(Michael van Laack) Nur wenige Stunden nach Macrons „revolutionärem Sieg“ bei der ersten Runde der französischen Parlamentswahl wurde auf dem Internetportal Lies&Leaks.com, dass zum 1. August dieses Jahres im Netz freigeschaltet wird, die finale Version der Begründung des norwegischen Nobelpreis-Komitees anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises 2017 bekannt, aus der ich auszugsweise zitieren möchte:

Emmanuel Jean-Michel Frédéric Macrons Verdienste für sein Land, für Europa, ja man muss sagen für die Welt sind mit Worten kaum zu beschreiben. Schon am Tag nach seiner Wahl gab es gefühlt mehr Freude und Kuscheligkeit überall auf unserem schönen Planeten als je zuvor.

Seitdem hat er den Bürgern seines Landes das Gefühl der Einheit gegeben, in einer stabileren und sichereren Gesellschaft zu leben; die Bürger Europas ließ und lässt er unermüdlich täglich an dem riechen, was man Freiheit nennt; ohne ihn wäre die Welt trumpiger und verschmutzter;

…ohne ihn könnte die bedeutendste aller Frauen, die jemals auf diesem Planeten gelebt hat – Angela Merkel – die Weltwirtschaft nicht am deutschen Wesen genesen lassen.

18985341_1564993280237755_571506457_nKurzum, Friede überall dort, wohin der von vielen geliebte und verehrte Präsident sein Auge richtet!

Und so hatte dieses Komitee keine andere Wahl; wie schon vor einigen Jahren, als es galt, den neuen Messias des Westens – Barack Obama – als Licht für die Welt auf den Scheffel zu stellen, so wollen wir in diesem Jahr den jungen Vater einer neuen Weltordnung loben und entsprechend bepreisen.

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Foto: (c) Montage/Wikipedia

 

 

 

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.