Gastbeitrag von Volker Rubach

Ich habe mich über Ostern mit der Erfassung von Vorfällen beschäftigt, die sich ab 2010 ereignet haben.  Der Fokus lag dabei auf Vorfällen, bei denen ein islamistischer Hintergrund nachgewiesen wurde oder deren Vorgehensweise diesen Hintergrund vermuten lässt.

Gerade wenn die Vorgehensweise einer Tat zu den Aufrufen des „Islamischen Staates“ (IS) passt, ist es nahe liegend, dass ein Zusammenhang bestehen könnte.

Eines der Beispiele ist das Attentat in Hamburg am 16. Oktober 2016 auf zwei Jugendliche. Blitzschnell schlug der Täter zu, erstach einen 16-jährigen und verschwand. Nur wenige Stunden später reklamierte der „Islamischen Staates“ (IS) die Tat für sich. Die Justiz leugnet bis heute einen Zusammenhang zwischen der Tat und dem IS. Sie war aber bis heute nicht im Stande, die Tat aufzuklären.

Allerdings passt das Muster der Tat zu den „vermehrten“ Aufrufen, die im Jahr 2016 massiv zugenommen haben.

Grundlage der erfassten Daten sind „ausschließlich“ Meldungen aus lokalen oder überregionalen Tageszeitungen und Nachrichtensendern; teilweise auch aus dem Ausland.

Drei Meldungen fallen aber aus der Reihe; sie sind „braun“ markiert und haben einen „rechtsextremistischen“ Hintergrund. Warum habe ich dies gemacht?

Wer sich an die Aussagen der regierenden Politiker in Deutschland in den letzten Monaten erinnert, gewinnt den Eindruck, dass Deutschland deshalb unsicherer geworden ist, weil die Bevölkerung durch Gewalttaten und Aktionen von Rechtsextremisten bedroht wird. Damit werden Aktionen wie die Einschränkung von Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken begründet.

Trotz aller Bemühungen und vielen Stunden der Recherche im Netz … habe ich nicht mehr gefunden. Im direkten Vergleich zum aufgelisteten „islamistischen“ Extremismus, ist die Bedrohung von „rechtsextremistischen“ Anschlägen sehr gering.

Die folgende Auffälligkeiten springen einem förmlich ins Auge:

1) ab 2014 haben die großen Anschläge in Europa massiv zugenommen (2014 = 2; 2015= 8; 2016 = 7);

2) im Jahr 2017 haben wir schon 6 (!!!) Anschläge und sind erst im vierten Monat des Jahres;

3) deutliche Zunahme von Messerattacken;

4) ein neues Phänomen sind Axt-Angriffe;

5) besonderer Beliebtheit erfreuen sich die vom IS empfohlenen Anschläge mit Fahrzeugen (Nizza, Berlin, London, Stockholm);

6) sie stellen ein „Who is who“ der Terrorgruppen (z.B. IS, Taliban, Al-Nusra) dar;

7) in den Jahren vor 2015 wurden überwiegend Rückkehrer aus Syrien / Irak festgenommen;

8) ab 2015 werden überwiegend Migranten und hochkarätige Führungsleute der Terrorgruppen gefasst;

9) besonders betroffen ist Deutschland mit seiner Politik der offenen Grenzen, während in Tschechien, Ungarn und Polen (restriktive Migrationspolitik) gar keine Fälle zu verzeichnen sind.

Statistik

29 Kommentare

  1. Wartet erst mal die Wahlen ab.
    Wenn die BTW am 24.9 gelaufen ist,werden die Flüchtlingsheime aufgelöst und die Zuwanderer in freien Zimmern von Privatleuten einquartiert.
    Deshalb wurde auch Zensus 2011 durchgeführt.

    Jeder bekommt seinen ISiS Terroristen frei Haus zugeteilt. Was dann kommt kann sich jeder denken…

    So sieht sie aus,die „Endlösung der Deutschenfrage“, die ja bekanntlich „krude Verschwörungstheorie“ ist…

    • In der Tat…das könnte wirklich so Gesetzeskraft erlangen. Damit wäre auch der Forderung der Frau Claudia Roth, Parteimitglied der Grünen, Nachdruck verliehen, Integrationsbemühungen zu intensivieren. Das wird ein Spaß. Und endlich kommt man sich näher, genießt die Vorteile gegenseitiger Toleranz und gibt dem Islam eine direkte Möglichkeit, ihre Vision der Totalislamisierung Europas noch intensiver umzusetzen. Frau Özoguz wird’s freuen; denn ihr unermüdlicher Kampf für diese Vision innerhalb der ehemaligen Arbeiterpartei SPD und ihrem Expertenrat kann somit zeitlich abgekürzt werden. Und das hat noch einen weiteren Vorteil: Der Traum des türkischen Sultans Erdogan wird endlich wahr, als Führer des europäischen Groß-Kalifats in die islamische Geschichte einzugehen.

  2. Man darf auch die „Einzelfälle“ nicht vergessen, bei denen die Nationalität von der Presse nicht mehr genannt wird.
    So darf man dann auch getrost eben diese Fälle in die Berechnung miteinbeziehen! Wenn schon keine Nationalität genannt wird, müssen es zwangsläufig Ausländer sein.

    • Nun, nach Nationalitäten gehe ich nicht; islamischer Hintergrund ist islamischer Hintergrund. So finden sich in der Auflistung sowohl Konvertieten, als auch deutsche Staatsbürger mit Migratinonshintergrund, als auch ab 2015 nach Europa … Personen. Nur zu Fällen wo ich einen Artikel finden kann, fließt hier ein, damit es belegbar ist.

  3. Danke für das Lob. Das gebe ich weiter an Herrn Berger, dessen gute Arbeit und unermüdliches Engagement auf die eine oder andere Idee gebracht hat, aus der dann solche Artikel entstehen.

  4. Aber es hat bestimmt nichts mit nichst zu tun, wie eine beliebte Politikerin schon mal äußerte.Und der Islam ist friedlich-nie vergessen.*Sarkasmus off*
    Was mich vielmehr interessiert, die ganzen Einzelfälle, der psychisch gestörten Menschen, die in der Psychiatrie verschwinden,werden die noch mal zum Einzelfall?Sprich wieviele werden Intensivtäter?
    Es ist eine tolle Arbeit, die sich der Autor da gemacht hat, aber es ist erst der Anfang. Wir werden,ähnlich wie in den arabischen Staaten, mit dem täglichen Wahnsinn leben müssen.Oder wir wandern aus-in die Staaten, die keine muslimische Masseneinwanderung wollen. Ich weiß ohnehin nicht, mit welchem Recht wir hier Migranten Asyl gewähren:Mit Ausnahme des direkten Bürgerkrieges wie in Syrien, haben wir doch ähnliche Verhältnisse. Nur die Sozialleistungen sind hier anders. So lange es noch Deutsche gibt, die die Steuern zahlen, weil sie arbeiten gehen.

  5. Ja Ingrid Sie haben ähnliche Ängste wie ich, das ist meine größte Angst, dass die Neuen keine Lust auf die Heime haben und wollen mein Haus usw. Ich komme aus Schlesien und bin eine Spätaussiedlerin. Das Haus unserer Eltern ist noch da, das gibt mir noch ein gutes Gefühl, aber eine Lösung für uns alle ist das auch nicht. Wir müssen uns wehren und aud die Straßen gehen.

    • Ich schwanke noch, welcher Weg für mich der richtige ist: Hierbleiben und kämpfen oder in meinem fortgeschrittenen Alter auswandern nach Polen oder Tschechien. Beides erfordert mentale und physische Kraft, die noch ausreichend vorhanden ist. Beide Alternativen sind große persönliche Herausforderungen…so oder so. Aber…geht es um mich oder geht es um den Bestand unserer gemeinsamen Kultur, um unser christliches Erbe? Zwangsislamisierung, wie sie unsere politische Nomenklatura quasi schon betreibt, ist nicht mein Lebensziel.

  6. Wir kommen gerade aus dem Portugalurlaub. Uns war aufgefallen, dass auch noch spät in der Nacht junge Frauen alleine in der Stadrt unterwegs waren. Diese Beobachtung machte uns deutlich, wie sehr sich Deutschland in den letzten Jahren verändert hat. Als Frau alleine nachts in der Stadt unterwegs? Das war einmal.

  7. Als Polin möchte ich mich ganz herzlich bedanken! Es ist die beste PR für Polen seit Jahren ….Schöne Immobilien haben wir genug ….,!

    • Liebe Wolska, würden wir denn in Polen willkommen sein?
      Ich meine unsere gemeinsame Geschichte……
      Die Deutschen sind ja auch nicht gerade die Beliebtesten (in aller Welt) 🙁

      • Das wäre auch meine Frage: wer nimmt uns Deutsche auf, wenn WIR fliehen müssen? Sind Polen, Tschechen, Ungarn…so bereitwillig, uns aufzunehmen? Ich für meinen Teil bin integrationswillig (Landessprache, Bräuche etc) 😉

    • Seien Sie stolz auf ihr Land und stolz darauf, Ihre Kultur noch frei und ohne ein schlechtes Geschichtsgewissen leben zu dürfen. Als hier geborener Deutscher mit christlichem Hintergrund wird das zusehends schwieriger. Ja…Polen wäre schon eine Alternative. Ich habe schon einmal vor ein paar Wochen in diesem Forum angemerkt; daß Polen, Tschechien und Ungarn zum Rückzugsort für diejenigen werden könnte, die müde sind, sich gegen eine Ideologie zu wehren.

      • Es stimmt das Orban gesagt hat – ganz öffentlich – das wenn sich die Deutschen nicht mehr wohl oder sicher fühlen in ihrem Land sie gerne nach Ungarn kommen können. Sowohl er als auch die Ungarn haben nichts dagegen wenn wir uns dort einleben und arbeiten.
        Ich denke das – wenn nur ausreichend Deutsche diesem Ruf folgen werden – es dort wirklich zu einer enormen Wirtschaftsstärkung kommen wird.
        Zwei Bekannte haben im letzten Jahr ihre kleinen Handwerkbetriebe verkauft – die liefen beide sehr gut – und sind sogar mit den zwei Gesellen nach Ungarn übergesiedelt, haben dort neu aufgemacht und gleich mal eben 8 Arbeitsplätze dort geschaffen.
        Die ungarische Bürokratie hat sich sehr zurückgehalten, alle waren hilfsbereit und sehr freundlich.
        Wir im Bekanntenkreis haben uns ebenfalls bereits informiert und wenn sich nach der Wahl nichts massiv ändert, dann gehen wir ebenfalls nach Ungarn mit allem was wir besitzen und können samt Familien. Das ist nicht wenig und wir kommen nicht als arme Leute dort an.

  8. Mein lieber Herr Berger…Ich muss Ihnen erstmal sagen …Sie machen eine sehr sehr gute Arbeit.. machen Sie weiter so…Ist genau die richtige Richtung…Hut ab…

  9. Die Karte könnte täglich in der Presse abgedruckt werde, die Deutschen würden trotzdem nicht aufwachen. Man sollte sich schon mal eine Zweitwohnung in Polen anschaffen, wenn der Mob losgeht und wir aus unseren Häusern getreiben werden.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here