Das kleine ABC der unkorrekten Denker des Abendlandes. Heute: Thomas von Aquin – der islamophobe Philosoph. Von Michael van Laack

An Pfingsten hatte ich endlich mal wieder Zeit, etwas Heidnisches zu lesen.

Nein, nein… nicht in den jüngsten Verlautbarungen der Deutschen Bischofskonferenz, sondern in „meinem“ Thomas habe ich geschmökert; in der „Summa contra Gentiles“, was wörtlich übersetzt heißt: „Summe gegen die Heidnischen“. Dieses Werk verfasste Thomas irgendwann zwischen 1258 und 1264, nachdem sein Ordensgeneral Raymund von Penaforte ihn angewiesen hatte, sich der Bekehrung der Juden und Araber in Spanien zu widmen.

Während ich so vor mich hin las, fragte ich mich, ob Thomas von Aquin, wenn er heute unter uns leben würde, wohl einen Facebook-Account hätte, aus welchen Personengruppen sich sein „Freundeskreis“ zusammensetzen würde und ob bzw. wie oft man diesen Account in unserer sich von Tag zu Tag meinungsfreiheitsfeindlicher gerierenden Zivilgesellschaft einschränken oder gar sperren würde. Wer weiß, vielleicht wäre der Aquinate mittlerweile schon bei Version 50 seines Profils.

Warum ich vermute, dass der wohl einflussreichste römisch-katholische Philosoph des Mittelalters rasch in den Focus unserer Facebook-Blockwarte und ihrer Obergruppenführer geraten würde?

Weil ihm stets der Wille zum ergebnisoffenen Dialog mit dem Islam und anderen Religionen abging, weil er nicht Verständnis heuchelte für die Lehren des Propheten, weil er keinerlei Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit den Anhängern der Koranreligion zur Stabilisierung des Gemeinwesens sah; kurz, weil er ein Feind der offenen und im Kern gottlosen Gesellschaft war – jener Gruppe, die auch ihn heute einen Islamophoben schimpfen würde.

Und schon deshalb lohnt es sich, den schärfsten Angriff auf Mohammed, der sich in der „Summa contra Gentiles“ (Buch 1 – Kapitel 6, 7) finden lässt, nicht nur auf jene angewandt zu durchdenken, die mordend durch unsere Städte ziehen, sondern auf alle Anhänger der Koranreligion, einer Religion, die weniger den Glauben als die Ideologie in den Vordergrund stellt, die eine Theokratie, eine von Auserwählten überachte Gottesherrschaft über alle Menschen zum Ziel hat; alle Menschen sollen im einzigen Haus wohnen, dem eine Bauerlaubnis erteilt wurde: dem Haus des Islam. Wer dort nicht wohnen mag, wird verstoßen und obdachlos, wenn er nicht zuvor schon vom „Schwert der Gerechtigkeit Gottes“ getroffen wurde.

Hier nun die entsprechende Stelle, zitiert nach der Übersetzung von Helmut Fahsel, Summa contra Gentiles – Band 1, Zürich, 1942, S. 40.:

„Ferner wies er keine übernatürlich gewirkten Zeichen auf, durch die allein das einem göttlichen Einfluss entsprechende Zeugnis aufgebracht wird, indem eine sichtbare Tat, die nur eine göttliche sein kann, den unsichtbar inspirierten Lehrer der Wahrheit beweist; sondern vielmehr behauptete er, in Gewalt der Waffen gesandt zu sein; aber solche Zeichen haben auch die Straßenräuber und Tyrannen. Ferner haben ihm anfangs nicht etwa in göttlichen Dingen weise und in göttlichen und menschlichen Dingen unterrichtete Männer Glauben geschenkt, sondern wilde, in den Wüsten lebende Menschen, die jeder göttlichen Lehre völlig unkundig waren, und durch deren Mängel er die anderen Menschen mit Waffengewalt unter sein Gesetz zwang. Schließlich legen auch keine göttlichen Aussprüche der vorangegangenen Propheten für ihn ein Zeugnis ab; ja, er verdarb sogar noch durch märchenhafte Erzählung alle Urkunden des Alten und Neuen Testamentes, wie man deutlich sieht, wenn man sein Gesetz liest. Daher überließ er auch in schlauer Weise seinen Anhängern nicht die Bücher des Alten und Neuen Testamentes zum Lesen, damit sie ihn nicht der Fälschung überführen könnten. Aus alldem ersieht man also, dass diejenigen in leichtsinniger Weise glauben, die seinen Lehren Glauben schenken.“

Professor_Dr._Franz_HettingerJSNun lesen wir noch, was Franz Hettinger (Bild links) im 23. Vortrag des fünften Bandes seiner „Apologie des Christentums“ bemerkt und was uns Heutigen ganz sicher zu einem besseren Verständnis des Verhaltens der Koran-Gläubigen verhelfen kann:

„Der Islam stellt sich uns dar als ein starrer Mechanismus, Gott als orientalischer Despot ohne Heiligkeit, Gerechtigkeit noch Liebe. Er bemächtigt sich des äußeren Menschen, ohne den Geist in Zucht zu nehmen, umgibt jene mit den Fesseln geistloser Vorschriften und Gebräuche, deren ebenso äußerliche Beobachtung das trügerische Bewusstsein hoher Gottgefälligkeit verleiht Absolute Unterwerfung unter Gott, das tägliche fünfmalige Gebet, Fasten, Almosen und VOR ALLEM DER HEILIGE KRIEG führen unfehlbar in das Paradies, das er in den üppigsten Bildern schildert. … Mohammed war keiner der Heroen des Menschengeschlechtes. Er ragte nicht hinaus über das Maß des gewöhnlichen Menschen. Mohammed war Fanatiker, glühender Enthusiasmus, gepaart mit gemeiner Schlauheit; Aufopferung für einen höheren Zweck, gepaart mit niedriger Selbstsucht; Nachgiebigkeit, ja Abhängigkeit von andern, gepaart mit Zähigkeit; Hingebung, verbunden mit Verrat und Beutelust – das sind einige der widersprechenden psychischen Eigenschaften von Mohammeds Charakter.“

Und das sind, müssen wir ergänzen, auch die psychischen Eigenschaften und der Charakter jener, welche in unseren Tagen in allen Staaten mit islamischer Mehrheitsgesellschaft unterdrücken und verfolgen. –

Gewiss, in besonders ausgeprägter Form finden sich diese Eigenschaften in jenen, die wir Islamisten nennen, doch latent angelegt und somit jederzeit zu einer intensiveren Ausprägung sind sie in jedem Muslim, ob Mann oder Frau.

Der Selbsttäuschung gibt sich hin, wer glaubt, jenen religiösen Charakter durch weltliche Erziehung schleifen und von Generation zu Generation soziologisch und moralisch verbessern zu können! Der Islam ist nicht einfach nur „eine Herausforderung für Europa und die Welt“, er stellt eine menschenverachtende Ideologie dar, die es vollkommen zu schleifen gilt.

Dort, wo es möglich ist, unbedingt und zuerst mit dem Wort oder durch die sanfte Tat – aber dort, wo es notwendig ist, auch mit militärischer Gewalt! Die Ideologie des Islam hat ein um vielfach höheres Potential, eine Weltherrschaft zu verwirklichen, als es der Nationalsozialismus, der diktatorische Kommunismus oder andere menschenverachtende Ideologien jemals hatten.

Denn während erstere die Parole ausgaben, ohne bzw. gar gegen Gott zu kämpfen, missbraucht der Islam den Namen und Begriff Gottes. Die Bereitschaft für den eigenen Gott zu sterben aber übertraf überall und zu jeder Zeit die Bereitschaft, für einen weltlichen Führer oder seine Sache zu sterben.

Dies mag auch der Hauptgrund sein, warum das Christentum des Westens so schwach geworden ist. Es lebt und webt nicht mehr für Gott, sondern nur noch „für die Sache des Galiläers“. Der Untergang des Abendlandes!