PP- Autorin Karoline Seibt, bekannte Rechtsanwältin aus Münster, hat sich schon früh als AfD-Wählerin „geoutet“. Warum sie diese Entscheidung nie bereut hat, erklärt sie in ihrem folgenden Gastbeitrag für PP

Ich habe mich ja schon mehrfach dahingehend positioniert, dass ich die AfD unterstütze. Für Jemanden, der in einer Stadt wie Münster lebt und arbeitet, wo die AfD gerade mal bei knapp über 4 % steht und der „Kampf gegen Rechts“ mindestens lokale Staatsdoktrin ist, ist das – wie ich finde – ein riskantes Statement.

Beruflich hat mir das bisher nicht geschadet, ebenso wenig wie meine öffentliche Positionierung auf Facebook. Es mag sein, dass der ein oder andere mich nicht mehr beauftragen würde; dafür gibt es umgekehrt auch Menschen, die dies gerade wegen meiner unkonventionellen Einstellung tun.

Menschen, die gegen den Strom schwimmen, werden geachtet

Den meisten geht es weniger um Parteipolitik, sondern um meine generelle Haltung, für Überzeugungen, auch wenn sie sich gegen den Strom richten, einzustehen und kämpfen zu können. Und diese Präferenz wird von Menschen egal welcher Herkunft, Religions- und Parteizugehörigkeit geteilt.

Darüber hinaus bin ich auch ein Verfechter des demokratischen Meinungsdiskurses. Ich hinterfrage alles, widersetze mich jeglicher Gehirnwäsche und fordere Jeden, der mit mir diskutiert auf, auch meine Position zu hinterfragen. Man kann sich der Wahrheit nur annähern durch „reason and evidence“ – wie Stephan Molyneux immer wieder betont, also durch Argumentation und Beweisführung.

Beugt euch nicht der Hasspropaganda gegen die AfD!

Ich rate und wünsche jedem, sich nicht den Vorurteilen und dem Hass gegen die AfD zu beugen, sondern zu den Wahlveranstaltungen zu gehen und sich ein eigenes Bild zu machen. Es erfordert manchmal etwas Mut, vor allem in Städten wie Münster, wo die Antifa als demokratischer angesehen wird als die AfD, aber es lohnt sich. Alle Menschen, die ich in der AfD und aus ihrem Umfeld kennen gelernt habe, sind ausgesprochen höflich, offen und hilfsbereit und gerade in der persönlichen Begegnung werden die Vorurteile schnell widerlegt.

Die regierenden Parteien sehen, dass ihnen die Felle wegschwimmen, ihnen geht es nur um den Erhalt ihrer Macht. Nur deswegen kämpfen sie mit allen erdenklichen Mitteln um die Wähler, um sie wieder „auf Kurs“ zu bringen.

Geplante Überwachung der AfD durch Verfassungsschutz

Eines der perfidesten Machtinstrumente ist die bereits angekündigte Überwachung der AfD durch einen neuen, regierungstreuen Verfassungsschutz. Das sind ganz dunkle Wolken, die sich da am Horizont abzeichnen und selbstverständlich geht es dabei nicht um die Bekämpfung von Rechtsradikalismus, der in Deutschland kaum eine Rolle spielt, sondern um die Diskreditierung und Vernichtung einer dem „Regime“ gefährlich gewordenen Freiheitspartei.

Ich hatte vor einigen wieder das Glück, sehr nette und kompetente Menschen in einer Wahlkampfveranstaltung kennen lernen zu dürfen, die sich für uns, unser schönes Land und unser vielfältiges Europa einsetzen und nicht bereit sind, unsere Errungenschaften, unsere Kultur und unsere Einzigartigkeit an eine gesichtslose, von Korporatisten gesteuerte One-World-Diktatur zu verscherbeln.

Wir geben nicht auf!

Helft alle mit, so vielen Menschen wie möglich die Augen zu öffnen für das, was hier wirklich gespielt wird. Und auch wenn es schon nach 12 ist – wie gestern Jemand zu mir sagte – geben wir nicht auf.

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