Gerhard-Löwenthal-Preis für Sabatina James und Bruno Bandulet

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Konnte an der Preisverleihung nur per Videobotschaft teilnehmen: Sabatina James (c) David Berger

(David Berger) „Jeder hat eine Wirbelsäule, aber nur wenige ein Rückgrat“, so eines der bekanntesten Bonmots des Journalisten Gerhard Löwenthal. Gestern Nachmittag wurde in der Berliner Zitadelle Spandau erneut der nach ihm benannten Journalistenpreis verliehen. Und bei der Auswahl der Preisträger war auch in diesem Jahr das Kriterium des Rückgrat-Besitzes ein ganz wesentliches.

In diesem Jahr wurde Sabatina James mit dem mit 10.000 Euro dotierten Preis für Journalisten geehrt, den Ehrenpreis für Publizistik bekam der bekannte Buchautor Dr. Bruno Bandulet.

Es scheint geradezu typisch für die Situation, in der dieser Preis verliehen wird, dass Sabatina James diesen Preis nicht persönlich annehmen konnte. Vor einigen Montan musste sie das von der Massenmigration überflutete Europa verlassen, kein Land konnte mehr ausreichend für die zum Christentum konvertierte Ex-Muslima sorgen, die die Missachtung der Menschenrechte für Frauen im Islam seit Jahren hart kritisiert. Vermutlich hält sie sich derzeit in den USA auf, von wo aus sie eine eindrucksvolle Video-Botschaft an die Teilnehmer der Preisverleihung sendete.

Darin erzählt sie von den grauenhaften Erfahrungen ihrer Kindheit im islamischen Pakistan, der Gewalt gegen Frauen im Namen des Islam – und den befreienden Erfahrungen in ihrer Jugend in dem vom Katholizismus geprägten Österreich: Einem Land, das sie damals als Reich der Freiheit erlebte, als Heimat des Respekts vor der Person – unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihrem Geschlecht oder ihrer Religon.

In dieser Rede wurde gut deutlich: Der Islam ist weltweit der schlimmste Rassismus überhaupt.

Und christliche Bildungseinrichtungen und Geistliche, die in verharmlosen, machen sich an dessen rassistischen Untaten mitschuldig. Ganz anders äußerte sich da der Laudator für Sabatina James, der orthodoxe Bischof Anba Damian – der mit drastischen Beispielen die Christenverfolgung durch den Islam schilderte.

Mit dem Ehrenpreis für Publizistik wurde mit dem Unterfranken Bandulet ein Urgestein des Journalismus mit Rückgrat gewürdigt. Der Journalist, Publizist und Verleger, der nicht nur Franz Josef Strauß beriet, sondern auch für die „Welt“ und „Quick“ in führenden Positionen arbeitete, ist den meisten durch seine Kolumnen in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ sowie der libertären Zeitschrift „eigentümlich frei“ bekannt.

In seiner Rede würdigte er die Verdienste von Männern wie Löwenthal, Manfred Brunner und Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing, der u.a. die „Förderstiftung konservative Bildung und Forschung (FKBF)“ gründete, die neben der „Jungen Freiheit“ den Löwenthalpreis verleiht. Er betonte deren Bedeutung im Hinblick auf die sich abzeichnende Wende – weg von dem System Merkel, das Deutschland nicht nur finanziell in einem desaströsen Zustand zurücklässt.

Die offizielle Feierstunde endete mit dem gemeinsamen Gesang der Nationalhymne und einem Empfang im Foyer der italienischen Höfe.

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Galerie mit Bildern von der Feierstunde:

19 Kommentare

  1. Seeräuberjens
    Sabatina James einen Preis zu verleihen halte ich für überhaupt keine gute Idee. Schade für den Preis, schade für die JF, die ich lange Jahre regelmäßig gelesen habe, und deren Stimme ich für sehr notwendig halte. Die ich auch einem Flügel der AfD zurechne, der im Bundestag gehört gehört; ganz anderes als die reißerischen bis hetzerischen Menschen, die COMPACT um sich schart. Man kann sie nicht direkt eine Lügnerin nennen wie die Scheinasylantin Ayaan Hirsi Ali. Aber ihre ausschließlich von ihr erzählte Geschichte konnte nie durch andere Quellen bestätigt werden – etwa auch nicht durch Schulkameraden aus Linz –; halte ich angesichts für ihre erste angestrebte Karriere als Nacktmodell, bevor sie zu „Gottes Model“ wurde (Matussek) für einigermaßen unglaubwürdig (so läßt sich keine – auch sexuell – traumatisierte Frau in solch jungen Jahren ablichten, und schon gar nicht aus schnöden Karierregründen); daß sie in Ägypten eine Scheinehe einging, um einem Mann gegen Geld Papiere zu verschaffen, macht sie nicht sympathischer; und wie ihre Fan-Boys all dies in Wikipedia ins Versionsnirvana mobbten, wirft auch kein gutes Licht auf sie. Hamed Abdel-Samad, dessen traurige Lebensgeschichte nie in Frage stand, und der über diese hinaus auch ein ganz anderes theologisches Fachgewicht in die Waagschale wirft, wäre da z.B. ein ganz anderes Kaliber der mutigen Islamkritik. Die JF macht sich mit einer möglichen Betrügerin gemein. Die Fakten sind seit 2003 gut bekannt. Vergleiche z.B. http://www.kath.net/news/5393 https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sabatina_James&action=historysubmit&diff=74474037&oldid=51080465
    • O.L.I.T.A
      Da ich Sabatina nicht persönlich kenne, d.h. kein direkter Zeuge bin, kann ich mich zu den Vorwürfen nicht bindend äußern. Allerdings wurde ich bereits (vielfach) Zeuge von skrupelloser Verleumdung und Diskreditierung von Personen, die bzw. deren Einfluss man auszuschalten versuchte - auch im größeren (Orts- und anderweitigen) Verbänden. So habe ich z.B. erlebt, dass per Mund-zu-Mund-Propaganda gezielt Tatsachenleugnungen bzw. lügnerische Versionen eines Tatbestandes gepaart mit übler Nachrede über die zu schädigende Person verbreitet wurde, was dann von Allen im Umkreis -ohne eigene Zeugenschaft- übernommen und behauptet wurde. D.h.: Wenn "Alle" irgendetwas (Bestimmtes) behaupten, ist das noch lange nicht die Wahrheit - ganz im Gegenteil: Es sagt vielmehr Etwas über die dahinterstehenden Strukturen aus (...). Überhaupt sollte angesichts der Falsch-Propaganda sowie sichtbaren "Massenpsychose/-suggestion" in den letzen Jahren bei Jedem (Aufgewachten) generlell die Alarmglocken läuten, wenn eine Mehrheit oder Öffentlichkeit irgendetwas behauptet oder leugnet (...). Und wenn Ex-Klassenkameraden irgendetwas "nicht bestätigen können", heißt das noch lange nicht, dass Nichts vorgefallen wäre. Es gibt schließlich genug Zeugenberichte von ex-muslimischen christlichen Konvertiten, die massiv bedroht wurden (...). Hamed abdel Samad z.B. ist nicht einmal konvertiert - und bekommt bereits Morddrohungen. Überhaupt würde ich keinen großen Unterschied zwischen Androhung von "Misshandlung" (mit lebenslanger Schädigung/Todesfolge) oder Mord machen. Es spricht Bände, dass die Nacktfotos -die (soweit mir bekannt) aufgenommen wurden, bevor Sabatina konvertierte, und von denen sie sich öffentlich klar distanzierte- plötzlich zur "richtigen" Zeit an die Öffentlichkeit gelangten, ebenso wie die angeblichen "Fan-Boy"- Niederschriften. Ich halte das für eine niederträchtige Diffamierungs-Kampagne (typischerweise unter der Gürtellinie), WEIL sie bekannt wurde. Und dass der Orientdienst tatsächlich behauptet hat, es gäbe bei Konvertiten keine Morddrohungen, halte ich für mehr als fraglich. Aber selbst wenn, heißt das -wie gesagt- noch lange nicht, dass er damit die Wahrheit sagt - s.o. Dass Jemand, wie Sie gerade, Dinge in Frage stellen und Nachforschungen betreiben, finde ich generell gut. Allerdings bedarf es einiges an Hintergrundwissen und eines geschulten Auges, um sich wirklich ein Urteil bilden zu können. Hier spricht allein die Art und Weise schon für Diffamierungskampagne.
  2. Wolfgang Mackowiak
    Der Rückgrat Spruch erinnert mich an einen ähnlichen von Dieter Hildebrandt, bezogen auf einen CDU Politiker, dessen Namen ich wirlich nicht mehr erinnere: "Der hat so ein dickes Fell, der braucht kein Rückgrat."
  3. O.L.I.T.A
    Danke für diesen Artikel. Es freut mich, dass Sabatina James diesen Preis bekommen hat. Sie stand schon lange unter Bedrohung und Personenschutz, musste häufig den Wohnort wechseln - kein einfaches Leben. Dass sie (und viele Andere mit ihr) als wirklich asylberechtigte Schutzbefohlene wegen den neuen, angeblich "Schutzsuchenden" so ausgeliefert wird, dass sie, die Vollintegrierte, aus Sicherheitsgründen das Land verlassen muss, zeigt einmal mehr, wie sehr der Asylgedanke in seiner völligen Perversion gegipfelt ist.
    • Seeräuberjens
      Muß sie das Land verlassen? Hamed Abdel-Samad steht ganz anders im Licht der Öffentlichkeit. Ich glaube ihr nicht sonderlich, siehe oben. Ich könnte mir einfach gut vorstellen, daß sie sich im Amiland einen Neustart ihrer Karierre verspricht ähnlich der Scheinasylantin Ayaan Hirsi Ali, weil sie dort eben noch nicht so bekannt – und so begründet krisiert wird – wie hierzulande.
  4. Luther
    Wenn ich mir das auf der Zunge zergehen lasse,dass Frau James diesen Preis nicht persönlich annehmen kann,weil auch hier Keiner für ihren Schutz sorgen kann oder will.(merkel wird doch auch beschützt und im Moment hat sie ihn auch bitter nötig)Der Islam ist eben nicht nur eine harmlose Religion,nein ein demagogisches System,dass Leute zu Monstern verwandeln kann—IS ist nur eins und das jüngste Kind dieser Missgeburt.Gott sei wahrlich Dank für Leute mit Rückgrat!Ich bin froh für jeden ,der da Mut zeigt,ob Pegida,Identitäre,AfD,sogar ein Höcke fällt mir da ein.Egal,was die linken Pusteblumen darüber denken.....
  5. ceterum_censeo
    In diesen Zeiten ist es ausserordentlich wichtig, dass immer wieder und dauerhaft solche Zeichen gegen das linksrotgrünversiffte Gedankengut und die Unterwanderung unseres Landes mit diesem und einem überbordenen ISlam gesetzt werden. Weiter so!
  6. Hans Adler
    Es ist erfrischend zu erfahren, daß es eine solche Preisverleihung noch gibt. Denn man hat sich bereits daran gewöhnen müssen, daß derartige Preise, Auszeichnungen und Ehrungen nur noch an Denunzianten, Stasilanten, eine verkommene Journaille, Rechtsbrecher, unterwürfige Promis, selbstherrlich auftretende Erkärbären und selbsternannte Meinungsdiktatoren vergeben werden.
  7. Inge
    Es ist traurig,dass Sabatina James nur noch unter Polizeischutz leben kann,und Europa verlassen musste,da es hier zu gefährlich ist.Das ergeht ja einigen Islamkritikern so.Hat aber alles nix mit nix zu tun.Nur noch ein Trauerspiel was hier möglich ist,durch dieses versagenden Politkasten.
    • Brockenteufel
      Auch der Papst Franziskus versagt ja kräftig. So fordert er ein "internationales Mestizentum". Hier der Bericht über ein Interview des Papstes mit einer linken italienischen Zeitung. Die Bloggerin "Momentaufnahmen" mit ihrem Video beschreibt den den "Todeskult der christlichen Kirchen" https://www.youtube.com/watch?v=FrhkzT3FNg0
  8. Felizitas Küble
    Lieber Herr Dr. Berger, sehr guter Bericht, habe ihn leicht gekürzt übernommen: https://charismatismus.wordpress.com/2017/11/26/gerhard-loewenthal-preis-in-berlin-an-persoenlichkeiten-mit-rueckgrat-verliehen/ (Der Rassismus-Vorwurf an den Islam erscheint mir nicht präzise bzw. unpassend - der Islam verfolgt einfach alle Anders- oder Ungläubigen sowie eigene "Abtrünnige" usw (und zwar rassenunabhängig). Bei Gerhard Löwenthal habe ich eingangs noch erwähnt, daß er jüdisch war (übrigens war er in der NS-Zeit per KZ verfolgt). Bischof Damian ist nicht im eigentlichen konfessionellen Sinne "orthodox", er ist koptisch. (Die altorientalischen Kopten, in diesem Falle Monophysitisten, die viel älter sind als die östlichen Orthodoxen, nennen sich bisweilen "koptisch-orthodox", wobei mit "orthodox" nur die eigene Rechtgläubigkeit betont wird.) Ich habe daher "koptischer" Bischof geschrieben. Frohen Sonntag! Ihre FK
    • Seeräuberjens
      Hallo Frau Küble, was Rassismus angeht: „Ich kritisiere den ursprünglichen Islam, weil ich der Meinung bin, dass er mit seinem Rechtssystem, der Scharia, die schlimmste Form des Rassismus darstellt.“ So stellt Frau James ihr aktuelles Buch z.B. (gegen Ende) in diesem Interview vor: https://www.heise.de/tp/features/Scharia-ist-die-schlimmste-Form-des-Rassismus-und-der-Geschlechterungerechtigkeit-3375114.html?seite=all Ich nehme an, daß Herr Berger ein von Frau James auch auf der Veranstaltung gezogenes Fazit in indirekter Rede aufnimmt (allerdings zustimmend).