„AfD und Kirchen: das Tischtuch ist zerschnitten“ titelt katholisch.de, so eine Art Werbeplattform der katholischen Kirchensteuergemeinschaft in Deutschland. Um dann etwas erleichtert festzustellen: „Seit fünf Jahren gibt es die AfD – und fast genauso lange steht die Partei schon auf Kriegsfuß mit den Kirchen. Das Verhältnis der scheint irreparabel gestört.“. Michael van Laack mit einer Antwort dazu:

Das Tischtuch zerschnitten? Vielleicht… Fragt sich nur, wer die Schere häufiger führte, um das zu erreichen – die kirchliche linke oder die politische rechte Hand? Glaubt an das Evangelium, nicht an die AfD, höre ich allenthalben, vermehrt nun in den Tagen vor dem Katholikentag in Münster, wo diverse innerkirchliche bunte (also politisch linke) Lobbys und nicht-katholische Gruppierungen wie „Wir sind Kirche“ (die in den Medien allerdings immer das Label „tiefgläubig“ aufgeklebt bekommt) fast täglich den Druck erhöhen, um die Beteiligung des AfD-Bundestagsabgeordneten Volker Münz an Veranstaltungen und Podien zu verhindern.

Während man in den vergangenen Jahrzehnten keine Berührungsängste mit Maoisten, Marxisten und linken Plattformen hatte, gar mit Radikalen aus dem schwarzen Antifa-Block über Gesellschaftsutopien diskutierte, wird hier nun erstmals die Frage aufgeworfen, ob Vertreter einer bestimmten politischen Richtung das Recht zugebilligt werden sollte, sich öffentlich zu äußern. – Rote Linien, die angeblich überschritten seien, passt hier, wie ich meine, sehr gut!

Denn es sind die Linken, die Roten, die in unserer Zeit die Definitionshoheit in den christlichen Kirchen erlangt haben. Sie machen Politik unter dem Deckmantel der Religion. Doch zurück zum Evangelium. Es ist richtig, die Heilige Schrift und besonders das Neue Testament sollen allen Christen Richtschnur sein auch bei der Bewertung politischer Parteien.

Doch Evangelium bzw. Lehre der Kirche und das Handeln der CDU...

Also bitte: Das christliche Familienbild torpedierend, nicht nur durch die Ehe für alle, auch durch das Familienrecht, welches alleinerziehende Mütter als Ideal fördert, ihnen advokat zur Seite steht, damit sich als neuer männlicher Partner Vater Staat ins Bett legen kann; die Frau nicht primär als Mutter sondern als Wirtschaftfaktor und Arbeitskraft betrachtend und so das Erziehungsrecht der Eltern über Krippen, Kitas, Ganztags-Grundschulen und Angebote in weiterführenden Schulen auf den Staat übertragend; die Soziallehren der römisch-katholischen Kirche sowie der evangelischen und orthodoxen Gemeinschaften mit Füssen tretend, nicht nur durch Mindestlohn, Leiharbeit und ALG II; die Lehren Christi und Mohammeds für gleich wertvoll haltend und deshalb den Islam als Teil der Gesellschaft betrachtend und fördernd; in der Abtreibungsfrage gespalten; nichts Klares zur Pränatal-Diagnostik und zur Sterbehilfe; Prostitution und Pornographie als gute Einnahmequelle betrachtend.

Sorry, dass ich das jetzt mal ganz derb schreibe: Aber verarschen kann ich mich alleine. Dazu brauche ich keine Ratschläge von theistischen Hedonisten, die bisher lediglich vergessen haben, aus der Kirche auszutreten.

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