Ein Gastbeitrag von Andrea Berwing

Katar, ein Emirat an der Ostküste der arabischen Halbinsel am Persischen Golf wird als absolute Monarchie regiert. Staatsreligion ist der Islam und die Scharia ist die Hauptquelle der Gesetzgebung. Mit einem kaufkraftbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 127.659 US -Dollar pro Kopf gilt Katar als das materiell reichste Land der Welt (Stand 2016) Das Emirat nimmt mit seiner ehrgeizigen Außenpolitik unter den arabischen Staaten eine zunehmend einflussreiche Rolle ein. Es ist ein Land, das weltweit als Finanzier von Salafisten und Extremisten Sorgen macht.

Nannte Gerd Müller (CSU) noch im Juni 2017 in einem Interview im Zusammenhang mit der IS-Finanzierung das „Stichwort Katar“, distanzierte sich Frau Merkel indirekt von diesem Vorwurf.

Sascha Adamek, Autor des namhaften Buches mit dem Titel „Scharia-Kapitalismus“ befasst sich mit der Finanzierung des Islamismus.

Die kostenlose Verteilung des Korans, hunderttausende, wer bezahlt das? Aus diplomatischen Gründen, da die Geldgeber zu den Handelspartnern Deutschlands gehören, soll darüber nicht so offen gesprochen werden, erfährt Sascha Adamek. In einer Sendung der Tele Akademie klärt er detailliert auf.

Ein guter alter Brauch ist es, Geschäfte mit Handelspartnern zu machen, sich jedoch innenpolitisch in Ruhe zu lassen. Nicht so die Länder, 18 Scharia-Staaten weltweit, mit denen wir Handel betreiben in Höhe von 68 Milliarden Euro, ein Drittel von dem, was mit den USA betrieben wird.

Ist das ein Grund, warum Donald Trump ständig gebasht wird, jedoch der politische Islam kein Thema in unseren Nachrichtensendungen ist?

In den Ländern ist es gang und gäbe, einen Teil der Einnahmen über Stiftungen in die Verbreitung des salafistischen Islam zu geben. Entwicklungshilfe zum Bau neuer Moscheen zum Beispiel. Wenn die Scharia im Wortlaut angewandt würde, wären Waffenhandel, Zins und Verbriefungsgeschäfte sowie Drogen- und Menschenhandel verboten, dies wird jedoch nicht angewandt. Daimler und die Deutsche Bank wären dann nicht im Waffengeschäft tätig, sind sie jedoch. Auch Saudi Arabien betreibt Waffenfabriken mit deutschen Waffenlizenzen.

Was wollen diese Länder mit ihren Beteiligungen? Fragt sich Sascha Adamek. Sie wollen politische Einflussnahme, recherchiert er.

Katar ist das Kernland des Scharia-Islamismus. Unter erbärmlichsten Bedingungen arbeiten dort Pakistani, Inder, Bangladeschi und bauen den Wohlstand dort auf.

Der Schura Rat (eine hohe religiöse Institution) legt in einem Schreiben fest:

„Wenn ein ausländischer Arbeitnehmer dem Arbeitgeber vorsätzlich Probleme bereitet und seinen Vertrag nicht erfüllt und den zuletzt genannten zwingt, den Vertrag vorzeitig zu beenden oder ihn an einen anderen Sponsor weiterzureichen, darf ihm nicht erlaubt werden, den Arbeitsplatz vorzeitig zu wechseln, selbst, wenn er davonläuft. Im Gegenteil, soll er zum Ausgleich gezwungen werden, für den Arbeitgeber doppelt so lange zu arbeiten, als im Vertrag vorgesehen war.“

Die Barmherzigkeit, die es im Koran gibt, gilt nur für muslimische Staatsbürger, für andere nicht!

Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 wird in Katar ausgetragen! Einem Land, welches sich international geschickt verhält, nicht gesprochen wird darüber, dass dort eine amerikanische Luftwaffenbasis betrieben wird, von dort gingen die Bomber gegen den Irak. Der Beginn eines Krieges mit einer Lüge. Auch die Hamaz (Exilbüro) sind in Katar ansässig.

Sascha Adamek erwähnt ein Buch eines Herrn Gimbase, der in Deutschland bekannt ist,  vor allem bei unseren Verfassungsschützern.  Denn Herr Gimbase hat u.a. ein Buch zum Thema Schutz für Frauen geschrieben:

„Schlagen, ohne zu verletzen, Knochen zu brechen, blaue oder schwarze Flecken auf den Körper zu hinterlassen und unter allen Umständen vermeiden, ins Gesicht zu treffen.“

Über den Abfall von der Religion, die in Saudi Arabien und auch in anderen Staaten mit dem Tode bestraft wird, heißt es in dem Buch:

„Die Tötung eines Abtrünnigen ist in Wirklichkeit eine Erlösung für die restlichen Mitglieder der Gesellschaft.“

Und dann noch eine kleine Drohung für die Noch-Christen hinterher: Wer dem Ruf Jesu nicht folgt, der alle, die dies Buch lesen, zur Unterwerfung zum Islam anleiten wird, wird in der Hölle landen.

Auch die internationale Organisation muslimischer Gelehrter, die durch Finanzierung von Moscheen und Koranschulungen die Köpfe westlicher Menschen erreichen wollen, stuft Sascha Adamek als gefährlich ein. Sie bezeichnen sich als pan-islamische Nichtregierungsorganisationen. 

Möglich ist die politische Einflussnahme durch Verbände in Deutschland, Sascha Adamek nennt auch neben anderen Ditib. Es wird versucht, die salafistische Auslegung des Islam in Europa zu verbreiten und Herr Sascha Adamek kann aufgrund seiner Recherche belegen, dass dies durch den Staat Katar geschieht!

Er plädiert dafür: Öffentlichkeit hilft!

Hisbollah und Hamas, erklärt unser Verfassungsschutz, nutzen Deutschland als Rückzugsraum. Es werden Schutzgelder bezahlt. Ein nicht hinnehmbarer Skandal.

Wandel durch Abgrenzung! Im Zuge seiner Recherche entwickelt Sascha Adamek Vorschläge:

Handel ist wichtig, jedoch durch deutliche Offenheit und Ehrlichkeit: Durch Klarstellung: Sie dürfen ihre Religion behalten, dort bitteschön, aber sie sollen es unterlassen, hier ihre politische Einflussnahme geltend zu machen.

Sascha Adamek fordert: Keine Waffen in solche Länder zu exportieren!

Auch wir haben Druckmittel, wirtschaftliche, durch Pensionsfonds, die deutsche Rentenkasse, die auch in solche Unternehmen investiert! Durch ethisches Investieren können wir etwas ändern! Vorbild könnte Norwegen sein, das würde dem Schariakreislauf Geld entziehen!

Aus den USA wäre  ein Unternehmensstrafrecht zu übernehmen, so dass deutsche Konzerne verklagt werden können, zum Beispiel durch saudische Folteropfer – weil der Konzern Handel mit diesem saudischen Staat betreibt. So dass die Staaten zu ethischem Handeln gezwungen würden!

Als innenpolitische Forderung formuliert er:

…dass sämtliche Grundbuchämter und Register durchforstet werden nach Terrorfinanziers. Dies geschieht bisher überhaupt nicht!

Wofür bezahlt das Souverän seine Politiker?

Desweiteren fordert Sascha Adamek eine Transparenzpflicht für Vereine, wenn sie das Privileg einer Steuerbefreiung gemeinnütziger Vereine genießen! So dass jeder Bürger, der von seinen Steuern diese Vereine mitfinanziert, Bescheid weiß. Auch Lobbyvereine sind gemeinnützig und auch für diese soll das gelten.

Wenn wir Geld für Präventionsmaßnahmen für muslimische Vereine ausgeben, so gilt auch hier, dass wir detailliert verfolgen können, wie und wofür dieses Geld genutzt wird. Niemand musste bisher unterschreiben, dass er auf dem Boden der Verfassung steht, auch das soll sich ändern. Wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, das Gelder für Links- , Rechts-, oder Islamextremisten ausgegeben wurden, dann soll der Verein das Geld wieder zurückgeben.

Was passiert in den Vereinen? Die Behörden sollen über Vereine miteinander sprechen dürfen, bisher gilt das Trennungsgebot, was Herr Adamek als nicht mehr zeitgemäß einordnet. Er möchte den politischen Islam eindämmen, als urdemokratisches und liberales Projekt, im Zweifel auch als linkes.

Sascha Adamek hat hier ein brisantes Thema aufgegriffen! Ich wünschte, Politiker des jetzigen Bundestages würden dies beherzt in Angriff nehmen und vor allem auch Frau Merkel, die sich ja sehr couragiert auch zu anderen gemeinnützigen und ehrenamtlichen Vereinen in letzter Zeit geäußert hat.

Alle Ausführungen Sascha Adameks sind an Brisanz nicht zu übertreffen! Politisches Handeln ist bitter nötig. Warum nur, hat auch der Journalist und Buchautor Sascha Adamek lachen müssen, als er die Hoffnung äußerte, die jetzige Groko würde sich diesem Thema widmen?

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Berwing Wahrheit

 

Von der Autorin ist nun die Neuausgabe ihres Buches „Die Wahrheit ist anders“ erschienen. es kann hier bestellt werden: Amazon

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Mehr zu dem Buch finden Sie hier: „Auftrag aus dem Jenseits“

 

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