philosophia perennis

Ein Blick auf die Welt mit von der philosophia perennis geschärften Augen

Gastbeitrag

Verlorene Heimat

heimat, Friede, Geborgenheit sind ein kostbares Gut - und derzeit extrem bedroht (c) cocoparisienne PIXABAY CC0

Gastbeitrag von Andrea Berwing

Wenn wir geboren werden, sind wir abhängig vom Schutz durch Erwachsene, starke Menschen, die Gesellschaft, um überleben zu können. Von Anbeginn, vom Jahre Null an.
Auch wenn Zeitachsen sich verschieben, Menschen älter werden, das Leben urbaner, digitaler, die Welt sich gefühlt immer schneller dreht, eines bleibt, der Mensch braucht Schutz oder Mut und immer eine Gemeinschaft, in der er sich aufgehoben fühlt.

Es ist nicht das Heimatgefühl, was mir verloren geht, es ist das Geborgenheitsprinzip, eine zunehmende Feindseligkeit, die sich in der Atmosphäre breit macht, als würde Elektrizität aus den Stromkabeln austreten und sich diffus in kleinere oder größere Schläge umsetzen.

Irgendwann wird man die Kabel flicken müssen. Gerne wäre ich bereit und ich würde mir wünschen, mir das, was im Moment und auch noch in der nächsten Zukunft geschehen wird, schön reden zu können. Wegzuschauen, Nachrichten lieber nicht lesen, auch nicht die auf diesem Blog. Die, die in die Wunden pieksen. Super gerne würde ich auf dem Sofa liegen, Chips essen, ganz doll unbeweglich werden und den Schlaf der Gerechten schlafen.

Jetzt sind auch Prominente und Schauspieler bedroht, nicht nur die einfachen Menschen, die naiven, die ohne Panzerglas und Limousine und Personenwachschutz ganz unten sich durch U-Bahn Tunnel und S-Bahn Strecken und Buslinien bewegen. Ganz Unbekannte, nur Steuerzahler oder Familienväter oder Mütter oder so, auf dem Weg zur Arbeit, zu Freunden, zur Schule.

Vielleicht gibt es jetzt, wo es das Establishment treffen soll, hier beziehe ich mich auf ein Schreiben, das am Tatort des Anschlages auf den BVB-Bus gefunden wurde, ein Erwachen?

Welch mediales Ereignis, irgendwie wird darüber mehr gesprochen, als über die Opfer vom Breitscheidplatz und deren Familien. Geht es Ihnen auch so? Es ist schon interessant, wie die Medien es hinbekommen, wie mit einer Lupe die Ereignisse zu vergrößern, die dann vage bleiben, immerhin sind es jetzt drei Hauptverdächtige, die mit den Bomben.

Zuletzt sind noch die „Rechten“ mit ins Boot geholt worden. Doch die Opfer vom Breitscheidplatz haben kein Gesicht bekommen, irgendwie seelenlos, die Medienlandschaft. Für Russland wurde das Brandenburger Tor nicht beleuchtet, dann wird lieber die Trauer abgeschafft. Keine Beleuchtung am Brandenburger Tor mehr. Tut es zu weh? Oder gar nicht weh? Fliegt das Aua nicht zum Fenster hinaus? Hilft Pusten nicht mehr?

Auch der Anschlag in Schweden, keine Lichter mehr für die Gestorbenen, es sind sogar Kinder, so ganz kleine Wesen dabei gewesen. Opfer von ins Land geholtem Terror. Egal, oder?

Es wurden Fakten geschaffen, die Abschied nehmen lassen von ehemaliger Vertrautheit, Blindheit. Unser Leben ist bedroht. Beschönigen, Verharmlosen wirkt eben nicht mehr, wenn jetzt „Jagd“ gemacht wird auf Prominente und bekannte Sportler der Gemeinschaft. Das sind Gesichter, die jeder kennt.

Nicht so wie die Chinesen, die bleibende Schäden an Körper und Seele nach dem Axt Angriff in Würzburg erlitten haben. Die waren still, fast unerträglich leise ist es um sie herum. Die Opfer vom Breitscheidplatz, unerträglich leise. Die Opfer von den letzten Angriffen in Ägypten, unerträglich leise in schwarzen Kästen. Die Opfer in Schweden, unerträglich leise, still. Es ist schmerzlich, unausweichlich.

Jetzt heißt es Lösungen zu erarbeiten, die für uns als Volk zeigen, dass unsere Wertvorstellungen unantastbar sind bevor es zu spät ist. Jetzt heißt es, unserem Volk sein Gefühl für Heimat, für eine sichere Zone, zurückzugeben. Wenn ein Land von Innen zersetzt wird, dann hält es nur lose.

Der Gedanke, Demokratie, wie wir sie in unserem westlichen Ländern kennen, in die islamische Welt exportieren zu können, ist gescheitert, musste scheitern,

… weil dort andere – in ihrem Bereich zu respektierende – kulturelle Vorstellungen vorherrschend sind. Wir sehen es an der Türkei, der Weg dort geht zurück zum Islam und zum Sultan, Atatürk rotiert im Grabe.

Umso mehr müssen wir uns darauf konzentrieren, unsere Kultur, unsere Wertvorstellungen zu erhalten.

Wegschauen? Wegreden? Wegdiskutieren? Irgendwie geht das nicht. Und fragen Sie mich nicht warum, vielleicht wohnt eine alte rebellische Seele in mir, die den Rauch von dort, wo es brennt, riecht und die einfach nicht still bleiben kann. Damals in der ehemaligen DDR nicht und heute auch nicht. Und ich kann mit allem komplett falsch liegen, mich irren, einem riesen Scharmützel aus Gedanken erliegen, die nicht zu sortieren sind.

Es fing mit dem Irakkrieg des George W. Bush an, mit einer Lüge, und es wird mit einer Lüge enden. Völker werden heimatlos gemacht, Frauen und Kinder ermordet, hierher haben es nur die Stärksten geschafft. Und ja, daran ist auch der Westen schuld.
Der arabische Frühling, dieses vom Westen mit verursachte, gesteuerte, Debakel.

Saddam Hussein, Gaddafi, Mubarak – alles keine Heiligen. Jedoch- unter Gaddafi gab es eine Krankenversorgung für alle, Frauen und Männer konnten studieren, wenn ein Pärchen heiratete, gab es 5000 Dollar Startkapital für das junge Paar. Ja, er war auch ein Despot. Und kein Heimlicher. Doch hat die Einmischung von außen durch den Westen, finanziell und „rüstungsiell“ mehr Glück, Frieden, Wohlstand und Teilhabe für die Menschen gebracht?

Wir haben doch die Menschen heimatlos gemacht, ist es da ein Wunder, dass sie jetzt herkommen und uns unser Gefühl für Heimat nehmen?

Doch bin ich mir sicher, wäre die Politik aufrichtig, es wäre immer noch möglich, eine kluge „Flüchtlingspolitik“ einem Volk nahezubringen, sogar mit „nötigen“ Rechtsbrüchen, um anderen zu helfen, aber uns unsere Heimat, unsere sichere Zone, belassen, anstatt alles dem Gedanken unterzuordnen, dass andere Menschen wegen der Verhältnisse in ihrem Land ihre Heimat verlieren.

Es muss aber auch damit anfangen, unsere Einmischung in die Verhältnisse in anderen Ländern zu unterlassen. Es war richtig, dass George Bush die Invasion von Kuweit abgewendet, aber – klüger als sein Sohn – Saddam Hussein in seinem Land gelassen hat.

Es ist richtig, die Luftwaffe von Assad anzugreifen – wenn er denn für die Giftgasangriffe verantwortlich war – , um ihm zu zeigen, dass er eine rote Linie überschritten hat, aber, man darf die Angriffe auf seine Regierung nicht weiter unterstützen.

Syrien war unter Assad eine Heimat für viele – Religionen konnten frei ausgeübt, Frauen sich unverschleiert bewegen, die Cafés waren voll.

Ja, es gab auch Unterdrückung Andersdenkender, aber doch nicht zu vergleichen mit dem Elend, das dort jetzt herrscht, mit den hunderttausenden Toten, die der Krieg gekostet hat, den Vergewaltigungen durch den IS, den vielen Flüchtlingen.

Ist es von der Völkergemeinschaft wirklich gewollt, daß Syrien wieder befriedet wird? Assad kämpft gegen den IS oder? Kurdische Frauen kämpfen ebenfalls gegen den IS.

Hierher kommen junge Männer, die den Dienst bei Assad quittierten, Soldaten, die nicht gegen den IS kämpfen wollen.

♦ Warum stellt unsere Regierung nicht klar, daß Menschen in wirklicher Not – Kinder und Frauen zuerst – Unterschlupf bekommen, Essen, Kleidung, eine Grundversorgung im Gesundheitswesen, aber mit der allumfassenden Voraussetzung, daß sie in ihre befriedete Heimat zurückgehen werden und müssen?

♦ Warum stellt unsere Regierung nicht klar, dass nur die zu uns gelassen werden, die in Not sind, Ihren Namen sagen und ihren Pass vorzeigen, aber sonst nur der zur Einwanderung zugelassen wird, den wir hier wollen.

Das wäre wirklich humanitäre Hilfe. Das würde unserer Bevölkerung auch zeigen, dass unsere Heimat stark genug ist, zu helfen, aber auch geschützt wird. Und die Menschen, die wieder in ihre Heimatländer zurückgehen, gehen mit neuen Erfahrungen, Eindrücken und eingegangenen Freundschaften. Hier und da werden sich Menschen finden, die beginnen, sich zu lieben und auch Paarbeziehungen eingehen, so ist das Leben.

Und selbstverständlich würde unsere Regierung mit Argusaugen darüber wachen, dass dieses Ver-sprechen eingehalten wird, und dass Menschen, die keine wirklichen Flüchtlinge sind, in Ihrer Heimat bleiben, um sich dort für die Voraussetzungen eines menschenwürdigen und glücklichen Lebens einzusetzen. Menschen, die unbedingt helfen wollen, können dorthin gehen und mit an-packen. Das ist nicht geschehen und es geschieht nicht.

Statt dessen wird unser Land zerrissen, politisch und privat, viele Freundschaften sind gefährdet, der Links- und Rechtsradikalismus – ich kann es nicht mehr hören – ist unüberschaubar.

Austausch ist wunderbar, es ist wunderbar, wirklich verfolgten Menschen helfen zu können. Doch jetzt: alle streiten, Menschen werden stigmatisiert in links und rechts, hier seit vielen Jahren lebende und gut integrierte „Menschen mit Migrationshintergrund“ geraten in einen Generalverdacht, Mitte, liberal, gibt es das noch? Menschen fragen sich, warum nehmen die ihr Kopftuch nicht ab, um zu zeigen, daß sie mit dem Terror nicht einverstanden sind.

♦ Wäre ich Christin und würde im Namen meines Glaubens Terror verübt, würde ich dann ostentativ das Kreuz tragen?

♦ Würden im Namen meiner angenommenen linken Gesinnung anderen Menschen der Job weggenommen, Autos angezündet, Richter bedroht, wofür würde ich demonstrieren?

♦ Würden im Namen meiner angenommenen rechten Gesinnung andere Menschen gejagt werden, Häuser angezündet, würde ich mich fragen, stehe ich auf der richtigen Seite?

Seit dem Beginn der Flüchtlingswelle ist allein 2015 die Kriminalitätsrate in Deutschland um 31,6% gestiegen.

Wir erhöhen jetzt für Wohnungseinbrüche den Strafrahmen, lächerlich. Anstatt 10.000 bekannten radikalen Islamisten und Salafisten die Tür zu weisen, statt sie „nur“ zu beobachten.

Verdienen diese Menschen „humanitäre Hilfe“ ?

Davon abgesehen, wie schon einmal in einem Artikel von mir beschrieben, dass mit wesentlich weniger Aufwand und Risiko für unser Volk, viel mehr Geld vor Ort über das Rote Kreuz oder andere Organisationen in „Flüchtlingslager und befriedete Gebiete“ weitaus mehr hilfebedürftige Menschen erreichen würde. Und auch die Menschen erreichen, die kein Geld haben für Schleuser und wirklich zu schwach sind, sich auf den Weg hierher zu begeben.

Wenn mit dem ursprünglich humanitären Ansatz, die Welt zu retten, im Ergebnis hier lebende Mädchen und Frauen, aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden, weil wir sie nicht schützen, kann ich nicht mehr mitgehen. Wir zerstören das Selbstverständnis unserer Heimat. Übrig bleiben Scherben und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen.

Frauen haben in den anderen Kulturen nicht mehr Rechte als „Sklaven“. Ist das unsere Angelegenheit? Ist das zu bewerten? Zu unserer Angelegenheit wird das, wenn diese andere Kultur hierher kommt und die, die eigentlich für Frauenrechte einstehen, diejenigen sind, die jetzt unbegrenzte Toleranz walten lassen, für eine Kultur, die Frauen, Christen und andere Ungläubige, Homosexuelle unterdrückt und damit unseren freiheitlichen Konsens auf ein tolerantes Leben ad absurdum führt.

Ist es angemessen und richtig, von den hier lebenden Menschen zu verlangen, zuzusehen, wie der Boden von Glück und Gemeinschaft verlassen wird?

Versuchen Sie mal, in ein afrikanisches Land einzureisen ohne Pass, es wird Ihnen nicht gelingen. Versuchen Sie mal, als muslimischer Kriegsflüchtling in das Land Saudi-Arabien, das Land Ihrer Glaubensbrüder einzureisen, es wird Ihnen nicht gelingen. Umgekehrt schon. Das wundert mich nicht nur, es bereitet mir große Sorge. Unser Regierungen sind nicht in der Lage, eine klare Linie zu fahren, auch unsere Heimat zu schützen und uns ein Gefühl für unsere Heimat zu vermitteln, für den Raum, in dem ich mich geschützt und behütet fühlen darf.

Jeden Tag beschließe ich wieder, ich bleibe Freigeist und werde niemals einer Partei beitreten, lasse mich nicht in eine Schablone zwingen, aber genieße das Privileg, das unsere Gesellschaft (noch?) ermöglicht: einfach meine Meinung zu sagen und alles von überallher zu betrachten.

Meine Heimat soll “Eine“ sein, in der freie Frauen und junge Mädchen, schwule Männer händchenhaltend, Christen und Atheisten sowie Kirchen und andere Glaubensgemeinschaften sowie Freibäder und Frauen in Bikini oder Männer in Badehosen keine Traumata und Mordgelüste bei anderen Menschen auslösen.

***

Text: (c) Andrea Berwing

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15 Kommentare zu „Verlorene Heimat

  1. Der Autor dieses sehr guten Beitrages sieht das allerdings immer noch durch die „rosarote Brille“, leider war ich an diesem Punkt schon vor 12 Monaten und habe Erkenntnisse dazugewonnen ! Bitte versteht es endlich: Es ist gewollt, daß Deutschland und Europa im Chaos versinken, es ist gewollt dem IS hier anzusiedeln, es ist gewollt den Lebensstandard der Menschen zu zerstören, es ist gewollt daß Deutsche keine Kinder bekommen sollen, es ist gewollt die Völker zu tilgen, es ist gewollt die Solidarität und den Zusammenhalt der Völker zu zerstören, es ist gewollt den Hootenplan durchzusetzen nur jetzt auf ganzer europäischer Ebene! Es ist alles so geplant und gewollt um ein EURABIEN ODER EINE EUDSSR ZU SCHAFFEN. Eine neue Weltordnung mit Weltregierung! Am Ende der Entwicklung steht eine unsolidarische konsumierende Mischrasse die leicht zu beherrschen ist! Deshalb werden Linke gegen Rechte gehetzt, obwohl sie zu einem Volk gehören. Es ist nicht mehr die Zeit Pamphlete und schlaue Artikel zu schreiben, die Zeit ist lange vorrüber… ES IST ZEIT ZUM WIDERSTAND!!! SETZT DIE ROSA BRILLE AB UND RAUS AUF DIE STRAßE!

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    1. Ja Herr Hübner, dass haben sie sehr gut geschrieben, so ist es geplant von Sorros und den anderen Eliten. Nur eins vergessen unsere dummen Eliten, dass sie und ihre Kinder auch zum Volk gehören. Auch sie werden diesem Szenarium nicht entgehen. Sie wird man als erste entfernen um ungehindert agieren zu können.

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    2. es ist völlig idiotisch anzunehmen, es gäbe das Leute die das Verhalten von Milliarden über Jahrzehnten im Vorraus planen können.
      Mir scheint eher, es macht diesen Leuten Spaß mal auf den Zug, mal auf den Zug aufzuspringen.
      Aber es hat noch jeder Diktatur die Erfahrung machen müssen, dass eingeschüchterte, dumm gehaltene Individuen weder kreativ noch innovativ sind und damit man selber nur „Herr von Trümmern wird“.
      Es ist überhaupt nicht gewollt eine Mischrasse zu schaffen, einfach weil keinerlei Tendenzen erkennbar sind, die Muslime dazu zu bringen aufzuhören in der eigenen Ethnie zu heiraten.
      Es ist auch, meines Erachtens nicht gewollt, dass die Deutschen keine Kinder kriegen sollen, das haben die selber so gewollt.
      Es hat in den 70ern keiner keine gezwungen die Pille zu nehmen, abzutreiben, anstatt Kinder zu hüten arbeiten zu gehen.
      Das haben die Frauen, gegen Widerstände, voller Begeisterung nicht nur freiwillig getan, sondern sogar erkämpft.
      Ja und nun?
      Nun werden Verschwörungstheorien bemüht, wohl damit man sich nicht eingestehen muss:
      „es war schön, aber hat nun mal keine Zukunft!“

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  2. Die ungeborenen Kinder, die getötet wurden, haben sich auch in unserem Land nach Geborgenheit gesehnt. Aber umsonst! Millionenfach sind sie seit Jahrzehnten im Mutterleib getötet worden. Soll diese große Blutschuld einfach von Gott ignoriert werden? Wir sind gerichtsreif im höchsten Grade. Wer seine Zukunft tötet, meistens aus niedrigen egoistischen Gründen, darf sich nicht wundern, wenn andere Menschen millionenfach in unser Land kommen. Das Saat- und Ernteprinzp lässt sich halt nicht außer Kraft setzen. Und Gott lässt sich nicht spotten. Wenn das die Menschen doch endlich begreifen würden, dann würden sie Buße tun! Dann könnte uns Gott noch Gnade schenken. Ansonsten sind wir verloren.

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  3. Zu meiner deutschen heimat gehörte bis vor nicht allzu langer Zeit die Sicherheit im öffentlichen Raum und in der eigenen Wohnung bzw. im eigenen Haus.
    Wie sieht es damit heute aus ?
    Ich fahre auch kurze Strecken heute übermäßig mit dem PKW, obwohl ich früher mehr dann das Fahrad nahm oder mal die S-Bahn u.a.
    Bin ich doch mal ohne PKW unterwegs, dann stelle ich mich so seitlich auf die Rolltreppen, daß ich alles über und unter mir überblicken kann. Reine Treppen nur noch mit Hand auf dem Treppenlauf.
    Im Wagen verreigele ich alle Türen, denn mir ist bereits im letzten Jahr an einer roten Ampel ein Typ in den Wagen gesprungen.
    Ansonsten nie unterwegs ohne Pfefferspray-Gel (und inzwischen auch mit Waffe).
    Handtaschen verkneife ich mir. Ich trage als Frau alles Wichtige in der Innentasche des Mantels ect. und in der engen vorderen Hosentasche. Ich trage inzwischen nur noch Schuhe mit kleinen Absätzen um schneller rennen zu können, falls das überhaupt möglich ist. Aber standfestes Treten muß im Zweifel noch möglich sein.
    Bereits in der Dämmerung gehe ich nicht mehr raus. Schon ganz sicher nicht unbewaffnet. Ich schaue mich intensiv auch um und beobachte wer in meiner Nähe läuft, geht, steht.
    Ich gehe nicht mehr in´s Kino, nicht mehr in´s Theater, treffe mich mit Freunden nicht mehr an Abenden in Café`s oder Restaurants. Ich sitze tagsüber nicht mehr in Außencafe´s.
    Meinen Wagen stelle ich auf die Straße und nutze also keinerlei Parkhäuser mehr.
    Ich meide kleine Nebenstraßen und halte mich eher dort auf wo viele Menschen sind.

    Ich bin eine Frau, normalerweise nicht ängstlich, aber realistisch. Nicht waghalsig und durchsetzungsfähig. Durchaus wehrhaft, aber nur begrenzt vor allem bei mehreren bewaffneten.Tätern. Ich kann für unterschiedlich Konfliktsituationen meine Chancen dies unbeschadet zu überleben durchaus sachlich einschätzen.
    Meine Ängste sind real, die meiner Familie ebenso wie auch jene von Freunden, Verwandten, Kollegen.
    Es sind keine diffusen Ängste, sondern sehr reale Gefahren die wir einerseits vermeiden wollen, andererseits uns wehrhaft machen müssen.
    Fazit:
    Es herrscht ein gesellschaftlicher unfairer und unangekündigter Krieg im öffentlichen Raum.
    Wir müssen diesen Fakt im Moment schlichtweg realisieren, aber nicht akzeptieren.
    Es kann Jede / Jeden jeden Moment und ohne Ankündigung oder Grund überall erwischen.

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    1. Liebe Cloe, wie haben Sie reagiert, als Ihnen an einer roten Ampel jemand ins Auto gesprungen ist?

      Davon hat man seit der Invasion öfter gehört und ich hoffe, dass alle Autofahrer/innen alle Türen verriegeln.

      Ich stelle mir eine solche Situation, besonders für eine Frau, furchtbar vor.

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  4. Herr Beisswenger,

    rechts ist doch das neue links und links das neue rechts. Nun lassen wir das mal…..Vor einigen Jahren hat der Verfassungsschutz NRW jede Menge neues Personal gebraucht. Und nun raten sie mal wer sich in großer Anzahl beworben hat? Siehe Kommentar von Ingrid Jung. Man liegt da schon richtig. Und selbst in den mitteldeutschen Bundesländern Thüringen etc. ist dies nicht anders. Und können Sie sich die Kombination Links/islamistisch und evtl. mit Migrationshintergrund vorstellen?

    Und nun zum Artikel. „Ich trage meiner Heimat Gesicht“, diesen Satz lasse ich mir auf meine Sommer T-Shirts drucken. Und nach der Wahl im September ist man entweder auf der Flucht oder mitten im Kampf. Und NUR der AFD haben wir es zu verdanken, das bisher noch viele ruhig bleiben. Auf der anderen Seite hat sie dadurch ein große Verantwortung. Hoffentlich kann sie damit umgehen.

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    1. Danke Kate, die Idee mit dem TShirt, die sollte man aufgreifen und zeigen ,dass man einmal Stolz darauf ist Deutscher zu sein. Auch das will uns Merkel un Co. nehmen. Nach der Wahl kein Bargeld und keine Staatlichkeit mehr.

      Noch was, mich kotzt diese Berichterstattung über den Anschlag auf den BVB langsam an. Nichts anderes mehr in den Medien. Fast keine Verletzten und dieses Geschrei und es war ein Russe, Gottseidank. Was müssen die Angehörigen der Gesichtslosen Opfer von Berlin denken, wo 10 Tote und 40 Schwerstverletzte immer noch mit dem Tode ringen. Empathielosigkeit vom Allerfeinsten.

      Gerade höre ich , der Terroranschlag in Paris wir dauernd mit LePenn genannt . Die Hetze geht weiter und die Angst vor den sogenannten Rechten wird immer grösser. Hoffentlich gewinnt sie , es muss sich dringend etwas ändern.

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  5. Die Stimmung erfasst der Artikel ganz gut und damit auch das Problem.
    Wir haben wirklich geglaubt was alle so vollmundig vertreten haben, dass die Würde des Menschen per se unantastbar sei
    Sie ist, es wie wir wissen müssten und jetzt massiv vorgeführt bekommen nicht aus sich selber heraus.
    Das Recht jeden Menschens auf Leben und das Recht auf die Möglichkeit sein Glück zu machen (persuit of happiness) ist eine gute, erstrebenswerte Sache, aber nicht von selber einfach da.
    Wir stehen erstaunt vor einer fast 2500 Jahre bekannten Tatsache, dass es die Regeln sind, die Polis, der Staat, die Verfasstheit die das Zusammenleben der Menschen, trotz aller Fehler, gut machen.
    Seien wir doch ehrlich, seit über 50 Jahren wird unter Jubel der Bevölkerung eine Regel nach der anderen geschleift, und besonders die Familie.
    Natürlich setzt das gewaltige Kräfte frei, muss sich die junge Frau nicht um Kinder und alte Eltern kümmern, hat sie genug kreative Energie für ihren Job.
    Aber die andere Seite der Medaille ist, das ganze System ist nicht nachhaltig, und die Sophisten, denn um solche handelt es sich, bei Licht betrachtet, wurden schon vor 2500 Jahren theoretisch widerlegt.
    Nun werden sie in der Praxis widerlegt, die Abschaffung von Regeln, Normen führt zur Unbehaustheit und die macht nicht glücklich, wahr und gut ist sie auch nicht.

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  6. Mit dem Artikel kann ich gut in Resonanz treten.

    Wir waren so, wie wir über Jahrhunderte geformt wurden.
    Wir sind so, wie wir in wenigen Jahren formatiert wurden.
    Wir werden so sein, wie die Menschen sind, die sich jetzt zu uns herein drängeln. Schauen wir in deren Länder, sehen wir unsere Zukunft.

    Die Flammenschrift an der Wand ist für alle leserlich: Unsere Vermögen sind bereits vielfach verpfändet. Zwar steh die Infrastruktur, anders als 1945, aber die arbeitsamen Menschen von damals sind zu selten und wir sind eingebettet in verzehrende Strukturen. Arbeit wird nicht mehr lohnen, alles wird abgesaugt. 1948 hatte Adenauer mehr Souveränität für sein Land als die Merkel heute!
    Der Euro ist so auf Schiffbruch gebaut worden wie Multikulti. Brennende Städte, marodierende Rotten. Und es gibt kein Entrinnen mehr. Bilbos Dörflein in Neuseeland ist der letzte Traum … Aber der Film endet in Europa anders: Der Böse siegt.

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  7. Das muss ich doch anzweifeln Herr Beisswenger, das mag für den Osten stimmen, aber in der übrigen Republik herrscht die Antifa und deren Gewalttaten übersteigen die jeder anderen Gruppe und werden von unseren Parteien geduldet und teilweide bezahlt. Die AfD weis ein Lied davon singen. Schauen sie sich das Zheater am Wochenende in Köln beim Parteitag der AfD an , nur Vermummte und keiner weis wer daruntersteckt.

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  8. Von dem ganzen Links- Rechts quassele halte ich nichts. Warum nicht von Terroristen reden wenn es um die Extremen Auswüchse geht. Wenn wir nur von Zwei Politischen Seiten sprechen sehen wir das wesentliche nicht dass es sich sowohl bei einigen Rechten sowie den Linken um besonders Gefährliche Leute handelt die dem System treu ergeben sind. Sie missbrauchen die Ideologie um Gewallt zu rechtfertigen.
    Aus Bösem wird nie etwas Gutes hervor kommen.

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  9. „Die Gewaltaffinität der rechten Seite ist in Thüringen vorhanden, betonte Planert. „Das sehen wir allein an den Zahlen: Im linken Spektrum gibt es eine rückläufige Tendenz, im rechten einen Anstieg bei den Gewaltdelikten.“ 2016 wurden laut der Statistik des Landeskriminalsamts 1570 Straftaten aus dem rechten politischen Spektrum aufgenommen, 442 aus dem linken. Zumeist ging es um Propagandadelikte.“ Dezernatsleiter der Abteilung Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA), Sven Planert, zur Deutschen Presse-Agentur. „In vielen Fällen ist ein Anstieg solcher Zahlen begründbar, zum Beispiel rund um Jena mit Blick auf die Demonstrationen von Thügida und AfD“, erklärte Planert. Nach Angaben von Planert haben die Ermittler bei rechten und linken Straftaten oft Wechselwirkungen festgestellt. „Die ergeben sich etwa, wenn es Versammlungen gab oder Unterkünfte für Flüchtlinge geplant waren oder errichtet wurden.“ Das könne dazu führen, dass die politisch motivierte Kriminalität anwachse, erklärte er. So kam es in der Vergangenheit immer wieder vor, dass anlässlich eines rechten Aufmarsches auch Straftaten aus dem linken Spektrum verübt wurden.

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    1. In Thüringen und Brandenburg wird jeder Übergriff, bei dem NICHT erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hat, in die Statistik hineingezählt.
      Demnach wird jede Straftat grundsätzlich als rechtsmotiviert ausgewiesen, solange nicht das Gegenteil erwiesen ist.
      Auf Zeit Online war am 23.7.2015 im Artikel „Asylbewerber: Deutlich mehr Übergriffe auf Flüchtlingsheime“ [http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-07/fluechtlingsunterkuenfte-uebergriffe-anstieg] zu lesen:
      „Zu Übergriffen (= Gewalt) werden Brandanschläge ebenso gerechnet wie Proteste vor Asylbewerberheimen.“, und de Maiziere ließ derzeit verlauten, daß ein Großteil der Täter ortsansässig und bisher noch nie als extremistisch aufgefallen wären!
      Es werden folglich die Zahlen nicht nur dadurch manipuliert, daß alles was nicht eindeutig nicht-rechtsextrem ist als rechtsextrem gezählt wird, nein, man erhöht auch künstlich die Zahlen indem auch ein friedliches Wahrnehmen demokratischer Rechte (sobald vor einem Asylbewerberheim demonstriert wird) als Gewalttat definiert wird!

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