Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

„Hetze“ ist – neben Rassist und Rechtspopulist oder Rechtsradikaler – eines der Lieblingswörter der I-Nazis (Internationalsozialisten), mit welchem sie versuchen, sich selbst und ihre Ideologie gegen Kritik zu immunisieren, indem sie den Andersdenkenden oder Kritiker als „Hetzer“ – Rassist oder Rechtsradikaler – rubrizieren, stigmatisieren und diffamieren und so seine persönliche Glaubwürdigkeit und Reputation zu zerstören suchen oder ihn einschüchtern wollen mit dem Ziel, ihn mundtot zu machen, um sich der Sachkritik zu entziehen.

Unter „Hetze“ versteht man unsachliche, gehässige, verleumderische, verunglimpfende Äußerungen oder Handlungen, die Hassgefühle und Feindseligkeit erzeugen.

Dies ist offensichtlich etwas völlig anderes als sachliche Kritik, den Gegner und seine Strategien entlarven (aufzeigen, dass der Kaiser nackt ist) und Aufklärung über Fakten und Zusammenhänge, von denen einige nicht wollen, dass sie publik werden, da sie deren Ideologie respektive Weltanschauung erschüttern können.

Meine Empfehlung (Gegenstrategie): Ignorieren – am besten gar nicht eingehen auf die Hetze des Gegenübers, der von eigenen Motiven und seiner eigenen seelischen Verfasstheit ausgeht und meint, diese auf andere übertragen zu müssen – klassischer Fall von Projektion -, da die Vorstellung anderer Motive und einer anderen seelischen Verfasstheit vollkommen außerhalb seines geistigen Horizontes liegt.

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Foto: Olaf Kosinsky/Skillshare.eu, File:2015-12 Ralf Stegner SPD Bundesparteitag by Olaf Kosinsky-4.jpg, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en