Ein Gastbeitrag von Sus Scrofina

„Eines Morgens, in aller Frühe, oh bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao,  hat sich ein Zacken, ein neuer Zacken aus Merkels Krone herausgelöst…“

Bravo Italien! Grazie mille! Wieder ein Land weggebrochen. Wieder ein Aufatmen in unseren Kreisen. Hoffnung, die wächst.

Ich bin zuletzt Anfang diesen Jahres durch das ländliche Italien gereist und ich war entsetzt, wie wenige Italiener ich gesehen habe. Dafür jede Menge Migranten, vorrangig schwarzer Couleur, die alle gen Norden strebten. Überall. Im ganzen Land. Doch die Italiener wären nicht Italiener, hätten Sie nun nicht das einzig richtige getan: sich darauf zu besinnen, dass sie Italiener sind und damit wenigstens zu versuchen, sich selbst zu retten. Alles andere wäre Selbstmord gewesen.

Haben sie auch mit ihrem enttäuschten Liebhaber gerechnet? Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn es nicht erwarten würde, dass sein angehimmeltes Land es ihm gleich tun und seinen Suizid immer weiter fortsetzen würde. Nun dürfen wir also beobachten – ich gebe zu, ich amüsiere mich auch ein klein wenig dabei –

….wie der beleidigte, deutsche Selbsthass jetzt auch die ehemalige Geliebte Italien miterfasst, wo es dieses Land wagt, nicht mehr nach der deutschen Führerpfeife tanzen zu wollen, sondern sich stattdessen erdreistet, sich aus dem EU-deutschen Würgegriff zu befreien und zu versuchen, sich seine Souveränität zurückzuholen.

Was tobt der gekränkte, kranke Liebhaber nun, nachdem all‘ seine Versuche gescheitert sind, seine Angebetete mit Schmeicheleien, Ködereien, Drohungen und gar der offenen, dramatischen Ankündigung von Unheil und Untergangsszenarien – sollte sie sich von ihm abwenden – zu erpressen und weiterhin an sich zu fesseln! Doch sie ist standhaft geblieben. Sie hat zu sich selbst zurückgefunden und will jetzt endlich für sich und ihre Kinder sorgen, statt blind und taub im Kanon der Selbstzerstörung weiter mitzuspielen.

Ich habe heute Morgen in den sozialen Netzwerken ein Bild mit den Worten: „L’Italia è libera!“ zugesandt bekommen und gleichzeitig starre ich auf das aktuelle Titelbild des moralbewussten deutschen Massenmediums SPIEGEL. Ich bekomme Angst, wenn ich sehe, wie weit wir eigentlich schon wieder sind.

Es sind wieder einmal die Deutschen, von denen die Italiener sich mit ihrer Wahl befreien wollten und es sind auch wieder einmal die Deutschen, die unbarmherzig darauf reagieren.

Wie oft habe ich in linksgrünbunten Gutmenschengefilden, aber auch im Hauptstrommilieu erlebt, dass sich des Deutschseins geschämt wird und man am liebsten alles andere als deutsch wäre. Dabei rangierten die Italiener stets ganz vorne in der Liste der Begehrten, wenn sie nicht sogar über viele Jahrzehnte gefühlt die Nummer eins waren, von denen sich die Deutschen die Erlösung aus ihrer emotionalen Verkümmerung und Unsicherheit erträumten.

Inzwischen wurden viele Moslems in unser Land geholt, die diesen Erlöserjob erledigen sollen, denn die Italiener und auch andere europäische Völker haben gezeigt, dass sie sich nicht mehr so mies missbrauchen lassen, um die Defizite der deutschen Seele auszugleichen. Nicht mehr benutzen lassen für die Aufgaben, die wir versäumt haben, selbst zu erledigen, nämlich eine gesunde Selbstliebe zu uns und unserem Volk zu entwickeln.

Es geht um Macht und Machtverlust und das setzt bekanntermaßen zerstörerische Kräfte frei. Auch wenn es bislang nur ein Spaghettigalgen ist, der das Spiegelcover ziert und so getan wird, als ob es Italien selbst sei, das sich erhängt, so wandern meine Assoziationen doch unweigerlich in die Zeit, als es gekränkte Deutsche waren, die Blutbäder anrichteten und Italiener in Galgenschlingen hängten, als Italien ihnen ab September 1943 die weitere Gefolgschaft versagte, indem es aus dem deutschen Bündnissystem ausstieg.

Ich frage mich, was in den Köpfen beim Zentralorgan der deutschen Moralapostelgilde eigentlich vor sich geht oder ob da überhaupt der Kopf benutzt geschweige denn, ein Geschichtsbuch aufgeklappt wird! Ich kann nur sagen:

Italien und alle anderen Völker dieses Kontinents passt sehr gut auf und nehmt euch in Acht vor dem verwundeten, gekränkten Köter, der sich Deutschland nennt und dessen Selbsthass und -zerstörungswillen nun auch Euch erfasst hat, da Ihr sein neurotisches Spiel nicht mehr mitspielen wollt.

Als Deutsche, die ihr Volk liebt und die nicht möchte, dass immer weiter marschiert wird, bis alles zerfällt, habe ich deshalb Respekt vor Eurer Entscheidung, sich von uns abzuwenden. Ich begrüße sie ausdrücklich, liebe Italiener, auch wenn es mich sehr schmerzt, dass es wieder einmal mein Land ist, welches blind ins Verderben marschiert und möglichst viele mitreißt, wenn ihm kein Einhalt geboten wird.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus.“ Nein, er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus.““

Der italienische Schriftsteller und Partisane Ignazio Silone brachte mit diesen vorausschauenden Worten erschreckend treffend zum Ausdruck, was sich in Deutschland gerade zusammenbraut und was kritische Geister aber auch einfache Polizisten bereits mehr und mehr zu spüren bekommen: einen Faschismus, der sich selbst Antifaschismus nennt und der in der Umarmung mit dem totalitären Islam eine hochgefährliche Mischung bildet.

Aus dem Grundkurs Farbenlehre wissen wir, dass Rot plus Grün nicht Bunt sondern ein sattes Braun ergibt. Buntheit und Vielfalt erreichen wir nur, wenn wir den Farben ihre Abgrenzungen lassen, wenn wir ein Europa der Nationen leben statt alles zusammen zu mischen und einen multikulturellen Einheitsbrei zu fabrizieren.

Viva Italia! Es lebe Österreich! Éljen Magyarországon! Niech żyje Polska!

***

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WachtamRheinbeiRhöndorf
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WachtamRheinbeiRhöndorf

Stimme zu, dennoch sind €, unbeschränkte Osterweiterung und Schengen riesige Verratskomplexe, die es in einem renationalisierten Europa, dem kooperierenden Europa der Vaterländer mit „Wettbewerb zu Standortkosten“ (D.Spethmann), unbedingt zu revidieren gilt.

Ingrid Jung
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Ingrid Jung
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Danke für diesen zutreffenden Bericht, er ist mir aufs Gemüt geschlagen.Bravo bella Italia!Sollte Italien durchgreifen und versuchen 600tausend illegal abgekippte Afrikaner auszuweisen, werden vorher ganze Ströme von Pudelmützen ins gelobte Land einziehen.Dann wird bald das passieren wie in Amsterdam, wo die ersten schon die Wohnungen der Holländer in Beschlag genommen haben.Grauslig der Gedanke.

E.KANT
Gast
E.KANT

Wenn man es genau betrachtet ist der Artikel sehr einseitig -und nichts neues.

E.KANT
Gast
E.KANT
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„Aus dem Grundkurs Farbenlehre wissen wir, dass Rot plus Grün nicht Bunt sondern ein sattes Braun ergibt.“FALSCH! Es ergibt GELB! Egal die Einleitung zum Untergang dieser EU und Merkel sowie des Euro ist geschafft! DE sollte sich raushalten da es sonst von noch mehr verachtet wird! Italien hat es nie geschafft hinter Rom das Land zu entwickeln! Wie viele Regierungen nach 45? 64 in 72 Jahren

Frank
Gast
Frank
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„Rot plus Grün ergibt ein sattes Braun.“ Den muss ich mir merken. 😀

Ansgar Graf
Gast
Ansgar Graf

Die EU (Deutschland) wird Italien finanziell erpressen, um das Land auf Kurs zu halten. Was macht die neue Regierung dann?

Lausitzer
Gast
Lausitzer

Ich fuhr mit dem Zug von Rom nach Livorno. Dann stiegen zig Afrikaner in meinen Wagen, und der, der eben noch meine Fahrkarte kontrolliert hatte, hörte auf zu kontrollieren.
In Rom saß ein Afrikaner auf der Treppe im Zug. Statt ihn aufzufordern, Platz zu machen, oder ihn in den Hintern zu treten, benutzen die Leute die andere Treppe. Lächeln, „Grazie“ sagen, Ärger runterschlucken – wie Deutsche.

Lausitzer
Gast
Lausitzer

Ein nigerianischer Sockenverkäufer vor einem Supermarkt erzählte mir, dass er noch drei Monate warten müsse, dann habe sein Rechtsanwalt die Papiere, und er könne nach Norwegen.
Ich kenne einen deutschen Mathematiker, der auch gerne in Norwegen leben würde, aber der findet dort keinen Job, und darf deshalb dort nicht sein. Anscheinend wollen die lieber nigerianische Sockenverkäufer dort haben.

Lausitzer
Gast
Lausitzer

Als ich vorletzten Sommer in Italien war, habe ich sehr viele Afrikaner gesehen, die Waren anboten, aber fast nichts verkauften, weil derer so viele waren.
Ich habe mich durchgefragt, und die Antwort darauf gefunden. Die werden erpresst, Verkaufslizenzen zu kaufen. So geht der Löwenanteil des Geldes, das Italien ihnen bezahlt, an sehr dicke Fische.

Erolennah
Gast
Erolennah
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Bella Italia! Weiter so! Ich hoffe die Gutmenschen und Teddywerfer kriegen auch noch die Kurve. Grenzen dicht und absolute Kontrolle aller die hier einreisen wollen, wer keine gültigen Papiere hat wird zurück geschickt. Es reicht! Wir sind der Staat und haben das sagen nicht diese unfähigen Politiker. Wir Deutschen müssen endlich die Zügel in die Hände nehmen. Ich liebe Italien!

Jens
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Meine Hoffnung lege ich eh in die einigermaßen gefestigten katholischen Länder(!) in Westeuropa, nicht in einzelne professionelle Geistliche, die sich von Christentum längst unterwürfig entfernt haben. Die katholische Landbevölkerung Italiens, vielleicht noch Spaniens und Portugals wird diese Unterwerfungspolitik nicht mehr lange dulden (hoffentlch!).

Jan aus Köln
Gast
Jan aus Köln

Es war nie ein Einheitsstaat angedacht, die EU wurde nur von den affärebelasteten nach Brüssel abgeschobenen Politikern gekidnappt. Der groesste Pleitegeier (DE hat die höhsten Schulden) masst sich an alle anderen masszuregeln. Führen die EU will es ja nicht, es will lediglich seinen Vorteil aus den faulen Krediten an den EU Laendern schröpfen und den EU-Markt beherrschen.

valerie
Gast
valerie
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a at zije Cesko!

mareli
Gast
mareli

Dieses Thema bewegt mich sehr, da ich in Italien Verwandtschaft habe und deshalb genau weiß,
was die Italiener bewegt und wie groß die Belastung der Migranten und Flüchtlinge besonders
aus afrikanischen Ländern für sie ist. Mit ihrer Wahl hoffen sie , dass ihr schönes Land
nicht im Chaos untergeht und verkommt. Den Spiegel Galgen sollen sich die Verursacher umhängen.

mareli
Gast
mareli

Der europäische Einheitsgedanke war gut und unbestreitbar wichtig, aber dabei sollte jedes
Land seine Souveränität, Identität und Eigenschaften behalten dürfen. Die Gleichmacherei
aller Länder im EU Gebiet funktioniert nun mal nicht. Brüssel mit deren Machern ist ein
Horror Gespinst das nur wenige europäische Länder haben wollen und führt zum scheitern.

Demokrat
Gast
Demokrat

Die Merkelei wird bis zum Untergang fortgesetzt. Basta! „Mir doch egal“, sagte die große Vorsitzende und sprach damit wohl den meisten Deutschen aus dem Herzen. Aber ein kleiner Haufen leistet Widerstand. Mögen es von Tag zu Tag mehr werden!

mareli
Gast
mareli

Warum gibt es kein Entsetzen, keinen riesen Aufschrei der durch all unsere Medien fegt!
Italien das Land, dem unsere große Liebe und Sehnsucht gehört. Der Spiegel hat auf seinem
Titelblatt einen Spagetti Galgen für ein gerechtes Urteil über Italien gewählt.
Wenn dieser Schuss nicht mal nach hinten los geht. Hetzpropaganda hoch drei, Pfui Teufel!

Robert
Gast
Robert
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Brillianter Artikel. Bravo Sus Scrofina! Anch’io amo Italia e sono tanto contento che almeno gli Italiani hanno finito questa grande tragedia del suicidio d’Europa. Bravo Matteo Salvini, grazie alla Lega! Hoffnung keimt auf. Polen, Ungarn, Tschechien, Österreich, Dänemark und nun auch Italien. Vielleicht ist das der Beginn der Rettung. Lo spero con tutto il mio cuore.

Kerstin
Gast
Kerstin

Grazie mille!
Ein wunderbarer Artikel für eine Italienliebgaberin und deutsche Patriotin!

mareli
Gast
mareli

Ein Denkanstoß für das westliche Europa:
Bella Italia, du wunderschönes Land am Meer
deine Menschen lieben dich
und setzen an zur Gegenwehr.
Patriotisch erscheint ein kleines Licht
so einfach geht verschachern nicht.
Der Gedanke Europa wird in Brüssel zerstört
Was keiner der Politiker zugibt und gerne hört.

Iris
Gast
Iris

Die Deutschen werden bald spüren, was das Wahlergebnis in Italien für uns bringt.Da Merkel (incl. ihrer Helfershelfer) immer noch ein „weiches“ Herz für alle sog. Flüchtlinge hat, wird sie uns bald mit den ausgewiesenen afrikanischen „Italienern“ zu erfreuen suchen. Natürlich zusätzlich zu den Tausenden, die Monat für Monat immer noch – ohne Aufhebens – in unser Land fluten.

Albatros
Gast
Albatros

Italien könnte unseren Lügenpolitikern, die unsere Finanzen in die ganze Welt verschleudern das Kreuz brechen und das Ende mit Schrecken, wo noch einiges reparabel ist als ein Schrecken ohne Ende einläuten. Wir bleiben dran das Brüsseler Spinnennetz der Diktatur und Veruntreuung nationaler Finanzressourcen durch die EZB und deren Umverteilungspolitikern auf die Pfoten zu hauen.