Eine Klarstellung von Naomi Seibt

Vor wenigen Tagen habe ich einem Interview auf dem Youtube-Kanal „unblogd“ zugestimmt und mich darin zu der aktuellen politischen Situation aus meiner Perspektive als Abiturientin, sowie inhaltlich zu meinem auf Philosophia Perennis veröffentlichten Artikel „Nationalismus und moderne politische Rechte: Warnende Vorboten eines neuen Nationalsozialismus?“ geäußert.

Großer Dank gilt zunächst denjenigen, die mich zu der Veröffentlichung ermutigt und mir persönlich ihre Plattformen angeboten haben, sowie selbstverständlich den weitaus überwiegenden ehrlichen Unterstützern in Kommentaren und privaten Nachrichten.

Wie leider zu erwarten war, sind aber einige Kommentare vereinzelt mit anstößigen oder gar rechtsextremen Äußerungen gespickt.

Das mag daher kommen, dass Extremismus und Polemik aus Gründen undifferenzierter Wut, gekoppelt mit einer gewissen unreifen Aufmerksamkeitsbedürftigkeit, gerne hemmungslos im Scheinwerferlicht posieren. Leider sticht gerade Radikalismus aufgrund seines grotesken Charakters gerne besonders heraus.

Obwohl das eigentlich selbstverständlich ist, sehe ich es als meine Pflicht an, deutlich klar zu stellen, dass ich zwar zu der von mir geäußerten Meinung, nicht aber zu ungehobelten Verzerrungen meiner Worte durch Dritte stehe.

Ich möchte weiterhin darauf hinweisen, dass ich keine Verantwortung für die Verbreitung meiner Publikationen auf anderen Plattformen im Internet übernehme, da ich keine Absprachen mit den Verantwortlichen und darum keine Kontrolle darüber habe.

Das bedeutet nicht, dass ich alle Seiten verachte, die meine Worte teilen, aber eine Distanzierung wie hier geschehen halte ich besonders zu meinem eigenen Schutz für angebracht.