(David Berger) Erneut haben in sich Cottbus Tausende an Menschen eingefunden, um unter dem Motto „Der Protest gegen das Wegsehen, gegen das Verschleiern, gegen das »weiter so«: Dafür stehen wir heute alle hier!“ gegen die Migrationspolitik des Systems Merkel und dessen katastrophale Folgen zu demonstrieren.

Die realen Teilnehmerzahlen übertrafen weit die Erwartungen der Veranstalter, die aufgrund der eisigen Temperaturen und des winterlichen Wetters mit deutlich weniger Demonstranten gerechnet hatten. Die EpochTimes geht von 4.500 Teilnehmern aus.

Kurz nachdem die Veranstaltung begonnen hatte und eine der Rednerinnen mit einer Aufzählung der Gewalttaten durch Immigranten der letzten Woche in der Region begonnen hatte, stoppte Facebook den Livestream aus Cottbus kurz, er wurde dann aber von der Facebookseite von Pegida erneut gestartet.

Vor allem sprachen diesmal Politiker der AfD, immer wieder unterbrochen von „Widerstand“-, „Cottbus“- und „AfD“-Rufen:

„Wir sind der Albtraum für Linksgrün und das ist auch gut so!“ –

„Wir stehen hier und frieren aus der Mitte der Gesellschaft für den Wechsel! Wir sind das Volk!“

Das Video gibt einen guten Überblick über die Teilnehmerzahlen

Auch eine Rede der PP-Autorin Sus Scrofina wurde verlesen, die wir hier bereits exklusiv veröffentlichen:

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– Cottbus: Eine Liebeserklärung an Deutschlands patriotischste Stadt –

Cottbus, Du bist großartig! Cottbus, Du bist die Beste! Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ausgerechnet Du mein Herz erobern würdest! Du, ein einfaches Oberzentrum, von denen es unzählige in diesem Land, unzählige mit weitaus berühmteren Sehenswürdigkeiten als Deinen Branitzer Park gibt und die ihre Bauwerke auch besser zu vermarkten wissen als Du. Du, die permanent um ihren Großstadtstatus kämpfen muss, was bei sinkender Geburtenrate bislang über Eingemeindungen gerade so funktionierte, aber natürlich, das ist ja klar, keine Lösung von Dauer war.

Als vor zweieinhalb Jahren die Welle von Schutzsuchenden über uns hereinbrach – als solche wurden sie uns allesamt verkauft, auch wenn sie in Wahrheit in der großen Mehrheit jung, männlich, muslimisch und oft, wie Du erfahren musstest, alles andere als schutzbedürftig sind – da nahmst Du jedenfalls eine Menge von ihnen auf. Du schafftest es so auch wieder, über die Hunderttausendmarke zu hüpfen. Doch wozu? Es interessiert niemanden, dass Du dank Deiner Großzügigkeit nun wieder eine von den Großen bist, stattdessen wird landauf landab in die Welt hinausgetrötet, dass Du eine braune Schlampe seist. Braun, wenn ja, höchstens wegen der Braunkohle, auf die Du aber bitte nicht noch stolz sein darfst; nein, erwartet wird in Wolkenkuckucksheim, dass Du Dich ihrer schämst und Dich still auf die hinteren Ränge verziehst, so wie man es mit Deinem Fußballclub auch getan hat. Aber Du lässt Dir Dein(e) Energie nicht nehmen, Deinen Stolz und Deine Würde. Du stehst für uns alle ganz vorne an der Front, in der ersten Reihe, denn: im Osten geht die Sonne auf!

Im Westen, wo sie unterzugehen droht, fängt man langsam an, seine Geographiekenntnisse aufzubessern, um zu erfahren, wo liegt eigentlich dieses störrische Widerstandsnest?! Und es werden immer mehr, die sich verwundert die Augen reiben und die Dich insgeheim um Deine tapferen Einwohner beneiden. Denn Cottbus, es sind Deine mutigen Bürger, die Woche für Woche friedlich durch Deine Straßen ziehen, um für unser Volk und unser aller Freiheit zu demonstrieren.

Auch wenn sie Dich in den Medien beschimpfen und besudeln, wenn sie Dich kleinreden oder ganz und gar ignorieren, wenn sie die Wahrheit verbiegen und verdrehen, bitte: gib nicht auf. Du bist unser aller große Hoffnung, denn wenn es eine Stadt gibt, an die ich glaube, dann bist Du das, mein Cottbus. Du bist stark, weil Du nicht eitel bist, Du bist eine ehrliche Haut, die schon oft gedemütigt wurde und trotzdem nicht aufgegeben hat, Du hast ein großes Herz und Du bist einfach Du. Und eine Schönheit bist du auch, auch wenn man sie ein wenig suchen muss, da Du bescheiden bist und Anbiederei Deiner nicht würdig ist.

Spät erst habe ich Dich kennengelernt, mein edles Cottbus, aber nicht zu spät, noch vor dem Trauma der Flut. Es war, als über die friedliche Revolution fündundzwanzigjährig jubiliert wurde und ich gebe zu, dass es keine Liebe auf den ersten Blick war. Aber vergessen konnte ich Dich nicht mehr. Beethovens Freiheitsoper „Fidelio“ habe ich mir angeschaut in Deinem ehemaligen Zuchthaus, in dem sich viele Leidensgeschichten abgespielt haben. Auch ich habe einen lieben Menschen verloren, der dort als politischer Gefangener in der DDR gelitten hat. Ich werde ihm, wenn ich ihn das nächste Mal an seinem Grab besuche, erzählen, dass es ausgerechnet die Cottbusser sind, die heute für die Freiheit und das Fortbestehen seiner Kinder und Enkelkinder auf die Straße gehen. Ich glaube, er wird sich sehr freuen.

Ich habe mir den Livestream vom letzten Demo-Samstag angeschaut und ich habe geweint vor Rührung, weil Ihr so viele seid und so unerschrocken. Die Medien, die wie immer über Euch gelästert haben, haben dennoch die wichtigste Nachricht nicht verschwiegen und wir können alle zwischen den Zeilen lesen: es gab keine Gegendemos. Während eine Woche zuvor noch die demonstrierenden Frauen in Berlin von zusammengezogenen Schlägerhorden drangsaliert wurden, haben sie jetzt aufgehört, Euch zu belästigen, indem sie sich selbst immer wieder als die Guten inszenieren. Das ist ein riesiger Erfolg, dass sie Euch aufgegeben haben! Und ich bitte Euch, nun gebt Ihr nicht auf! Werdet nicht weniger, werdet noch mehr! Ihr habt jetzt tatsächlich eine unglaubliche Verantwortung für unser ganzes Land, denn Ihr zeigt uns, wie es geht. Wir bewundern Euch und wir wollen von Euch lernen.

Im Widerstand liegt die Einheit und mit Dir, patriotisches Cottbus, an der Spitze, glaube ich fest daran, dass wir die Deutsche Einheit endlich schaffen werden.