(Ifis) Nein, es war keine Niederlage des Frauenmarsches in Berlin. Ob das Bündnis aus Grünen, Linken und linken Faschisten es als Erfolg feiert, den Demonstrationszug gestoppt zu haben oder nicht, ist nicht von Belang.

Eine Gruppe von Menschen, die eiskalt über menschliches Elend hinweg sieht, das eine direkte Folge ihrer Politik ist, lügt sich noch ganz andere Situationen schön.

Was gestern geschah ist aus mehreren Gründen ein Sieg.

WhatsApp Image 2018-02-18 at 10.45.18Eine vierstellige Anzahl von Menschen, Frauen, aber auch Männer, hetero, schwul, trans, Deutsche mit und ohne Migrationshintergrund, hat den Gewaltdrohungen im Vorfeld getrotzt und ist auf die Straße gegangen, um gegen importierte Gewalt ihre Stimme zu erheben.

Nicht nur, dass es ein weiterer Schritt ist, dass Themen wie Kinderehen, weibliche Genitalverstümmelung und ein reaktionäres, sexistisches Frauenbild ans Licht und in die Öffentlichkeit gebracht wird.

Das laute Aufheulen derer, die diese widerwärtigen Dinge unter der Decke des Multikulti halten wollen, beweist wie wichtig das war und ist.

Ein Sieg war es vor allem, weil friedliche Menschen im Rahmen ihrer grundgesetzlich verbrieften Rechte nur durch Gewalt aufgehalten werden konnten.

Ungerechtigkeit tritt man entgegen, wie Ghandi es formulierte, in dem man

„durch Verletzung des Gesetzes eine Bestrafung herausfordert und dadurch selbst Leiden auf sich nimmt.“

Die Gesetze, welche die Demomstranten gestern herausforderten, waren nicht die Gesetze Deutschlands. Diese Gesetze waren auf Seiten der Demonstranten.

Es waren die Parallelgesetze einer linken Politszene, die selbst sofort nach Toleranz ruft, selbst aber, auch unter zu Hilfenahme illegaler Mittel, unter Androhung und tatsächlicher Gewalt, jede Opposition zu der von ihnen als korrekt definierten Politik unterdrückt.

Sie werden nicht erfolgreich sein.

Wie verzweifelt diese linke Szene ist, kann man an ihren Lügen erkennen. Einer Demonstration, organisiert von zwei Deutschen mit Migrationshintergrund, einer Kurdin und einer Perserin, zu unterstellen, sie wäre rassistisch und würde ein „deutsches Frauenbild“ propagieren, das dürfte selbst den zugekifftesten Linken nicht ganz logisch erscheinen.

Die Demokratie hat eine Niederlage erlitten.

Öffentlich musste sie eingestehen, dass sie nicht in der Lage oder – was noch schlimmer ist – nicht Willens ist, dem Recht, als Grundlage des Staates Geltung zu verschaffen.

Ein Staat, der öffentlich sichtbar Instrument einer politischen Richtung ist, damit kann sich kein Bürger wohl fühlen.

Die Demonstranten haben gesiegt, die unfaire, weitgehend parteiische Berichterstattung durch Weglassen etwa, dass Leyla Bilge seit Jahren in der Flüchtlingsarbeit tätig ist oder das Umdichten der Veranstaltung zu einer AfD Veranstaltung verhindern sicherlich teilweise die Wirkung der Demonstration.

Aber sie haben gezeigt, dass sie da sind, dass sie friedlich gegen Dinge demonstrieren, für die auch nicht der treueste Anhänger von Multikulti Sympathien haben kann. Eine Niederlage wäre es erst, wenn keine weiteren Schritte folgen würden.

***

Sie wollen Philosophia Perennis unterstützen?

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81 
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP

 

14
Hinterlassen Sie einen Kommentar

avatar
400
10 Comment threads
4 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
7 Comment authors
Berlin 17.2.: Frauenmarsch gegen Gewalt | Kreidfeuerceterum_censeomaja1112Bundestagsabgeordneter: „Der Rechtsstaat stirbt jeden Tag ein wenig mehr“ – philosophia perennisTanzender Berg Recent comment authors
  Abonnieren (alle Kommentare oder nur meine Kommentare)  
neueste älteste beste Bewertung
Ich möchte benachrichtigt werden zu:
trackback

[…] https://philosophia-perennis.com/2018/02/19/frauenmarsch-ifis/ Frauenmarsch: Ein Sieg der Demokraten, aber eine Niederlage für die Demokratie: […]

ceterum_censeo
Gast
ceterum_censeo

Oben:

‚Es waren die Parallelgesetze einer linken Politszene, die selbst sofort nach Toleranz ruft, selbst aber, auch unter zu Hilfenahme illegaler Mittel, unter Androhung und tatsächlicher Gewalt, jede Opposition zu der von ihnen als korrekt definierten Politik unterdrückt.‘

Falls ich es richtig verstanden habe, ist das angewandte Dialektik….

trackback

[…] Frauenmarsch gegen Gewalt am 17.02.2018 in Berlin wurde nach nur 500 m zum Stillstand gebracht. Ca. 2 Stunden mussten […]

Tanzender Berg
Gast
Tanzender Berg

Auf jeden Fall ist es ein Riesenerfolg, daß diese Demo stattgefunden hat! So viele Leute auf der Straße. Es konnte auch nicht mehr verschwiegen werden. Es kommt nicht darauf an, ob man 1, 2 oder 3 km läuft.

ceterum_censeo
Gast
ceterum_censeo

Wie ich bereitshier geschrieben habe: NEIN – ES IST KEINE NIEDERLAGE – OBERFLÄCHLICH (!) BETRACHTET MÖGEN DIE CHAOTEN ZWAR ‚GESIEGT HABEN – oder dies sich wenigstens einbilden – am heutigen Tag hat die MerKILL’SSche Schlägertruppe und die widerliche MerKILL – Diktatur einschliesslich einer bis ins Mark antidemokratisch und verfassungswidrig bis ins Mark rotlinksgrünversiffteRegierung und Polizeiführung ihre ganze hässliche Fratze gezeigt! Was allerdings eine Niederlage erlitten hat – und da muss ich Ifis – leider – voll und ganz zustimmen – ist am Samstag Rechtsstaat und Demokratie, unsere Verfassung und unsere Grundrechte. Die wurden von dem Abschaum einer widerwärtigen linksrotgrünversifften Verbrecher-… Mehr lesen »

Heinz Maier
Gast

Mit dem „verhassten Frauenbild“ meinen die Antifanten wahrscheinlich ihre eigenen Mütter, die sie unter Schmerzen geboren haben. Wünschen die Antifanten, dass ihre Mütter sie nicht geboren hätten?
Vielleicht sollten sich die Antifanten mal über ihr Gefühlsleben klar werden und ihren Hass nicht auf andere projizieren.

reinikeup
Gast
reinikeup

Eine richtige Einschätzung. Denn nur wer Widersprüche erzeugt und die Regierenden und ihre Milieus demaskiert, der treibt die Entwicklung voran. Gerade wenn eine Stadtregierung ganz offensichtlich Angriffe auf das konstituierende Demonstrationsrecht deckt und ihnen zuarbeitet, trägt dies zur Delegitimierung der herrschenden politischen Gesinnungsmileus bei. Das gilt natürlich für die grobe Rabulistik, mit der viele Medien die Demonstration volksdidaktisch eingeordnet sehen wollen. Manipulationen über Bildsprache, Headlines, Zahlen und Bildunterschriften sind übliche Methoden in der manipulativen Kommunikation, sowohl in der Werbung wie in der poltischen Zersetzungsarbeit. Es braucht Widersprüche, denn man wird sie nie zwingen können sich zur Wahrheit zu kennen, sondern… Mehr lesen »

trackback

[…] philosophia perennis: Frauenmarsch – Ein Sieg der Demokraten, aber eine Niederlage für die Demokratie […]

Ingrid Jung
Gast
Ingrid Jung

Danke, den mutigen Frauen in unserem Land, die sich aufgemacht haben um für unsere Rechte zu kämpfen. Ich bin entsetzt, denn ich habe gerade auf ach.gut. com einen Bericht von Vera gelesen und besonders die Lesermeinungen haben mich schockiert.Weil da viele zu Wort kamen die an der Demo teilgenommen haben. Viele Frauen sind von der Antifa angegriffen worden. Viele von ihnen hatten grosse Angst und werden wohl nicht mehr teilnehmen. Da stellen sich Politiker wie Ströbele und Co. mit Gesetzesbrechern wie der Antifa auf eine Stufe. Das nenen die noch Rechtsstaat und Demokratie. Diese mutigen Frauen müssen sich als Nazis… Mehr lesen »

maja1112
Gast
maja1112

Toll und jetzt? Wer denkt, daß sich jetzt was ändert, oder daß die Chaoten zu denken anfangen, der wird bald eines besseren belehrt. Da müssen schon ganz andere Menschenmassen zum Kanzleramt aufbrechen, aber auch reingehen und dem Spuk ein Ende bereiten. Das wird auch passieren, außer die Deutschen sind schon so gehirngewaschen, daß man keine Million mehr zusammenbringt. Die paar Tausend sind ein Tropfen auf den heißen Stein und jucken die Befehlsgeber in Berlin nicht die Bohne. Totzdem war es eine tolle Veranstaltung und man muß den Tielnehmern zu ihrem Mut gratulieren. Ich hoffe, daß man das mit viel, viel… Mehr lesen »