird es spannend. Hoffentlich reicht die Zeit noch. Die Unterschrift unter den selbstmoerderischen Migrationspakt steht kurz bevor. Danach wird die Welt nicht mehr die alte und wir zu Freiwild geworden sein.

    • Wenn die deutschen Politiker diesen Pakt zeichnen u. umsetzen, dann gibt es richtigen echten ausgemachten Krieg auf den deutschen Straßen. Illegale Waffen werden Höchstpreise erzielen u. weggehen wie warme Brötchen. Die Bürger werden sich verteidigen müssen, sich u. ihre Familien.

      Morgens dürfen die Polizisten u. Sanitäter unter massivem Eigenschutz dann die blutenden Reste auf den Straßen aufsammeln. Wie soll man noch zur Schule, arbeiten o. einkaufen gehen ? Schon einmal daran gedacht, Herrschaften in den Teppichetagen ?
      Es scheint so als würden die Politiker es genau darauf abgesehen haben. Durch ihr Handeln zwingen sie uns diesen Kampf auf, den wir alle weder suchen noch wollen, den wir aber werden führen müssen o. wir sterben.

      • Das sehe ich ganz genauso. Man zwingt uns einen globalen Konflikt auf und verkauft uns dies als gesamtgesellschaftlichen Gewinn. Es ist nicht zufassen. Was bleibt einem als Normalbürger anderes über, als sich gegen den aufziehenden Sturm zu Wappnen? Nichts. Diejenigen, die dies alles vorantreiben, werden in den Geschichtsbüchern enden. Und zwar als die Verantwortlichen für den Ausbruch eines neuerlichen Weltkrieges. Und sie werden ihre Vorgänger in den Schatten stellen. Seit 1945 hat sich die Wehrtechnik und die Populationsdichte enorm weiter entwickelt.
        Man stellt Kultur, Nation und Eigentum nicht ungestraft in Frage. Niemals.
        Denn alle drei Dinge sind essentieller Teil menschlicher Existenz und essentieller Teil des menschlichen Wesens.

  5. Wenn man anliegende Probleme nicht genau analysiert, dann ist man dazu verdammt sie nicht lösen zu können (zu wollen ?).
    Genau DAS unterstelle ich dem ZdJ schon sehr lange. Es besteht schlichtweg keinerlei Interesse an einer Lösung, sondern das Eigeninteresse von … naja, vielen Möglichkeiten.

    Was genau hat der ZdJ denn bisher an Problemen „gelöst“ ? Und zwar i.S. seiner Bevölkerungsgruppe.
    Sie helfen seit vielen Jahren bei der Vertuschung, indem sie die Täter dort verorten wo die deutsche Politik sie gerne sieht, nicht aber dort wo wirklich sind.
    Weshalb genau ist das so ?

    Nun, wo sich die Betroffenen andere echte Hilfe u. Unterstützung suchen, wird laut aufgejault im ZdJ.
    Wer bleibt der sucht sich andere Unterstützung u. ansonsten wird – wieder einmal – aus D weg gegangen. Super Ergebnis, ZdJ. Ganz toll.
    Ihr seid mehr als flüssig wenn ihr so weiter macht.

  6. Eine wirklich bewegende Stellungnahme von Maximilian Rothermel! Wurde diese auch an die „Stuttgarter Nachrichten“ verschickt? Und wenn ja, wie war die Reaktion?

  7. Dieser Artikel schließt nahtlos an dem Artikel mit Afd-Wahlspot zur hessischen Landtagswahl an. Als die AfD bei den Landtagswahlen in BW oder Sachsen-Anhalt im Frühjahr 2016 15 bzw. 25 % erhielt, konnte man das als Protestwahl und Reaktion auf die Kölner Silvesternacht verbuchen. In beiden Bundesländern ist AfD in den Umfragen zwischenzeitlich abgesackt. Wer jetzt allerdings AfD wählt, so mein Eindruck, wählt diese Partei aus Überzeugung und hat mit dem Establishment gebrochen. Das freut mich, doch meine Hoffnung ist begrenzt. Denn neben dem Establishment der Wahlämter gibt es Verwaltung, Gesetzsprechung und Medien, und die AfD wird bei linearer Fortschreibung des Wahltrends in einem Jahr auf 22-23% bundesweit kommen. VIELLEICHT ändert sich etwas ab 30%, und das solte in Sachsen machbar sein, vor allem, wenn es zusammen mit den Linken eine Sperrmajorität Sommer 19 geben sollte. Westeuropa rutscht weiter in den Abgrund, verblendet und spirituell leer, und ab einem bestimmten Punkt gibt es kein Halten mehr. Doch wer nicht kämpft hat schon verloren.

    • Unsere politischen Mitbewerber fordern die Menschen derzeit auf, Briefwahl zu tätigen- Da ist die Möglichkeit der Manipulation noch mit Abstand am größten.-Ich empfehle jedem Wahlhelfer, darauf zu bestehen, bei der Briefwahlauszählung anwesend sein zu wollen.
      2013 hatte der Focus sogar einen Artikel darüber, wie Bundesweit; aber insbesondere in SPD-Regierten Städten bei der Briefwahl manipuliert wurde. Alleine 26 Sack Briefwahlunterlagen in einem Aufzug in Bochum. In Bremen, Hamburg, Berlin, Hannover, Stuttgart und natürlic Augsburg und München. Leute, passt auf. Es darf Euch bei der Auszählung niemand abweisen. Allerdings müsst ihr 5 Minuten vor Schluss das Wahllokal betreten, da ab 18 Uhr kein Einlass mehr ist.

  8. Diese von Hajo beschriebene Spaltung nimmt allerdings Formen an: so unterstützt die Jüdische Gemeinde Berlin nun den unsäglichen Aufruf „#unteilbar“ – Was erhofft man sich von einer solchen Allianz mit reaktionären Islamverbänden (mit Muslimbruderschaftnähe) oder linksextremen Vereinigungen wie „Rote Hilfe“ oder „Interventionistische Linke“, die auch vom VS beobachtet werden? Und vor allem, wenn es um „antidemokratisches, antisemitisches, rassistisches und völkisches Gedankengut“ geht: warum grenzt man sich von der AfD ab, aber nicht von ebenfalls mitunterzeichnenden BDS-Akitivisten und PFLP-Unterstützern wie der MLPD??

  9. Ich habe bisher in der AfD noch keinen (offenen oder schlecht getarnten) Antisemiten erlebt, wohl aber eine Menge Sympathie für Juden und den Staat Israel, die einzige Demokratie und zivilisierte Kultur im ansonsten barbarischen Nahen Osten.

    Ich nehme die AfD als dezidiert juden- und israelfreundliche Partei wahr und meine, dass wir von Israel eine Menge lernen können, was die Bewahrung und Beschützung des Eigenen bei gleichzeitiger Weltoffenheit betrifft.

    Schändlich finde ich die Agitation der jüdischen Verbände gerade gegen die demokratische Partei, die judenfreundlicher ist als jede andere. Das Verhalten der Knoblochs, Schusters und Friedmanns ist heuchlerisch in Reinkultur und zum Fremdschämen. Sie übernehmen – vermutlich sogar wider besseres Wissen – die Narrative der unsäglichen Kanzlerin und führen ihre Leute in eine schlimme Sackgasse. Sie hofieren das System Merkel in unerträglicher Weise, das gerade munter das bürgerliche Deutschland gegen die Klientel austauscht, die alle Juden massakrieren möchte. Was geht in den Köpfen solcher Funktionäre vor? Denken sie, dass Schutz für ihre Leute nur möglich ist, wenn man sich den jeweils Regierenden bedingungslos an den Hals wirft? Es beruhigt mich, dass sich dagegen unter deutschen Juden immer mehr Widerstand regt.

    Ich freue mich auf die Impulse, die die Juden in der AfD der Gesamtpartei geben werden.

    • @Andreas

      „Ich habe bisher in der AfD noch keinen (offenen oder schlecht getarnten) Antisemiten erlebt, wohl aber eine Menge Sympathie für Juden und den Staat Israel, …“

      Ich auch nicht!

      Hier wird aber leider von einigen geistigen Koniferen „argumentiert“, dass es in jeder Menschengruppe auch schlechte Menschen gibt, somit zwangsläufig auch „Nazis“ in der AfD gibt, Rassisten sowieso. Jetzt fehlen nur noch die „Kinderschänder“. Die muss es dann nämlich auch in der AfD geben, wenn man der Logik der Koniferen folgt.

  10. Was hier seit 3 Jahren konkret läuft ist:

    „Kauft nicht bei der AFD“

    Insbesondere Juden sollten das erkennen und dabei nicht mit machen.

  11. Maximilian Rothermel bringt hier die Realität und Lebenswirklichkeit in der BRD hervorragend auf den Punkt.
    Ich werde nie nachvollziehen können, weshalb der ZdJ seine eigenen Interessen verrät und mit dem Regime kollaboriert.
    Dieses pseudodemokratische BRD-System ist in wirklich allen Bereichen gleichgeschaltet, einfach nur erschreckend!

  12. „Ja, es gibt leider „Nazis“ und „Judenhasser“ bei der AfD, wie in ausnahmslos allen anderen Bundesparteien auch, nur gibt es bei der AfD höchstwahrscheinlich weitaus weniger „Nazis und Judenhasser“, als in den anderen Parteien. Das gleiche trifft auf „Rassisten“ zu.“

    Ein paar konkrete Beispiele wären fair, wenn man schon solche Behauptungen in den Raum stellt!

    • Ich könnte gerne darauf antworten, mit der Nennung der konkreten Namen. Senden Sie mir bitte VORHER eine Zusicherung der Kostenübernahme für die juristischen Maßnahmen, wenn mich dann diese Leute verklagen und/oder die Übernahme aller medizinischen Kosten, plus einem Krankheits-Ausfallgeld/Schmerzensgeld i.H.v. 400,00 € pro Tag, falls diese Leute mich zusammenschlagen oder zusammsnschlagen lassen. – EINFACHE LÖSUNG: Die Akzeptanz der Tatsache, dass es in ausnahmslos JEDER GRUPPE ab 1.000 Menschen, zwangsläufig „Rassisten“ und „Nazis“ geben MUSS. Das betrifft nicht nur den KuKluxKlan und die NSDAP, sondern auch die Grünen, die Linken, die AfD und den ANC (African National Congress). – Aber wie gesagt, ganz davon abgesehen, kenne ich persönlich „Nazis & Rassisten“ in der AfD [und in der CDU/CSU, SPD, FDP, GRÜNEN & LINKEN].

      • Hallo Herr Rothermel – kluge Antwort.
        Es ist doch logisch, daß es überall solche und solche Leute gibt. Die Chaoten überwiegen eben nicht in der AfD. Die AfD ist derzeitig die einzige Partei, die Lehren aus der deutschen Vergangenheit gezogen hat und sich für Demokratie sowie für Israel und die Rechte der Juden in Deutschland einsetzt. Denn diese gehören ganz real seit vielen Jahrhunderten zu Deutschland und haben dieses Land im positiven Sinne mitgeprägt – im Gegensatz zu Moslems. Deshalb: Meine Stimme auch künftig für die einzige Partei, die Deutschlands „Untergang – Teil II“, diesmal aber mit irreversiblem Ausgang, verhindern will und könnte. Dagegen steht leider ein großer Teil (insbesondere) der jüngeren Generation, die durch die Indoktrination durch Erziehungs-, Bildungs- und Hochschulwesen zu haarsträubender Blödheit erzogen wurde, Israel haßt und sich für die weltweite Ausbreitung des Islams starkt macht. Ohne das Geringste über diese faschistoide Ideologie (und auch über die Folgen für sich selbst) zu wissen – und ohne auch nur ansatzweise die Unterschiede zwischen Judentum, Christentum und Islam zu kennen. Und in Hinsicht auf die Tatsache, daß Jugend Zukunft (egal mit welchem Vorzeichen) bedeutet, wird mir wirklich übel. Ein Großteil der jungen Leute läßt sich auch nicht durch die täglichen Ereignisse von der Realität überzeugen; das Erkennen von Zusammenhängen haben sie offenbar nie gelernt. Es ist ein schwacher Trost für mich, daß sie selber und ihre Kinder den Großteil der Folgen der durch sie begrüßten Entwicklungen tragen werden. Aber für mich ist es so oder so ein unerträglicher Gedanke, daß das Land, das wir Älteren aufgebaut haben, durch schwerstkriminelle oder geistesschwache Politiker, in welchem Auftrage auch immer, an mittelalterliche Primaten verschenkt wird. Merkel hat das Recht der Deutschen auf Demokratie und soziale Markwirtschaft ja schon in ihrer Rede 2005 auf der Festveranstaltung „60 Jahre CDU“ in Frage gestellt, aber keiner wollte es hören…

        Mit herzlichen Grüßen,
        Frederik

      • @Maximilian Rothermel
        Wenn Ihnen die so genau bekannt sind, warum dann der AFD Führung nicht? Oder sind die bekannt und werden toleriert? Oder ist das nur irgend ein Schütze Arsch aus der 6. Reihe, der sowieso nichts zu melden hat, von daher gar nicht erwähnenswert wäre?
        Ich möchte keine Partei wählen, wo sich „Nazis“ und „Rassisten“ heimisch fühlen und das sogar noch offen ausleben dürfen.

        Das die das in der AfD dürfen, haben Sie ja gerade behauptet (wenn Sie nicht gelogen haben?), oder wie sollten Sie die sonst überhaupt orten können (Gedankenlesen?)?
        Mit der AfD Satzung ist das jedenfalls nicht vereinbar.
        Zudem ist auch bekannt, dass sich in sämtlichen Altparteien echte NSDAP-Nazis wohl fühlten, was in der AfD definitiv nicht so ist. Schon von daher ist eine Einzelnennung der AfD zu diesem Thema wenigstens redundant und absolut unnötig.

      • @Frederik Friedrich
        Selbstgänger zu erwähnen ist eben gerade nicht klug, sondern redundant und mainstream. Dies dann auch noch erklärbären und verteidigen erst recht nicht.

        „Es gibt überall gute und schlechte Menschen.“

        Was für eine Erkenntnis. Hurra, der Stein der Weisen wurde gefunden. Am Deutschen Wesen wird die Welt genesen.

        PS
        Es wäre für die AfD von Vorteil, sich nicht permanat in Selbstkritik zu verirren, weil schlechte Aussendarstellung a la „Ja wir sind schlimm, aber andere sind noch schlimmer“ kommt nicht so gut (hat so was von einem ertappten Kind). Insbesondere dann nicht, wenn der mainstream nicht ehrlich berichtet und die Mehrheit der Deutschen verblödet oder zumindest desinteressiert ist und nur Wortfetzen aufschnappt.

      • Wenn sie neue Wähler gewinnen und einen wirklichen Umbruch in Deutschland fördern will, muss sie eben auch auf die Außenwahrnehmung achten – und da kommen manche Aktionen (Poggenburg & Co) eben ganz ganz schlecht …

  13. @Hajo. Sehr richtig. Und eine wichtige Aufgabe ist die öffentlich wirksame und mutige Widerlegung der Linken Definition über ihre braunen Genossen, sie als Rechte zu bezeichnen. Dies mag aus der Sicht eines im linken Spektrum fest verwurzelten Genossen noch logisch sein, wenn man sich mit der Rolle des Höhlenmenschen begnügen will. Betrachtet man das gesamte mögliche politische Spektrum von links=totaler Staat/nur Kollektiv bis rechts=absolute Freiheit/Individualismus, dann ist es keine Schande rechts zu sein. Dieses Spektrum sehe ich in der politischen Landschaft der USA eher repräsentiert und akzeptiert.
    By the way, die jüdische Religion ist die erste emanzipierte, monotheistische Religion der Menschheit, die der Freiheit und dem Individuum mehr Aufmerksamkeit und Gewicht verlieh, als je zuvor. Seit Moses Befreiung zeigt der Dekalog die wichtigsten Regeln auf, wie man in einer Gemeinschaft indivduelle Rechte leben kann ohne die Gemeinschaft oder das Individuum zu zerstören. Und das erste Gebote weist darauf hin, dass Gott und kein Mensch, der Höchste ist und das zweite Gebot zweifelt schon die Existenz Gottes an. Okay. Nicht jedermanns Interpretation und eine den Umständen geschuldete mangelnde Tiefe meiner Ausführungen gebe ich zu. Wie sagte Baader vor vielen Jahren sinngemäß? Seine Frau liebt er über alles. Aber er habe trotzdem eine Geliebte, die er nicht aufgeben werde zu lieben: die Freiheit.

  14. Ich bin (noch) kein Mitglied der AFD(dies sind persönliche Gründe, die hier nicht hingehören), stehe aber Pro-AFD zu dieser!
    Auf die Frage, wie ich zu Nicht deutschen stehen würde, sagte ich bei dieser offenen Anfrage in einer Fußgängerzone, „Es kommt vor das ich Menschen ablehne, dies hat aber in 99% der Fälle persönliche Gründe. Der einfachste ist meist Antisymphatie, und die Person selbst.“ Da bei dieser Bürgerbefragung 2 Reporter tätig waren, unabhängig voneinander, und der eine deutliche zum Ausdruck brachte, das meine Antwort für seinen Auftrag nicht passte und er persönlich solche Leute (wie mich) grundsätzlich ablehnen würde, bescheinigte ich ihm auch meine Antipati gegenüber seiner Person und bescheinigte ihm eine prozentual Höhe negative Inteligenz, was ihn sogar Stolz machte. Ob er meine Aussage auch verstanden hat?
    Der Zweite sagte mir, nach weiteren Fragen, das sein Auftrag gewissermaßen darin liege, darzustellen wie viele Bürger negativ gegen Ausländer, religiös nicht christlich geprägte, aber wichtig pro AFD bei dieser Befragung festzustellen seien.
    Er habe ein echtes Problem damit dieser Aufgabe ehrlich gerecht zu werden und müsse die Ergebnisse wohl entsprechend des Auftraggabers Pimpfen, da er diesen Kunden als freier Journalist zur Zeit dringend benötige, um keine Aufstockung beantragen zu müssen. Für eine solche Aussage kann man nur LOBEN!

  15. Bravo. Ich feiere regelrecht die Gründung der JAFD. Ich wünsche mir zusätzlich noch MAFD (Migranten in der AFD) und SAFD (Sexuell Selbstbestimmte in der AFD), ne BAFD (Menschen mir Behinderung) wäre vielleicht auch ganz sinnig.
    Ich feiere den Spot der AFD-Hessen, ganz im Gegensatz zu diesem altbackenen, drögen alte weisse Männer Klischee der Bayern, der nur zu den eigenen Schäflein spricht.
    Die primäre Aufgabe der AFD ist es derzeit Aufklärung zu leisten. Und zwar über sich selbst: Solange Staatsfunk & Co noch diese enormes Zerrbild-Potential besitzen, die Menschen die Lügen über uns glauben, ist es allerwichtigste Aufgabe sich erstmal als das zu präsentieren, was man ist: In etwa so fremdenfeindlich, antisemitisch,homophob und demokratiezersetzend wie die Schweiz! Immer ein Schritt nach dem anderen und das hier ist eindeutig der ERSTE Schritt auf dem Weg zur echten Volkspartei!

  16. „afghanische Atheisten“… sowas gibt’s ? egal !

    Zum ersten, nähern wir uns nur bedächtig der Antwort auf meine Frage von neulich.
    (Es fehlt mir immer noch die Erklärung für die ZdJ-Hintergrund-Motivation)

    Zum zweiten, erscheint mir die AfD zum erstenmal in ihrer ganzen Vielfalt und Buntheit, getragen von einer „korrekt liberalen Humanität“, die mir irgendwie bekannt vorkommt.

    Ich bestehe darauf : Es gibt ein deutsches Volk ! Und dieses deutsche Volk hat wie jedes andere Volk eigene, nur dieses Volk selbst betreffende Angelegenheiten und Interessen, die es gerne selbst erörtern und austüfteln möchte-will-kann-soll-muss !
    Wofür haben wir eigentlich ein Land, wenn hier (außer uns) sowieso jeder macht was er will ?

    Ich hasse „Rosinen“ !
    Tut uns furchtbar traurig, aber ihr Backofen kann nun mal leider nur Rosinenkuchen backen.
    Dann geben Sie mir mein Geld zurück, ich kauf mir einen neuen !

  17. Ob das die Angst ist, nach zu erwartenden späteren Wahlsiegen der AfD von leistungslosen Pfründen abgeschnitten zu werden ? Deutschland nicht endlos als Melkkuh anzapfen zu können ? Warum fürchten die sich nicht vor den Judenfeinden des PI$$LAM, die schon millionenfach eingesickert sind ?
    Ein Staat der mit Verbrechern wie einigen Golfstaaten paktiert ist fertig. Das wäre mal ein Denkansatz für den Z.d.J.

  18. Das Manifest des weltoffenen Patriotismus! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Es wird Zeit das wir nach der Erfolgreichen Eroberung des Wortes „Alternativ“ auch Begriff wie „bunt“ „vielfalt“ und „weltoffen“ aneignen. Auf gehts!

  19. In einer gelebten Demokratie ist Achtung vor den Ansichten andersdenkender ein Grundgedanke aber für Extremisten gilt nur ihre Sicht der Dinge.
    In einen Fragment schrieb einst Lord Byron die Worte nicht an meinen Namen sondern an meinen Daten sollst du mich kennen.
    Diese Erkenntnis hat mich immer geleitet seither.

  20. Bravo. Bei einer solch‘ oder ähnlich gelagerten, bildungsbürgerlich engagierten wie realpolitisch hinreichenden Analyse sollte man es b.a.w. belassen. Die Frage, warum eine Minderheit talmudhöriger Verbandsfunktionäre im Exil einer christlich-republikanisch-basisdemokratischen Bürgerbewegung die Pest an den Hals wünscht, würde – historisch-kritisch beleuchtet- zu unappetitlichen Anfangsverdächten und Erklärungsnotständen führen. Allein, diese Zeit haben wir nicht und hier bedürfte es auch ein internationales, fächerübergreifend agierende Fachgremium. Also. Schwamm drüber!

  21. Auch unter den Juden Deutschlands gibt es schon längst eine Spaltung zwischen jenen, die schon lange Bestandteil der deutschen Bevölkerung sind und den Zugereisten, insbesondere aus dem Osten und die sehen naturgemäß die deutschen Rechten anders und somit ergibt sich eine Trennlinie zwischen der Ansicht des Zentralrates und der neu Zugewanderten und da wäre auch nichts einzuwenden, denn jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und nirgendwo steht geschrieben, daß der Zentralrat allein seeligmachend ist, was übrigens auch für andere gilt und deshalb kommt auch hier Bewegung rein und das ist so in Ordnung, denn wir können nicht nur nach der alten Ordnung weiterleben, denn die Zukunft gehört den Lebenden und es ist deren Aufgabe, sich gegen negative Entwicklungen zu positionieren und die gehen von einer ganz anderen Seite aus und nicht von denen, die man zum Sündenbock abstempeln will, weil es nicht anders sein darf.

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