Noch nie war Gegenöffentlichkeit so wichtig und wertvoll, vor allen Dingen auch so erfolgreich wie heute. Während die Auflagen der Mainstream-Medien zumindest im Printbereich ins Bodenlose stürzen, boomen die unabhängigen Blogs und Magazine. Auf die „anderen“ Meldungen und Meinungen wird mittlerweile 1, 2 Millionen Mal am Tag zugegriffen.

Die so genannten Leitmedien haben sich diese Entwicklung selber zuzuschreiben. Immer weniger mündige Bürger wollen sich mit ideologisch gefilterten Nachrichten, staatlich legitimierten Fake News, hintergrundlosen Halbwahrheiten und politisch korrekt zurechtgeschnittenen Meinungen zufriedengeben.

Wie erfolgreich die oppositionelle Öffentlichkeit geworden ist, merkt man auch daran, dass Meinungshoheiten wie Heiko Maas die Zensurschere wetzen, Stasi-Spitzel anheuern, die dann für die Ministerien in den sozialen Netzen herumschnüffeln und unliebsame Meinungen, die einen politischen Brand verursachen könnten, mit allen juristischen Mitteln zu versuchen zu bekämpfen.

Wie gefährlich die Gegenöffentlichkeit für die Elite geworden ist, merkt man daran, dass unser Justizminister sich nicht zu schade ist, in den dunklen Schubladen der unrühmlichen deutschen Geschichte herum zu kramen, um Facebook & Co in die Zwangskastration zu treiben.

Wir befinden uns mitten in einem Informationskrieg, bei der die Gegenöffentlichkeit die Rolle des Davids übernommen hat und nun tapfer und mutig gegen den Goliath kämpft, der mit dem kompletten Staatsapparat, Gewerkschaften sowie Unternehmen, linientreuen Kulturschaffenden und der Werbebranche im Nacken ungleich besser ausgerüstet ist.

Jetzt, wo der Wahlkampf begonnen hat, und die Mainstream-Medien den Auftrag erhalten haben, die einzige wirkliche Opposition zu verhindern und ihnen die demokratischen Grundrechte zu entziehen, muss die Gegenöffentlichkeit eine Schippe drauflegen, um mithalten zu können, um eben das dringend notwendige Nachrichtenspektrum zu erweitern.

Um die notwendige Schlagkraft zu erhöhen, haben die Macher von JouWatch und Metropolico, Thomas Böhm und Christian Jung vor kurzem beschlossen, künftig als Team anzutreten und die beiden Magazine zu einem gemeinsamen Auftritt zu verschmelzen.

ungeschminkt-3-280x420Mehr Information, mehr Recherche und damit noch alternativer als bisher schon, soll das künftige Angebot für den kritischen Leser werden. Künftig werden Leser von Metropolico zu JouWatch umgeleitet. Das gemeinsame Online-Magazin wird unter JouWatch weiterentwickelt.

„Gemeinsam mit mehr Wums“, erklärt Christian Jung, bislang Chefredakteur von Metropolico, die Verschmelzung. „Wir werden unsere Kompetenzen bündeln“, beschreibt der bisherige und auch künftige Chefredakteur von JouWatch, Thomas Böhm, die Pläne, mit einem größeren Team den Mainstreammedien Paroli bieten zu wollen.

„JouWatch wird schon bald eigene Videos präsentieren“, freut sich Böhm

.„Das ist aber erst der Anfang. Wir werden uns auch weiterhin bemühen, das Redaktionsteam zu vergrößern und das Nachrichten-Angebot zu erweitern. So werden wir in Zukunft zum Beispiel verstärkt die freie ausländische Presse beobachten und Korrespondenten zu den Brennpunkten Europas senden“,

beschreibt der ehemalige BZ-Redakteur die gemeinsamen Pläne.

Für Jung und Böhm soll diese Verschmelzung auch ein Zeichen setzen. „Die Zersplitterung in lauter kleine Internetauftritte ist zwar auf der einen Seite wichtig, weil wir als Gegner der „herrschenden“ Meinung nicht so leicht berechenbar und angreifbar sind. Auf der anderen Seite kann mit einem großen Online-Magazin viel mehr Themen angeboten werden, anstatt mit immer denselben Meldungen auf verschiedenen Plattformen die Leser zu langweilen.“

„Mir war wichtig, die journalistische Freiheit zu haben, die ich bisher auch genoss. Und das habe ich bei JouWatch“,

meint Birgit Stöger, die bisher bei Metropolico veröffentlichte. „Ohne einen gewissen Output, kann man ein Online-Magazin nicht sinnvoll betreiben. Recherchen kosten aber Zeit. Beides steht da miteinander im Widerspruch, den man nur durch eine gewisse Größe ausgleichen kann“, stellt Stöger fest.

Umso bedeutender, dass diejenigen, die aus einer alternativen Sicht Nachrichten, Hintergründe, Reportagen und Kommentare verbreiten, dies effektiv in einem Team tun“, meint Stöger. „Eben, gemeinsam mit mehr Wums“, fühlt sich Jung bestätigt.