Wie richte ich einen Hashtag ein: „mir reicht’s“? Ein Gastbeitrag von Andrea Berwing

Eine grauhaarige Frau sitzt in der Runde von Anne Will, Sonntag Abend, 12.11.2017 mit erhobenen Händen, warnend, insistierend, ernst, allein, wirkt sie mitfühlend? Löst sie Verständnis aus für die Opfer von sexistischen Attacken? Eher empfinde ich innere Abwehr und was löst diese aus?

Die Diskussion bleibt vage, Tendenz: Witze und Flirt werden der Vergewaltigung fast gleichgestellt, die doch klar definiert ist vor dem Gesetz. Herr Baum, der einzige Mann in der Runde, wirkt männerkritischer als die hier anwesenden Feministinnen. „Wir müssen die Machtverhältnisse verändern.“ „Ich würde meiner Partei gern eine Quote verordnen!“

Frau Schele ist der Meinung, jede Institution hat einen Herrn Weinstein, sie sagt, wir haben eine Kultur, die Sexismus durchlaufen lässt. Also wir haben „die Kultur“. Wir in Deutschland. Gewagte These ohne die sonst so vielgeliebt geforderte Differenzierung. In jeder Institution ein Herr Weinstein?

Die öffentlichen Räume, auf dem Karneval, auf Bahnhöfen, in denen Sexismus ganz offen von „Männern“ aus anderen Kulturkreisen täglich geübt wird, scheint sie nicht zu meinen.

„Gewalt ist etwas, was andere mit mir machen, was ich nicht möchte. Wenn das auf der Ebene der Sexualität ausagiert wird, dann ist das sexuelle Gewalt, … Missbrauch und noch mehr.“

Schade, dass Frau Schele nicht den frühsexualisierenden Unterricht meint, in dem sich der Staat in die Sexualität von Kindern einmischt, die noch nicht äußern können, was sie möchten oder nicht möchten. Das Bewusstsein für körperliche Grenzverletzung ist schlicht nicht ausgeprägt.

Was und wer genau sich hinter den hohen Zahlen von sexuellen Angriffen verbirgt, offenbart Frau Schele nicht.

Frau Himmelreich vom Stern, die im Januar 2013 den Artikel „Herrenwitz“ schreibt, sagt, sie wollte zeigen ,

dass es (Herr Brüderle) ein Spitzenkandidat ist, der nicht geeignet ist, nicht modern genug für das Jahr 2013“.

Als Journalistin. Um dies aufzuzeigen, benutzt sie als Mittel der Diskreditierung den „Herrenwitz“. Anstatt sie zu fragen, warum sie so lange gewartet, warum sie den „Aggressor“ nicht gleich in die Schranken gewiesen hat, ergeht sich Herr Baum in Demut. Sie sagt es ja irgendwie selbst, sie hat die „sexuelle Belästigung“ als Mittel zum Zweck benutzt, einen FDP Politiker zu diskreditieren.

Keine Fakten, die seine politische Unfähigkeit darstellen können, sondern ein vielleicht ungeschicktes aber bestimmt nicht diskriminierend gemeintes missglücktes Kompliment.

Humorbefreit wird die Debatte geführt.

Haben Frauen keine besseren Argumente in der politischen Auseinandersetzung? Verhandelt wird nicht im Gericht, sondern das Urteil wird ohne Anhörung medial verkündet.

Hat der Körper von Verona Pooth wirklich keine Rolle bei ihrer Karriere gespielt? Sie gibt sich humorvoll, nennt die Debatte scheinheilig, übt auch ein wenig Kritik, irgendwie erfrischend. Frau Pooth und Frau Fendel habe ich mir gern angeschaut.

Während die ARD schon mal den Kotau übt, ein Kameraschwenk von unten nach oben sei sexistisch, präsentiert Mattel die Barbie mit Hidschab, es gibt sogar ein Vorbild, die Sportlerin freut sich nun, dass kleine Mädchen schon mal mit einer Barbie üben dürfen, wie man einen Hidschab anlegt.

Kevin Spacey ist per Debatte jetzt ein Kinderschänder, der sich 24jährig zu einem 14 jährigen gelegt haben soll. Als dieser abwehrt, steht er auf und geht.

Damals war er nicht berühmt, heute, wo er es ist, wird seine Ehre gekapert, seine Existenz vernichtet. Auf dem Altar der medialen Hinrichtung.

Frau Fendel will ihn retten, doch der Zeigefinger und die erhobenen Hände vor ihrer Nase lassen sie nicht weiter zu Wort kommen.

Dustin Hoffmann hat in den achtziger Jahren einen – vielleicht missglückten – Witz gemacht. Seine Lebensleistung – egal – er, wie Kevin Spacey

…sind jetzt medial schlimmer da, als tatsächliche Vergewaltiger, stehen unterhalb der Araber und anderen „Männer“ in der Kölner Silvesternacht.

Als Frau fühle ich mich durch diese Debatte herabgewürdigt. Wenn mir einer frech kommt, kriegt er eine passende Bemerkung, wenn es zu arg ist, eine Ohrfeige. Da bin ich sogar besser dran, als männliche Opfer von Mobbing ( auch durch weibliche Vorgesetzte, da fallen mir aus dem öffentlichen Leben spontan Beispiele ein, Ihnen nicht?). Für Männer wird es schwierig, das zu benennen, wäre ja unmännlich. Ist das die angestrebte Gleichberechtigung?

Mich ärgert, dass so einer Debatte soviel Raum eingeräumt wird, der „Herrenwitz“, mag er auch geschmacklos sein, ist und wird keine Vergewaltigung, ihn so in den Mittelpunkt zu heben ist eine Verhöhnung der Frauen und Mädchen, die wirkliche Opfer sind.

Klassenlehrer und -Innen wissen am Ende eines Schuljahres nicht, ob manche Mädchen aus einem anderen Kulturkreis im nächsten Jahr wiederkommen. Es ist gut möglich, sie wurden mal schnell minderjährig verheiratet. Das ist eine ehrliche Debatte wert, das sind auch wirkliche Opfer von Sexismus.

Ein Trupp Araber, der sich neben mich setzt und „ficki ficki“ sagt, den empfinde ich als Bedrohung, aber dieses Thema wird von den Berufsfrauen totgeschwiegen.

Ein Mann (Phänotyp südländisch), der mich beim Joggen verfolgt, vor dem ich erst kürzlich im Volkspark Friedrichshain geflüchtet bin, der ist für mich gefährlich.

Und was passiert durch so eine öffentliche Vernichtung Einzelner, ohne Gerichtsverfahren, ohne Möglichkeit, sich fair zu wehren? Soll ich den Namen des Schülers outen, der, als wir beide zwölf waren, im Klassenzimmer versucht hat, zwischen meine Beine zu greifen? Vielleicht ist seine Karriere dann auch hin. Ich fand es schon mit zwölf besser, ihn mit Schulmöbeln zu bewerfen. Er hat mich nie wieder angegrapscht.

Haben wir jetzt eine bessere Gesellschaft, haben wir bessere Beziehungen? Was macht das mit der natürlichen Anziehungskraft zwischen Mann und Frau, dem Spiel zwischen den Geschlechtern, dem umwerben? Welche Frau mag keine Komplimente? Sollen Männer jetzt aus dem Fahrstuhl aussteigen, wie in Amerika üblich, wenn Frauen einsteigen? Soll dadurch geteiltes Schwimmen, so wie in Darmstadt jetzt bald eingeführt, entschuldigt werden?

Werden jetzt Witze verboten? Neue Gräben entstehen.

Alles wird verboten sein, runtergespielt oder aufgeputscht, so wie es sich die Medienvertreter und Parteien grad einfallen lassen, damit über die großen Probleme nicht geredet werden muss, über die wirklichen Opfer von Vergewaltigung, Mord und Totschlag. Und die Opfer, die unnötigerweise durch Politikversagen noch hinzukommen und werden. Und gerade, weil Frauen das „schwächere“ Geschlecht sind, durch körperliche Unterlegenheit, wundert es mich, dass wir durch Politik und Medien nicht besser und aufrichtiger vertreten werden, also auch geschützt werden. Das erwarte ich durch ehrliche Debatten und Beiträge, die wirkliche Täter und strafrechtlich relevante Taten auch ordentlich benennen.

Opfer von Vergewaltigung, die nichts mehr sagen können, wurden am Sonntagabend nicht einmal erwähnt. Maria L., vergewaltigt und getötet, ihre Stimme, verstummt.

Doch hat sie während eines Filmdrehs einen schlechten Witz gehört? Nein. Sie wurde während ihres Nachhauseweges vom Fahrrad gestoßen, gewürgt, ihre Geschlechtsorgane wurden malträtiert und dann wurde sie in den Fluss gelegt, zum Sterben. Mord. Eine Frau polnischer Staatsbürgerschaft, die, in Rimini vergewaltigt und deren Gebärmutter nach der brutalen Attacke rausoperiert werden musste, ist ebenfalls nicht präsent in der illustren Runde, ist keiner Erwähnung wert. Sie wurden von Männern geschändet, die aus einem anderen Kulturkreis stammen.

Frauen, die sich nicht wehren konnten, die keine Lobby haben. Weil sie die „falschen“ Täter erwischt haben.

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andrea berwingVon der Autorin ist nun die Neuausgabe ihres Buches „Die Wahrheit ist anders“ erschienen: Amazon

An folgenden Terminen kann man die Autorin in den nächsten Wochen bei Lesungen persönlich kennen lernen:  Lesung Vokü mit Andrea Berwing 28.11.2017  18.00 Uhr bis 22.00 Uhr  Offenes Jugendhaus Riesa, Bahnhofstraße 44, 01587 Riesa – , 29.11.2017 Lesung – geschlossene Veranstaltung – JVA Zeithain, Justiz Sachsen – , 21.12.2017 Lesung Z-Bar in Berlin Mitte, Bergstraße 2 in 10115 Berlin – 20.15 Uhr

 

 

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29 Kommentare

  1. Wer sich vor der irrationalen aufwallenden Flutwelle der modernen Frauen retten möchte als Mann, der sollte sie über den unbestechlich wahren Geist bloß stellen und entlarven xx

  2. Jetzt wird’s ernst: die Feministilanten auf dem Durchmarsch:

    Wenn ich das Titelbild sehe und dann das rot umrandete Verbotsschild rechts:

    ‚Herrenfahrräder‘ Verboten!

  3. Der helfende weiße Mann kann ja mittlerweile nur noch ein Nazi sein, denn ein Bessermensch greift niemals einen anderen Menschen an, nicht einmal in Notwehr und schon gar keinen Menschen mit möglichem Migrationshintergrund. Diese „Logik“ der uns moralisch weit überlegenen Besserfrauen und ihrer Bessermänner kann, egal wie wir hilfsbereiten weißen Männer uns im Notfall verhalten, nur gegen uns Anwendung finden. (Erinnert mich gerade an sämtliche meiner Beziehungen mit pseudoemanzipierten Frauen, komisch 😉 ) Liebe Frauen, lest „Der dressierte Mann“ von Esther Villar und werdet wach: Emanzipation ist keine Einbahnstraße, dafür müsst ihr kämpfen, aber gegen die richtig harten Hunde. Und die sind wir weißen Männer zum größten Teil schon lange nicht mehr. Sondern eure islamischen Hätschelkinder.

  4. Ich habe mich bei der ganzen Debatte zunächst geärgert über die Undifferenziertheit der ganzen Diskussion, bei der ein ungeschicktes Kompliment mit einer Vergewaltigung in einen Topf geworfen wurde.
    Bis mir klar wurde, welche Absicht dahinter steht, da kam es mir fast hoch. Es ist kein bloßes Hyperventilieren einiger Feministinnen, wie ich bei der Auseinandersetzung mit einigen ihrer Zunft feststellen musste, sondern ein bewusstes Aufbauschen vieler Taten, um zu zeigen, dass es schon immer reihenweise überall sexuelle Übergriffe gegeben hat und somit kein neues Phänomen, dass sich viele Frauen im öffentlichen Raum nicht mehr sicher fühlen können, weil es alltäglich geworden ist, angegrabscht zu werden etc. Einfach ekelhaft und im Grunde in hohem Maße antifeministisch, ebenso wie die Toleranz und Hofierung mittelalterlicher Vorstellungen und entsprechender Verhaltensweisen, sofern diese von den guten heilbringenden Zuwanderern kommen.

    • Ja und mit der Pauschal-Kriminalisierung des weißen Mannes soll nicht nur der muslimische Sexwahn relativiert werden, sondern ganz subtil auch die Kultur der Weißen insgesamt, die ja der wirren Logik der Pseudofeministen nach durch und durch sexistisch geprägt und damit abzulegen ist. Nebenbei wird noch ein Keil zwischen die Geschlechter getrieben, das Misstrauen gegeneinander geschürt und wunderbar von den wirklich brennenden Themen dieser Zeit abgelenkt. Auf der einen Seite wird also unsere Kultur komplett auseinander genommen und als versachtenswert diffamiert, während über die in Wahrheit barbarische Unkultur des Islams geschwiegen oder diese verklärt relativiert wird. Kritik an unserer Kultur ist so lange berechtigt, wie sie sich faktisch orientiert und nicht hysterisch. Vielleicht verschieben viele ihre berechtigten Angstgefühle, die sie aufgrund der fortschreitenden Durchdringung der europäischen Kultur durch den Islam haben auf ihnen erträglicher erscheinende Nebenschauplätze, das heißt, statt der endlich notwendigen Debatte über den Islam, werden Stellvertreterdebatten über jeden anderen Kram, der gerade der heiße Scheiß ist geführt, weil man Angst davor hat, den Namen des wirklich Bösen auszusprechen, ganz so, als könne man das Böse damit von sich fernhalten, indem man es verleugnet. Es ist also so etwas wie das Pfeifen des Wanderers im finsteren Walde voller Räuber: Eine Art magische Beschwörung, ein Abwehrzauber, der allerdings nichts nützt, denn die Räuber hält kein Pfeifen ab.

      • Tja, und dann werden sich die Frauen über diese Art dressierter Männer lustig machen und als Sextouristinnen zu den knallharten Machos jetten, denn kein halbwegs sinnlicher Mensch kann einen dermaßen lustfeindlichen Prüderiewahn psychisch gesund überleben Hierzulande haben die „Feministinnen“ also gerne die Hosen an, die sie auswärts bereitwilligst fallen lassen. Ganz genau wie ihre wahren Brüder im Geiste, die Machos.
        Das ist Emanzipationssplitting vom feinsten. Siehe auch: http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-14316074.html

  5. Wie bereitwillig sich die Medien dazu hergeben, Herrenwitze beinahe zu Verbrechen zu stilisieren und Vegewaltigungen und Morde zu ignorieren ist für mich ein Zeichen mehr dafür,wie skrupellos und gewissenlos unsere Werte von vollkommen charakterlosen Menschen(Moderatoren) verraten werden!

  6. Ich denke Unrecht ist Unrecht, egal wer es verübt. Das soll im Mittelpunkt stehen!
    Meine Vermutung ist allerdings schon, dass diese Hysterie im Zusammenhang mir ME TOO,damit zu tun hat, dass Probleme die zugewanderte Asylsuchende in Österreich, Deutschland und anderswo bereiten, nicht oder kaum angesprochen werden. Statt dessen verlagert man das Problem. Aber egal wer übergriffig ist, er gehört belangt, ich verwehre mich gegen Hetze!

    • @deingruenerdaumen
      Definieren Sie „Hetze“ (nach Möglichkeit im thematischen Zusammenhang).
      Was meinen Sie mit „verlagert“?

      • Hetze: Eine Person oder Menschengruppe unsachlich d.h. ohne Beweise verantwortlich zu machen für Probleme , die gerade in der Gesellschaft relevant sind. Thematischer Zusammenhang: Hexenprozesse als Ventil für die gesellschaftlichen Umbrüche zu Beginn der Neuzeit, sie führten zu massiver Verunsicherung. Die Entdeckung Amerikas, das Weltbild das die Erde als Mittelpunkt der Erde sah galt nicht mehr. Die Judenverfolgung in Deutschland und Österreich nach den sozialen Notständen der Zwischenkriegszeit.
        Verlagert: Wenn ein Problem unter den Nägeln brennt aber nicht ausgesprochen werden darf, z.B. weil die Angst vor Konsequenzen zu groß ist, werden schwache Mitglieder der Gesellschaft (kann auch ein Team sein oder Vieles mehr) angegriffen und für Dinge verantwortlich gemacht, die sie verursacht haben aber auch für Probleme, die sie nicht zu verantworten haben. Ein Beispiel: In einem Kollegium von LehrerInnen, arbeitet eine Leiterin, die unheimlich ehrgeizig ist, viel arbeitet, sich für „Alles“ verantwortlich fühlt unsich dabei stark überfordert. Die Kolleginnen fühlen sich unwohl, weil sie sich entmündigt fühlen durch Sätze wie:“Meine Schule“, die Leiterin kann nicht telegieren , der Rückhalt durch das Team geht verloren, die Leiterin findet keine Lösung bzw. sucht die Schuld bei anderen und sucht sich ein schwaches Teammitglied aus, auf das sie losgeht und diesem Fehler vorwirft, die diese Person begangen hat aber auch Fehler, die sie nicht begangen hat. Die die Leiterin greift das Opfer öffentlich, vor allen Anderen an. Sie weiß, diese Person wird sich nicht wehren und sie wehrt sich auch nicht bzw. ungenügend. Sie wird zum Sündenbock. Das Team bleibt indifferent aus Angst vor einem Konflikt mit der Vorgesetzten.
        Im Falle der sexuellen Belästigung von Frauen meine ich, dass sehr wohl Zugewanderte Übergriffe tätigten, aber nicht nur sie. Sie stehen aber im Brennpunkt der Aufmerksamkeit, sodass man leicht andere Täter aus den Augen verliert und meint, die „Ausländer“ sind die Vergewaltiger und zwar ausschließlich.
        Ist das verständlich?

      • Oh ja, das ist verständlich
        Naja, obwohl, also wenn ich noch kurz darf…
        Was ich gerne wissen würde…
        Wer sagte jemals (außer Sie gerade), dass nur „Zugewanderte“ (schönes Wort übrigens) Täter sind? Oder wer genau (außer Sie gerade) sagte, dass „Ausländer“ Vergewaltiger sind „ausschließlich“?
        Nennen Sie nur einen, der das jemals sagte. Haben Sie einen Verdacht, wer so etwas auch nur denken könnte?
        Ist hier jemand in der Runde anwesend, der das glaubt oder jemals so sagte? Dr. Berger, sagten Sie so etwas irgendwann mal?

        Wäre ja auch eine völlig irre Aussage, wie kommt man als gesunder Mensch auf so etwas?

        Und ich würde auch noch gerne wissen, da wir ja mit den schon länger hier Lebenden schon genug Probleme haben (und das nicht aus den Augen verlieren dürfen), ob es dann Sinn macht zusätzliche Probleme zu importieren? Erhöht sich das Risiko für Frauen (und andere Opfer) dadurch nicht oder ist das, Ihrer Ansicht nach, eine zu vernachlässigende Größe und hinzunehmen?
        Haben Sie evtl. eine Idee wie wir es hinbekommen, dass Frauen wieder angstfrei (relativ wie ca. 2014) joggen und Silvester feiern können?

        Habe ich mich auch verständlich ausgedrückt? Wenn nicht, fragen Sie einfach nach. Solange ich darf, werde ich Ihnen gerne antworten.

  7. Zitat: „Sie sagt es ja irgendwie selbst, sie hat die „sexuelle Belästigung“ als Mittel zum Zweck benutzt, einen FDP Politiker zu diskreditieren.“

    Beschämend, dass Baum, immerhin Parteikollege von Brüderle und Jurist, da nicht eingehakt und die Ungeheuerlichkeit dieses Vorgangs als Denunziation angeprangert hat!

    Da erdreistet sich eine mittelmäßige Reporterin zu entscheiden, wer würdig oder nicht würdig für ein politisches Amt ist? Dies ist ja wohl nur dem Wähler erlaubt, nicht jedoch solch hergelaufenen Schreiberlingen!

  8. Das wird jetzt hart!

    Schlechte Nachrichten für alle Frauen:

    Das ist erst der Anfang. Wer glaubt, dass es von alleine besser wird, der sollte Schweden googeln oder zumindest das Gehirn einschalten.

    Der triebgesteuerte weiße Mann kann euch nicht helfen. Steht er doch bereits wegen einem unbedachten Herrenwitz mit einem Bein im Knast. Jedwede Ursachenbenennung ist mittlerweile Hetze und Rassismus. Und nun soll er ungestraft „people of colour“ wegboxen? Vergesst es! Nicht mal mehr die Polizei setzt sich derartigen Verdächtigungen aus. Selbst eure Anzeigen könnten im Papierkorb landen.

    Helft euch gefälligst selber! Geht richtig wählen. Macht den Mund auf und hört auf am Bahnhof zu klatschen. Schließt euch zusammen und werdet so laut, dass man euch überall hören kann.
    Wenn ihr weiter kurze Röcke tragen, Party machen und den Kochdienst verweigern wollt, ist das euer eigenes Problem. Frauen müssen Frauen informieren, da diese nachweislich niemals auf alte weiße Männer hören würden.
    Wer von den unreinen Männern sein Leben dennoch riskieren oder in den Knast wandern möchte, weil er Bekloppt_Innen hilft (die dann das verbotene Wort „Negerhäuptling“ gehört haben könnten?), wird daran nicht gehindert.
    Vollverschleierungspflicht für Frauen stört mich mittlerweile überhaupt nicht mehr (warum auch, wenn es die Frauen nicht sonderlich tangiert).

    Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um. Viel Spass beim joggen.

    Kölle Allahf

  9. Super Artikel!
    Wirklich unbegreiflich, was hierzulande alles geschieht!

    Und wie die Autorin auch völlig richtig beschreibt, kein Wort über die Opfer moslemischer GEWALT, kein Wort über die, die von Merkills hereingeschaufelten ‚Goldstücken‘ vergewaltigt, gar umgebracht werden (sh. z.B. hier den Thread ‚Joggerin bei Gooogle‘)

    Aber die passen ja auch nicht in Merkills Islamversifftes ‚Umvolkungs-Projekt‘, sind nur lästige ‚Kollerateralschäden‘ auf dem Weg dorthin und nicht der Rede wert.

    Und ja, es ist tatsächlich kein Witz: Lt. einer dpa-Meldung gibt es nun tatsächlich eine ‚Hidschab-Barbie‘
    des amerikanischen Herstellers.

    Vorbild soll dem Vernehmen nach irgendeine moslemische Sportlerin (?) gewesen sein, die bei den letzten Olympischen Spielen mit eben demselben angetreten sein soll. Die erlngt wohl nun auch noch weltweite ‚Berühmtheit‘. Ach, wie mutig!
    Ich allerdings habe mir die Dame sz. nicht ‚angetan.‘ –

    Ja, Mädchen, dann kauft mal alle brav die ‚Hidschab-Barbie‘ und übt schon mal fleissig das Anlegen des unentbehrlichen Kleidungsstücks!

    Denn wie ich hier schon prophezeit habe, die ‚Burka-Pflicht‘ für alle kommt bestimmt….

    Ich kann bei alledem nur noch in ungläubiges Entsetzen verfallen bei soviel – aber auch bewusstem, gewollten und planmässig installierten – Schwachsinn!

    Und das blöde Volk merkt’s nicht mal!

    • Übrigens: wie weiter zu erfahren ist, soll diese Barbie- ‚Figur‘ lt. Hersteller Teil einer Serie sein, die ’starke Frauen als Vorbilder für Mädchen *feiern* (sic!)‘ soll…

      Nun, ihr Mädchen – wie oben schon gesagt, dann übt mal fleissig mit Barbie das ‚Hidschab‘-Anlegen, damit ihr dann auch ‚richtig starke Frauen‘ werdet!!!!

  10. Verona Pooth hat mit den Mitteln, die ihr der liebe Gott zu Verfügung gestellt hat, das Beste draus gemacht. Da ist nichts dran auszusetzen.

  11. Je größer die echten Probleme werden, desto hysterischer werden Problemchen hochgejazzt. Simpelste Ablenkungsstrategie. Spalten und herrschen, um Macht zu schaffen und zu erhalten. Das ist das Ziel.

  12. Leider ein misßratener Schlußssatz:

    „Frauen, die sich nicht wehren konnten, die keine Lobby haben. Weil sie die „falschen“ Täter erwischt haben. “

    GENAUER:

    „Frauen, die sich nicht wehren konnten, die keine Lobby haben. Weil sie von „falschen“ Tätern erwischt WURDEN. “

    Mit freundlichem Gruß

    • Nun, wie man’s nimmt!

      Das Opfer hat sich doch sicher den Täter selbst ausgesucht!

      Sie kennen vielleicht die alte Weisheit: ‚An einem Mord ist niemals der Täter, sondern das Opfer schuld! Warum geht es denn her und lässt sich erschlagen‘ –

      → ‚Merkill-Logik‘ anno 2017!

    • genau!
      Die armen Frauen. Durftet ihr etwa nicht wählen? Hätten die Frauen ihr Wahlverhalten nicht an die Silvesterereignisse anpassen können? Wo man hinschaut Frauen, Frauen Frauen. Sozialpädagoginnen in den Flüchtlingsheimen, Klatschende Frauen am Bahnhof, Demonstrierende Frauen, Talkshowfrauen, Irre mutige Joggerinnen.
      40 Mio Frauen haben keine Lobby?
      Wenn Frauen zu doof sind, wie soll Mann denen helfen? Ich erkenne keine weitreichende Solidarität unter Frauen, ganz im Gegenteil. Frauen interessiert es Mehrheitlich nicht, solange sie selber nicht betroffen sind. Oder wo bleibt der gesamtgesellschaftliche Aufschrei der Frauen???
      Fangt an euch selber zu helfen (ginge ganz leicht!!!..doch…ganz ganz leicht). Ich für meinen Teil helfe nur jemandem, der auch bereit ist sich helfen zu lassen.
      Soll heißen: nicht die Männer ansprechen, sondern erst mal bei euch Ordnung schaffen.

  13. Vielen Dank, Frau Berwing, für diese Ausführungen, die so viele einschlägige Aspekte in diesem Zusammenhang enthalten, die vom System gezielt auf den Kopf gestellt wurden und werden, und die Sie hiermit wieder „auf die Füße gestellt“ haben!
    Diese Thematik bewegt sich im größeren Gesamt-System des Gender-Wahnsinns, der die Dekonstruktion des binären, hetero-normalen Geschlechts bezweckt. Dabei ist diese Champagne sehr selektiv kulturell und rassistisch aus- und angelegt.
    Deshalb ist es wichtig, diese systemischen Inszenierungs-Zusammenhänge immer wieder zu benennen und sie mit Nachdruck zurückzuweisen!

  14. Sehr erfrischende und zutreffende Ausführungen. Besonders den triftigen Ausdruck „Berufsfrauen“, ein Begriff unter den z.B. Herr Baum fällt, Frau Poth aber nicht, werde ich mir merken.

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