Die Islamdebatte bei Frank Plasberg am 08.04.2018 wäre um ein Wolfshaar gescheitert! Ein Gastbeitrag von Andrea Berwing

„Entstanden ist die Literatur nicht an jenem Tag,“ schreibt Vladimir Nabokov, „da ein Junge aus dem Neandertal gerannt kam, weil ihm ein Wolf auf den Fersen war; sie trat in jenem Augenblick ins Leben, als ein Junge gelaufen kam und schrie, ein Wolf verfolge ihn, ohne dass dem so war“

Entstanden ist der Islam nicht an jenem Tag, an dem Enissa Amani aus dem Tal der Ahnungslosen gelaufen kam, weil ihr Islamkritiker Hamed Abdel-Samad auf den Fersen war. Er trat in jenem Augenblick in Enissas Leben, als die Islam Debatte in die Öffentlichen kam und sie bei Plasberg schreit, Hamed verfolge sie.

Comedian Enissa Amani ist im wahren Leben nicht mit dem politischen Islam in Berührung gekommen. Nach der Islam Debatte schon. Realsatire: ob sie den Witz begreift?

Beifall für Enissa Amani von Pierre Vogel:

Mit einem Jahr kam Enissa Amani mit ihren Eltern aus dem Iran nach Deutschland. Sie genießt eine offene und tolerante Gesellschaft, bricht ein Jura-Studium nach eigenen Aussagen „erfolgreich“ ab und etabliert sich als Comedian. In der Islamdebatte profiliert sie sich, nur als was?

„Denken Krabben, dass wir Menschen seitwärts laufen?“ Bill Murray.

Nicht einmal der Moderator Frank Plasberg wird von ihr respektiert. Dem Islamkritiker Hamed Abdel-Samad, der nur noch mit Polizeischutz auftreten kann, da er von Vertretern der „friedlichen Religion“ wegen Apostasie, Abfall vom Glauben, mit dem Tode bedroht wird, begegnet sie mit Argumenten wie

„… die Stigmatisierung des Islam muss aufhören…“

Und es sei in Ordnung, wenn Mädchen unter 14 Kopftuch tragen.

Während alle anderen Teilnehmer der Diskussion sich gegenseitig zuhören und sich ausreden lassen, für Enissa Amani, das Comedian Sternchen gilt das nicht. Doch wir sind nicht in einer Comedy Show, sondern bei „Hart, aber fair“.

Kian Kermanshahi schreibt an Enissa Amani:

„Ich bin ex Schiite, iranischer Herkunft und stand fast 30 Jahre hinter der islamischen Revolution des Iran. Dein grauenvoller Auftritt, mit Deiner penetranten Art andere zu überschreien, hat Deine intellektuelle Abwesenheit deutlich zu diesem wichtigen Thema gezeigt. Die Inschutznahme dieser perfiden Religion, während in unserem GEMEINSAMEN Land Iran, Frauen unter Lebensgefahr gegen das Kopftuch rebellieren und islamkritische Denker ermordet werden, ja sogar innerislamische Kritiker unter Hausarrest gestellt werden, kommst du daher und beschreibst den Islam als eine Flower Power Religion. Wenn Du mal ein substanzielles Gespräch zum Islam suchst, stelle ich mich sehr gern einer Live Debatte mit Dir… “

Kian Kermanshahi wurde kurz nach diesem Post für drei Wochen ohne Angabe von Gründen von Facebook gesperrt.

Ein Top Kommentar von einer Jessy El-Sayed:

Enissa Amani bekommt Kritik und Zuspruch. Kritische Kommentare löscht sie von ihrem Facebook Account, den Zuspruch lässt sie stehen.

Menschlich, doch nur eine Debatte bringt uns weiter.

Ich erinnere mich an eine Begebenheit in Kreuzberg, die mir ein Freund erzählte:

Zwei Türken sagen zu einer jungen Frau, sie solle ihr Kopftuch abnehmen. Er mischt sich ein und sagt: „Ey, lasst mal das Mädel in Ruhe!“ Die beiden Türken drehen sich um und sagen zu ihm: „Ihr Deutschen wisst doch gar nicht, was auf Euch zukommt!“

Das war vor zwei Jahren.

Der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad sagt, dass die Selbstmordrate bei türkischen Mädchen doppelt so hoch sei, als bei deutschen Mädchen. Enissa hört darüber selbstgerecht hinweg, überlegt nicht, differenziert nicht. Es scheint so, als ob es ihr egal ist.

Indonesien führt Enissa Amani als tolles islamisches Land an. Wer genauer hinschaut, wird entdecken, dass es zwar islamisch, aber alles andere als toll ist.

Enissa ist schlicht nicht informiert. Den Oman kann man als positives Beispiel anführen, dort gibt es zum Beispiel keinen Kopftuchzwang für Frauen, sie sind im öffentlichen Leben präsenter, als in anderen islamisch regierten Ländern. Einreise ist mit Visum gestattet.

Die anderen Teilnehmer führen die Diskussion so, dass ich froh bin, dass nun endlich dieses Thema in den Öffentlichen angekommen ist. Und von kompetenten Menschen wie Hamed Abdel-Samed und auch dem Grünen Politiker Cem Özdemir diskutiert wird.

Aber es fehlen Frauenrechtlerinnen wie Seyran Ates, deutsche Frauen, die die Freiheit lieben, Alice Schwarzer, Jessy El-Sayed. Es wird Zeit.

Enissa Amani bezieht sich auf Carl Schmitt, den sie einen berühmten „Rechtsstaatler und Rechtsphilosoph“ nennt, immerhin jemand der die Nürnberger Rassengesetze 1936 als „Verfassung der Freiheit“ bezeichnet und die staatlich angeordneten Morde am 30. Juni 1934 mit den Worten „Der Führer schützt das Recht vor dem schlimmsten Missbrauch, wenn er im Augenblick der Gefahr kraft seines Führertums als oberster Gerichtsherr unmittelbar Recht schafft“ (also Ankläger, Richter und Henker zugleich ist) gerechtfertigt hat. Schmitt begann 1915 bei der Zensurbehörde in der Münchner Maxburg, Zimmer 156, Telefonnebenstelle 45.Er dient jeder Regierung, wenn es der eigenen Karriere nutzt, wann immer Nationalsozialisten Menschen beiseite räumen wollen, er liefert die passende „rechtliche“ Begründung.

Enissa Amani hält Islamkritiker Hamed Abdel-Samad für ihren Feind, den Kritiker, Aufklärer über den politischen Islam. Gäbe es solche Menschen nicht, wären Aufklärung, Fortschritt, Moderne, Frieden, Comedian, Lachen und Witz überhaupt nicht möglich. Auch Kunst, Film, Schauspielerei, Malerei, Dinge, die wir lieben, eben nicht. Und auch Frau Amani hätte in islamisch regierten Ländern keinerlei Chance, sich mit dem Job Comedian über Wasser zu halten.

Glückliche Hühner sind häufiger krank, Milben, Bakterien, Verletzungen, unter denen sie häufiger leiden, als ihre Artgenoss..sternchen…innen. Das ist ja auch ein Argument. Ein Freilandhuhn bettelt um Käfighaltung.

 

Sie hat überhaupt nicht begriffen, dass es auch um ihre Freiheit als Frau geht und um Menschen, die durch den politischen Islam mundtot gemacht und gefoltert werden. Das entschuldigt auch ihr Alter leider nicht. So Schlimmes kann man ihr gar nicht wünschen, dass sie das begreift. Nur es ist eben eine Existenzfrage geworden für uns Männer und Frauen, die Freiheit und Demokratie lieben.

Bleibt uns noch die Zeit, unsere Zukunft an Blümchenvorstellungen festzumachen? Ist die Islamdebatte nur eine Luxusdebatte, die gut genug dafür ist, die eigene Profilierung voranzutreiben? Toleranz gegenüber der Knechtschaft von Anderen?

Die Debatte darf nicht um ein Wolfshaar scheitern!

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38 Kommentare

  1. Bei Enissa zeigt sich, dass Islam ein unheilbarer chronischer Defekt sein kann. Höchstens Frau Merkel kann das noch richten.

  2. „So Schlimmes kann man ihr gar nicht wünschen, dass sie das begreift.“
    Ich wäre für ein 6-monatiges Praktikum in einem Krankenhaus in der iranischen Provinz…

  3. Das Problem sind meist nicht die Menschen an sich, sondern oftmals deren Meinungen. Besonders dann, wenn diese derart verinnerlicht sind, dass keine freie Meinungsänderung mehr möglich ist. Erst wenn Menschen dieser engstirnigen Denkungsart anderen ihre Meinung aufzwingen wollen, werden sie selbst zum gefährlichen Problem, da kein Dialog möglich ist.

  4. Freilandhühner, die die Käfighaltung für ihre Geschlechtsgenossinnen fordern, hassen andere Frauen. Sie sind extrem frauenfeindlich. Freiheit ja – aber nur für mich!

    Angesichts dieses dämlichen Hühnchens fordere ich als Frau die Abschaffung des Frauenwahlrechts. Sich so Äußernde und intelligente Frauen (nach Vorlage eines IQ-Tests) sind selbstverständlich davon ausgenommen.

  5. Ach ja und: „Witzigkeit kennt keine Grenzen“, wer kann jetzt noch über die Verrückte lachen? Sven Vogel vielleicht? Es zeigt sich wieder, die müssen einfach unter sich bleiben. Das Lachhuhn kam mit 1 Jahr! nach Deutschland und hat sich wie jetzt vorliegt entwickelt. Hahahahaha

  6. Ich hatte Gottlob von dem Islam-Huhn, die Komikerin ist noch nie gehört. Aber ich kenne, wie inzwischen wohl viele von uns diesen Menschenschlag. Da verbirgt sich hinter exotischer Fassade…na was wohl. Richtig, vor allem Bildungsferne und Dreistigkeit sonst Nix. Super, das sowas bei uns im Fernsehen Redezeit bekommt, Kritiker aber auf Facebook gelöscht werden. Das ist noch ein Extra-Witz!

  7. Enissa Amani mit einem Freilandhuhn zu vergleichen, finde ich frauenfeindlich und sogar menschenverachtend.

    • Ironie und Metaphern müssen Sie selbstverständlich nicht verstehen, das liegt an Ihnen! https://de.wikipedia.org/wiki/Metapher im Übrigen ist dieses Beispiel schon von Anderen, wie zum Beispiel Dieter Nuhr oder anderen Comedians wie Sie dem angehängten Youtube Video entnehmen können, bemüht worden…

    • Warum immer so schnell beleidigt? Im Verhältnis zu den Gefühlen ihrer jungen Glaubensschwestern in Indonesien, deren schwerste Auspeitschungen nach Küssen in der Öffentlichkeit sie gleichgültig leugnet, ist Huhn doch eher recht liebevoll, oder nicht? Was würden diese empfinden, so in der Not verraten zu werden? Auch würde eine souveräne Weltenbürgerin wohl eher drüberstehen über Huhn oder Maus.

    • Jeder, der den Islam und dessen Fürsprecher kritisiert oder satirisch bloßstellt, ist menschenverachtend? Das erinnert an den Aufstand wegen der Muhammad-Karikaturen und an den Anschlag auf Charlie Hebdo. Humor ist Geschmackssache, muss in einer Demokratie aber geduldet werden, selbst bei Missfallen. Das ist Freiheit. Die viele gar nicht kennen und nicht wollen, weil sie gerne Sklaven sind.

  8. Nun, wie geschrieben: sie ist ein Huhn ohne Ahnung von der Welt um sie herum. Diesen Leuten sollte man keine Plattform bieten. Sie hat weder Gleichberechtigung verstanden noch was Freiheit bedeutet. Sie vertritt wohl genau die Sorte gehirngewaschene Wohlstandsbürger, der vom Leben noch nichts gesehen hat und wenn es zu spät ist am meisten schreit. Ich glaube bei solchen Leuten helfen nur die Fakt

  9. Bin in Asien unterwegs und jedes mal erschüttert, wenn ich Infos aus Deutschland bekomme. Die Hart aber Fair Sendung habe ich mir übers Internet angetan. Zu dem hier Beschriebenen Huhn möchte ich mich nicht weiter äußern. Eine dumme verwöhnte Pute die einigermaßen adrett aussieht und sobald sie älter und weniger attraktiv ist zu einer bösen alten Frau wird. So geht es den meisten dummen Frauen.

  10. Die Höhe ist doch, die Eltern von Amani fliehen vor den Ayatollahs und diese damals Einjährige legt ein gutes Wort für diese Ayatollahs ein. Besitzt diese Frau ein Gehirn? Benutzt Sie es?

  11. Ich vermute, Frau Amani hatte nur eines im Sinn: In die Schlagzeilen zu kommen für Ihre eigene Bekanntheit und Karriere. Das ist ihr voll gelungen!!!

  12. Enissa Amani, dazu fällt mir nur Schiller (Glocke) ein:
    „Da werden Weiber zu Hyänen,
    und treiben mit Entsetzen Scherz“

  13. Enissa Amani fungiert nun als Muezzinette des Islams: Äußerlich modern, emanzipiert und gleichberechtigt, aber innerlich dem Islam verpflichtet, verkündet sie der Welt, daß Muslime Opfer von Diskriminierung seien. Muslime diskriminieren sich selbst, weil sie sich abschotten und diskriminieren alle Islamfreien als Kuffar. Dem sollen wir uns anpassen, in Wahrheit unterwerfen. Nee, danke.

    • Wie schwach muß der Glauben sein, wenn man die Anerkennung braucht!?
      Ich glaube an Gott und gut! Dafür muß man mit keine Anerkennung schenken!
      Ich finde die Anerkennung in meinem Glauben und bei Gott und Jesus! Punktum!

      • So sollte Glaube meiner Auffassung nach sein. In sich ruhend. Und absolute Privatsache. Freut mich für Sie. MfG

  14. Diese „Frau“ ist einfach nur dumm und naiv !
    Schade das so ein Ar…leuchter Schauspielerin
    werden kann. …. wahrscheinlich nur deshalb !

  15. Ich habe mich für dieses dumme Huhn so geschämt. Was für ein hohles Etwas! Vor was sind ihre Eltern geflohen? Vor einem recht liberalem Schah, oder vor Khomeini? Die ist einfach nur dumm wie ein Toastbrot. Was wenn ihre Eltern sie beschnitten und zwangsverheiratet hätten?
    Aber dass man bei den Kreuzzügen nicht mal sagt, dass die Kreuzritter Jerusalem ZURÜCK erobert haben, macht mich kirre.

  16. Solange Muslime noch nicht Täter sein können, sind sie immer Opfer. Zwar ihrer eigenen Religion, aber das zu erkennen, könnte wegen Abfalls vom Glauben tödlich enden. Der Islam ist eine in sich hermetisch abgeschlossene Gewaltideologie, ähnlich strukturiert wie eine Psychosekte. Amani argumentiert gegen die Freiheit, die sie genießt. Sie ist Teil dieser Psychosekte.

    • Der Islam agiert wie eine hochgradig gefährliche Sekte, die zu unserer Vernichtung aufruft… genau das sind auch oft meine Gedanken. Leider werden solche Kommentare andernorts immer wieder gelöscht. Es ist ein klein wenig tröstlich, dass man nicht alleine ist mit seinen Überlegungen und Schlussfolgerungen.

  17. Der Umgang in Islamdebatten mit „Freilandhühnern“, wie Frau Amani, beschreibt Peter E. Schumacher sehr treffend:

    „Meist ist es besser, zur Dummheit zu schweigen,
    weil man nichts gegen sie ausrichten kann.“

    • Gegen die Dummheit an sich kann man wahrscheinlich wirklich wenig ausrichten, allerdings sehr viel dafür, dass diese sich nicht noch mehr ausbreitet.

  18. Es dürfen also nicht mal Ex-Moslems wie Kian Kermanshahi einen sachlichen Beitrag zum Islam auf Facebook verfassen.

    Aber natürlich nicht: Es sind ja Kronzeugen, die uns Deutschen etwas erzählen, was wir gar nicht wissen sollen.

    Hoffentlich sind bei der nächsten Bundestagswahl die Deutschen nicht wieder derart bekloppt, überwiegend die zu wählen, die sie wie Untertanen behandeln.

    • kurz vor der nächsten Wahl spielen Merkel und Seehofer (uuupps Söder jetzt…) wieder das albekannte Spiel „Guter Bulle böser Bulle“, es wird dann signaliseirt man habe verstanden …. Das Volk hat Angst vor Veränderungen die nur durch den Aufstieg radikaler Parteien (links, rechts, vorne/hinten) passieren könnten. Darum schluckt man die Blaue Pille täglich.

  19. Wir brauchen überhaupt keine I-debatte!

    Es genügt in islam. Länder (Koran) zu blicken! Jeder erkennt, dass Minderheiten gnadenlos bedroht/verfolgt u. getötet werden – und das seit knapp 1400 Jahren.

    Die Zeit ist reif, ALLE I-verbände aufzulösen und alle Mosl., die hier leben wollen wie in der Heimat, dorthin zurückzuführen – samt Familien. Nur Moslems schaffen Probleme – sonst keine Auslä

  20. M.E wird viel zu viel über den islam und über seine praktiken geredet. das ist ja alles viel zu redundant. ich habe die bücher von hamed abdel-samad gelesen, besonders hat mir „mein abschied von himmel „gefallen, weil er beschreibt wie es ihm als muslim wirklich gegangen ist. Die meisten islamkritiker reden ja immer nur rum, das sind für mich narrative von menschen die es nicht „gepackt“ haben.

  21. Bei dem oberflächlichen, dummen, unverschämten, sich den Vertretern des Islam anbiedernden Geschwätz dieser … fielen mir diverse unfreundliche Bezeichnungen ein, frau schämt sich, dass solche Denunziantinnen dem weiblichem Geschlecht angehören und dass sie im Ausland als „German girl“ gilt.

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