Auf dem AfD-Bundesparteitag in Köln am 22. Und 23. April wird eine kleine Gruppe aufrechter Demokraten einer wild gewordenen, zu extremer Gewalt neigenden Meute von Antidemokraten gegenüberstehen. Das Tragische: der Polizeipräsident der Stadt lässt bereits im Vorfeld indirekt wissen, auf wessen Seite er steht. Ein Gastbeitrag von Thomas Böhm (JouWatch)

Kennen sie noch den Film „300“? Dieser düstere, äußerst blutrünstige Streifen, basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von Frank Miller und Lynn Varley aus dem Jahr 1998, der die Geschichte erzählt von König Leonidas aus Sparta, der mit 300 treuen Gefährten gegen das übermächtige persische Heer von Xerxes antritt, um die Freiheit, um das Land zu verteidigen.

Sie sterben lieber, als sich von den hereinstürmenden Horden versklaven lassen.

Ganz so krass wird es auf dem AfD-Bundesparteitag in Köln am 22. Und 23. April wohl nicht werden, aber wie damals steht eine kleine Gruppe aufrechter Demokraten, mit 600 „Mann“ zwar doppelt so stark wie Leonidas Häuflein, dafür aber nur mit Argumenten und Programmen, statt mit Speer und Schild bewaffnet, einer wild gewordenen Meute von Antidemokraten gegenüber.

Der Kölner „Express“ vermeldet:

„Weit mehr als 4000 Beamte aus ganz Deutschland werden an dem Wochenende in der City im Einsatz sein und versuchen einen reibungslosen Ablauf des Parteitages zu sorgen…

Aber Mathies stellt klar: „Ich weiß, dass es für viele Menschen schwer zu ertragen ist, wenn Äußerungen von Parteivertretern sich gegen Werte richten, die in Köln große Bedeutung haben  Werte wie Weltoffenheit, Toleranz und Miteinander von Religionen und Kulturen.“

Und weiter: „Die Polizei Köln wird allen ermöglichen, sich friedlich für Demokratie, Freiheit und die Wahrung der Menschenrechte stark zu machen.“…“

Damit wird klar, auf wessen Seite der Polizeipräsident steht. Aber was will man auch von einem erwarten, der politisch abhängig ist. Er hätte sich gar nicht in dieser Richtung äußern müssen, wenn er sich und seine Sicherheitsbeamten als politisch neutrale Instanz verstehen würde.

Aber damit müssen wir in diesem Land unter diesen antidemokratischen Zuständen wohl leben.

Und viele Polizisten werden sich wohl ebenfalls eine blutige Nase holen, denn wie Xerxes Horden wollen auch die linken Truppen, den Bereich vor dem Maritim-Hotel in ein Schlachtfeld verwandeln.

Der „Express“ weiter:

…Dennoch ist dem Polizeipräsidenten klar, dass unter den erwarteten 50.000 linken Demonstranten auch viele Gewalttäter sein werden, die verhindern wollen, dass die 600 AfD-Anhänger ihr Ziel – also den Tagungsort im Maritimhotel –  erreichen.

„Wir beobachten eine regelrechte Mobilmachung in der Szene. Wir gehen davon aus, dass es an dem Wochenende zu mehreren hundert freiheitsentziehenden Maßnahmen durch unsere Beamten kommen wird.“…

Aber was heißt schon freiheitsentziehende Maßnahmen? Personalien feststellen und wieder auf die Allgemeinheit loslassen.

Linksterror ist in dieser Republik nicht strafbar, das wiederholt sich immer wieder in Deutschland.

Aber kommen wir noch mal zurück auf den Film „300“. Auch wenn Leonidas verloren hat, aus seinem Kampf gegen Xerxes wuchs eine gewaltige Armee aufrechter Griechen heran, die dem Feind dann fast ebenbürtig die Stirn bot.

Und die Demokratie war gerettet.

Drücken wir also der AfD die Daumen und stehen der Partei notfalls mit Wort und Schild zur Seite, wenn es noch härter kommen sollte.

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Foto: Screenshot/ Youtube/ Collage