(David Berger) Gestern wurde in Aachen der SPD-Politiker Richard Okon zu Grabe getragen. Aber was hat das mit PP und seinen Leser zu tun? Dazu muss ich ein klein wenig ausholen:

Im Juni berichteten wir von einem ehrenamtlichen Helfer, der aus einer Jugendhilfestelle des Bistums Aachen fristlos entlassen wurde, weil er zugleich bei der AfD aktiv war. Nun hat die Geschichte eine mehr als traurige Wendung genommen.

Erinnern Sie sich noch an die von PP bekannt gemacht Geschichte aus Aachen? Dort wurde Jan-Peter Trogrlic, einem ehrenamtlichen Helfer von der katholischen Kirche gekündigt, weil er in der AfD aktiv ist.

Jetzt nahm die Geschichte ausgerechnet am heiligen Abend eine traurige Wende.

Das kam so: Der Leiter der Jugendeinrichtung, in der auch der genannte Trogrlic tätig war, ein Richard Okon, wurde vom Pastor und dessen KGV (Kirchengemeindeverband) unter Druck gesetzt und mit Kündigung bedroht. Über den Grund sagt Troglic:

„Er hatte mich, einem Mandatsträger der örtlichen AfD, außerhalb! der Dienstzeit um einen technischen Gefallen gebeten: Der Sicherheitsgurt des VW Bus der Einrichtung zum Transport von Kindern klemmte. Nebenbei waren wir auch noch befreundet und stritten natürlich konstruktiv. -Er der SPD-ler, ich der Afd-ler.“

Diese „unglaubliche Verfehlung“ wurde den Vertretern der Gemeinde zugetragen. Es folgte daraufhin – so weiter Troglic – drei Wochen vor Weihnachten eine schriftliche Abmahnung der Gemeinde an Herrn Okon, dem langjährigen und geschätzten Leiter, unterschrieben von Pastor Markus Frohn, endend mit den Worten:

„Der Bestand des Arbeitsverhältnisses ist ernsthaft gefährdet“

Er habe sich schließlich über das Beschäftigungsverbot eines AfD-Mitglieds der Gemeinde hinweggesetzt … Die Androhung dieser Kündigung (Abmahnung) erreichte ihn ein Jahr vor seiner Pensionierung. Troglic weiter:

„Von da an schien es mir, als ob Okon in die Innere Emigration gegangen war, er war sichtlich ausgebrannt und enttäuscht, machte keinen Hehl daraus, und ist am 24. Dez. in seiner Wohnung an einem Herzinfarkt verstorben.“

 

Jan-Peter Trogrlic schrieb daraufhin dem Herrn Pastor, nachdem er zur Trauerfeier eingeladen worden war, eine Mail:

„Sehr geehrter Herr Frohn,

Ich komme soeben aus dem Josefshaus. Man hatte mich ebenfalls angerufen.

Da standen alle Besucher und ehemalige Praktikanten, weinten und rangen nach Worten. Manche lagen sich in den Armen. Ungefähr 50 Menschen in allen Farben, und Glaubensrichtungen.

Was uns Richard gelehrt hatte, war, niemanden auszuschließen, hilfreich zu sein, edel und gut. Wir haben fast täglich in den Pausen miteinander politisiert, waren selten einer Meinung. Es ging oft heiß her. Manchmal gab es sogar auch Kompromisse. Ja, wir waren Freunde und halfen uns auch privat. Er lud mich zu seinen Familienfeiern ein.

Ich konnte eben in der Jugendhilfe keine Worte fassen, was ich bedauere. Vielleicht war es auch gut so. Bestimmt hätte ich mich in Rage geredet und die Schuldigen benannt, die ich glaube ausfindig gemacht zu haben -. Nichts für eine stille Trauerfeier.

Haben Sie ihn sich nach Ihrer Abmahnung einmal näher angesehen? Die Weihnachtsansprache war keinesfalls so humorvoll, wie es schien. Es war seine letze Anklage, adressiert an Sie. Ihr Verhalten hat ihm sichtlich zugesetzt. Damit müssen Sie jetzt fertig werden. Ich schreibe diese Zeilen als Privatmensch, aufgewühlt und auch mit Wut.“

*

Selbstverständlich habe ich bei Pfarrer Frohn angefragt und ihn um seine Sicht der Dinge gebeten. Er hat recht schnell geantwortet. Und auch sehr kurz. Ohne Anrede ließ er mich wissen: „Wir sehen die Dinge anders“. Auf meine Bitte hin, dies doch etwas zu präzisieren, hat er einige Dinge genannt, die vorgefallen sein und die Maßnahmen der Kirchengemeinde gerechtfertigt haben sollen. Seine Erlaubnis, die er mit der Frage verbunden hat, wo mein Artikel erscheint, hat er bis zur Stunde nicht gegeben, sodass ich das hier so belassen muss.

Und so nimmt die Kirchengemeinde bzw. der Pastor Abschied von Okon:

***

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42 Kommentare

  1. Das Sippenhaftungsdenken hat seinen Ursprung im Alten Testament. Mit der „Erbsünde“ wird der Gläubige schon ab seiner Geburt mit Schuld und schlechtem Gewissen belastet und demoralisiert.Diese Methode wird heute in gleicher Absicht und Zielsetzung von destruktiven Politikern eingesetzt.

  2. Komisch, hier sind immer Kommentatoren die wohl in der Kirche waren und nun austreten und so tun als wäre das einfach ein Verein.
    Dabei geht es doch eingendlich um den Glauben. Glaube ich an Gott und Jesus?
    Wenn ja, praktiziere ich das und bin auch in einer Glaubensgemeinschaft.
    Wenn nein, dann bin ich in keiner Glaubensgemeinschaft.

    Das ist aber offensichtlich nicht das Thema. Die Kommentatoren wollen irgendwelche Zeichen setzen, aber der Glaube ist unerheblich. Ist es so normal in der Kirche zu sein und nicht zu glauben?

    • Nein. Der Glaube hängt nicht von der Glaubensgemeinschaft ab. Sonst wären ja z.B. auch sämtliche verfolgten Christen in den Gefängnissen „ungläubig“…
      Ich kenne z.B. derzeit KEINE EINZIGE Glaubensgemeinschaft in meiner Umgebung, die nicht aktiv und reuelos in -wovon ich selbst Zeuge wurde- Gotteslästerlichkeiten wie Kindesmissbrauch, Judenhass u.ä. verwickelt wäre, bewusst falsche Lehren verbreitet, und Menschen gezielt schwerwiegend zu schädigen bzw. regelrecht „zu Tode zu mobben“ sucht. Von keinem jener (Umgebungs-)“Christen“ habe ich je Gutes erfahren – sondern das absolute Gegenteil. Welcher Geist diese Gemeinschaft wirklich treibt bzw. von diesen ausgeht, kann man an deren täglich weithin sicht- und hörbaren Früchten bzw. Bösartigkeit und Menschenverachtung klar erkennen – vgl. dazu auch Joh. 8,44 (->Jesus zu den damaligen „Kirchgängern“). Was also würden Sie mir raten? Des Glaubens wegen mit Kinderschändern bzw. „Teufeln“ zu kooperieren?! (Ein Widerspruch in sich selbst..) Mich bewusst schwerwiegender Schädigung aussetzen oder gar ein Kind in diese Hände auszuliefern?! Geht gar nicht. Selbst Gott hat „Baby Jesus“ nicht in Kinderschänderhände gegeben…
      Und was meinen Sie mit „Ist es so normal, in der Kirche zu sein und nicht zu glauben?
      Meiner Beobachtung nach sind viele Glaubensgemeinschaften nur noch Atrappen bzw. mittlerweile vielmehr Brutstätten des absolut Bösen – was übrigens immer passiert, wenn Glaubendgemeinschaften „abfallen“, d.h. langfristig bewusst und reuelos Böses beibehalten/nicht adäquat aufarbeiten.

    • Nein, ich bin als Kommentator unter diesem Text nicht ausgetreten……lach lach flach lach.
      Ich gehöre erst gar nicht dazu, fühle mich aber herausgefordert meinen gelben Senf unter diesen Text dazuzugeben ohne Zeichen zu setzen (allerdings die deutsche Grammatik verlangt Zeichen). Aus meiner Lebenserfahrung heraus stehe ich eher auf Seite der gottgläubigen Katholiken als auf Seiten des morschen evangelischen Astes, der in mehr als 30 000 Denominationen auseinander gefallenen Protestantismus.
      Natürlich bedarf der Glaube an Gott/ Jesus Christus/Hl. Geist beständiger Praxis und die Erfahrung des häufigen Gebets. Natürlich braucht es auch die Erfahrung des gemeinschaftlichen Glaubens und eindeutiger Lehraussagen. Ansonsten stirbt der Glaube…
      Was aber, wenn die Mehrheit der Gläubigen von ihren geistlichen Führern in die Irre geleitet wird. Dann bleibt nur wie bei Athansios das persönliche Gebet…das sollten Sie üben. Ich glaube auch, dass primär in besonderer Weise in der katholischen Kirche sich Christus offenbart hat und dort in besonderer Weise nach wie vor gegenwärtig ist und sich den wahrhaft Hörenden auch noch offenbart!. (Als Pendent: Die rechtgläubigen Juden sind fest davon überzeugt, dass Gott sie in besonderer Weise als Volk Gottes auserwählt hat. Genau das glaube ich auch!)
      Der Artikel oben hat aber nichts mit Glaubensqualitäten zu tun, sondern schildert tatsächlich Vereinsmeierei verbunden mit der übelsten Form von Rufmord in buchstäblichen Sinne! (Der Begriff „Mobbing“ ist für diese Form des Gesinnungskrieges des Herr Pastors Frohn zu schwach.)

  3. Manchmal ahne ich es nur dunkel: In dieser geschilderten Begebenheit des Lebens blitzt es glasklar auf. Der Herr hat diese Pseudochristen verlassen, die protestantischen Kirchen haben ihren Glauben aus dem Fenster geworfen.
    Es ist unglaublich widerlich und erinnert mich zutiefst an die SED Bonzen, die unbequeme Bürger mit Psycho-Tricks in den Selbstmord trieben.
    Ekelhafte Bonzenschweine…ist das widerlich. Ich bin sicher, sie werden ihre gerechte Strafe erhalten

    youtube.com/watch?v=0ALq2bydw78

  4. Wenn katholische Würdenträger jemanden aus politischen Gründen aus der Gemeinschaft der Kirche ausgrenzen, ist dies ein evident scheinheiliges Verhalten. Wenn Jesus Christus Wert darauf gelegt hat, dass auch Menschen, die schwere Verfehlungen begangen haben, zu ihm kommen durften, ist es grotesk, wenn man langjährige Gemeindemitglieder auszuschließen sucht, die sich nichts persönlich zu schulden kommen ließen.

    @Herrn Berger: Haben Sie diesen Artikel selbst geschrieben? Die katholischen Kirche kennt viele Titel und Bezeichnungen für Pfarrer. Die Bezeichnung „Pastor“ gehört aber nicht dazu. Sie sollten dies korrigieren.

    • Im weiten teilen Westdeutschlands nennt man nur evangelische Gemeindevorsteher Pfarrer, katholische dagegen Pastor. MfG David Berger

      • In weiten Teilen Norddeutschlands ist der Begriff Pastor eher den evangelischen Gemeindeleitern vorbehalten. Deshalb hatte ich zunächst auch angenommen, dass es sich um eine Tragödie innerhalb der rheinischen Landeskirche handelt. Da ich einige Zeit am Niederhein,
        Kleve (Bistum Münster) lebte, war dort nach meinem Erleben eher der Begriff Pfarrer in der katholischen Gemeinde üblich.

      • In Bayern gibt es den Pastor nur bei den Evangelischen, bei den katholiken gibt es den Pfarrer ,auch einen Kaplan oder Pater, sonst ist mir nichts bekannt.

  5. Werter Herr Pfarrer,
    meine Abscheu vor Ihrem Verhalten in der o.a. Causa habe ich nun so weit im Griff, daß ich Ihnen jetzt unbefangen und in Beachtung der Netiquette gegenübertreten kann.
    Sie sind also Pfarrer und Richter und auch ein bisschen Henker!
    Mein Onkel, wie mein Großonkel waren Kapuziner-Patres. Sie waren keine Richter, das Richten haben sie dem Lieben Gott überlassen.
    Nur die Erinnerung an diese beiden Diener des Herrn kann mich in diesen Augenblicken mit meiner Religion und mit Menschen Ihrer Einstellung versöhnen.
    Hochachtungsvoll
    Heinold Perkmann

    So schrieb ich heute (traurig) aus Südtirol an den Herrn Pfarrer Frohn

  6. Der Papst bringt sogar die christliche Weihnachtsgeschichte mit Menschen in Zusammenhang die mit Sozialbetrug, Vergewaltigung, Massenmord, tödtliche Feindschaft gegen andere Religionen etc. assoziieren! Kann es sein das der Papst die Flüchtlingslüge politisch unterstützen will? Die allermeisten in unser Land eindringende Menschen sind keine Flüchtlinge!!!

  7. Jesus würde diese Kirche nicht „Sein Haus“nennen und wäre sicher auf der Straße unterwegs.Wenn es nur noch um sozial sein geht ,dann braucht es auch keine Kirche Die linken Besserwisser haben genug Clubs und Organisationen um Menschen zu helfen,besonders natürlich den Scheinflüchtlingen.Die Kirchen sollten endlich wieder die Wahrheit predigen,nämlich Jesus der Weg,die Wahrheit und das Leben.Allah ist nicht mein Gott und vor Nöchstenliebe kommt die Liebe zu Gott,dann die brüderliche Liebe (da sind Nicht Brüder ausgeschlosssen)dann die Nächstenliebe und natürlich liebe ich auch meine Feinde.

  8. Markus Frohn, ein WIDERWÄRTIGER HEUCHLER UND MENSCHENFEIND!!!
    Leute, tretet aus dieser Kirche aus, verweigert diesem Typen eure Präsenz, eure Kirchensteuer. Anders ist diesen menschenverachtenden Pfaffen nicht beizukommen!

  9. Das Milieu, dem unsere Pfarrer entspringen, wird immer bunter und vielfältiger.
    Auf der Todesanzeige sah ich kein Kreuz, las keinen Gedanken, der göttliches Licht hätte erkennen lassen.
    Ich habe meine Kirche inzwischen oft und heftig kritisiert und die AfD gelobt, aber mein Bischof hat meine Steuerspendengelder noch nie abgewiesen. Rührt das aus seinem väterlichen Herzen oder entschied dies sein Kämmerer? Mal sehen, ob mir eine Kündigung bevorsteht. Freiwillig gehe ich nicht.

  10. Ich warte darauf, wann die erste Organspende eines AFD Anhängers abgelehnt wird.
    Und ich bin drauf und dran, jedesmal wenn ich ein Geschäft betrete, provizierend zu fragen, ob ich zuerst meine Gesinnung offenbaren soll, bevor ich einkaufen darf.

    Jemand fragte nach dem Kontakt zu Pastor Markus Frohn.
    gegoogelt: markus.frohn@gmx.de

  11. Die Kirche ist das wofür man sie hält schon lange nicht mehr !
    Kirche und Politik sind zwei verschiedene Schuhe, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, und somit hat die KIRCHE sich aus der Politik herauszuhalten und auch jeden Andersdenkenden zu akzeptieren, auch diejenigen die kritisch gegenüber der Politik sind und dieses auch äussern.

  12. So hart wie es klingt.
    Nur durch den „selbstlosen“ Einsatz der ganzen Ehrenamtlichen war die Erschaffung Schildas möglich, wird dadurch am Leben erhalten und immer weiter ausgebaut.

    Edel sei der Mensch, hilfreich und GUT. Der Deutsche irrt halt niemals, sonst könnte die Welt nicht an seinem Wesen genesen!

  13. Nun kann man natürlich nicht beweisen, dass Herr Okon wegen dem Stress, den man ihm gemacht hat, einen tödlichen Herzinfarkt erlitten hat. Es ist aber die plausibelste Erklärung.

    Stress und Ärger steigern den Sympathikotonus, also die Aktivität desjenigen Anteils des vegetativen Nervensystems, den man als Sympathikus bezeichnet. Natürlich beeinflusst das den Kreislauf negativ. Natürlich ziehensich dann auch Coronararterien eher mal zusammen.

    Die ganze Geschichte kann einen nur sprachlos machen. Erst wird jemanndem die Hölle heiß gemacht, nur weil er einen Kumpel mit AfD-Mitgliedschaft hat, dann stirbt er vermutlich durch diesen Stress oder zumindest AUCH durch diesen Stress, und dann verfasst einer derjenigen, die den Stress gemacht haben, einen offenbar heuchlerischen Nachruf über seine ach so tiefe Betroffenheit.

    Einfach nur zum Kotzen alles.

  14. Das Ziel ist eine Eine-Welt-Religion und dieses Spiel gehört ebenfalls zur Erreichung dieses Zieles. Der Mensch benötigt definitiv keine Dogmen.

    • Guter Gedanke, August, zumal der multikulturelle europäische Großstaat kommen soll, mit angedachter Rassenvermischung, gesteuert von 20 %Reichen und im Schlepptau deren Untertanen, die 80 % prekäre ausmachen. Für mich ist aber derzeit entscheidender, dass die Kirchen am Tropf des Staates hängen und sich damit nicht mehr frei bewegen können, eine Art Zwangsjacke zwar, aber keine Entschuldigung für die Unterwürfigkeit gegenüber dem absoluten Islam der niemand neben sich duldet. Die Asylgewinne machen den Funktionschristen, die keine Vorbilder mehr sind, den Mund wässrig. Es wird aber nichts nutzen, wenn der totalitäre Islam die Oberhand gewinnt. Denn der infiltrierende Islam macht sich mit niemand gemein, erst recht nicht mit Kuffar, er will immer herrschen und unter seines gleichen sein. Die Oberhäupter der großen christlichen Kirchen begehen also faktisch Selbstmord auf Raten, wenn sie sich weiter den Wölfen im Schafspelz andienen. Der Sinkflug des Christentums geht so ungebremst weiter, bis entsprechende, nicht mehr korrigierbare Fakten geschaffen sind.

      • So ist es. Und dieser -von den Gemeinschaften selbst bewirkte- Absturz wird von diesen auch noch als „Segen“ verkauft…

  15. Ich versuche immer zu analysieren. Ich versuche auch immer die Beweggründe der“Gegenpartei“ zu verstehen. Wobei ich gleich hier am Anfang sagen möchte, daß „Verstehen“ nichts mit akzeptieren oder gar respektieren zu tun hat.
    Also, die Kirche!
    Jahrhundertelang hatte sie die Menschen fest im Griff, selbst Herrscher beugten sich dem Papst, der Gang nach Canossa ist wohl das bekannteste Beispiel, für die Unterwerfung gegenüber der Kirche.
    Sie konnten mit einem Kirchenbann ganze Städte ins Verderben schicken. Krankheiten wurden als Strafe Gottes angesehen, also mußten die Frauen, die der Heikunde mächtig waren ausgemerzt werden, siehe Hexenverfolgung und Verbrennung.
    Jetzt haben sich die Menschen, sehr zum Unmut besonders in der katholischen Kirche, weiter entwickelt. Wir haben es gewagt herauszubekommen, daß Jesus wahrscheinlich im September geboren wurde, daß eine Heerschar von Frauen in begleitet hat und auch gepredigt hat( Jesus und die verschwundenen Frauen), man vermutet sogar daß Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war und sie eine Tochter hatten, usw.
    All das hat der Kirche nicht so geschadet, wie sie es befürchtet hatte, aber! die Menschen lassen sich nicht mehr so „verarschen“.
    Worauf will ich hinaus? Ich denke, daß viele kirchliche Amtsträger EIFERSÜCHTIG sind auf den Islam, der keine Widerworte, keine Kritik und schon gar keine Austritte aus ihrem Verein erlauben. Im Gegenteil, entweder Islam oder tot!
    Man kann diese Eifersucht fast verstehen, wie gesagt, weder akzeptieren, noch tolerieren, aber verstehen.
    Und jetzt ist etwas passiert, wo die Kirche wieder in ihren Mittelalter-Modus fallen kann. Sie kann den Menschen wieder drohen und sie kann wieder kontrollieren, was Menschen zu denken haben. Und statt des Geschwafels der Hölle, kommt hier die Kündigung, wenn Du nicht spurst. Damit machen wir Dich und Deine Familie kaputt, also denke gefälligst, was wir Dir befehlen.
    Das alles ist natürlich genauso verwerflich, wie zum Beispiel die Ablaßbriefe, wie die Hexenverbrennungen. Ja, die Jagd der Kirchen stelle ich auf die gleiche Stufe der Hexenverbrennungen. Das Handeln der Kirche ist wie im Mittelalter wieder voller Wut und Eifersucht, und natürlich Eigennutz.
    “ Was bildet ihr euch eigentlich ein, ihr Ausgeburten der Hölle, das ihr es wagt uns vorschreiben zu wollen, was wir mögen, denken und sagen. Wenn ich den Islam Scheiße finde, ist es meine persönliche Meinung! Die habt ihr mir nicht streitig zu machen! ES IST MEIN VERDAMMTES RECHT EINE EIGENE MEINUBG ZU HABEN! Und im Gegensatz zu: Ich mag keinen Spargel essen, habe ich für meine Aversion gegen den Islam, auch noch fundierte und stichhaltige Gründe, die jeden Menschen der auch nur einen IQPunkt über dem eines Toastbrotes liegt die gleiche Meinung haben lässt. Wer diese Ideologie, die nur aus Hass und Folter und Gewalt besteht, die wirklich überhaupt nichts mit der angeblichen Liebe der christlichen Kirche zu tun hat kann ,mit Verlaub, nicht ganz dicht sein“.
    Übrigens „Kirche“ was ist mit dem christlichen Gedanken gegenüber AfDlern? Aber da könnten Argumente kommen, die nicht von der Hand zu weisen sind?! Nur aus diesen Gründen, weil sie alle tief in ihrem Herzen wissen, dass die AfD Recht hat, will keiner mit ihnen sprechen. Denn es gibt ja keine Gegenargumente. Also ALLE die die Diskussionen mit den AfDlern umgehen und versuchen sich aus der Affäre zu ziehen stimmen eigentlich der AfD zu!
    Es ist eine beknackte Zeit in der wir leben, aber die Fassade bröckelt immer mehr!

    Wir sollten alle unsere Posaunen rausholen und auf nach Jericho!
    Und jetzt rufe ich allen Kämpfern, die FÜR DEN FRIEDEN UND DIE FREIHEIT kämpfen, ein lautes und kräftiges
    WIR SCHAFFEN DAS! zu
    Friede sei mit uns allen!

  16. Der Abschied hätte so auch von Atheisten verfasst werden können … – und würde es wohlmöglich auch.
    Gott wird nicht erwähnt, auch nicht die christliche Hoffnung.
    Deutlich sieht man den Zustand der Abwicklungsverwalter der ehemals stolzen Kirche.
    Herr, gib dem Verstorbenen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm.

    • Ich danke Franz für die Kritik an diesem missglückten und eiskalten „Nachruf“ eines professionellen Seelsorgers.
      Beinahe hätte ich den Inhalt überlesen. Es ist tatsächlich eine Respektlosigkeit, postmortal jemanden zu duzen, den man zu Lebzeiten nie mit dem Vornamen anredete, zu dem man stets eine professionelle Distanz wahrte. Ich empfinde es als plumpe und geheuchelte Vertraulichkeit.

      Dieser Nachruf liest sich zudem wie ein Arbeitszeugnis.

      Zitat :

      “ …der stets arbeitsfreudig und ideenreich mitgearbeitet hat..“

      Es fehlen in diesem Nachruf nur noch die Öffnungszeiten des Sekretariats zur persönlichen Abgabe von Bewerbungsunterlagen auf eine nun vakante Stelle……

      Ich möchte da dem Franz widersprechen. Selbst ein Atheist hätte hier Empathie geäussert, halt ohne Gottesbezug.

      Diese Amtskirche hat fertig. Darum bin ich dieser Tage aus dem Pharisäerverein ausgetreten. 30 Euro war es mir auch als Jobcenterkunde wert.

  17. Dieser Institution,es war die ev. ,haben wir verlassen,keinen Cent mehr für diese Pharisäer.Nur noch widerlich,was bei diesem Personal in den Kirchen vor sich geht.

    • Ich bin auch ausgetreten.
      Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, aber diese furchtbare Person Margot Käßmann hat es mir so richtig leicht gemacht.

  18. Die katholische Kirche knüpft hier nahtlos an ihre unrühmliche Vergangenheit während der Nazizeit an. Immer schön den Herrschenden nach dem Mund reden, nur ja die eigenen Pfründe immer schön sichern.
    Leute aufwachen, Glaube hat nichts mit Kirche zu tun, mit dieser Kirche schon garnicht.
    Ich hätte gerne die Emailadresse des Pfarrers Frohn und würde ihm gerne, in aller gebotenen Höflichkeit, meine Gedanken zukommen lassen.

    • @Markus Z.
      „Die katholische Kirche knüpft hier nahtlos an ihre unrühmliche Vergangenheit während der Nazizeit an. Immer schön den Herrschenden nach dem Mund reden, nur ja die eigenen Pfründe immer schön sichern.“ Vorsicht, erst nachdenken.

      Als ich die Geschichte von Richard Okon las mit dem Bezug zu Jan-Peter Trogrlic , wurde auch ich wütend, vor allem hinsichtlich des Verhaltens des Pfarrers, das vermutlich von oben her (Bistum – Generalvikar ?) angeordnet wurde. Wegen AfD-Mitgliedschaft kündigen ? Das ist ja wie bei Facebook – Schmarrn , es ist unterirdisch und in meinen Augen absolut unmöglich..

      Trotzdem : Die obige Behauptung stimmt ganz einfach nicht. Die „unrühmliche Vergangenheit “ ist zum großen Teil Erfindung der 68er Propagandisten, die selbst natürlich, hätten sie damals gelebt, an der Spitze des Widerstands gestanden hätten. Haha.
      Ich erinnere an die vielen katholische Priester im KZ, an den mutigen Auftritt der Kardinäle von Galen (Löwe von Münster) oder Faulhaber in München, die den Herrschenden nicht nach dem Mund redeten. Hinterher ist alles anders.

      Also : Verhalten im aktuellen Fall Okon – unter aller Sau, Verhalten von Kardinal Marx (und Herrn Bedford-Strohm) in Jerusalem -armselig und anderes mehr, aber bitte keine Pauschalurteile über die Vergangenheit. Das ist ja die alternative Nazikeule und total im Sinne der linksgrünen Meinungsmacher.

      • @oldman 2. Gut, sehr gut, dass jemand mal auch in diesem Forum die gefälschte Geschichtsschreibung beim Namen nennt! Wie viele katholische Geistliche waren im Priesterblock vom KZ Dachau – wer wurde dort vergast, wer starb und wer nicht?
        Wer gehörte zur so genannten Deutschen Kirche? Welche ev. Pastoren haben ihr geistig behinderten Kinder Kinderheimen überlassen, wohl wissend, dass dort zur völkischen Reinheit Maßnahmen mit Todesfolge an der Tagesordnung waren.
        Warum wurde Bonhoeffer vom Hochverrat erst 1996 rehabilitiert und weshalb haben Pastoren in Bielefeld gegen die Benennung einer Straßen nach Bonhoeffer protestiert?

        Wer war eigentlich Gerhard Lichtenberg und Erich Klausener?

        Kurzes Resümee: Deutsche (Bundesdeute) Vergangenheitsbewältigung ist das Widerlichste an Geschichtsfälschung, was mir je begegnet ist.
        Literaturtip: Ursula Krechel „Landgericht“

        chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/ein-falscher-doktortitel-17095

      • In jeder Organisation wird man Einzelne finden, die sich gegen die Machenschaften des Rests stellen. Ob man dies nun dann an der Organisation festmachen sollte ist fraglich.
        Das Viele Kirchenführer damals, ungeachtet ihrer Position, ihrer Zugehörigkeit, hinter der Politik der führenden Politik standen sollte unumstritten sein. Und den meisten ging es damals , wie auch aktuell, vorrangig um die persönliche Bereicherung, identitär auch um die Bereicherung der jeweiligen Glaubensgemeinschaft. Denn Fakt ist, das die Macht der Kirche seit geraumer Zeit nicht mehr die ist die Sie über Jahrhunderte war. Auch das ist geschichtlich zu belegen, und wer behauptet das dies nicht stimmt sollte sich tiefer mit der Geschichte auseinandersetzen.

  19. Eine Trennung von Staat und Kirche is schon längst überfällig! Die Einmischung der Kirchen in deutsche Politik ist nicht zu übersehen und ist nicht im Interesse der Deutschen, sondern nur der Regierenden! Kleine Schritte in dieser Richtung sind Kirchenaustritte und Spendenboykott. Auch die Kircheneliten haben gegen die Bevölkerung „geputscht“.

    • Ganz ehrlich: Die Kirchen und ihre eingetragenen Vereine mischen nicht nur in der Politik mit sondern auch in Wohnsysteme und -projekten. So bringt dann „Jesus“ die Schafe in die Ghettos sowie in den Artikel den Herrn Okon in den Tod. Da fängt man doch an wieder an die Satane zu glauben, die sich als Christus ausgeben!

  20. Ich stehe der Kirche schon immer mit Kritik gegenüber. Und gerade mit dieser meist sehr steifen, und oftmals Rückständigen Art der Katholischen Kirche und deren teils Fanatischen Mitgliedern hatte ich immer wieder Pronleme.
    Ich selbst bin evangelisch, und gehöre noch dieser Kirche an, aber auch mit dem dort zur Zeit laufenden Programm bin ich nicht einverstanden! So das sich diese Mitgliedschaft, sollte sich nicht bald was ändern erledigt haben.
    Ich habe hier bei PP erst vor kurzem, in einem Kommentar, die Frage in den Raum gestellt: „Brauche ich eine Kieche um an Gott zu Glauben“ , bzw vor etwas längerer Zeit: “ was würde Jesus heute machen, wenn er wieder kommen würde und sehen müsste, was ist aus seinem christlichen grundgedanken geworden“. Bei letzterem bin ich der Meinung das er die Masse der Kirchenvertreter in die Wüste schicken würde. Und das im Gegenzug die Kirchen, die in seinem Namen entstanden sind, ihn verdammen und verteufeln würden und warscheinlich als Sekten Guru abstembeln würden.
    Denn so machen Sie es sehr oft mit denen, so sehe ich diesen Artikel, mit denen die dem christlichen Grundgedanken näher stehen.

    • Sehe ich auch so. Man kann die (Frei-)Kirchentäter von heute durchaus mit der ihnen entsprechenden Kaste der Pharisäer damals vergleichen – die auch heute das Gleiche tun wie damals: Nämlich Leute, die Missstände aufdecken bzw. wirklich Gutes tun „zu töten suchen“, sei dies nun seelisch, körperlich, wirtschaftlich oder was immer..

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