Einige werden die massive Löschwelle der letzten Tage gegen die Identitäre Bewegung innerhalb der sozialen Netzwerke mitbekommen haben. In nicht einmal 24 Stunden wurden in einer konzentrierten Aktion sämtliche Instagram- und Facebook-Profile der Identitären in Deutschland, Österreich sowie einige Privatprofile von Aktivisten gelöscht und gesperrt. So unter anderem auch das Konto des österreichischen Aktivisten und bekannten Vloggers Martin Sellner.

Eine Sprecherin von Facebook erklärte: „Organisationen oder Personen, die organisierten Hass verbreiten, sind weder auf Facebook noch auf Instagram erlaubt“.

Damit dürfte auch deutlich geworden sein, dass es sich hier um eine geplante Aktion der linken Zensoren in den Löschzentren von Facebook und Instagram handelte. Mit der staatlichen Absolution durch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) und den Multikulti-Politikern im Rücken werden nun die letzten repressiven Ressourcen gegen patriotische Akteure und deren Meinungen aufgefahren. Sie wollen den demokratischen Austausch, den Plattformen wie Facebook und Instagram eröffnen, wieder schließen und einen sanften Totalitarismus etablieren.

Denn welche Meinungen noch legitim und erlaubt sind, wird angesichts der stetigen Gesetzesverschärfungen gegen die „Hassrede“ im Netz immer diffuser. Damit wird der Willkür Tür und Tor eröffnet. Facebook Deutschland hat sich zum Handlanger und Instrument der „Political Correctness“-Agenda machen lassen.

Die stetige Abstraktion von Begrifflichkeiten und ständige Erweiterung politisch-korrekter Vorgaben in den öffentlichen Diskursen führt zur Einschränkung elementarer Freiheitsrechte unserer Gesellschaft. Die IB dazu:

Damit ist eingetreten, was wir gefürchtet haben: Die Bundesrepublik ist auf dem besten Weg zum totalitären Staat.

Wie geht es jetzt weiter?

Selbstverständlich ist diese Löschwelle ein schwerer Schlag gegen die öffentliche Kommunikationsinfrastruktur der Identitären Bewegung. Facebook und Instagram sind gerade für eine jugendliche Zielgruppe unser entscheidender Artikulationsraum gewesen. Doch wir wären naiv gewesen, wenn wir nicht jederzeit mit diesem Zensurschlag gerechnet hätten. Daher werden wir in den kommenden Tagen und Wochen folgende Maßnahmen ergreifen:

Verstärkung der Email-Kommunikation. Die IB dazu: „Emails bleiben trotz aller Innovationen des digitalen Sektors weiterhin ein wichtiges Kommunikationsinstrument. Über die Frequenzsteigerung unserer Email-Aussendungen und die Erhöhung der verfügbaren Kontakte wollen wir unsere Unterstützer, Förderer und Aktivisten noch zielgerichteter ansprechen und stärker in aktive Handlungsoptionen und Fördermöglichkeiten einbinden.“

Dabei will die IB in den kommenden Tagen ihre Rundbriefe in verschiedene inhaltliche Kategorien zur Identitären Bewegung differenzieren. Somit kann der Nutzer individueller entscheiden, mit welchen konkreten Informationen zur Identitären Bewegung in Deutschland er versorgt werden möchte. Ob über laufende Kampagnen, Aktivismus in den Regionalgruppen oder direkte Unterstützungs- und Aktivitätsmöglichkeiten – User können selbst entscheiden, welche Informationen sie regelmäßig erhalten wollen.

Nachrichten-App. Zahlreiche Webseiten greifen bereits auf die Technologie der sogenannten Push-Nachrichten zurück. Dabei kann man sich mit nur einem Klick über eine Handy-App oder den Webbrowser auf der jeweiligen Webseite schnell über die neuesten Beiträge und Informationen versorgen. Ein externer Anbieter einer solchen App, über den die IB diesen Dienst bereits genutzt hat, hat dieser den Vertrag aufgrund politischer Differenzen gekündigt. Doch dies lässt die Identitären keineswegs verzagen und aufgeben.

Jeder gekündigte Vertrag, jede gelöschte Social-Media-Seite regt unsere Kreativität nur weiter an, um Methoden und Möglichkeiten zu entwickeln, die das patriotische Lager informationsautark und selbstständig machen.

Nachdem uns der externe Push-Nachrichten-Anbieter gelöscht hat, haben wir uns kurzerhand dazu entschieden, eine eigene App zu programmieren, in der sich verschiedene patriotische Informationsplattformen, Webseiten und Akteure zusammenfinden können, und die Nutzer ebenfalls ihre Informationen selbstständig und individuell zusammenstellen können. Wir rechnen mit der Fertigstellung gegen Ende Juni.“ so die IB.

Neue Netzwerke und alte Bekannte. Die große Löschwelle beschränkt sich vorerst nur auf die beiden großen Social-Media-Spieler Facebook und Instagram. Dennoch bleibt die IB auf anderen Netzwerken wie Twitter, Youtube und Tumblr aktiv.  Der russische Dienst „VKontakte“ wird bereits seit längerem als zensurfreie Facebook-Alternative gehandelt. Die IB wird in den kommenden Tagen eine Auswahl an alternativen sozialen Medien ausfindig machen und  über alle Neuigkeiten informieren.

Identitäre Bewegung auf Twitter:
https://twitter.com/ IBDeutschland 
Identitäre Bewegung auf YouTube:
https://www.youtube.com/ channel/ UCGK3H7pHASZpUqBRy0e7vQA 
Blog/Webseite der IBD:
http://blog.identitaere-bewegung.de/
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