Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

In Talkshows, bei Reden und Interviews gibt Martin Schulz sich gerne als einfacher Mann aus dem Volk für das Volk und spricht am liebsten über soziale Gerechtigkeit. Dass er die Schule abgebrochen hat und Alkoholiker war, sollte man nicht gegen ihn einsetzen. Das ist unfair und gehört sich nicht. Es fällt aber auf, dass er selbst diese Fakten aus seiner Biographie gerne für sich einsetzt nach dem Motto: „Schaut mal, ich bin keiner aus dem abgehobenen Establishment, bin ein ganz einfacher Mann, halt nur mit frecher, großer Klappe, ansonsten genau wie ihr mit allen Schwächen und verdiene doch wie jeder Mensch eine zweite Chance.“

Nicht ungeschickt wie er sich inszeniert. Das kann er, keine Frage. Aber was für ein Mensch ist dieser Martin Schulz eigentlich?

Martin Schulz gehörte mehr als 20 Jahre lang zum vollkommen bürgerfernen EU-Establishment. Nun ist lange schon bekannt, dass nicht selten Politiker gerne dorthin abgeschoben werden, die mit ihrer politischen Karriere irgendwie durch sind, denen man dann noch ein paar Jahre die Gelegenheit geben will, nochmal richtig fett zu verdienen. Die Bild berichtete vor drei Jahren bereits:

dass rund 4.000 EU-Beamte mehr verdienen als der deutsche Bundeskanzler respektive die Kanzlerin (ca. 290.000 EUR jährlich brutto). Sie haben richtig gelesen: rund 4.000.

So ein Politiker, der am Ende seiner Karriere nach Straßburg bzw. Brüssel abgeschoben wird, ist Martin Schulz ja aber nun nicht. Bei ihm ist es genau umgekehrt: er kommt jetzt aus Straßburg, offizieller  Sitz des Europäischen Parlaments, bzw. Brüssel und Luxemburg, weitere Arbeitsorte, zurück nach Deutschland. Dort soll der kleine Buchhändler aus Würselen zuvor kräftig abgesahnt haben. Man geht davon aus, dass Schulz inzwischen Multi-Millionär ist.

„Wie das denn?“ werde Sie jetzt wahrscheinlich fragen. „Hat er denn eine eigene Firma aufgebaut und erfolgreich gemacht oder im Lotto gewonnen?“ – Nein, das beides nicht. Aber er hat als EU-krat glänzend verdient, mehr als alle Bundeskanzler, die wir je hatten. Aber betrachten wir das etwas genauer.

Schulz‘ Jahresverdienst als EU-Abgeordneter lag zunächst bei brutto etwas über 99.000 EUR jährliches Grundgehalt. Dieses musste natürlich versteuert werden. Wenn die Ehefrau von Martin Schulz keinen eigenen zusätzlichen Verdienst hat, gingen von den 99.000 EUR inklusive Soli etwa 25 bis 30 Prozent an Einkommensteuer ab. Hinzu kamen die Sozialversicherungsabgaben. Diese betragen laut Eurostat für EU-Beamte aber nicht wie für deutsche Sozialversicherungspflichtige ca. 20, sondern nur 12 Prozent.

„Hoppla“ werden Sie jetzt vielleicht denken, „warum denn so viel weniger?“. Nun das ist einer der vielen Vorzüge, die EU-Politiker und EU-Beamte genießen. Rechnet man Einkommensteuer und Sozialversicherung zusammen, kommt man auf grob 40 Prozent. Zieht man die von den 99.000 EUR jährlich ab, bleiben rund 60.000 EUR netto, also ca. 5.000 EUR im Monat.

„Das ist nicht wenig, aber davon wird man doch nicht Multimillionär“ werden Sie jetzt vielleicht denken. Richtig, aber das war ja auch nicht alles, was Martin Schulz verdiente. Das war nur sein steuerpflichtiges Grundgehalt. Richtig interessant wird es erst bei dem, was da oben drauf kam. Und das war einiges.

Zu dem a) Grundgehalt von über 99.000 EUR jährlich kam hinzu: b) eine sogenannte „allgemeine Kostenpauschale“ von über 51.500 EUR pro Jahr.

„Wofür ist denn diese allgemeine Kostenpauschale“ werden Sie jetzt wahrscheinlich fragen. Von diesem Geld konnte Schulz z.B. Büroeinrichtung kaufen oder es für Kfz-Kosten in Deutschland verwenden. Konnte wohlgemerkt, er musste das nicht und musste auch keinerlei Nachweise über Büroeinrichtungen oder Kfz-Kosten vorlegen. Diese gut 51.500 EUR bekam er wie andere EU-Politiker auch pauschal, ohne jeden Ausgabennachweis. Und steuer- und sozialabgabenfrei! Also netto. Über 51.500 EUR netto entsprechen aber fast 100.000 EUR brutto, die zusätzlich auf das Grundgehalt von über 99.000 EUR hinzukamen.

„Uih“ werden Sie jetzt vielleicht denken, „jetzt sieht die Sache natürlich schon völlig anders aus. Das ist ja zusammen fast das Doppelte des Grundgehaltes.“ Aber das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Als Parlamentspräsident, der Martin Schulz seit Januar 2012 war, hatte er nicht nur wie jeder EU-Abgeordnete einen Anspruch auf kostenfreie Büroräume in Straßburg bzw. Brüssel, er konnte ebenso die Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages nutzen und hatte darüber hinaus Anspruch auf zwei Dienstwagen plus zwei Fahrer. Außerdem ein Extrabudget für persönliche Mitarbeiter. „Na das muss doch jetzt aber wirklich reichen“ werden Sie jetzt denken. Nö, das reichte noch lange nicht.

Martin Schulz erhielt als Parlamentspräsident zusätzlich zum a) Grundgehalt und zur b) allgemeinen Kostenpauschale c) eine Residenzzulage in Höhe von ca. 44.000 EUR jährlich. – Auch diese Zulage, Sie ahnen es schon, war steuer- und sozialversicherungsfrei, also zu hundert Prozent netto.

Doch auch damit noch nicht genug. Ein Präsident des Europäischen Parlaments muss diese ja auch adäquat repräsentieren.

Also erhielt Schulz all die Jahre auch noch d) eine Repräsentationszulage in Höhe von über 17.000 EUR pro Jahr. – Natürlich steuer- und abgabenfrei.

Rechnen wir das jetzt mal alles zusammen, dann kam Martin Schulz abgesehen von all den Vergünstigungen, Büroräumen, Dienstwagen, Fahrer, eigene Mitarbeiter etc. auf ein Nettoeinkommen von über 170.000 EUR jährlich.

Zum Vergleich: der deutsche Bundeskanzler erhält ca. 290.000 EUR pro Jahr brutto. Wenn Sie davon meinetwegen 40 bis 50 Prozent an Einkommensteuern und Abgaben abziehen, dann kommen Sie auf rund 150.000 bis 170.000 EUR jährlich netto.

Das heißt, Martin Schulz verdiente also die letzten fünf Jahre mehr als Angela Merkel, mehr als Gerhard Schröder, als Helmut Kohl, als Helmut Schmidt, als Willy Brandt usw. – Doch auch das reichte ihm offensichtlich noch nicht.

Zusätzlich zum a) Grundgehalt, b) der allgemeinen Kostenpauschale, c) der Residenzzulage, und d) der Repräsentationszulage erhielt er ab 2012 auch noch e) eine Sitzungspauschale von 304 EUR pro Tag. Diese Sitzungspauschale erhielt er als Präsident des Europäischen Parlaments i.G.z. den normalen Abgeordneten nicht nur an den tatsächlichen Sitzungstagen, an denen er teilgenommen hat, sondern jeden Tag. Und nicht nur von Montag bis Freitag, auch Samstag und Sonntag, auch an Feiertagen, auch wenn er krank war, auch im Urlaub.

Martin Schulz bekam die Sitzungspauschale an 365 Tagen im Jahr. Ergibt zusammen nochmals ca. 111.000 EUR pro Jahr.

„Aber die musste er dann doch wohl wenigstens versteuern“, denken Sie jetzt vielleicht. Würde ich auch denken. Dem war aber nicht so.

Auch diese 111.000 EUR waren komplett steuer- und abgabenfrei.

111.000 EUR netto entsprechen bei einer Steuer- und Abgabenquote von sagen wir 45 Prozent einem zusätzlichen Bruttoverdienst von über 200.000 EUR.

Zur Erinnerung, das Bruttoeinkommen des deutschen Bundeskanzlers beträgt 290.000 EUR. Allein die Sitzungspauschale von Schulz, die zum Grundgehalt, zur allgemeinen Kosten-, zur Residenz- und zur Repräsentationszulage nochmals oben draufkam, war also mehr als zwei Drittel des gesamten Bundeskanzlerverdienstes!

Rechnen wir jetzt alles zusammen, dann kam Martin Schulz, der kleine Buchhändler aus Würselen ohne richtigen Schulabschluss, als Präsident des Europäischen Parlaments auf über 280.000 EUR jährlich netto. Bei einer Steuer- und Abgabenquote von 45 Prozent entspricht dies brutto über 500.000 EUR.

Und die 18 Jahre zuvor als EU-Abgeordneter verdiente er ja auch alles andere als schlecht und hatte unzählige Vergünstigungen. Jetzt verstehen Sie wahrscheinlich, weshalb Martin Schulz Multi-Millionär sein dürfte.

Das Millionenvermögen von Martin Schulz kommt nicht aus einer erfolgreichen Arbeit als Unternehmer oder von einem Lottogewinn, sondern von den europäischen Steuerzahlern, insbesondere von den deutschen Steuerzahlern, die er zusammen mit den Grünen und Linken, darauf deutet vieles hin, zukünftig noch mehr schröpfen möchte.

Mag sein, dass von diesen über 280.000 EUR noch irgendwelche Dinge abgingen, die er kaufen musste, Büromöbel, neue schicke maßgeschneiderte Anzüge oder was auch immer. Aber Letzteres müssen andere auch kaufen und letztlich wissen wir das nicht, wo das Geld hinging.

Nun habe ich nicht grundsätzlich etwas dagegen, wenn Menschen, die aus einfachen Verhältnissen kommen, ich tue das selbst auch, es weit nach oben bringen, wenn sie sehr ehrgeizig sind und für sich selbst etwas erreichen wollen im Leben. Ich finde das grundsätzlich gut, wäre sogar bereit, das als eine Tugend anzusehen. Ein gesunder Ehrgeiz und auch ein gewisser Machtwille kann durchaus etwas Positives sein, wenn dabei nicht über Leichen gegangen wird.

Die Erfahrung zeigt aber, dass so ein extremer Aufstiegswille von Leuten, die von ganz unten kommen, nicht selten mit erheblichen charakterlichen Mängeln einhergeht. Ob das bei Martin Schulz der Fall ist, möge ein jeder für sich selbst beurteilen.

Aufschlussreich könnte hierbei folgender Sachverhalt sein. Als im April 2014 Journalisten von Report Mainz der Geschichte mit der steuer- und abgabenfreien Sitzungspauschale in Höhe von ca. 111.000 EUR jährlich auf die Schliche kamen und Schulz zur Rede stellen wollten (siehe das kurze Video unten), kanzelte Schulz den jungen Reporter zunächst recht hochmütig und barsch ab, nach dem Motto, er habe keine Ahnung und solle erstmal lernen, sauber zu recherchieren. Und schwupps hatte Schulz sich auch schon umgedreht und ging weg. Als der junge Reporter ihm nachrief, ob er diese zusätzlichen steuerfreien 111.000 EUR nicht erhalten würde, rief dieser zurück: „Nein!“. Das stimmt aber nicht. Schulz bezog diese 111.000 EUR jedes Jahr on Top fast zwei und ein viertel Jahre lang.

Erst im April 2014, als Reporter begannen, der Sache nachzugehen, ließ er diese steuerfreien Zusatzzahlungen der Sitzungspauschale einstellen, behauptete aber, er habe das schon zuvor angeordnet.

Gegenüber dem Journalisten von Report Mainz hatte er aber auch behauptet, diese Sitzungspauschale gar nicht zu beziehen. Hier sagte er offensichtlich nicht die (volle) Wahrheit. Und da kaum von einem Nichtwissen ausgegangen werden kann – er wusste ja wohl, dass er dieses Geld jeden Monat überwiesen bekam – stellt sich die Frage, ob er bewusst und gezielt gelogen hat und damit die Frage nach seiner Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit.

Aber wie sagte sein Kumpel Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, schon vor Jahren: „Wenn es eng wird, muss man lügen“.

Report Mainz fragte übrigens mehrfach nach, ob er seine Behauptung, schon zuvor angeordnet zu haben, diese Zusatzzahlungen der steuerfreien 111.000 EUR jährlich einzustellen, nicht irgendwie belegen könne. Es müsse doch irgendetwas dazu geben. Einen solchen Beleg legten Schulz und sein Büro aber niemals vor.

Warum nicht? – Und warum wurde niemals eine Gegendarstellung verlangt? – Vor allem aber: Warum fand er selbst das die Jahre zuvor nicht anstößig, diese 111.000 EUR pro Jahr steuer- und abgabenfrei auch noch zusätzlich zu seinem Monstergehalt einzukassieren, als ihm noch niemand auf die Schliche gekommen war?

Für die SPD mag all das keinerlei Rolle spielen. Sie haben ihren neuen Hoffnungsträger, der ihnen ein paar Prozentpünktchen mehr einzubringen verspricht als der unbeliebte Sigmar Gabriel, den die Leute schon kannten und wussten, was sie von ihm zu halten haben. Martin Schulz kennen die Deutschen bisher kaum. Dies sollten kritische und investigative Journalisten, die anders agieren als die artige Anne Will – selbst absolute Top-Verdienerin und Teil des Establishments – ändern.

Das Einzige, was für die SPD zählen dürfte, ist wohl, ob sie jemand aus dem 20 Prozent-Tal der Tränen rausholen kann. Wer und wie, wird ihnen letztlich egal sein. Die Genossen waren da noch nie kleinlich. Doch uns Bürgern und Wählern sollte das nicht egal sein.

Die Leute sollen wissen, mit was für einem Mann sie es hier zu tun haben, der vor Selbstbewusstsein (oder Selbstüberschätzung?) nur so strotzt, sich schon als den kommenden, als den idealen Kanzler sieht, der sich als integerer Anwalt der kleinen Leute aufspielt, in Wirklichkeit aber einer der größten Abkassierer von allen gewesen zu sein scheint.

*

Filmausschnitt (2:47 Min.): Was ARD REPORT MAINZ recherchiert hat

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Weitere Quellen:

***

Foto: Martin Schulz, Deutscher Politiker und Präsident des Europäischen Parlaments (Stand 2014) (c) Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0 [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) or CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

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Dieser Artikel erschien auch auf dem Blog des Autors und auf The European – Das Debatten-Magazin.

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merkel.muss.weg.sofort
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merkel.muss.weg.sofort

Kapo Schulzi ist ein perfider Gauner.

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[…] entladen könnten, wenn nicht unsere Eliten für uns sorgen würden. Ausgerechnet diese korrupten Abzocker, Lobbyisten und Minderleister ohne sinnvolle Ausbildung, von denen manche durch gemeinsamen […]

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[…] die letzten Tage schon angedeutet, dass die SPD seit der Nominierung ihres neuen Kanzler-Kandidaten Martin Schulz immer mehr zulegt und der CDU/CSU ständig näher kommt, aber dass sie sie gar überholen könnte, […]

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[…] auch auf The European – Das Debatten-Magazin  (dort weit über eine viertel Million Leser), auf Philosophia perennis (90.000 Leser) und auf Epoch Times (ca. 50.000 Leser), wurde insgesamt also über 400.000 mal […]

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[…] Die Fakten zum Abkassierer: […]

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[…] unter Schulz den Vorzug geben würden, obwohl dieser in seinem Leben nichts geleistet und trotzdem etliche Millionen in Brüssel abkassiert […]

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[…] ihn ob seiner bekanntermaßen Korruptheit „entlarvt“. Doch diese Angriffe werden gegen links gewendet, Schulzens scheinheiliges links-intellektuelles Auftreten ausbeutend (vgl. auch meinen […]

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[…] Martin Schulz – der größte Abkassierer von allen? […]

Stefan HILLER
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Stefan HILLER

Martin Schulz ist für mich ein reiner und tatsächlicher Populist. Dies kann man auch an Hand seiner politischen Vita nachweisen. Abgesehen von den Vorhaltungen hinsichtlich seiner sechsstelligen steuerfreien Bezüge, die für sich und seinen Charakter sprechen, gehört Martin Schulz genau zu jenem politischen Etablissement, welches für die zahlreichen falschen und verehrenden Fehlentscheidungen der Letzen 20 Jahre verantwortlich zeichnen. Gehört er nicht auch zu jenen politischen Vertretern, welche die Demokratie abschaffen und dem Volk vorgaukeln, dass die Nationen nicht mehr gefragt sein und der alleinige Weg, die Schaffung einer „Neuen Weltordnung“ sei. Ist nicht auch Martin Schulz ein Vertreter der politischen… Mehr lesen »

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[…] Artikel erschien zuerst auf Philosophia perennis (dort über 75.000 […]

TeeKrieger
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TeeKrieger

Volltreffer… Das Bild sagt mehr als 1000 Worte…

Grimm lässt grüßen – das Original sagt ja „Kauf’manns’kinder“

Geschichte wiederholt sich… mache haben halt so einen Sprung in der Reichsschüssel das der Draht aus der Mütze fliegt

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[…] In Wahrheit hat dies natürlich weniger mit Gerechtigkeit zu tun als vielmehr mit noch mehr Eingriffen in Eigentumsrechte, nicht nur zur notwendigen Finanzierung von unabdingbar staatlichen Aufgaben – Polizei und Soldaten (innere und äußere Sicherheit als originäre Aufgabe eines jeden Staates), Verwaltung, Infrastruktur, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser, Kulturförderung etc. -, sondern auch zur verstärkten Umverteilung von Vermögen, mit Zwang, mit mehr Eingriffen in Menschenrechte (Art. 17 der Menschenrechtscharta: Recht auf Eigentum) und mit einem Gleichheitsfetisch bezogen nicht auf gleiche Rechte für alle, sondern auf gleiche Endzustände, mithin einer Negation der Natur selbst und schweren Minderwertigkeitsgefühlen, der Unfähigkeit des Aushaltens von… Mehr lesen »

Kritischer Denker
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Kritischer Denker

Der Artikel oben fragt nach Transparenz, erwähnt diesen Aspekt aber nur nebensächlich. Ansonsten ist es ein Artikel der versucht etwas zu dramatisieren ohne mal ein oder zwei Gedanken weiter gedacht zu haben. Wer Schulz ist und wie er sein wird sei dahin gestellt, aber die Überlegung, dass Personen die für ein ganzes Land oder Staatenbund verantwortlich sind anständig bezahlt werden müssen, damit sie 1. – nicht beim nächst-besten Angebot in die Wirtschaft gehen 2. – weniger anfällig für Bestechung sind und 3. In vielen Bereichen auch eine gewissen Auftreten haben müssen (Empfänge etc.), wurde hier bei diesem Artikel komplett außer… Mehr lesen »

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[…] die letzten Tage schon angedeutet, dass die SPD seit der Nominierung ihres neuen Kanzler-Kandidaten Martin Schulz immer mehr zulegt und der CDU/CSU ständig näher kommt, aber dass sie sie gar überholen könnte, […]

Aufgewachter
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330.000 Euro im Jahr? Von dem Geld kann man 34 Menschen auf Hartz-IV-Niveau leben lassen. Oder ein Bezieher von Leistungen nach dem SGB II ungefähr 34 Jahre lang am Leben halten.

Klausw111
Gast
Klausw111

Verständnisfrage:
Zitat: „Man geht davon aus, dass Schulz inzwischen Multi-Millionär ist.“
Frage: „wer ist man?“

Ist es „Hören – Sagen“, ist es keine journalistisch bewertbare Arbeit, sondern vertreten einer persönlichen Meinung.

bashoe
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SPD und ihre Steuer Millionäre. Ganz ohne Neid warum soll ein Angestellter oder Unternehmer noch etwas persönlich riskieren wenn die Spitze ohne selbst jemals etwas zu unternehmen von uns zu Millionären gemacht wird ?

bashoe
Gast

Hat dies auf Bashoe My Blog rebloggt und kommentierte:
SPD und ihre Steuer Millionäre. Ganz ohne Neid warum soll ein Angestellter oder Unternehmer noch etwas persönlich riskieren wenn die Spitze ohne selbst jemals etwas zu unternehmen von uns zu Millionären gemacht wird ?

Jürgen J. Grossheim
Gast
Jürgen J. Grossheim

Er wird die Interessen der kleinen Leute ( SPD Wähler ) genauso gut vertreten wie es Donald T seinen kleinen Leuten in der US Provinz versprochen hat. Das tun Millionäre halt so. Versprochen!

Graf Koks (@GrafKoks5)
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OK, Schulz hat gesoffen und die Schule geschmissen, aber eines muß man ihm lassen: Er hat Durchsetzungsvermögen, sonst hätte er das alles nicht geschafft. Natürlich haben wir mit ihm und IM Erika die Wahl zwischen Pest und Cholera, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß Schulz vor Erdogan so im Staube kriechen würde, wie Erika es tut.

freidenker1
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Da Herr Schulz nicht deutlich sprechen kann, das „sch “ meistens als „ch“ ausspricht, hat er das viele Geld nicht verdient. Wenn ich den schon höre…

Schöne Grüsse aus der http://www.freidenker-galerie.de

Wenigverdiener
Gast
Wenigverdiener

Was soll dieser Kindergeburtstag wegen ein paar 100kEUR für Martin Schulz im Jahr? Im gehobenen Management der Industrie und in der Hochfinanz werden diese Beträge im Monat verdient und da sind Jahresboni noch nicht mit eingerechnet. Steuervermeidung beherrschen diese Damen und Herren ebenfalls in Perfektion. Riesige Vermögen werden angehäuft und gerne in Stiftungen geparkt. Die Leistung ist leider mehr als nur häufig doch eher mau. In der Bundesliga reicht gerne auch mal eine Woche für die ersten 100kEUR oder mehr. Marketingverträge und Prämien kommen auch hier noch hinzu. Steuerskandale und Korruption gibt es auch dort mehr als genug. Da wird… Mehr lesen »

Ullrich
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Wes Geistes Kind dieser Herr ist, konnte man in der Zeitschrift Haaretz vom 14.2.2014 nachlesen, siehe insbesondere den 4. Absatz
http://archive.is/jBcbd#selection-95.12-95.25
Da spricht er ehrlich aus, für wen „the new Germany“ nur existiert! Folgerichtig gilt seine Kampfansage (www.martinschulz.spd.de) allen, die sich dem modernen Zeitungeist widersetzen, allen, die nicht linksglobalistisch und ordnungszerstörerisch denken und wählen. Antideutsch sein ist auch eine Art von „Rassismus“, oder?

Otto Berger
Gast
Otto Berger

Der Verdienst des Herrn Martin Schulz interessiert nur am Rande und die üppigen Vergütungen derjenigen, die am Europa-Projekt arbeiten, ist hinreichend bekannt und kann in offiziellen Bekanntmachungen nachgelesen werden. Herr Schulz muss daran gemessen werden, ob er als Kanzler der BR die EU-Politik weiterhin unterstützt und befördert, die da ist : Zerstörung der Nationalstaaten durch illegale Massenzuwanderung (Einwanderung erfolgt legal), im Gefolge dessen die Zerstörung der Geschichte, Kultur und Identität der originären europäischen Bevölkerung zG eines europäischen Zentralstaates mit einer NEUEN ORDNUNG ! Diese Politik der Merkel-Regierung wird von der Mehrheit der europäischen Bevölkerung nicht gewollt und führte bereits zu… Mehr lesen »

H. Cooles
Gast
H. Cooles

Alles nicht belegt! Es fehlen die Quellenangaben woher die einzelnen Beträge herangezogen wurden. Zudem kann ich nicht nachvollziehen, was am Verdienst/Einkommen bei Herrn Martin Schulz illegal sein soll? Ihr Artikel erweckt den Anschein, als ob Herr Schulz illegal sein Einkommen erwirtschaftet hätte, oder wird ganz gezielt mit Halbwahrheiten versucht Herrn Schulz in ein falsches Licht zu rücken? Wenn man als EU-Ratsmitglied diverse Einkommen steuerfrei erhält, kommen zum einen nicht bei einem Nettoeinkommen noch Steuern oben drauf, denn Netto = Brutto. Sie hingegen rechnen dann einfach mal 45% Steuern von einem STEUERFREIEN Einkommen gleich mal obendrauf. Ich habe den Eindruck, hier… Mehr lesen »

giselaweber1
Gast

Das wäre aber und ist auch bei allen anderen EU-Parlamentspräsidenten so. Nicht nur bei Schulz, weil er SPD-Mitglied ist. Immer wieder werden die Stimmen der Gegner laut, wenn es um die Gehälter der SPD-Abgeordneten geht. Dass die Politiker so viel verdienen, leuchtet mir auch nicht ein, aber, es ist schofel, wenn die Gegner mit dem Splitter im Auge des Bruders den Balken im eigenen Auge verdecken wollen. Immer versuchen die SPD-Gegner die SPD bei ihren Gehältern zu packen und auszubooten. Diese Honorar-, Einkommens- und Gehaltskonzepte sind hauptsächlich auf dem Mist der Konserativen und Liberalen gewachsen, gegen die die SPD kaum… Mehr lesen »

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[…] Schulz-NEWS: Martin Schulz – der größte Abkassierer von allen?  -philosophia-perennis […]

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[…] Martin Schulz – der größte Abkassierer von allen? (philosophia) […]

Politiker sind natürlich an allem schuld ....
Gast
Politiker sind natürlich an allem schuld ....

Was soll er den als Präsident des EU Parlaments bekommen ? Oder als Abgeordneter ? Mindeslohn ???
mit Artikel wie diesen muss man sich auch nicht wundern das die Cleveren in die freie Wirtschaft gehen – und ausschliesslich nur dort arbeiten !
Natürlich ist er Millionär – na hoffentlich auch nach 20 Jahren Dauerstress als Politiker !!!
Politker sollten wesentlich mehr verdienen – dafür aber keine bezahlten Neben oder Beraterjobs !

alexandrabader
Gast
alexandrabader

hab zu ihrer rechercherche hier verlinkt: https://alexandrabader.wordpress.com/2017/02/01/die-spd-auf-dem-selbstvernichtungstrip/ -im wahlkampf2014 war schulz am selben tag zuerst gegen das TTIP (in wien) und dann dafür – als ihm initiativen eine mengen an unterschriften in berlin überreichten.

das beschriebene verhalten, dass er unwirsch wird und weggeht (angesprochen auf seine spesen 2014) habe ich auch beobachtet, als ich mit ihm über US einfluss auf die SPÖ reden wollte. er schrie „das ist alles nicht wahr!“ und machte den abgang, als ob ich behauptet hätte, er würde für die CIA arbeiten..

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[…] Martin Schulz – der größte Abkassierer von allen? […]

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[…] Merkel hohe Beliebtheitswerte bescheinigen, lachen User ohnehin nur mehr mit dem Hashtag #fakenews. Jürgen Fritz hat sich die Mühe gemacht den Mythos vom Oberabzocker Schulz genau unter die Lupe zu nehmen: […]

Frank Poschau
Gast

Herr Schulz ist eine roter Luftballon. SPD will nun, nun endlich durchstarten, mit einem Mann der in Brüssel das Versagen der EU förderte. Der Slogan haut einen um und bringt uns zum aufrechten Gang. >>>>>>>>>>>>>>>> „Miteinander statt Ausgrenzung“<<<<<<<<<<<<<<< Super, ich möchte mit einer Gewaltenteilung leben, wo Politiker Richter benennen, die gut bezahlt sich nicht bereichern wollen und auch von den Politikern überwacht werden dies einzuhalten, so dass das Recht für jeden gleich bleibt, unabhängig von Person und Ansehen. Ich möchte nicht von meinen Menschenrechten ausgegrenzt werden, ein Herr Maas sollte sich nicht der Strafvereitelung schuldig machen und auch keine kriminelle… Mehr lesen »

alexandrabader
Gast
alexandrabader

Man kann das Verhalten der SPD. sp jemanden zu nominieren, nur als Massenselbstmord bezeichnen

Achstaller. Erhard
Gast
Achstaller. Erhard

Ich hätte da mal eine Frage.wenn habt ihr als alternative zu Angela Merkel. Bei diesen Kommentaren ist heraus zu lessen das die meisten gegen Martin Schulz sind. Ich meine wer kritisiert sollte eine bessere Lösungen haben. Es gab mal Leute in der SPD dich sich für die Arbeiter stark machten,doch leider ist die SPD vom Abeiter meilenweit entfernt. Bitte bringen sie Vorschläge oder Alternativen zu Martin Schulz oder Angela Merkel Danke

der einsiedler
Gast

die hetze der „idioten made in germany“ und deren wahrheitsgehalt: ich denke es gibt nur wenige politiker oder „alkis“ wie martin schulz, die seit 37 jahren keinen tropfen alkohol getrunken haben.

eudiktatur
Gast

Dass sowas möglich ist, verdanken wir der Existenz und unserer Mitgliedschaft in der EU-Transfer-Union der Pleitegeier mit inkompatibler Gemeinschaftswährung. Der Eintritt in dieses von Volksschädlingen erfundenen Konstrukts wurde von Kohl, seinem „Mädchen“, IM ERIKA, und den Vollpfosten der SPD und anderen Polittrotteln ohne Not zum Zwecke der Finanzierung der Billionenschulden der Südländer geschaffen, die ab Gründung der EU auf unsere Kosten leben. Nicht nur, dass wir Schmarotzer vom Typ St.Martin alimentieren, diese Schwachsinns-Union ist dem Untergang geweiht – die Leidtragenden sind in erster Linie die doofen Deutschen, die das schwarz-rot-grüne-gelbe Politgesox seit vielen Jahren immer wieder zur Macht verholfen haben… Mehr lesen »

qed
Gast
qed
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[…] „Martin Schulz   der größte Abkassierer von allen?“ Martin Schulz – der größte Abkassierer von allen? […]

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[…] so ist auch dieser Blogbeitrag von den Kollegen bei philosophia-perennis mehr als notwendig, um sich die Wahrheit über den Spitzenkandidaten der SPD vor Augen zu […]

Gaby Kraal
Gast

Martin Schulz schon Altkanzler Schröder hatte sich mit seiner Agenda 2010 und der HartzIV Gesetzgebung als erster SPD Vorsitzender weit von den originären Zielen seiner Partei abgesetzt. Mit ihm muss man Begriffe wie Lohndumping und Aufstockung verknüpfen. Er war der erste Sozialdemokrat der ausschließlich Lobbyarbeit für die Konzerne gestaltete. „Aufstockung“, das bedeutet konkret das ein Arbeitnehmer der Vollzeit arbeitet, also 40 Stunden und mehr arbeiten geht um seine Familie zu ernähren, zum Sozialamt laufen darf, um sein mageres Gehalt, dass er dank Lohndumping erhält und wofür die SPD verantwortlich zeichnet, sein Gehalt von der Allgemeinheit aufstocken lassen muss, um zu… Mehr lesen »

Shamael
Gast
Shamael

Einiges über Schulz Gehaltspolitik ist hier wohl aus der Luft gegriffen und durchaus übertrieben. EU Beamte haben eine Besteuerung von 15% bis 52% je nach Gehaltsklasse, und Schulz lag da in der obersten Klasse. Dann haben EU Beamte mehr als nur 12% Sozialabgaben, die Krankenkasse allein frisst bereits 11%, die Pensionskasse liegt bei 6.5%. In der Hinsicht bin ich sicher etwas beser informiert, ich bin nähmlich EU Beamter gewesen, sass 20 Jahre in Brüssel und habe 16 Jahre lang mit Martin Schulz zusammengearbeitet. Dass Schulz als EU Präsident reichlich abgesahnt hat ist richtig, nur, er hat eben nur das bekommen… Mehr lesen »

Lilith
Gast
Lilith

Die SPD kann einen ja nur noch leid tun.
Pfeift sie derartig auf dem letzten Loch, dass sie es nötig hat so einen armseligen Menschen als Kanzlerkandidaten aufzustellen?
Für was soll so ein Politiker stehen, der so hemmungslos und verlogen, so tief in die Taschen des Volkes greift?

wollelaboe
Gast

Sie predigen Wasser und saufen, saufen, saufen Wein. Selbst wenn sie sich abstinent nennen.

Auch im nicht getrunkenen Wein liegt Wahrheit, – Ihr Lügner und Pharisäer.
Hoffentlich entlarven Euch immer mehr aufmerksame Menschen, statt Euren verlogenen Worten so willfährig zu folgen.

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[…] Schulz sei der fleißigste Parlamentarier oder GröKaZ, wird vielfach berichtet. […]

Der Blogwart 2.0
Gast

Dieser Regeln hat allerdings nicht Schulz gemacht! Mal die ansprechen, die sowas authorisiert haben, still und heimlich, weil es ja „niemanden“ was angeht. Ändert nichts daran, das Schulz die Planierraupe von Merkels Willkommenspolitik war. Bloß nicht!

vercingetorix
Gast
vercingetorix

Versucht doch einmal herauszufinden was de „Obergrosskotz“ Juncker in Brüssel verdient. Der war schon als Luxemburger Premierminister Millionär. Wusstet ihr, dass der Luxemburger Premierminister, der ein 600.000 Einwohner Land regiert, ein grösseres Gehalt bezieht als Angela Merkel, die ein 82 Millionen Land regiert? Ich wette, dass Juncker in Brüssel noch mehr verdient als Schulz in Strassburg! Man hat bei diesem Finanzgebaren der EU wirklich den Eindruck, dass die EU versucht für seine Schäfchen, alles mit den Haaren herbeizuziehen um ihnen ein möglichst fettes Gehalt zu zahlen! Es gibt für EU-Beamten zum Beispiel eine „Prime de dépaysement“, das heisst ein Zuschlag… Mehr lesen »

Ein Blicker
Gast
Ein Blicker

Klar, weil ein Multimillionär den schlechtbezahlten Drecksjob Kanzler machen wollen würde.